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	<title>strategie &#8211; designkunst</title>
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	<description>die Kunst, Erfolg zu gestalten</description>
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		<title>Design</title>
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		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 08:47:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bedeutet Design für mich als Designerin? Immer wieder werde ich gefragt, was meine Arbeit als Designerin ausmacht. In einer Zeit, in der das Wort&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Was bedeutet Design für mich als Designerin?</h3>
<p>Immer wieder werde ich gefragt, was meine Arbeit als Designerin ausmacht. In einer Zeit, in der das Wort Design inflationär verwendet wird und Beratungsfirmen Designbüros aufkaufen, aber gleichzeitig den eigentlichen Begriff verwässern, ist es entscheidend, dem Design wieder Bedeutung zu verleihen.</p>
<h3>Design ist Differenzierung</h3>
<p>Design ist nicht nur ein Schlagwort, sondern das ultimative Instrument zur Differenzierung jeder Unternehmensmarke. Es ist eine herausfordernde Aufgabe, die Ästhetik und Funktionalität mit den ökonomischen und ökologischen Anforderungen vereint – sowohl im Produkt als auch in der Marke. Unser Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die nicht nur die Bedürfnisse der Nutzer erfüllen, sondern auch eine zukunftsfähige Haltung verkörpern und die Marke stärken. Dabei bilden der einzigartige Kern des Unternehmens gepaart mit der Unternehmensvision stets die Grundlage für unser Schaffen.</p>
<h3>Design ist Entwicklung</h3>
<p>Als Designerin beschäftige ich mich mit der Entwicklung von Produkten, Prozessen, Geschäftsmodellen und Marken. Es ist unsere Aufgabe, Ästhetik mit einer Vielzahl anderer Anforderungen zu vereinen. Produkte und Marken, sei es in der analogen oder digitalen Welt, müssen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, technologischer und vor allem nachhaltiger Aspekte gestaltet werden. Dabei ist es essentiell, dass das Design authentisch, benutzerfreundlich, recycelbar und langlebig ist.</p>
<h3>Design ist Zukunft</h3>
<p>Die Gestaltung einer wünschenswerten Zukunft erfordert nicht nur ästhetische Kompetenz, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Marke und die Psychologie. Wir müssen in der Lage sein, über den Tellerrand hinauszudenken und uns den bevorstehenden Transformationen mit Utopien zu nähern. Denn letztendlich ist es das Design, das die Zukunft formt.</p>
<h3>Design ist Leadership</h3>
<p>Für eine erfolgreiche Umsetzung sind klare Kommunikation, Organisationstalent und Führungsqualitäten unerlässlich. Als Designerinnen und Designer tragen wir eine hohe Verantwortung und müssen diese mit Entschlossenheit und Überzeugung tragen.</p>
<h3>Design ist Strategie</h3>
<p>Design ist eine ganzheitliche Aufgabe, eng verknüpft mit der strategischen Unternehmensführung und dem Marketing. Es ist die Kunst, die Vision des Unternehmens in greifbare Produkte und Marken zu übersetzen.</p>
<h3>Design ist designkunst</h3>
<p>Suchen Sie eine Designerin, die nicht nur Ihre Produkte versteht, sondern auch Ihre Marke? Dann zögern Sie nicht, mich per mail info(add)designkunst.com oder telefonisch 040 2369 0894 zu kontaktieren und vereinbaren Sie einen Termin!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>#designleader #design #nachhaltigkeit #transformation #Markenbewusstein #strategie</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Marke nicht gleich Marketing</title>
