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	<title>creative cultural change &#8211; designkunst</title>
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		<title>Design Leadership</title>
		<link>https://designkunst.com/design-leadership/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 09:59:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[wertschöpfung durch design]]></category>
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					<description><![CDATA[oder leadership by design Die englische Sprache hat längst die Business-Welt erobert, doch manchmal lohnt es sich, genauer zu hinterfragen. Was genau ist Design Leadership?&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>oder leadership by design</h3>
<p>Die englische Sprache hat längst die Business-Welt erobert, doch manchmal lohnt es sich, genauer zu hinterfragen. Was genau ist <em>Design Leadership</em>? Oder, auf Deutsch, eine <em>gestalterische Führung</em>? Sind hier Designer*innen gefragt oder ist es ein neues Wort für einen Führungsstil? Ich forschte nach. Es heißt nichts anderes, als dass Designer*innen, die <em>design leader </em>oder l<em>eadership by design</em>, die Führung übernehmen können und für eine kreative Kultur auch sollen. Die Worte <em>leadership</em>, <em>lead</em> oder <em>leader</em> sind jedoch missverständlich. Denn Design führt nicht. Design ist eine Haltung, die Werte und Lebendigkeit schafft. Design ist eine Strategie, in der die Kreativität in den Vordergrund gestellt wird und die Rahmenbedingungen gestaltet werden – und der Erfolg darf folgen. Allerdings weist der englische Begriff auch auf die Möglichkeit hin, dass Industrie-Designer*innen als Führungskraft jedes Unternehmen bereichern – das bestätige ich sofort.<br />
Wie, fragen Sie? Ich nenne Ihnen einige Punkte, bleibe aber in der deutschen Sprache und nutze für <em>design lead</em> hier ganz bewusst das <em>Industrie-Design</em>. Warum Industrie-Designer*in und nicht nur Designer*in? Das erläutert die Herkunft und Arbeitsweise gleich der erste Punkt:</p>
<h4>1. Moderation und Brückenbauer</h4>
<p>Industrie-Designer*innen sind es gewohnt verschiedene Bereiche zu verbinden – von der Konstruktion, Marketing bis zum Vertrieb, vom Top-Management über die Produktion bis zum User und Umwelt, von effektiver Produktion über wirtschaftliches Denken bis zu neuen Materialien. Aus unserer Erfahrung steigert die kreative Moderation Leistung, Glaubwürdigkeit und Anerkennung im Unternehmen – und zwar auf allen Managementebenen.</p>
<p>Die natürlichen Fähigkeiten der Kreativen in dieser speziellen Designsparte liegen in unserer ganzheitlichen Arbeitsweise. Mit unserem Ideenreichtum, technischen und wirtschaftlichen Hintergrund gestalten wir in einem langfristigen Denken Werte, Prozesse und Organisationen. Wir integrieren verschiedene Bereiche in eine Ausrichtung und vereinen Unternehmens-, Innovations- und Markenziele.</p>
<h4>2. Vom creative being zum design thinking</h4>
<p>Design Thinking hat wohl inzwischen jeder schon gehört. Ja, es kommt aus dem Industrie-Design. Kein Wunder also, dass wir Industrie-Designer*innen diese Haltung leben. In der Vorgehensweise sprengen wir jedoch jedes design thinking Programm mit einer ungeahnten Tiefe. Oft vergessen wird allerdings, dass zuerst ein creative being gefragt ist. Denn was hilft eine Methode, wenn die Ideen fehlen? Und hier liegt der Knackpunkt für Unternehmen, denn ein kreatives Sein ist gefordert. Ist es vorhanden, verändert es gleichzeitig die Kultur zu noch mehr <a href="https://designkunst.com/creatio-continua/" target="_blank" rel="noopener">Kreativität</a>! Eine in sich steigernde Spirale. Das Resultat ist immer eine unsichtbare und monetäre Wertschöpfung.</p>
<h4>3. Nutzer Orientierung</h4>
<p>Wir Industrie-Designer*innen sind immer Fürsprecher für die Nutzer (User), für die Funktionen und die bestmögliche Reduktion – und seit langem auch für die Umwelt. Wir generieren Ideen, die inspirieren und eröffnen neue Wege. Das geht allerdings nur, wenn Design als Haltung ein Teil der strategischen Ausrichtungen ist und Unternehmen uns Designer*innen ins Top-Management holen. Dann wird die Marke gestärkt, der immateriellen Wert wird gesteigert und die Zukunft nachhaltig gestaltet!</p>
<h4>4. Wertsteigerung durch Wertschöpfung</h4>
<p>Die Wertschöpfung beinhaltet das Schöpferische, das Gestaltende. Das gelingt nur mit sinnvollen Ideen, die wiederum als Basis die strategische Ausrichtung benötigten. Hier kann das Industrie-Design gleich mit mehreren Aspekten punkten: mit Effizienz, Klarheit und Authentizität. Gleichzeitig schafft es einen Mehrwert für die Marke. Hier muss erinnert werden, dass das Produkt (oder die Dienstleistung) immer der Ausgangspunkt ist – und auch immer sein sollte. <a href="https://designkunst.com/produkt-macht-marke/" target="_blank" rel="noopener">Produkt macht Marke – und Marke das Produkt</a>.</p>
<h4>5. Zukunft und Visionen</h4>
<p>Viele von uns Industrie-Designer*innen sind immer auch forschend unterwegs.Das macht uns zu perfekten Partner*innen für inspirierende Zukunftsszenarien und Zukunftsstrategien. Wir überraschen und fordern mit Ideen, visualisieren und testen. Aber wie schon in Punkt 1 erwähnt, implementieren wir auch Strategien und Konzeptionen über alle operativen Funktionen hinweg. Ich überrasche mit meiner <a href="https://designkunst.com/formbildung/" target="_blank" rel="noopener">Forschung</a>, die ab August als Buch erhältlich ist.</p>
<h4>6. Kommunikation</h4>
