<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>NI &#8211; designkunst</title>
	<atom:link href="https://designkunst.com/tag/ni/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://designkunst.com</link>
	<description>die Kunst, Erfolg zu gestalten</description>
	<lastBuildDate>Tue, 02 Dec 2025 10:46:29 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.7</generator>

<image>
	<url>https://designkunst.com/wp-content/uploads/2018/10/designkunst_favicon-32x32.png</url>
	<title>NI &#8211; designkunst</title>
	<link>https://designkunst.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>form follows nature</title>
		<link>https://designkunst.com/form-follows-nature/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 10:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[design leadership]]></category>
		<category><![CDATA[form follows nature]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[MI]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[NI]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselwirkung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=9945</guid>

					<description><![CDATA[Wie strategische Kreativität den Unterschied macht Willkommen im KI-Prozän – einer Epoche, in der Künstliche Intelligenz analysiert, optimiert und Entscheidungen im Millisekundentakt trifft. Doch während&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="uk-grid-medium uk-grid">
<div class="uk-width-1-3@s uk-first-column">
<div class="uk-margin-left">
<h2>Wie strategische Kreativität den Unterschied macht</h2>
</div>
</div>
<div class="uk-width-2-3@s">
<p>Willkommen im KI-Prozän – einer Epoche, in der Künstliche Intelligenz analysiert, optimiert und Entscheidungen im Millisekundentakt trifft. Doch während Maschinen rechnen, bleibt die entscheidende Frage: Wer gestaltet eigentlich? Wie bewahren Unternehmen ihre kreative Identität in einer Welt, die immer stärker von Algorithmen regiert wird?</p>
<p><span id="more-9945"></span></p>
<h3>form follows … AI?</h3>
<p>Wir Alle kennen das Mantra „form follows function“. Später von frog in „form follows emotion“ charmant verdreht. Doch wer erinnert sich noch an das Originalzitat von Louis Henry Sullivan von 1896? Hier war es ein poetischer Lobgesang auf die Natur, der am Ende festhält: „..form ever follows function. [Das ist das Gesetz.]&#8220;</p>
<p><em>„… It is the pervading law of all things organic and inorganic, of all things physical and metaphysical, of all things human and all things superhuman, of all true manifestations of the head, of the heart, of the soul, that the life is recognizable in its expression, that form ever follows function. This is the law.“</em></p>
<p>Und heute? Glaubt man den KI-Enthusiasten, heißt es: „form follows AI“. Aber stimmt das wirklich?</p>
<h3><strong>KI im Business-Alltag</strong></h3>
<p>Keine Frage: Künstliche Intelligenz hat ihre Stärken (auch wenn „Intelligenz“ hier eher Marketing- als Biologiebegriff ist). Sie automatisiert, analysiert gigantische Datenmengen, trifft blitzschnelle Entscheidungen, kennt weder Müdigkeit noch Urlaubsanspruch – und bekommt dafür gigantische Entwicklungsbudgets. Laut McKinsey flossen allein 2024 rund 1,1 Milliarden Dollar in KI-Entwicklung. Die Jobangebote in diesem Bereich stiegen um unfassbare +985 %.</p>
<p>Doch ein Blick in die Praxis zeigt: KI ist ein Assistent – kein Orakel. Sie kann schneller recherchieren, moodboards bauen oder Managementroutinen übernehmen. Aber jemand muss ihr sagen, wohin die Reise gehen soll.</p>
<p>Denn: Wer entscheidet über Ästhetik, Nachhaltigkeit, über Werte? Wer erkennt das Unvorhersehbare? Wer hat Empathie? Wer bringt die wirklich neuen Ideen? Der Mensch. KI ist nicht kreativ. Punkt.</p>
<p><strong>Power Play oder Partnerschaft?</strong></p>
<p>Wenn es den Menschen für die wirklich wichtigen Fragen braucht – warum investieren wir dann Milliarden in KI, aber deutlich weniger in die Entwicklung unserer eigenen Intelligenz?</p>
<h3><strong>Wunderwerk Mensch</strong></h3>
<p>Unser Gehirn ist schließlich ein echtes Wunderwerk: rund 86 Milliarden Nervenzellen, jede mit bis zu 100.000 Synapsen verbunden, die zusammengenommen ein Netzwerk von einer halben Million Kilometern ergeben – das sind zehnmal Erde–Mond! Und das alles mit einer Signalgeschwindigkeit von bis zu 100 m/s bei einem ständigen Wechsel von elektrischem Impus und chemischer Transportation. Oder, spannender formuliert: ein stetiger Wechsel von Raum und Zeit ist, und von Materie und Energie.</p>
<p>Und es reicht noch immer nicht: Das Gehirn ist nicht allein. Es gibt das Bauchhirn – eigenständig lebensfähig – und das Herz als Informationsgeber. Spätestens hier wird klar: Der Kopf ist zwar wichtig, aber sicher nicht die herrschende „Zentrale“.</p>
<p>Und das Beeindruckendste: Alles begann mit zwei winzigen Zellen, die all das Wissen bereits in sich trugen.</p>