		<link>https://designkunst.com/marke-nicht-gleich-marketing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 May 2022 11:05:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist doch logisch, glauben Sie? Nein, ist es nicht. Die Namensähnlichkeit der Marke und Marketing verleitet zu leicht, die Marken-Entwicklung der Marketing-Abteilung zu überlassen. Eine&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist doch logisch, glauben Sie? Nein, ist es nicht. Die Namensähnlichkeit der <em>Marke</em> und <em>Marketing</em> verleitet zu leicht, die <em>Marken</em>-Entwicklung der <em>Marketing</em>-Abteilung zu überlassen. Eine gelebte Realität in vielen Unternehmen. Die Definition von „Marketing&#8220; ist jedoch deutlich: „Marketing beschreibt ein Konzept der marktorientierten Unternehmensführung, das darauf ausgerichtet ist, die Bedürfnisse (potenzieller) Kunden zu befriedigen. Dies umfasst neben operativen Maßnahmen, die die Kaufentscheidung beeinflussen sollen, auch alle anderen Unternehmensbereiche. Außerdem wird unter Marketing der Unternehmensbereich verstanden, der für die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen verantwortlich ist.“</p>
<h4>Marktorientierung?</h4>
<p>Ich höre das große <em>Aber</em>. „Marktorientierung“ und „Bedürfnisse des Marktes“ heißt nichts anderes, als dass vom Kunden aus das Produkt, das Produktportfolio und auch die Marke bestimmt wird. Der Weg eines Markenunternehmens geht jedoch immer von Innen nach Außen. Ein Beispiel (sorry, wieder mal die gleiche Firma): hätte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Apple" target="_blank" rel="noopener"><em>Apple</em></a> vor der Entwicklung des<em> iPhones</em> den Markt gefragt oder gar Bedürfnisse der Kunden erkundet, wäre dieses Produkt nie zustande gekommen. Warum? Weil der damalige Markt mit Mobiltelefonen längst übersättigt und das Bedürfnis, z. B. mit dem Mobiltelefon zu fotografieren, nicht vorhanden war. Die Initiative kam aus (damals) utopischen Ideen der Industriedesigner*innen, die in einem Produkt Verbindungen schafften, die sonst niemand sah. Und aus dem Mut der Führungsspitze in der ihr eigenen Wertehaltung, den Nutzer in der Handhabung miteinzubeziehen.</p>
<h4>Produkt macht Marke</h4>
<p>Das heißt nichts anderes, als dass immer das Produkt zuerst da ist und mit diesem Werte und Haltung eines Unternehmens festgelegt ist – im Idealfall schriftlich im Design- und Markenhandbuch – dann kann die Vermarktung innerhalb des festgelegten Rahmens einer Marke nach Außen treten.</p>
<p>Das heißt nicht, dass die Bedürfnisse des Marktes unwichtig sind, aber sie sind immer in der aktuellen Situation verankert und gelten nicht für die Zukunft. Aber jedes neue Produkt muss im Markt der Zukunft seinen Platz finden. Wer in der Produktentwicklung zu Hause ist, weiß, dass diese mitunter Jahre dauern kann. Und mit Blick auf die Nachhaltigkeit sogar eine (alte) neue, umfassende und notwendige Langfristigkeit beinhalten muss. Das passt zum Marken-Denken: denn auch eine Marke wird auf Jahrzehnte angelegt. Somit gleichen sich die Produktentwicklung und Markenentwicklung an: nachhaltig und langfristig. <a href="https://designkunst.com/produkt-ist-marke/" target="_blank" rel="noopener">Produkt ist Marke &#8211; Marke ist Produkt.</a></p>
<h4>Für eine Zukunft nach der Zukunft</h4>
<p>Hier unterscheiden wir uns bei <em>designkunst</em> auch deutlich von Marketing- und Werbeagenturen – und noch deutlicher von klassischen Unternehmensberatungen. Wir kennen die Produktentwicklung. Wir integrieren das Produkt und das Produktportfolio in die Markenstärkung oder nach Insolvenzen und Start-ups für den Aufbau einer Marke. Dabei agieren wir datenbasiert im Screening, kreativ in der Konzeption und wirtschaftlich in der Ausführung. Wir gehen immer von Innen nach Außen, sprich vom Wesenskern, vom Sinn (neudeutsch <em>purpose</em>), in eine ganzheitliche Visualisierung – und <a href="https://designkunst.com/formatio-naturalis-2/" target="_blank" rel="noopener">integrieren unsere schützenswerte Natur</a>. Unser Motto: Ihr Erfolg ist unser Erfolg.</p>