<p>Das <a href="https://designkunst.com/markenbild/" target="_blank" rel="noopener">Markenbild </a>visualisiert den Markenkern, immer geprägt durch das Produkt bzw. Dienstleistung. Wie ein Hoheitszeichen ist es Form, nicht der Inhalt selbst. Das gilt es zu leben und lebendig zu halten. In der Kommunikation, intern wie extern, vermischt sich Form mit Inhalt. Professionelle Designer*innen achten hier genau auf jedes Detail, ohne das einheitliche Ganze aus dem Blick zu verlieren. Das mag anfänglich anstrengend sein, aber langfristig hocheffizient.</p>
<h4>7. Einheit in der Vielfalt</h4>
<p><a href="https://designkunst.com/10-thesen-gutes-design/" target="_blank" rel="noopener">Gutes Design</a> verbindet und bietet einen Mehrwert. Gutes Design integriert ebenbürtig Mitarbeiter*innen und Nutzer*innen. Wer könnte also besser die Einheit in der Vielfalt erkennen und gestalten als wir Industrie-Designer*innen? Wir sehen Möglichkeiten, lange vor anderen und sind in der Lage sie in die Realität zu transformieren. Wir verbinden Mensch, Natur und Produkt. Ich bin mir sicher, es würde Sie überraschen, welch ein Reich von Möglichkeiten Ihnen mit uns Kreativen offen stehen könnte!</p>
<h4>8. Designer*innen als Geschäftsleute</h4>
<p>Industrie-Designer*innen sind kreative Macher. Ein Aspekt, der jede neue Aufgabe bedingt. Oft wird jedoch vergessen, wie effizient wir gestalten und wirtschaftliche Aspekte verbessern – am Produkt, im Prozess oder in der Produktion. Hinzu sind viele von uns selbst in Büros geschäftlich tätig, also unternehmerisch aktiv. Zwar ist der Schwerpunkt in unserer Arbeit weniger auf Zahlen ausgerichtet, ignoriert werden diese deswegen noch lange nicht.</p>
<h4>9. Neugier und Empathie</h4>
<p>Wichtige Eigenschaft von vielen Designer*innen, unabhängig der Sparte, sind Offenheit für Neues, eine neutrale Neugier und das Zuhören. Meist sind wir schnell lernfähig und noch mehr lernwillig. Durchaus auch mal verspielt und freudig bei der Sache. Denn das Neue ist unser Designer-Leben! Diese kreativ-ästhetische Haltung ist das Design Leadership, welches ungeahnte Richtungen eröffnet und die Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens auch nachhaltig stärkt – intern wie extern.</p>
<p>Habe ich Sie neugierig gemacht? Sind Sie interessiert, mehr über design leadeship zu erfahren?<br />
Dann mailen Sie unter info(add)designkunst.com oder rufen Sie an 040 23690894!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gender als Strategie</title>
		<link>https://designkunst.com/gender-als-strategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 14:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Genderexpertise]]></category>
		<category><![CDATA[leadership]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahren werde ich immer wieder von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) in Wien gebeten, Gutachten zu schreiben. Die eingereichten Projekte darf ich unter dem&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren werde ich immer wieder von der <a href="https://www.ffg.at/" target="_blank" rel="noopener"><em>Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH</em></a> (FFG) in Wien gebeten, Gutachten zu schreiben. Die eingereichten Projekte darf ich unter dem Gender-Gesichtspunkt betrachten und bewerten. Eine spannende Aufgabe mit Einblicken in neue Forschungsthemen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Gendern oder Gender?</h4>
<p>Das Gender-Thema kam zu mir ungewollt. Aber als Frau in einem eher männlich-dominierten Beruf kam ich nicht umhin, mir über manche Gegebenheiten und Angebote Gedanken zu machen. Als 1989 das Design Center Stuttgart sich dem Thema Frauen im Design widmete und ich während des gleichnamigen Kongresses viele tolle Designerinnen kennenlernen durfte, engagierte ich mich direkt für und bei der Gründung des <em>designerinnen forum</em>. Jahre später wurde ich als 1. Vorsitzende eingeladen für entsprechende Vorträge, Diskussionen und Workshops und avancierte so zu einer Gender-Expertin. Obwohl ich mein Ziel, Frauen im Design sichtbar zu machen, immer deutlich kommunizierte (dachte ich zumindest), begriff die männliche Designwelt unsere Aktivitäten als Angriff. Ganz bewusst lud ich männliche Kollegen zu unseren Design-Tagungen, was intern zu Differenzen führte. Auch wurde zunehmend offensichtlich, dass eine Vorwurfshaltung mehr Anklang fand als die Selbstverantwortung. Der logische Schluss führte zu einer Trennung  – aber ich behielt das Thema.</p>
<p>Heute sieht die Welt etwas anders aus. Aber immer noch wird Gender häufig als reines Frauenthema einsortiert, teilweise um die Diversität erweitert. Die <em>#metoo-Bewegung</em>, Quotenregelungen und Gendersternchen emotionalisieren die Diskussionen noch mehr – und das Wesentliche wird verpasst. Denn eigentlich ist dieses Thema ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Thema und beinhaltet jeden und jede. Eine Gewichtung oder Beurteilung zwischen Mann und Frau ist hier völlig fehl am Platze. Beide Geschlechter stecken in kollektiven und persönlichen Konditionierungen. Beide Geschlechter lassen viel zu häufig die <em>gewaltfreie Kommunikation</em> vermissen. Natürlich gehören veraltete Machtstrukturen der <em>toxischen Männlichkeit</em> aufgebrochen, aber die Bilder im Kopf müssen auf beiden Seiten transformiert werden. Keine Seite ist besser oder schlechter. Kurz, der echte Dialog ist gefragt.<br />
Übrigens blickt das <a href="https://www.zukunftsinstitut.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>Zukunftsinstitut</em></a> positiv in die Geschlechterfrage, denn  hier wird die neue Männlichkeit als <a href="https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/warum-maenner-zentrale-treiber-des-feminismus-werden/?utm_source=facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=Zukunftsreport22&amp;utm_content=artikel-maenner-treiber-feminismus&amp;fbclid=IwAR27Ave3qcSy42eZAEATUNGdhisH3I5zx2ra2KQhzNkC1BVSE1dPw3Ezbb4" target="_blank" rel="noopener">zentrale Treiber des Feminismus</a> als Trend vorgestellt.</p>