<h3><strong>Wie weiß die Raupe, dass sie ein Schmetterling wird?</strong></h3>
<p>Wie weiß jede Zelle, was sie zu tun hat? Wie weiß das Neugeborene, dass es atmen muss? Oder wie verwandelt sich eine Raupe in einen Schmetterling? Die Natur arbeitet mit einer Intelligenz, die kooperiert statt konkurriert, die frei von Bewertungen ist und Form aus innerem Wissen gestaltet. Diese Intelligenz ist unzerstörbar, nachhaltig und kreativ – mit Millionen Jahren Erfahrung.<br />
Ihr größter Nachteil? Der Mensch selbst. Unsere Konditionierungen, Glaubenssätze und unbewussten Muster blockieren oft, was eigentlich möglich wäre.</p>
<h3><strong>NI + MI + KI = Zukunftsformel</strong></h3>
<p>Mein Plädoyer: eine Synergie aus den drei Intelligenzen:<br />
<strong>NI</strong> – Natürliche Intelligenz: das vererbte, intuitive Urwissen.<br />
<strong>MI</strong> – Menschliche Intelligenz: die Fähigkeit zu abstrahieren, zu entscheiden, kreativ zu denken.<br />
<strong>KI</strong> – Künstliche Intelligenz: das Tool zur Wissensaneignung, Analyse und Automatisierung.<br />
Nur im Dreiklang entsteht wahre Innovationskraft.</p>
<h3><strong>Strategische Kreativität trainieren (Pathways)</strong></h3>
<p>Wie lässt sich diese strategische Kreativität trainieren? Hier ein paar Wege:</p>
<p><strong>· Pathway Wissensaneignung</strong><br />
Wer KI nutzen will, muss sie verstehen – genauso wie Materialien, Fachwissen oder neue Technologien. Ohne Lernen geht nichts.</p>
<p><strong>· Pathway Natur-Ethik</strong><br />
Die Prinzipien der Natur sind Lehrstoff als Vorbild für nachhaltige Innovationsentwicklung: vielfältig, neutral, kooperativ. Design Leadership übernimmt diese Haltung der kreativen Strategie als ethische Grundlage für zukunftsfähiges Gestalten.</p>
<p><strong>· Pathway Leere</strong><br />
Meditation, Kunst, Musik oder Zeit in der Natur schaffen geistige Entrümpelung. In der Leere entstehen neue Ideen – ohne Ballast der Vergangenheit oder Sorgen um die Zukunft.</p>
<p><strong>· Pathway Freiräume</strong><br />
Kreativität braucht Raum – räumlich, geistig und organisatorisch. Scheitern muss erlaubt sein, starre Prozesse dürfen Innovation nicht ersticken. Eine innere Freiheit ist der Weg und das Ziel.</p>
<p><strong>· Pathway Beziehungen</strong><br />
Natur ist Beziehung: zwischen Menschen, zwischen Mensch und Produkt, zwischen Mensch und Natur, zwischen Unternehmen und Gesellschaft. Vertrauen, Kooperation und offene Kommunikation sind der Humus für Innovation. Hier sind mehr als nur Skills gefragt.</p>
<h3><strong>Lebendige Wechselwirkungen</strong></h3>
<p>Eine kreative Unternehmenskultur strahlt nach außen und wirkt doppelt zurück. Wer strategische Kreativität etabliert, macht Mitarbeitende zu Botschafter:innen – freiwillig und überzeugend.</p>
<h3><strong>Wirkung &amp; Wachstum</strong></h3>
<p>Kreativität ist unser wichtigstes Kapital. Kreativität diffundiert – nach innen und außen. Wo sie wächst, entstehen Innovationen, die Unternehmen reifen lassen. Monetärer Erfolg? Kommt fast von selbst als Nebenprodukt.</p>
<h3><strong>Design Leadership – Pflichtfach für die Zukunft</strong></h3>
<p>Wenn Kreativität die Schlüsselkompetenz der Zukunft ist – und das bestätigt sogar das <a href="https://www.weforum.org/" target="_blank" rel="noopener">World Economic Forum</a> – dann ist klar: Strategische Kreativität ist Pflicht, nicht Kür.<br />
Nur wer natürliche Intelligenz versteht und mit menschlicher und künstlicher Intelligenz kombiniert, schafft nachhaltige Transformation.</p>
<p>Industriedesigner:innen sind dabei prädestiniert, den Wandel zu führen: neugierig, mutig und immer auf der Suche nach funktionaler, nachhaltiger Ästhetik. Bleibt noch, Sullivans‘ Zitat in seinen ursprünglichen Inhalt klar zu benennen:</p>
<h2><strong>Form follows nature</strong></h2>
<p>Vortrag von Dr. Sybs Bauer</p>
<p><strong>Interessiert an einer Zusammenarbeit?</strong><br />
Dann schreiben Sie mir bitte eine E-Mail info(add)designkunst.com oder rufen mich an unter 040 23 69 08 94</p>
<p>Kennen Sie meinen regelmäßig unregelmäßig erscheinenden Newsletter Gestaltung:zyklus? Nein?<br />
Dann melden Sie sich bitte <a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> an!</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>smart design shift</title>
		<link>https://designkunst.com/smart-design-shift-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 10:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[design leadership]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[ID empowering AI]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[MI]]></category>
		<category><![CDATA[NI]]></category>
		<category><![CDATA[smart design shift]]></category>
		<category><![CDATA[strategische Kreatvität]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[vdid]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=9938</guid>