<p>Wie schnell sich die Welt verändert, erleben wir jetzt seit einigen Jahren. Einem Tornado gleich wechseln die Prioritäten. Nichts zeigt deutlicher, wie wichtig Stabilität und Vertrauen sind. Übrigens, zwei Komponenten, die eine gelebte <a href="https://designkunst.com/marke-ohne-authentizitaet/" target="_blank" rel="noopener">Marke</a> und <a href="https://designkunst.com/die-gute-form/" target="_blank" rel="noopener">gutes Produktdesign</a> immer beinhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie sind interessiert an einer Zusammenarbeit? Kontaktieren Sie uns!<br />
Per Mail info(add)designkunst.com oder unter 040 2369 0894</p>
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		<title>Natur und Kreativität</title>
		<link>https://designkunst.com/natur-und-kreativitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 11:25:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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					<description><![CDATA[Derzeitig scheint sich alles um diese beiden Wörter Natur und Kreativität zu drehen. Mitunter fällt noch das Wort Innovation oder Klimawandel. Überall wird der Frage&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeitig scheint sich alles um diese beiden Wörter Natur und Kreativität zu drehen. Mitunter fällt noch das Wort Innovation oder Klimawandel. Überall wird der Frage nach gegangen, wie wollen wir leben? Zahlreiche Utopien sprießen aus dem Boden. Architekten begrünen ihre Hausfassaden – belassen aber den Stahlbeton hinter dem Grün. E-Mobility wird beworben und gefördert – obwohl neue Landschaften für die notwendigen Materialien verwüstet werden. Produkte aus Holz loben sich selbst, sie seien aus nachwachsenden Rohstoffe, also Teil der Kreislaufwirtschaft – obwohl dafür Bäume gefällt werden müssen.</p>
<p>Mir erscheinen diese zahlreichen Beiträge als zu oberflächlich. Viele davon sind nicht wirklich neu, wobei man zugeben muss, dass das Thema selbst ebenfalls nicht neu ist. Als Designerin geht es mir um Klarheit und immer um das Wesentliche – erst muss die Aufgabe in ihrer Tiefe verstanden werden. Dann kann die Lösungssuche beginnen.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es für mich zwei grundlegende Aspekte zu beachten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>1. Die sterbende Artenvielfalt ist das Hauptproblem des Menschen, weniger der Klimawandel.</h4>
<p>Täglich sterben ca. 150 Tierarten. Seit den 70er Jahren sind 70%der Wirbeltiere ausgestorben. Unsere Monokulturen werden immer anfälliger. Mit jedem Verlust wird das Öko-System schwächer – und wir als Menschheit. Hier zeigt sich, vor welchem Problem wir wirklich stehen: Wir befinden uns bereits mitten in einer globalen Ökokrise. Der Klimawandel ist eines der Themen innerhalb dieser Krise. Das muss uns bewusst sein. Die gute Nachricht in der schlechten: Die Populationsforschung prognostiziert einen baldigen Knick in dem Bevölkerungswachstum. Es geht wieder rückwärts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>2. Die Transformation fängt bei jeder und jedem Einzelnen an.</h4>
<p>Sie können es auch Erneuerung, Umdenken, Paradigmenwechsel oder Rückbesinnung nennen. Wichtig ist zu erkennen, dass wir alle unseren Teil beitragen müssen. Weniger Verpackung, kein Online-Handel (hier werden für die Versandpackung unsere und norwegische Bäume gefällt), bewussteres Essen, recycelbare Produkte sind durchaus sinnvolle Maßnahmen. Und doch, die Transformation fängt zuallererst in unserem Inneren an. Wenn wir uns die Vermüllung unserer Städte, die gerade nach der Lockt-Down-Phase exorbitant ins Auge sticht, anschauen, sehen wir, wie wenig Respekt – noch weniger Liebe – für ein bisschen Natur noch vorhanden ist. Fehlender Respekt im Außen gelebt, ist jedoch auch immer ein fehlender Respekt im Inneren, also ein fehlender Respekt zu sich selbst. In seinem Handeln zeigt sich, wie der Mensch zu sich selbst steht.</p>
<p>Die Transformation ist die Erneuerung der Verbindung zu sich selbst. Sich selbst wieder als Teil der Natur zu erleben. Da wir dem Denken viel Raum geben, ist das Verständnis essenziell und kann nur mit Selbstreflexion und einem ständigen mentalen Training erweitert und vertieft werden.</p>