<h4></h4>
<h4>Ebenbürtigkeit als Ziel und Weg</h4>
<p>Das Ziel, die Ebenbürtigkeit zwischen den Menschen zu erreichen, muss immer wieder betont werden. Man könnte sagen, wenn über Gender gesprochen wird, ist es im Grunde eine Diskussion über soziale Verantwortung, Gleichberechtigung und Humanität. Wie geht der Mensch mit Mensch um? Jede und jeder einzelne muss sich dieser Frage erst einmal selbst stellen. Doch die Gender-Relevanz ist immer auch eine Frage der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens: Wer sind wir? Wie wollen wir miteinander kommunizieren und mit Problemen umgehen? Anschließend kann die Umsetzung für eine 50:50 Aufteilung konzeptioniert und implementiert werden.</p>
<p>Gender Relevanz ist eine lebendige Strategieaufgabe. Der Prozess ist nie abgeschlossen. Er muss dauerhaft aktiv gelebt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Genderwashing</h4>
<p>Denn das Sternchen alleine oder Frauen mit Migrationshintergrund in der Werbung einzusetzen ist nur ein <em>genderwashing</em>, ähnlich dem <em>greenwashing</em>. Ein Gender-Image zu präsentieren, hinter dem oft nicht viel steckt, werden die Verbraucher*innen merken. Ganz sicher. Bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeiter*innen hilft ein genderwashing ebenfalls nur kurzfristig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das geht besser! Sehr gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg. Schreiben Sie eine Mail oder rufen Sie an unter 040 2369 0894</p>
<p>Übrigens, Gender Relevanz ist gelebte Nachhaltigkeit!<br />
Ihre Dr. Sybs Bauer</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2021 &#8211; ein Jahr der Möglichkeiten</title>
		<link>https://designkunst.com/2021-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 15:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
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					<description><![CDATA[Leer und unschuldig Gerade mal ein paar Tage alt ist es, das Jahr 2021 und löst ein turbulent vollgestopftes Jahr 2020 ab. Ständige Nachrichten wirbelten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Leer und unschuldig</h4>
<p>Gerade mal ein paar Tage alt ist es, das Jahr 2021 und löst ein turbulent vollgestopftes Jahr 2020 ab. Ständige Nachrichten wirbelten um uns herum, erst Trump, dann übertrumpft von Corona. Es schien, wie wenn ein gieriger Aufmerksamkeitskampf ausgefochten würde. Hier zu Lande nicht viel weniger als auf der anderen Seite des Atlantiks. Wer wird gehört, wem geglaubt? Was sind Fakten, was fake news?</p>
<p>Jetzt, gerade mal ein paar Tage alt, beginnt eine neue unbeschriebene Zeit voller Möglichkeiten. Eigentlich beginnt diese jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jeden Moment. Aber am Anfang eines Jahres ist sie bewusster und präsenter. Die Zukunft ist offen, leer und unberührt. Es liegt an uns, nützen wir das Potential oder stopfen wir es jetzt schon voll mit Vermutungen und Hochrechnungen – und nehmen der Zukunft die Chance, eine ganz neue Richtung einzunehmen. Die Offenheit, diese Leere, ist unabdingbar für die Fülle der Möglichkeiten. Erst dann kann das unbegrenzte Potential erkannt und gesehen werden.</p>
<p>Dann, inmitten dieser Leere, fängt der faszinierende Akt des Gestaltens an, sich zu entfalten.*</p>
<h4>Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein glückliches Jahr 2021!<br />
Keep safe &amp; healthy!</h4>
<p>Ihre Dr. Sybs Bauer</p>
<p>* Sie wollen Ihren kreativen Prozess verbessern? Dann rufen Sie an 040 2369 0894!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>design thinking</title>
		<link>https://designkunst.com/design-thinking-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 08:32:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[design thinking]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Welt sucht nach Innovationen. Sie ist gierig nach Lösungen. Immer mehr und immer dringender. Die Lösung scheint agiles Arbeiten und design thinking zu sein.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt sucht nach Innovationen. Sie ist gierig nach Lösungen. Immer mehr und immer dringender. Die Lösung scheint agiles Arbeiten und design thinking zu sein. (Woher das kommt lesen Sie in einem älteren <a href="https://designkunst.com/design-thinking/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogbeitrag</a>.) Ihnen wird versprochen, Sie lernen in nur fünf Wochen á 4-6 Stunden online wie es geht, kreativ(er) zu sein. Erschreckend, dass es solche Kurse gibt, noch erschreckender, wenn sie tatsächlich gebucht werden. Warum?</p>
<h4>design thinking ist eine Struktur</h4>
<p>design thinking ist eine Struktur, alt bekannt und bewährt, aber eben nicht mehr. Im Deutschen nannte man es in meiner Studienzeit Funktionsanalyse. Diese war – und ist immer noch – weit tiefgreifender und umfassender, als das hoch gelobte design thinking. Aber auch die Funktionsanalyse ist nur eine Struktur. Sinnvoll aufgebaut und eingebettet in einen Zeitplan wird sie allerdings für den gesamten Entwicklungsprozess zu einem perfekten Kontrollinstrument.</p>
<p>Eine Struktur generiert keine Ideen.<br />
Eine Struktur macht niemanden kreativ(er).<br />
Nein, wirklich nicht.<br />
Eigentlich weiß das jeder.</p>
<h4>Kreativität ist nicht erlernbar</h4>
<p>Wenn Sie Kreativität benötigen, holen Sie sich sehr gute Industrie-Designer*innen ins Boot. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter*innen schulen wollen, holen Sie sich kreative Designer*innen mit Lehr- und Coach-Erfahrung. Solche, die sich mit dem kreativen Prozess auskennen, Seminarerfahrung mitbringen (also erklären können) und auch theoretisches Wissen einbringen. Solche, die richtig fit sind, Ideen zu generieren.<br />