					<description><![CDATA[Drei Abende – sechs Impulse – unzählige Denkanstöße In der Sommerreihe &#8222;smart design shift&#8220; der VDID Projektgruppe Wirtschaft waren an drei Abenden im August sechs&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Drei Abende – sechs Impulse – unzählige Denkanstöße</h2>
<p>In der Sommerreihe &#8222;smart design shift&#8220; der <a href="https://www.vdid.de/verband/projektgruppen/" target="_blank" rel="noopener">VDID Projektgruppe Wirtschaft</a> waren an drei Abenden im August sechs höchst unterschiedliche, inspirierende und bereichernde Impulsvorträge zu hören. Trotz sommerlich-verlockenden Wetters fanden zahlreiche Interessierte den Weg an ihre Computer. Das Ergebnis: lebhafte Debatten, spannende Fragen und Anmerkungen, die wir in unserer <a href="https://www.vdid.de/verband/projektgruppen/" target="_blank" rel="noopener">VDID Projektgruppe</a> „WirtschaftsMacht IndustrieDesign“ weiter vertiefen werden.</p>
<h3>Auftakt</h3>
<p>Der Auftakt-Abend stand ganz im Zeichen der Design Skills. Thorsten Dreßler und Linda Schmidt machten deutlich, dass Soft Skills – also die bewusste Arbeit an der eigenen Persönlichkeit – zu den entscheidenden Zukunftskompetenzen zählen. Kommunikation, Empathie und Diplomatie sind hier ebenso gefragt, wie die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge klar zu vermitteln.</p>
<h3>Zweiter Teil</h3>
<p>Im zweiten Teil führte ich unsere Zuhörer*innen in die Welt der Künstlichen Intelligenz mit den Veränderungen und Herausforderungen für unsere Branche : Die Zukunft braucht verantwortungsbewusste, entscheidungsfreudige Designer:innen. Mehr noch – ich plädierte für eine Trias aus Menschlicher Intelligenz (MI), Künstlicher Intelligenz (KI) und Natürlicher Intelligenz (NI). Hier verweise ich auch sehr gerne auf meine Forschungsarbeit, veröffentlicht unter dem Titel <a href="https://designkunst.com/training/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis.</a><br />
Diese drei Formen von Wissensaneignung, Training des eigenen Denkens und unserer natürlichen Ressource, sollten gleichwertig trainiert und genutzt werden und führt zu einer neuen Art von <a href="https://www.vdid.de/aktuelles/news/detail/2025-09-05-design-leadership-im-ki-prozaen" target="_blank" rel="noopener">Design Leadership.</a> KI kann zwar Daten in Perfektion liefern, doch gerade im Bereich ESG (Environmental, Social, Governance) zeigt sich die Schwierigkeit. Auf die ging Angelo Schulz in seinem Vortrag zur nachhaltigen Produktentwicklung durch Green Controlling ein: Wo findet man die richtigen Informationen, wie bringt man sie sinnvoll zusammen? Für Designer:innen oft eine beinahe unlösbare Aufgabe. Er zeigte beispielhaft, wie die Kooperation mit fachspezifischen Agenturen helfen kann, tiefergehende Analysen zu ermöglichen. Gleichzeitig eröffnet sich die Chance, Softwarelösungen zu entwickeln, die Nachhaltigkeit objektiver in der Produktentwicklung bewerten können.</p>
<h3>Dritter Teil</h3>
<p>Der dritte Abend – gestaltet von Michael Grewer und Simon Meyer – rückte die Rolle von Design als Beratung ins Zentrum. Mit Beispielen und Zahlen belegten sie die Herausforderungen, vor denen die Designbranche steht. Überraschungsgast <a href="https://2025.mcbw.de/sprecherinnen/detail/speaker/simon-betsch-2" target="_blank" rel="noopener">Simon Betsch</a> (KMS München) brachte zusätzliche Aspekte ein. Leider sind auch Themen wie Preisverfall, Imageverlust und das fehlende Bewusstsein für die langfristige Wertschöpfung von Design nach wie vor präsent. <em>„Wir sind im Moment wieder meilenweit davon entfernt, dass der Designwert für unternehmerischen Erfolg anerkannt wird“</em>, so Simon Betsch treffend. Deshalb ist es wichtig, Begrifflichkeiten mit Auftraggeber:innen frühzeitig zu klären und darauf zu achten, dass die Qualität des Entwurfs nicht betriebswirtschaftlichen Zwängen geopfert wird.</p>
<p>Grundsätzliches Ziel: Statt mit bloßem Werkvertrag sollte ein partnerschaftlicher Dienstleistungsvertrag die Zusammenarbeit verbindlich regeln. Und Langfristigkeit ist nicht nur im Endergebnis gefragt, sondern auch in der Kooperation!</p>
<h3><strong>Unser Fazit:</strong> <strong>Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen!</strong></h3>
<p>Denn wer Verantwortung trägt, schafft Werte – und erhält die Anerkennung, die ihr/ihm zusteht.</p>
<p><strong>Interessiert? </strong><br />
links zu drei Fachbeiträge:<br />
<a href="https://designkunst.com/design-leadership-im-ki-prozaen-2/" target="_blank" rel="noopener">Design Leadership</a><br />
<a href="https://www.vdid.de/aktuelles/news/detail/2025-09-01-design-als-strategische-beratung" target="_blank" rel="noopener">Design als Beratung</a><br />
<a href="https://www.vdid.de/aktuelles/news/detail/2025-09-08-nachhaltige-produktentwicklung" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltige Produktentwicklung</a></p>