<p>Dann, ja, dann sind zukunftsweisende Lösungen und Innovationen möglich. Hier werden sich die Marken von morgen herauskristallisieren.</p>
<p>Interessiert? Wir begleiten Sie auf dem Weg der Transformation! Mit Workshops, Vorträgen und Kreativ-Coachings. In dem <a href="https://designkunst.com/formbildung/"><strong>Natural Creative Change</strong></a> unter Beachtung natürlicher Gestaltungsprinzipien.<br />
Rufen Sie uns an 040 2369 0894 oder schreiben Sie uns eine mail info(add)designkunst.com</p>
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		<title>Noblesse des Schönen</title>
		<link>https://designkunst.com/noblesse-des-schoenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2021 13:45:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[An den vorigen Beitrag anschließend, geht es nochmals um Design. Denn Designfragen stellen sich überall. Von Micro- bis Macro-Themen. Verzeihen Sie mir, aber ich kann&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An den <a href="https://designkunst.com/design-was-ist-das-eigentlich/" target="_blank" rel="noopener">vorigen Beitrag</a> anschließend, geht es nochmals um Design. Denn Designfragen stellen sich überall. Von Micro- bis Macro-Themen. Verzeihen Sie mir, aber ich kann nicht oft genug für die Integration von Design – oder von kreativen Lösungswegen – plädieren, gerade in diesen Zeiten.</p>
<p>Design spricht von Beständigkeit, Zeitlosigkeit und von der guten Form. Dabei ist die gute Form nicht nur eine äußere formale Hülle, sie ist Prozess, gelebte Werte und eine Kultur der Kreativität. Design ist auch, was man nicht sieht. Oder, anders ausgedrückt: Die sichtbare Form ist das Resultat von dem unsichtbaren Design. (Gutes) Design macht Unsichtbares sichtbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die richtige Frage ist die Antwort</h4>
<p>Unsere Welt braucht dringend Antworten. Neue Antworten. Doch dafür müsste so manche Frage neu gestellt werden. Genau hier fängt Design an. Die richtigen Fragen finden ist die Antwort. Sehen, wahrnehmen, zuhören, reflektieren und visualisieren. Spontan fällt mir hier der Rabbiner und Psychoanalytiker Erich Fromm ein, der auf wunderbare Weise die Kreativität erklärte, von der ich spreche:</p>
<p style="padding-left: 40px;"> &#8222;<em>Kreativität ist die Fähigkeit, zu sehen (oder bewusst wahrzunehmen) und zu antworten. Es könnte der Eindruck entstehen, als sei diese Definition von Kreativität zu einfach. Man könnte sagen: Wenn das Kreativität ist, dann bin ich ganz gewiss kreativ, denn ich nehme Dinge und Menschen ganz bewusst wahr und reagiere darauf. Nehme ich denn nicht wahr, was auf meinem Weg zum Büro geschieht? Reagiere ich nicht mit einem freundlichen Lächeln auf jene Menschen, die mit mir in Kontakt kommen? Sehe ich nicht meine Frau und reagiere auf ihre Wünsche? Tatsächlich denken die meisten Menschen so, doch sie irren sich. Die Wahrheit ist, dass die meisten Menschen so gut wie gar nichts bewusst wahrnehmen und auf nichts wirklich antworten. Untersuchen wir zunächst, was beim Prozess des Sehens und Antwortens vor sich geht und was hierbei die kreative von der nicht-kreativen Einstellung unterscheidet. [&#8230;] Wenn wir uns eines Baumes, den wir sehen, voll bewusst sind, wenn wir ihn in seiner vollen Wirklichkeit, in seinem So-Sein sehen und auf sein So-Sein mit unserer ganzen Person antworten, dann machen wir eine Erfahrung, die die Voraussetzung dafür ist, den Baum malen zu können.&#8220; </em>[i]</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Design als Antwort auf das So-Sein.<br />
Und, <a href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">Bäume malen</a></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h6><a href="#_ednref1" name="_edn1">[i]</a>  Fromm (1959), S. 3–4</h6>
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			</item>
		<item>
		<title>Normal oder normal?</title>