Aber bitte glauben Sie niemanden, der mal kurz einen design thinking workshop absolvierte und jetzt meint, er oder sie wisse wie es geht.<br />
Der gravierende Fehler ist bereits, wenn Ihnen jemand verkaufen möchte, Kreativität sei lernbar und nach 30 Stunden können Sie Ideen generieren und Sie werden plötzlich mit Innovationen bereichert. Kreativität ist nicht erlernbar. Kreativität kann nur frei gelegt werden.</p>
<p>Sie glauben das nicht? Wenn ein Laie an einem 30-stündigen online-Kurs das Kochen lernt, ist er dann ein Sternekoch oder ein Profi? Würden Sie ihm oder ihr glauben schenken, er oder sie könne Ihnen zeigen, wie man richtig lecker kocht? Ein anderes Beispiel: Nur wenn jemand ein Instrument spielt, spielt er noch lange nicht in der Liege der Philharmoniker Orchester oder ist gar ein Solist. Würden Sie Klavierunterricht nehmen von jemanden, der Geige spielt? Übrigens, auch hochkarätige Musiker üben jeden Tag.</p>
<p>Mit anderen Worten, wer selbst nicht täglich im Kreativen aktiv ist, sollte sich nicht anmaßen, Ihnen etwas über kreative Ideen oder Innovationen sagen zu können. Und wenn Sie in Unternehmen den kreativen Input erhöhen wollen, bitte suchen Sie sich jemanden, die praktische Erfahrung des Kreierens mitbringt, sich selbst immer wieder kreativ erfindet und zusätzlich die Fähigkeit der Vermittlung beherrscht. Ja, mit Dr. Sybs Bauer finden Sie genau die Richtige.</p>
<p>Interessiert? Dann rufen Sie bitte an unter 040 2369 0894</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quo vadis?</title>
		<link>https://designkunst.com/quo-vadis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 08:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskunst]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[leadership]]></category>
		<category><![CDATA[markenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Markenunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sars Corona-Virus 2 hält die Welt immer noch in Atem. Notwendige Änderungen sind gefragt, ohne zu wissen welche, und enorme Unsicherheiten beherrschen die Situation.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sars Corona-Virus 2 hält die Welt immer noch in Atem. Notwendige Änderungen sind gefragt, ohne zu wissen welche, und enorme Unsicherheiten beherrschen die Situation. Was und wie wird die Zukunft? Und was ist mit der gewohnten Kontrolle?</p>
<p>Gestalten ohne zu wissen, wohin der Weg führen wird, ist die Grundhaltungen meiner Arbeit als Designerin. Natürlich kenne ich das Briefing und was das Ziel sein sollte, aber wie das Ergebnis aussehen wird, ist noch offen und liegt im Nebel. Meine Kunden vertrauen mir – und ich mir ebenfalls. Es ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die eine Designerin (und ein Designer) mitbringen muss: eine unstillbare Neugier und das Vertrauen, dass der Weg zum richtigen Ergebnis führen wird – in dem gesetzten Zeitplan und mit den vorhandenen Mitteln.</p>
<h4>Der Weg ist das Ziel</h4>
<p>Zugegeben, Übung und langjährige Erfahrung sind hilfreich. Aber es ist die Haltung, die im Design liegt, die derzeit am meisten gebraucht wird: das offene Eintauchen in die Ungewissheit. Die Neugierde nach einer Lösung. (Übrigens, das hat nichts mit der hochgelobten Methode <a href="https://designkunst.com/design-thinking/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">design thinking</a> to tun.) Zurück zu unserer Haltung. Hierbei ist es extrem wichtig, die Lösungssuche als einen Prozess zu verstehen, indem jeder Moment wichtig und richtig ist – auch alle Aspekte, die wieder fallen gelassen werden. Nichts ist hier eine Zeitverschwendung. Eine zu hohe Zielorientierung im Prozess behindert den Weg, ebenso wie Druck oder Ablenkung. Unser Design-Prozess kann am besten mit der altbekannten chinesischen Weisheit erklärt werden: Der Weg ist das Ziel.</p>
<p>Aktionismus, also etwas tun um des Tuns willen, führt meist nicht zu wirklich erfolgreichen Ergebnissen. Hinter ihm steckt eher Druck und Angst vor der Zukunft und vor der Herausforderung. In Krisenzeiten ist jedoch eher das passive Zulassen die beste Alternative, was nicht heißt, die Hände in den Schoss zu legen. Bewegung findet hier genauso statt, allerdings nicht sofort und nicht unbedingt im außen sichtbar. Das nervöse unbedingt-Tun-wollen muss zur Seite geschoben werden, um nüchtern die Situation in einen kreativen Prozess zu transformieren. Ruhe bewahren würde man umgangssprachlich raten.</p>
<h4>Haltung, Werte und Statements</h4>
<p>Wie im Design, gilt es in jedem Bereich, was alle machen, ist noch lange nicht richtig und noch weniger nachahmungswürdig. Eine Kopie ist eine Kopie und bleibt eine Kopie. Jedes Unternehmen muss seinen eigenen Weg finden. Ein <a href="https://designkunst.com/marke-ohne-authentizitaet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Markenunternehmen</a> lebt mit klaren selbstbewussten und authentischen Werten, kommuniziert in Statements, visualisiert in einer besonderen Gestaltung – immer ein Stückchen voraus, immer <a href="https://designkunst.com/holistisch-wassolldassein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">holistisch</a>.</p>
<p>Was ist Ihr Statement?<br />
Heute heißt mein Statement: <strong>NI statt KI</strong>. Mehr dazu beim nächsten Mal.</p>
<p>Sie suchen Unterstützung für Ihr Statement oder für Ihre Markenentwicklung?<br />
Dann rufen Sie an unter 040 2369 0894!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8230; oder doch nicht?</title>
		<link>https://designkunst.com/oder-doch-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 10:56:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Formbildung]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[sustainability]]></category>