<p><strong>Interessiert an einer Zusammenarbeit?</strong><br />
Im kostenfreien Erstgespräch lernen wir und kennen, sprechen erste Möglichkeiten an und die mögliche Vorgehensweise. Schreiben Sie mir bitte info(add)designkunst.com oder rufen an unter 040 23 69 0894 für eine Terminvereinbarung!</p>
<p>Übrigens, kennen Sie unseren Newsletter <strong><span style="color: #0099af;">Gestaltung:zyklus?</span></strong><br />
Regelmäßig unregelmäßig gibt es kurze Beiträge zum Design, zur Markenbildung, zu Veranstaltungen und/oder einfach ein paar Gedanken. <a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/">Anmeldung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Titel/Grafik: ©Sybs Bauer</h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Design Leadership im KI-Prozän</title>
		<link>https://designkunst.com/design-leadership-im-ki-prozaen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 16:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[neue Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[NI]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=9812</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2>Wie strategische Kreativität den Unterschied macht</h2>
<p>Auf der <a href="https://www.kpa-messe.de/" target="_blank" rel="noopener">KPA</a> / <a href="https://www.kuteno.de/" target="_blank" rel="noopener">Kuteno</a> in Bad Salzuflen präsentierte sich der <a href="https://vdid.de" target="_blank" rel="noopener">VDID</a> mit einer inspirierenden Vortragsreihe rund um die Rolle von Industriedesign im Zeitalter der Künstlicher Intelligenz.</p>
<p>Von strategischer Kreativität über smarte Materialien bis hin zu ethischen Fragen der KI – spannende Impulse von Ehsan Aghdami, <a href="https://www.reichle.de/" target="_blank" rel="noopener">Marco Reichle</a> und Martin Hahn, <a href="https://www.kurz.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Firma Kurz</a>, und von mir, <a href="https://designkunst.com/sybs-bauer/">Dr. Sybs Bauer</a>, moderiert von der Messeleitung <a href="https://www.easyfairs.de/" target="_blank" rel="noopener">Babette Bell,</a> machten deutlich: Nur im Zusammenspiel von Mensch, Technologie und Gestaltung entstehen wirklich zukunftsfähige Innovationen.</p>
<p>Bei Snacks, Drinks und großem Interesse aus dem Publikum wurden die Themen in lebendigen Gesprächen weiter vertieft – Design als Dialog!</p>
<h3>Vortrag<br />
Design Leadership im KI-Zeitalter</h3>
<p><strong><em>Wie strategische Kreativität den Unterschied macht</em></strong></p>
<p>Wir alle haben einen Weg hinter uns – mit Höhen, Tiefen und Herausforderungen in unserer Arbeit, und sicherlich auch in anderen Lebensbereichen. Vielleicht hatten Sie, so wie ich, das Glück, dass Ihr Beruf mehr ist als nur ein Job – eine Berufung? Wenn Sie heute hier sitzen, dann haben Sie vieles bereits gemeistert, Hindernisse überwunden, vieles gelernt, innerlich gewachsen – und das verdient Anerkennung. Also: Gratulieren Sie sich selbst! Feiern Sie Ihre ganz persönliche Schatzkiste an Erfahrungen, Fähigkeiten und Ressourcen, die Sie bis hier und heute getragen hat. Und gratulieren Sie auch Ihrer Sitznachbarin oder Ihren Kolleg:innen – denn wir alle sind mehr als nur geradlinige Lebensläufe.</p>
<p>In der aktuellen Zeit, in denen die Herausforderungen von allen Seiten auf uns ein prasseln, erinnern Sie sich bitte an genau diese Ihre Ressourcen. Und wenn es einmal zu viel wird – gehen Sie in den Wald und schreien, wenn’s gut tut! Danach lade ich Sie gern auf eine Tasse Tee ein. Denn ja: Die Zukunft ist ungewiss. Aber das war sie immer schon.</p>
<p>Weiterlesen bitte im <a href="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2025/05/Design-Leadership-im-KI-Prozaen_Dr.-Sybs-Bauer._28.05.2025.pdf">Design Leadership im KI-Prozaen_Dr. Sybs Bauer_15.05.2025.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sie haben Anmerkungen? Sind neugierig auf mehr?</strong><br />
<strong>Treten Sie in Kontakt info(ad)designkunst.com</strong></p>
<p>Interesse am Newsletter von designkunst? Dann melden Sie sich bitte <a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/">hier</a> an!</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KI empowering ID?</title>
		<link>https://designkunst.com/ki-empowering-id/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 07:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlicher Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[NI]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=9207</guid>

					<description><![CDATA[Ist die Künstliche Intelligenz wirklich intelligent? Als Designerin ist Neugierde ein wesentlicher Teil meines Berufs. Daher kann ich die Künstliche Intelligenz (KI) nicht einfach ignorieren,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="uk-container">
<div class="uk-grid-medium uk-grid">
<div class="uk-width-1-3@s uk-first-column">