		<link>https://designkunst.com/normal-oder-normal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 15:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuausrichtung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Shutdown steht die Frage im Raum, wie wird der Weg zurück zur Normalität? In meinen Augen, eine falsche Fragestellung. Denn ein Zurück in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Shutdown steht die Frage im Raum, wie wird der Weg zurück zur Normalität? In meinen Augen, eine falsche Fragestellung. Denn ein Zurück in die Welt der Normalität, so wie wir sie kannten, wird es nicht geben. Und eine andere Frage erscheint mir viel wichtiger, wollen wir das denn überhaupt zurück?</p>
<p>Adidas verzeichnete 2019 ein Gewinn von 1,9 Mrd. EUR und bekommt aufgrund von Corona 3 Mrd. EUR Kredit (13.04.2020), zahlt dafür doch seine Mieten und muss ein paar Einschränkungen hinnehmen, um weiter wie bisher zu arbeiten. Armani, der super schnell seinen Betrieb auf Masken umstellte, positioniert sich mit einer neuen alten Langlebigkeit für seine Mode und kündigt an, auf die ständigen 3&#215;4 saisonalen Erneuerungen zu verzichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wir haben die Wahl</h4>
<p>Zwei Beispiele, zwei Wahlmöglichkeiten. Weiter wie bisher mit allen Konsequenzen für Umweltverschmutzung, dem Ausnutzen von Billiglohnländern, dem Streben nach immer mehr und möglichst viel Gewinn für die eigene Kasse? Masse statt Klasse? Oder in eine neue Zukunft, zurück zur Qualität, die auch Jahre später noch Freude bereitet? Langlebige Produkte mit einer langlebigen Gestaltung, ohne Einbau von Bruch nach Ablauf der Garantie?</p>
<p>In meiner Ausbildung zur Designerin war eine langlebige Qualität immer das Ziel. Eine zurückhaltende klare Formgebung, die „Gute Form“, die auch nach Jahren im Gebrauch noch Gültigkeit hat. Als Teil der Gestaltung war eine leichte Reparaturfähigkeit und Material trennende Entsorgung für die Wiederverwertbarkeit integriert. Irgendwann und irgendwo muss dieses in der Designausbildung verloren gegangen sein. Oder ist es eher den McKinseys zu verdanken, alles nur in Gewinn zu messen und für Design Leadership Positionen nicht mal mehr eine fundierte Designausbildung zu fordern?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Qualität als Entscheidung</h4>
<p>Qualität ist eine Entscheidung. Qualität wird gelebt. Jeden Tag aufs Neue. In den Produkten, in der Marke und im Umgang mit anderen und des Gesamten. Und ja, auch im eigenen ganz persönlichen Leben. Zugegeben, das ist nicht immer leicht. Diese Wahl muss jede und jeder und jedes Unternehmen treffen. Auch das Unternehmen Bundesrepublik Deutschland. Für die daraus resultierenden richtungsweisenden Fragen und Entscheidungen muss dringend Einsteins Zitat als richtig erkannt und gelebt werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="text-align: left;"><strong>„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“</strong></h4>
<p>Mit anderen Worten, die Zeiten sind vorbei, allein in der Technik oder in der gerade boomenden Digitalisierung die Lösungen aller Probleme zu sehen. Für zukunftsweisende Lösungen müssen wieder Fragen nach zutiefst menschlichen Bedürfnissen und nach verbesserten Lebensqualitäten gestellt werden. Fragen, die die Gesamtheit und den Einklang mit der Natur beinhalten. Und diese Fragen mit ihren Antworten sind entscheidend. Sie gehören integriert; nein, sie gehören inkludiert!</p>
<p>Wie soll das gehen? Auch hier kann uns nur eine Rückkehr an eine der Grundlagen unserer Demokratie führen: die offene, respektvolle Debatte. Wir müssen dringend wieder lernen zu streiten und streitbar zu werden. Die anstehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen sind zu wichtig, um sie wenigen zu überlassen und zu wichtig, um andere Meinungen sofort in Feindbilder zu verwandeln. Eine offene Debatte mit mehreren Akteuren, u. a. mit kreativen Querdenkern, wird uns gerade in Krisenzeiten vor falschen Entscheidungen schützen und die richtigen sich entwickeln lassen.</p>
<p>Und was in Krisen richtig ist, kann ohne Krisen nicht falsch sein.</p>
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