		<category><![CDATA[Thoughts]]></category>
		<category><![CDATA[Umdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Nachhaltige Lösungen</h2>
<p>Derzeitig wird viel geschrieben und diskutiert, wie Design für die wichtigen Fragen unserer Zeit Antworten finden kann. Vieles setzt meiner Meinung nach viel zu spät an. Technikverliebtheit, umweltbewusste Materialien und findige Schlagwörter alleine werden die Probleme der Zukunft nicht lösen. Was genau ich meine?</p>
<p>Als Beispiel nehme ich die vielversprechendste Initiative, „<a href="https://c2c.ngo/" target="_blank" rel="noopener">cradle-to-cradle“</a>, die ohne Frage noch am weitesten reicht. Hier steht der Kreislauf im Vordergrund, mit den drei wichtigsten Aspekten (<a href="https://c2c-ev.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Quelle</a>)</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>• Nährstoff bleibt Nährstoff</strong><br />
Alles wird zu Nahrung oder Nährstoffen für etwas anderes.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>• Nutzung erneuerbarer Energien:</strong><br />
Die Energie entspringt Sonne, Wind, Wasser und Erde.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>• Unterstützung von Diversität:</strong><br />
Es gibt eine schier unendliche Vielfalt.</p>
<p>Aber reicht das aus? Eine Tasche aus Baum, umweltbewusst gedruckte Kinderbücher oder massive Holzwände? (alles drei ausgezeichnete Produkte der <a href="https://c2c-ev.de/category/produkte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cradle-to-cradle</a> Initiative.)<br />
Es stimmt, das Holz eines gefällten Baum kann zwar 100% wieder in den Naturkreislauf zurückfallen, aber nur, wenn das Produkt ohne weitere chemische Bestandteile bleibt. Allerdings ist dann noch der Weg vom Baum zum Produkt zu beachten. Denn die Maschinen, insbesondere die großen Anlagen für die Massenproduktion, sind alles andere als cradle-to-cradle Produkte.</p>
<p>Und schon beim Fällen der Bäume fehlt das Verständnis des Waldes, denn mit den Schwermaschinen werden Waldböden für ca. 50 Jahre zerstört. Und ein viel wichtigeres Thema bleibt ebenfalls außen vor: der gefällte Baum selbst und die fehlende Sauerstoffproduktion.</p>
<h3>oder doch nicht &#8211; ein gefällter Baum</h3>
<p>Eine hundertjährige Buche besitzt ca. 600.000 Blätter auf ca. 1.2000 qm. Sie produziert jährlich ca. 4,5 Tonnen Sauerstoff und nimmt 6 Tonnen Kohlendioxid und 1 Tonne Staub auf. Diese Buche verdunstet ca. 400 Liter Wasser bei einer Bodenfläche von 3 x 3m. Um diesen Baum gleichwertig zu ersetzen, müssten 200 Jungbäume für einen Kostenfaktor von 150.000 EUR gepflanzt werden.</p>
<p>Das sind die Kosten &#8222;nur&#8220; des gefällten Baums. Der wirkliche Kostenfaktor für das Holz eines Produktes, egal um was es sich handelt, wird immer höher, je mehr man den gesamten Prozess betrachtet. Schlagwörter wie Nachhaltigkeit, nachwachsende Rohstoffe, cradle-to-cradle etc. verlieren hier an Bedeutung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>gefällter Baum + zerstörte Böden + Holzbearbeitungsmaschine + Energieaufwand = echte Produktkosten</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Solange wir nicht unsere Wälder naturgerecht aufforsten, die Forstwirtschaft umstellen und wirklich für jeden gefällten Baum entsprechend neue pflanzen, ist jedes Holzprodukt, welches sich nachhaltig nennt, eine Lüge.</p>
<p><strong>Eine Lüge, die uns Menschen die Luft zum Atmen nimmt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Krise &#038; Best Practice</title>
		<link>https://designkunst.com/die-krise-und-best-practice/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2020 08:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[best practice]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenunternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser Leben und unsere Überzeugungen stehen kopf. „Systemrelevanz“ wird sicherlich das Unwort des Jahres. Kunst und Kultur gaben uns die Chance, trotz „Social Distancing“ digitale&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Leben und unsere Überzeugungen stehen kopf. „Systemrelevanz“ wird sicherlich das Unwort des Jahres. Kunst und Kultur gaben uns die Chance, trotz „Social Distancing“ digitale Erlebnisse in unsere Wohnung zu holen, und doch sind diese Bereiche nicht in der „Systemrelevanz“ aufgenommen. Das Corona-Virus zwang und zwingt uns, uns auf uns selbst zu konzentrieren; auf die eigene Familie, auf Beziehungen, auf gärende Konflikte und auf unsere Ängste. Gleichzeitig erleben wir auch viele schöne Momente des Zusammenhalts. Wir erleben eine Zeit, in der vieles an die Oberfläche kommt, was lange im Verborgenen harrte, wie Skandale um Tierwohl, Bilanzfälschungen und Börsenskandale und Korruption –  letzteres nennen wir lieber Lobbyismus, das klingt schöner.</p>
<p>Ein Umdenken scheint unausweichlich. Für jede Einzelne, für jeden Einzelnen. Sind die gängigen Superlative, wie mehr, schneller, größer noch der richtige Weg? Was bedeutet die Krise für Markenunternehmen? Ob umdenken oder neue Markenstrategien, in jedem Falle ist Kreativität gefragt: Neue kreative Lösungen als Antwort der neuen Nutzerbedürfnisse, mit Empathie kommunizieren und bewusste Markenerlebnisse gestalten. Und, mehr als je zuvor, sind Inhalte und Unterhaltung gefordert. Die kollektiven Ängste sollten hierbei nicht ignoriert, sondern wahrgenommen und möglichst auch genommen werden. Dann wird die Krise für (Marken-)Unternehmen zur Chance.</p>
<h4>Drei Beispiele, die beeindrucken</h4>