<div class="uk-margin-left">
<p><strong>Ist die Künstliche Intelligenz wirklich intelligent?</strong></p>
<div class="flex-shrink-0 flex flex-col relative items-end">
<div>
<div class="pt-0">
<div class="gizmo-bot-avatar flex h-8 w-8 items-center justify-center overflow-hidden rounded-full">
<div class="relative p-1 rounded-sm flex items-center justify-center bg-token-main-surface-primary text-token-text-primary h-8 w-8"></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="group/conversation-turn relative flex w-full min-w-0 flex-col agent-turn">
<div class="flex-col gap-1 md:gap-3">
<div class="flex max-w-full flex-col flex-grow">
<div class="min-h-8 text-message flex w-full flex-col items-end gap-2 whitespace-normal break-words [.text-message+&amp;]:mt-5" dir="auto" data-message-author-role="assistant" data-message-id="6b90e655-c412-4793-a273-48b3b23fb952" data-message-model-slug="gpt-4o">
<div class="flex w-full flex-col gap-1 empty:hidden first:pt-[3px]">
<div class="markdown prose w-full break-words dark:prose-invert light">
<p>Als Designerin ist Neugierde ein wesentlicher Teil meines Berufs. Daher kann ich die Künstliche Intelligenz (KI) nicht einfach ignorieren, sondern möchte wissen, ob sie die Natürliche Intelligenz (NI) jemals wirklich ablösen kann. Um das herauszufinden, tauche ich in die verschiedenen KI-Systeme ein – was angesichts der immer zahlreicher werdenden Angebote nahezu unmöglich erscheint.</p>
<p>Mein Fokus liegt dabei auf der Gestaltung, und so engagiere ich mich seit einem Jahr als Projektleiterin im <a href="https://www.vdid.de/" target="_blank" rel="noopener">VDID</a> intensiv dafür, Wissen über KI zu bündeln. Neben den regelmäßigen Treffen organisiere ich Vorträge, etwa von Unternehmensberatungen wie Deloitte über den Einsatz von KI in Konzernen, aus juristischer Perspektive von Lausen Rechtsanwälte sowie analoge Workshops.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="uk-width-2-3@s">
<p><strong>&#8222;Du musst mir erklären, was ich sehe&#8220;<br />
</strong>So oder so ähnlich würde dich eine KI fragen, wenn sie könnte. Denn der Prompt allein reicht oft nicht aus. Wie kreativ und zielgerichtet Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt werden kann, konnten wir in unserem KI-Workshop mit dem Fotografen und KI-Generierer der ersten Stunde <strong><a href="https://www.detkempke.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Det Kempke</a></strong> in Hamburg erleben. Es geht nicht immer schnell, aber wenn man weiß, was man erreichen will und in welchem Stil, ist das Tool – in diesem Fall Midjourney – perfekt, auch für das Produktdesign, einsetzbar. Doch man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass man fast die Sprache eines Kleinkindes verwenden muss, damit die KI versteht, was man will. Technische Angaben versteht die KI oft nicht. Und ganz ohne den zusätzlichen Einsatz von Photoshop geht es nicht. Und zum Genuss eines leckeren Essen brauchten wir auch keine KI.</p>
<p><strong>AI empowering ID</strong><br />
Mein Kollege Jichao [tzi:schau] Zhu (BSH) präsentierte uns zuerst die verschiedenen Generationen der KI und die damit verbundene wachsende Kontrolle der Nutzer:innen. Ähnlich wie in unserem Workshop gilt: Prompts allein sind fast schon überholt. In der 2. Generation der KI geht es bereits um die Nutzung von Referenzen und detaillierte Veränderungen. Die 3. Generation ermöglicht sogar, vom Sketch zum fertigen Bild zu gelangen und live zu arbeiten. Dafür nutzt Jichao Zhu das Plugin Krita-AI-Diffusion, das auf der Plattform Krita installiert werden muss.</p>
<p>In einem Live-Beispiel konnten die Teilnehmenden sich davon überzeugen, dass die KI nicht die Arbeit einer Designerin übernehmen wird, jedoch helfen kann, schneller ans Ziel zu kommen. Besonders erfreulich: Wer gut skizzieren kann, ist hier im Vorteil. Je besser die Skizze, desto weniger Nacharbeit ist mit der KI notwendig. Allerdings geht auch hier nichts mit nur ein paar Klicks – es bleibt, wie bisher, ein längerer Weg, bis das Ergebnis wirklich zufriedenstellend ist. Selbst die Basics der Geometrien lassen sich als Ansatz für eine weitere Entwicklung generieren – hier kommt Geometry Generation zum Einsatz.</p>
<p>Krita-AI-Diffusion will man am liebsten sofort installieren, doch Vorsicht: Die Hardware- und Grafikkartenanforderungen sind nicht zu unterschätzen und die Installation ist nicht ganz einfach – besonders für Mac-User kann es komplizierter werden. Unterstützung bietet Jichao gerne an, sowohl für die Installation als auch für Schulungen, die er inhouse oder digital durchführt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> KI als Tool für uns nutzen &#8211; und nicht umgekehrt &#8211; dass wir zum Tool der KI werden.</p>
<h6>
Bildgenerierung durch Jichao Zhu</h6>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>creating like nature</title>