<p>1_ Neben Opern en demand gab es bei der Staatsoper Hamburg die Serie „<a href="https://www.youtube.com/watch?v=V0fC44aF270&amp;t=75s" target="_blank" rel="noopener">Junge komm‘ bald wieder</a>“ (Beispiel). Mitglieder der Philharmoniker und der Staatsoper präsentierten Musik an Orten, die während dem Shut-down nicht oder nur eingeschränkt zugänglich waren: vom Schwimmbad über das Fitnessstudio bis hin zur Traditionskneipe. Alle Videos finden Sie <a href="https://www.youtube.com/user/PhilharmonikerHH/videos" target="_blank" rel="noopener">hier.</a> Ein kleiner Musikbeitrag für alle zuhause. Hochwertig in der musikalischen Qualität und mit einer interessanten Kameraführung.</p>
<p>2_ Die Werbespots bei Mercedes-Benz wurden alle zurückgezogen und stattdessen eine #stayhome <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-0FW06RoW-o&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Werbung</a> platziert. Aber nicht nur das, sondern auch gleich mit einem Dank an alle, die in der Krisenzeit Verantwortung tragen mussten.</p>
<p>3_ Kreativ im Text ist der Twitterbeitrag von Nike, der ebenfalls für das zu Hause bleiben plädiert, nur in Nike Worten: #Playinside. #Playfortheworld.“ Nike bezieht eine klar Stellung, nämlich, dass wir alle im gleichen Boot sitzen: Now more than ever, we are one team</p>
<figure id="attachment_4572" aria-describedby="caption-attachment-4572" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4572 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2020/07/beste_1-300x224.jpg" alt="Junge komm bald wieder" width="300" height="224" /><figcaption id="caption-attachment-4572" class="wp-caption-text">Staatsoper Hamburg in der Alsterschwimmhalle</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4569" aria-describedby="caption-attachment-4569" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4569 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2020/07/best_2-300x224.jpg" alt="Werbung Mercedes Benz" width="300" height="224" /><figcaption id="caption-attachment-4569" class="wp-caption-text">Corona-Werbung von Mercedes Benz</figcaption></figure>
<figure id="attachment_4570" aria-describedby="caption-attachment-4570" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4570 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2020/07/best_3-300x224.jpg" alt="Twitterbeitrag Nike" width="300" height="224" /><figcaption id="caption-attachment-4570" class="wp-caption-text">Twitterbeitrag Nike während Corona</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>10 Thesen für gute Designer*innen</title>
		<link>https://designkunst.com/10-thesen-fuer-gute-designerinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 12:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[10 Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Ästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Designer*innen]]></category>
		<category><![CDATA[gute Designerin]]></category>
		<category><![CDATA[markenentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Gute Designerin Gutes Design wird von guten Designer*innen gemacht – und von guten Auftraggeber*innen. Beides wird oft unterschätzt. Nicht jede Designer*in liefert gutes Design, das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Gute Designerin</h2>
<p>Gutes Design wird von guten Designer*innen gemacht – und von guten Auftraggeber*innen.<br />
Beides wird oft unterschätzt. Nicht jede Designer*in liefert gutes Design, das muss ehrlicherweise erwähnt werden. Fehlt jedoch den Managern in der Entscheidungsebene das Verständnis für Design wird es ebenfalls schwierig. Aber wenn die Entscheider kein Verständnis für Design haben, wird es auch schwierig. Doch woran erkennt man einen guten Designer/eine gute Designerin? Eine fundierte Ausbildung (Studium) und Erfahrung sind offensichtlich erkennbare Kriterien. Vielseitigkeit ist ein weiteres, denn diese zeigt deutlich, ob und wie sich Ihr zukünftiger Partner auf verschiedene Aufgaben einlassen kann und offen für neue Themen ist. Anhand der <a href="https://designkunst.com/gutes-design/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">10 Thesen für gutes Produktdesign, die meist Dieter Rams</a> zugeschrieben werden, deren Urheber aber <a href="https://designkunst.com/10-thesen-gutes-design/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Fritz Eichler</a> ist, lässt sich auch der Mensch dahinter einschätzen und erkennen. Übrigens: Alle Punkte bereichern Ihr Unternehmen – aber nicht alle sind immer leicht verdaulich.</p>
<p>Erwähnt werden muss auch, dass für eine fruchtbare Zusammenarbeit ein hohes Maß an Offenheit und Vertrauen auf beiden Seiten notwendig ist. Kein blindes Vertrauen, sondern ein Vertrauen, wie Sie es auch Ihrem Arzt, Ihrem Anwalt oder Ihrem Steuerberater entgegenbringen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Sie als Auftraggeber mitarbeiten, denn Ihre Expertise, Ihre Erfahrung und Ihre Inhalte sind wichtige Bausteine für gutes Design.</p>
<p>Gutes Design ist immer das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><em>Gute Designer*innen sind neugierig und vielseitig</em></h4>
<p>Die Möglichkeiten für Ideen sind endlos. Gute Designer*innen wissen das; sie sind offen und neugierig auf alles Neue. Sie sind vielseitig, hören gut zu und stellen Fragen, um Sie und Ihr Problem zu verstehen. Gestaltung ist für gute Designer*innen kein Selbstzweck.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen fokussieren sich auf Ihre Kunden</em></h4>
<p>Jedes Produkt, jede Webpage und jede Dienstleistung will aktiv genutzt werden. Die Funktionen müssen erfüllt werden – Primärfunktionen ebenso wie psychologische und ästhetische Funktionen. Gute Designer*innen fokussieren sich immer auf die Nutzung und setzen sich für diesen Weg ein. Und natürlich berücksichtigen sie dabei die Kosten, Ihr Unternehmen und Sie als Auftraggeber.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen lieben Schönheit</em></h4>