		<link>https://designkunst.com/creating-like-nature/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 09:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Sybs Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Güte in der Grösse]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipp]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Naturprinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[neudenken]]></category>
		<category><![CDATA[NI]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgeschenk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=9041</guid>

					<description><![CDATA[Lernen von der Natur »Study nature, love nature, stay close to nature. It will never fail you.« Frank Lloyd Wright, Architekt (1867-1959) &#160; Die Natur&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Lernen von der Natur</h2>
<p><strong><em>»Study nature, love nature, stay close to nature.</em> It will never fail you.«</strong> Frank Lloyd Wright, Architekt (1867-1959)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Natur zeigt uns tagtäglich, wie es geht: 100 % recycelbar, voller Innovation, erstaunlicher Vielfalt und überraschender Kooperation. Sie beeindruckt uns durch ihre unermessliche Großzügigkeit und atemberaubende Schönheit – ein ständiges Wunderwerk des Lebens.</p>
<p>In einer Zeit, in der der Ruf nach echter Innovation lauter ist als je zuvor, stellt sich eine grundlegende Frage: Reicht es aus, einfach nur Bestehendes zu optimieren? Was, wenn unsere Annahmen von Grund auf falsch sind? Ich bin überzeugt, dass wir nur dann wirklich transformieren können, wenn wir beginnen, die brillanten Prinzipien der Natur als Leitfaden zu nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Die Natur in uns</strong></h3>
<p>Es gibt zwei wesentliche Aspekte, die wir verstehen müssen: Erstens, wir sind ein Teil der Natur, untrennbar mit ihr verbunden, also ein Naturprodukt – auch wenn manche dies gerne anders sehen. Zweitens, wir sind ebenso ein Produkt der Gesellschaft, in der wir leben, geformt durch ihre Glaubenssätze und Erwartungen. So originell wir uns auch manchmal fühlen mögen, wir wiederholen oft bloß das, was uns vorgegeben wurde.</p>
<p>Doch als Wesen der Natur tragen wir ein unermessliches Wissen in uns. Jeden Tag leben wir dieses Wissen: Neugeborene entwickeln sich, unser Herz schlägt, ohne dass wir es bewusst steuern – außer natürlich, wenn Technologie wie ein Herzschrittmacher eingreifen muss. Gleichzeitig aber leben wir auch die unbewussten Konditionierungen der Gesellschaft, die uns in ihren Mustern festhält.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Güte in der Grösse</h3>
<p>Erst wenn wir die Natur als unseren Lehrmeister anerkennen, beginnen wir, die Welt in ihrer Tiefe zu schätzen. Wir erkennen, dass unsere Aufgabe nicht nur darin besteht, weniger schädlich zu sein – sondern aktiv nützlich. Ganz in dem Sinne von Wilhelm von Humboldt, der sagte: <em><strong>„Der allgemeine Charakter der Natur ist Güte in der Größe.“</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>formatio naturalis</h3>
<p>Tauchen Sie ein in die Welt der natürlichen Formgebung, das Bildende, aktive Tun, die kreative Kraft der Bildung, das Lernen und des Resultats der Form. Mein Buch „<a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis</a>“ lädt Sie ein, sich von der Natur inspirieren zu lassen – in einen Dialog mit sich selbst zu treten und der Natur-Intelligenz (NI) ihren Raum zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Greifen Sie jetzt zu</strong>: Dieses Buch ist übrigens nicht nur lesenswert, sondern auch die perfekte Weihnachtsüberraschung für Ihre Mitarbeitenden, Kunden und Dienstleister*innen! Ihr Team wird vor Freude strahlen, und Ihr guter Geschmack wird zum Gesprächsthema! Übrigens: Bei hohen Stückzahlen lässt der <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">keaedition-verlag</a> auch noch den Preis purzeln – also doppelt geschenkt!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Design auf  Kurs in die Mediokrität?</title>
		<link>https://designkunst.com/design-auf-kurs-in-die-mediokritaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 11:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[creativewashing]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[design thinking]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Rinderwahn]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[identitätskrise+]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[NI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=8615</guid>

					<description><![CDATA[Inspiriert und weitergedacht durch einer meinen letzten Blogbeiträge über Kommunikation, werde ich heute nochmals provokativ: Design hat eine Identitätskrise Warum? Wenn es nur noch um&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Inspiriert und weitergedacht durch einer meinen letzten Blogbeiträge über <a href="https://designkunst.com/der-ton-macht-die-musik/" target="_blank" rel="noopener">Kommunikation</a>, werde ich heute nochmals provokativ:</p>
<h2>Design hat eine Identitätskrise</h2>
<p>Warum? Wenn es nur noch um laute Sichtbarkeit und Selbstdarstellung geht, ist die Qualität der erste Verlierer – damit gutes Design – wie auch die Menschen, die nicht ständig in die Kamera lächeln. Und das in einer Zeit, in der nur weniger Produkte – und logischerweise mehr Qualitätsprodukte – das Anwachsen weiterer Müllberge verhindern könnten. Man kann ohne Zweifel behaupten, Zurückhaltung im Konsum, in Worten und in der Selbstdarstellung stünde dem Design gut zu Gesicht.</p>
<h3>Mittelmaß</h3>
<p>Statt dessen zeichnet sich am Horizont ein Boom der Mittelmäßigkeit ab. In vielen Bereichen ist das zu beobachten, aber hier geht es um das Design. Warum? Jeder kann z. B. in einem eintägigen Kurs <a href="https://designkunst.com/design-thinking-2/" target="_blank" rel="noopener">Design Thinking</a> lernen und glaubt nun, kreativ zu sein und zu wissen, wie Innovation und Produktentwicklung funktionieren. Sinn und Inhalt bleiben auch bei der vermeintlichen Kreativität der KI auf der Strecke. Natürlich bin ich, wie viele andere auch, fasziniert von den Möglichkeiten der <a href="https://designkunst.com/fuer-sie-gefunden-ki-informationen/" target="_blank" rel="noopener">KI</a> – nein, meine Texte sind nicht mit ChatGPT geschrieben – und doch bin ich der Überzeugung, dass unsere <em>Natürliche Intelligenz</em>, NI, – oder <a href="https://www.biointelligenz.de/" target="_blank" rel="noopener">Biointelligenz</a>, wie sie am <a href="https://www.ipa.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener">Frauenhofer Institut</a> genannt wird – viel umfassender, sinnvoller und nachhaltiger für die Menschheit und die Natur gestalten würde. Warum? Weil jede Technologie, also auch KI, dazu da ist, genutzt zu werden – und nicht nur positiv. Der <a href="https://1e9.community/t/werden-chatgpt-und-co-an-digitalem-rinderwahn-erkranken-weil-das-internet-mit-ki-inhalten-ueberflutet-wird/19397" target="_blank" rel="noopener">digitale Rinderwahnsinn</a> (bitte unbedingt lesen) ist bereits Gegenstand der Forschung. Es muss also erlaubt sein, die Frage zu stellen, ob unsere technikaffine Welt uns gerade über den Kopf zu wachsen scheint?</p>
<p>Eine weitere Grundsatzfrage lautet: Ist der Mensch für die Technik oder ist die Technik für den Menschen gemacht? Und was ist mit unserer Umwelt? Braucht die Natur technologische Innovationen? Oder sind es wir, weil wir uns selbst nicht mehr vertrauen, uns von unserer eigenen Möglichkeiten entfernt haben und deswegen lieber technologische Erneuerungen als Retter all unserer Probleme promoten? Und welche langfristigen Einflüsse werden unserer Entscheidungen auf uns und unseren blauen Planeten haben?</p>
<h3>creativewashing</h3>
<p>In den Texten vieler Unternehmensberatungen, Marketingagenturen oder Führungskräfte-Coachings wimmelt es nur so von Begriffen, die ursprünglich zum Design gehörten. Design Thinking ist nur einer davon. Design, Gestaltung, Kreativität, User-Centered oder Human-Centered sind andere. Aber ähnlich wie Greenwashing, <a href="https://designkunst.com/gender-als-strategie/" target="_blank" rel="noopener">Genderwashin</a>g könnte man hier die Begriffe als #Creativewashing, auf jeden Fall als Marketing-Geplapper, bezeichnen. Ein Beispiel? Neulich las ich, dass eine <em>Teamleiter:In Daylight Design Advisors</em> gesucht wird. Dahinter versteckt sich ein Job im Kundenservice und Vertrieb, früher einfach Verkäufer:in genannt. Ob die Integration von &#8222;Design&#8220; den Job mit dem Touch des Kreativen aufwerten sollte?<br />
Doch <a href="https://designkunst.com/kreative-prozesse-neu-denken/" target="_blank" rel="noopener">Kreativität</a> ist weit umfassender. Und, Kreativität kann nicht erlernt werden, sondern bedarf des Ent-lernens (mehr dazu in meinem Buch <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis</a>).</p>
<h3>Das Eigentor der Kreativbranche</h3>
<p>Leider ist auch unsere Kreativbranche nicht frei von Unübersichtlichkeit. Agenturen protzen mit vermeintlicher Kreativität durch handgeschriebene schwarze Sprüche auf den Toiletten (nein, das ist nicht kreativ) oder fensterlosen Kreativräume, letztere würden jede Ablenkung vermeiden. Das ist leider unvollständig, denn natürliches Licht sollte von oben kommen, wie es im Hamburger Rathaus noch heute der Fall ist. Der Grund dahinter ist ein sehr, sehr alter: Gedanken und Entscheidungen sollen allein mit Gottes Hilfe und frei von allen eigenen weltlichen Bedürfnisse getroffen werden. Aber das nur am Rande.<br />