<p>Das Schöne bereichert unser Leben. Ästhetisch hochwertige Produkte werden mit Achtsamkeit und Freude genutzt. Gute Designer*innen gestalten mit dieser Achtsamkeit und Freude und bringen diese Qualitäten in die Zusammenarbeit ein. Das bereichert Ihr Team und langfristig Ihr gesamtes Unternehmen. Denn schön kann nur sein, was gut gemacht ist, und gut machen kann man nur, wenn man mit Freude dabei ist. Ergo, gute Designer*innen lieben ihren Job.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen verstehen Ihr Produkt</em></h4>
<p>Produkte müssen klar, verständlich und selbsterklärend sein. Gute Designer*innen bohren nach, suchen nach der sinnvollen Struktur und vereinfachen diese auf das Wesentliche; manchmal müssen viele Fragen beantwortet werden. Gute Designer*innen bringen Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen zum Sprechen. Das braucht Zeit und Raum in der Entwicklung.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen sind ehrlich</em></h4>
<p>Ehrlichkeit in der Zusammenarbeit ist unabdingbar, wenn es Ihnen wirklich um ein gutes Produkt oder eine gute Marke geht. Gute Designer*innen sind keine Handlanger, die persönliche Vorlieben umsetzen, sondern das Sprachrohr Ihrer Kunden und der Schönheit. Das Vertrauen als Basis für diese Ehrlichkeit bringen Sie als Kunde mit. Ehrliche Produkte können nur von ehrlichen Designer*innen (und Auftraggeber*innen) gemacht werden.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen dienen</em></h4>
<p>Design ist eine Dienstleistung. Gute Designer*innen dienen dem Produkt und der Marke – und immer auch dem Endkunden, der Ästhetik und der Natur. Gute Designer*innen sind selbst neutral. Sie nehmen sich zurück, um der Aufgabe Raum zu geben. Selbstverwirklichung suchen sie in anderen Bereichen, aber nicht im Gestalten für Sie als Auftraggeber.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen sind verantwortungsvoll</em></h4>
<p>Verantwortlich mit der Aufgabe umzugehen, bedeutet für einen Designer immer, zwischen zwei Stühlen zu sitzen. Auf dem einen Stuhl sitzen Sie als Auftraggeber, auf dem anderen Ihre Kunden. Manchmal sind es sogar noch mehr Stühle, wenn zum Beispiel in Ihrem Unternehmen Uneinigkeit zwischen Vertrieb, Marketing und Konstruktion herrscht. Design verbindet. Gute Designer*innen nehmen diese Verantwortung an und suchen immer die Einheit, das Verbindende, die Ganzheitlichkeit.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen sind holistisch und konsequent bis ins letzte Detail</em></h4>
<p>Ganzheitlich und mit Liebe zum Detail. Nichts wird der Willkür überlassen. Präzise und gründlich auch in der Arbeitsweise. Und natürlich pünktlich und zuverlässig. Das ist Ausdruck des Respekts Ihnen als Auftraggeber gegenüber und spiegelt sich im Ergebnis für Ihre Kunden wider. Selbstverständlich sind Sie als Auftraggeber auch respektvoll gegenüber Ihrem Partner.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen denken langfristig</em></h4>
<p>Nachhaltiges Design ist zeitloses Design. Sie spart Ressourcen, minimiert den Materialaufwand und die Kosten. Das nennt man heute ökologisch und nachhaltig. Das oft zitierte &#8222;Weniger ist mehr&#8220; zeigt sich hier besonders.</p>
<h4><em>Gute Designer*innen reduzieren</em></h4>
<p>So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Immer die Konzentration auf das Wesentliche. Zurück zum Reinen, zum Einfachen – auch und gerade in der Zusammenarbeit. Zuhören, klare Fragen, klare Antworten, weniger Blabla. Das bringt nicht nur Schnelligkeit und Klarheit in Ihr Team, sondern macht auch allen Beteiligten mehr Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie wollen Ihr Unternehmen mit gutem Design bereichern? Dann rufen Sie mich an unter 040 22369 0894</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die gute Form</title>
		<link>https://designkunst.com/die-gute-form/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 11:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[die Gute Form]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Formbildung]]></category>
		<category><![CDATA[qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätskriterien]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wert]]></category>
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					<description><![CDATA[Reden wir über die &#8222;gute Form&#8220;, Qualität und Wert – eine Fortsetzung. Die &#8222;gute Form&#8220; und den Wunsch nach einer gemeinsamen Sprache für die funktionale&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Reden wir über die &#8222;gute Form&#8220;, Qualität und Wert – eine Fortsetzung.</p>
<p>Die &#8222;gute Form&#8220; und den Wunsch nach einer gemeinsamen Sprache für die funktionale Ästhetik brachte bereits 1907 Designer, Hersteller und Architekten im Deutschen Werkbund zusammen. »Der Zweck des Bundes ist die Veredelung der gewerblichen Arbeit im Zusammenwirken von Kunst, Industrie und Handwerk durch Erziehung, Propaganda und geschlossene Stellungnahme zu einschlägigen Fragen.« stand in der Satzung. Der <a href="https://www.deutscher-werkbund.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Werkbund</a> vertrat einen ethisch fundierten Qualitätsbegriff, der Materialgerechtigkeit, Zweckmäßigkeit, Gediegenheit und Nachhaltigkeit beinhaltete.</p>
<p>„Im Deutschen Werkbund arbeiten Künstler mit Handwerkern und Fabrikanten zusammen und zwar gegen den Schund zugunsten der Qualitätsarbeit. Es ist etwa der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_Ruskin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ruskinsche</a> Gedankenkreis, aber moderner, praktischer und weniger eng determiniert. Es handelt sich um den Geschmack als moralische Angelegenheit, aber Moral ist hier gleichbedeutend mit Volkswirtschaft.“ schrieb <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hesse" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hermann Hesse</a> 1912 über den Werkbund.<br />