Auch liebt die Kreativwirtschaft Buzzwords und verwirrt damit Kunden – und sich selbst. War es lange Zeit <em>Design Thinking</em> – die Gründeragentur <a href="https://www.fastcompany.com/90976682/design-giant-ideo-cuts-a-third-of-staff-and-closes-offices-as-the-era-of-design-thinking-ends" target="_blank" rel="noopener">IDEO</a> wendet sich übrigens davon ab – ist es heute <em>DesignOps</em>. Grund für das neue Wort ist eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Hier antworteten 90 Prozent der befragten Konzerne, dass sie das Potenzial ihrer Chefdesigner nicht voll ausschöpfen. Begründung: Weil Designer*innen nicht in die Unternehmensstrategie eingebunden sind oder weil die Führungsebene einfach nicht weiß, wozu Designer*innen eigentlich da sind. Die Aufgaben, die sich hinter den Buzzwords verstecken, sind nicht neu – zumindest nicht für seriöse Designer*innen.<br />
Noch ein Beispiel:<em> Co-creation</em> ist ein ähnliches Phänomen, dessen Vorgehensweise so alt ist wie der Designberuf selbst. Die Firmenmanager werden mit in das Kreativ-Team geholt und gemeinsam finde man die Lösung, so zumindest die Behauptung. Das ist nun nicht wirklich neu.</p>
<p>Aus all den Kreativ-Meetings, (wie auch immer sie genannt wurden), an denen ich teilnahm, fehlte es viel zu häufig an kreativen Menschen. Sprich, es fehlte am Mut im Denken, an der Freiheit auch Unsinniges zu sagen, es fehlte die Neugier, sich auch ausserhalb des eigenen Denksystems zu bewegen oder schlicht an der Unfähigkeit Abstraktes zu verstehen, Ansätze weiterzuspinnen und Spaß am Prozess zu haben. Es fehlte am Zuhören und an der Freude am Prozess selbst. Dabei ist Kreativität die Basis von allen Entwicklungen und Innovationen.</p>
<p>Genau hier müsste der Fokus der Transformation liegen, statt bekannte Methoden mit neuen Buzzwords zu belegen. Mit anderen Worten, Mitarbeiter:innen im kreativen Sein zu trainieren, Kreative einzubeziehen und natürlich das Umfeld szu chaffen, dass die Freiheit, die die Kreativität unbedingt benötigt. Holen Sie sich Designer*innen in Ihr Unternehmen! Bauen Sie eine Kreativabteilung auf.</p>
<h3>Geld statt Inhalt</h3>
<p>Ein weiteres Beispiel sind die vielen Kongresse, die sogenannten Summits, bei denen der Inhalt hinter dem Monetären mehr als deutlich zurücktritt. Ich kenne noch Zeiten, in denen meine Vorträge anständig honoriert wurden, heute verlangt der Veranstalter ein Honorar von mir als Vortragende! Also nicht mein Wissen und meine Expertise sind gefragt, sondern 16.000 € und ich wäre einer der Top-Speaker – welch ein Angebot! Marketing ist alles. Hier verweise ich auf den ersten genannten Punkt. Ist das die Zukunft, die wir wollen? Für mich zählen nach wie vor sinnvolle Inhalte und Ästhetik, eingebettet in die Machbarkeit meiner Kunden und den Herausforderungen unserer Zeit.</p>
<h3>Der Kern, das Wesentliche</h3>
<p>Eine der wichtigsten Aufgaben im Design ist für mich die Konzentration auf das Wesentliche – übrigens gilt der gleiche Ansatz auch im Coaching – und erst aus diesem Kern heraus können sich Inhalte und Werte manifestieren. Was wiederum die Basis der Marke und Briefing für die <a href="https://designkunst.com/markenbild/" target="_blank" rel="noopener">Markengestaltung</a> ist, aus der die eventuelle neue <a href="https://designkunst.com/strategie/" target="_blank" rel="noopener">Strategie</a> hervorgeht mit einer entsprechenden <a href="https://designkunst.com/formbildung/" target="_blank" rel="noopener">Begleitung zur Transformation</a>. Das erfordert ein tiefes Verständnis für die Aufgabe, Einfühlungsvermögen und Mut – aber ganz sicher keine Verkäuferqualitäten. Denn gutes Design ist nach wie vor qualitätsgetrieben und lässt das Mittelmaß weit hinter sich.<br />
Gerade in unsicheren Zeiten sind Umsicht und Besonnenheit gefragt, um langfristige Lösungen in neuen und alten <a href="https://designkunst.com/produkt-ist-marke/" target="_blank" rel="noopener">Produkten</a> zu finden. Die richtige Idee ist entscheidend. Hier ist nach wie vor die professionelle Designerin richtig platziert. Laute Selbstdarstellung gepaart mit Selbstüberschätzung hilft nicht weiter. Im Gegenteil. Könnte sich hier die Chance für denkende und forschende Männer und Frauen aufmachen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„Das wäre aus mehreren Gründen wünschenswert: Wenn nicht Lautstärke zählt, sondern Inhalt, sind die Chancen gleich verteilt. Wenn der Alphamann nicht mehr das bevorzugte Rolemodel ist, können auch viele Männer [und Frauen, Anmerkung der Red.] entspannter zu Werke gehen. Und wenn Selbstüberschätzung nicht mehr als Führungsfähigkeit gilt, sind Unternehmen profitabler und krisenfester.“</em> Liest man im Newsletter von Gabriele Fischer, brandeins</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dem schließe ich mich an.</p>
<h4><span style="color: #0099af;">Sind Sie interessiert an einer Zusammenarbeit? Schreiben Sie mir eine mail info(add)designkunst.com oder rufen Sie mich an unter 040 2369 0894</span></h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