Noch heute könnte man behaupten, Moral sei der Erfolg der Volkswirtschaft, und doch ist längst klar, eine wirklich echte Moral ist gefordert; eine holistische Moral, die die Natur und das Wohlergehen aller integriert. Die Zukunft erzeugt immer einen neuen Gestaltungsbedarf, heute jedoch mehr denn je. Denn heute stehen auch unsere Werte und unser Denken als Quelle unseres Handelns im Fokus. Hier muss das Gestalten beginnen.</p>
<p>Einen interessanten Ansatz für eine holistische Qualitätsprüfung überlieferte uns <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sokrates" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sokrates</a>. Seine drei Fragen, oder auch drei Siebe genannt, unterziehen jedem Wort und jeder Nachricht einer Prüfung. Drei Fragen, die sich inhaltlich auf die Gesamtheit beziehen und nicht auf egoistisch materielle Gründe. Drei Fragen, die umgesetzt, Qualität und Wert erzeugen. Mit diesen Fragen kann gut und stimmig jede Handlung, jedes Produkt und jede Entscheidung kurz und prägnant geprüft werden.</p>
<ol>
<li>
<h3><strong>Wahrheit.</strong> [Ist es wahr?]</h3>
</li>
<li>
<h3><strong>Güte.</strong> [Ist es gut?]</h3>
</li>
<li>
<h3><strong>Notwendigkeit.</strong> [Ist es notwendig?]</h3>
</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Normal oder normal?</title>
		<link>https://designkunst.com/normal-oder-normal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 15:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbild]]></category>
		<category><![CDATA[markenentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Neuausrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Shutdown steht die Frage im Raum, wie wird der Weg zurück zur Normalität? In meinen Augen, eine falsche Fragestellung. Denn ein Zurück in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Shutdown steht die Frage im Raum, wie wird der Weg zurück zur Normalität? In meinen Augen, eine falsche Fragestellung. Denn ein Zurück in die Welt der Normalität, so wie wir sie kannten, wird es nicht geben. Und eine andere Frage erscheint mir viel wichtiger, wollen wir das denn überhaupt zurück?</p>
<p>Adidas verzeichnete 2019 ein Gewinn von 1,9 Mrd. EUR und bekommt aufgrund von Corona 3 Mrd. EUR Kredit (13.04.2020), zahlt dafür doch seine Mieten und muss ein paar Einschränkungen hinnehmen, um weiter wie bisher zu arbeiten. Armani, der super schnell seinen Betrieb auf Masken umstellte, positioniert sich mit einer neuen alten Langlebigkeit für seine Mode und kündigt an, auf die ständigen 3&#215;4 saisonalen Erneuerungen zu verzichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wir haben die Wahl</h4>
<p>Zwei Beispiele, zwei Wahlmöglichkeiten. Weiter wie bisher mit allen Konsequenzen für Umweltverschmutzung, dem Ausnutzen von Billiglohnländern, dem Streben nach immer mehr und möglichst viel Gewinn für die eigene Kasse? Masse statt Klasse? Oder in eine neue Zukunft, zurück zur Qualität, die auch Jahre später noch Freude bereitet? Langlebige Produkte mit einer langlebigen Gestaltung, ohne Einbau von Bruch nach Ablauf der Garantie?</p>
<p>In meiner Ausbildung zur Designerin war eine langlebige Qualität immer das Ziel. Eine zurückhaltende klare Formgebung, die „Gute Form“, die auch nach Jahren im Gebrauch noch Gültigkeit hat. Als Teil der Gestaltung war eine leichte Reparaturfähigkeit und Material trennende Entsorgung für die Wiederverwertbarkeit integriert. Irgendwann und irgendwo muss dieses in der Designausbildung verloren gegangen sein. Oder ist es eher den McKinseys zu verdanken, alles nur in Gewinn zu messen und für Design Leadership Positionen nicht mal mehr eine fundierte Designausbildung zu fordern?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Qualität als Entscheidung</h4>
<p>Qualität ist eine Entscheidung. Qualität wird gelebt. Jeden Tag aufs Neue. In den Produkten, in der Marke und im Umgang mit anderen und des Gesamten. Und ja, auch im eigenen ganz persönlichen Leben. Zugegeben, das ist nicht immer leicht. Diese Wahl muss jede und jeder und jedes Unternehmen treffen. Auch das Unternehmen Bundesrepublik Deutschland. Für die daraus resultierenden richtungsweisenden Fragen und Entscheidungen muss dringend Einsteins Zitat als richtig erkannt und gelebt werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="text-align: left;"><strong>„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“</strong></h4>
<p>Mit anderen Worten, die Zeiten sind vorbei, allein in der Technik oder in der gerade boomenden Digitalisierung die Lösungen aller Probleme zu sehen. Für zukunftsweisende Lösungen müssen wieder Fragen nach zutiefst menschlichen Bedürfnissen und nach verbesserten Lebensqualitäten gestellt werden. Fragen, die die Gesamtheit und den Einklang mit der Natur beinhalten. Und diese Fragen mit ihren Antworten sind entscheidend. Sie gehören integriert; nein, sie gehören inkludiert!</p>
<p>Wie soll das gehen? Auch hier kann uns nur eine Rückkehr an eine der Grundlagen unserer Demokratie führen: die offene, respektvolle Debatte. Wir müssen dringend wieder lernen zu streiten und streitbar zu werden. Die anstehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen sind zu wichtig, um sie wenigen zu überlassen und zu wichtig, um andere Meinungen sofort in Feindbilder zu verwandeln. Eine offene Debatte mit mehreren Akteuren, u. a. mit kreativen Querdenkern, wird uns gerade in Krisenzeiten vor falschen Entscheidungen schützen und die richtigen sich entwickeln lassen.</p>
<p>Und was in Krisen richtig ist, kann ohne Krisen nicht falsch sein.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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