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	<title>formatio naturalis &#8211; designkunst</title>
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	<description>die Kunst, Erfolg zu gestalten</description>
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		<title>Jubiläum im Büro</title>
		<link>https://designkunst.com/jubilaeum-im-buero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 05:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671248205"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>– auf vier Pfoten</strong></h2>
<p>Jubiläum! Nein, nicht ich. Auch nicht mein Büro – obwohl dort jede Gelegenheit genutzt wird, um Kuchen zu rechtfertigen.</p>
<p>Heute feiere ich meine beste Mitarbeiterin, die heute seit genau 15 Jahren an meiner Seite ist. Diejenige, die jeden Tag auf&#8217;s Neue für gute Laune sorgt, echte Pausen möglich macht und regelmäßig Momente auslöst, in denen ich plötzlich ganz verliebt schaue.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Vierbeinig. Zuckersüß. Immer mit einem Lächeln auf der Schnauze.</h3>
<p>Sie ist fast immer dabei: bei Kundenterminen, in Seminaren und auf Reisen. Und auch während der unzähligen Stunden voller Recherche, Gedankenchaos und Schreibarbeit zu meiner Dissertation und dem daraus entstandenen Buch <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis, Auf den Spuren der Gestaltungskunst der Natur und was wir von ihr lernen können</a> lag sie treu an meiner Seite – geduldig, wachsam und deutlich entspannter als ich. Manchmal vermute ich, dass sie die Inspiration für so manchen Gedanken über die Natur mir zuflüsterte.</p>
<p>Natürlich ist sie nicht in lauten Produktionsbereichen unterwegs. Dort würde vermutlich selbst ihre stoische Ruhe irgendwann kündigen. In solchen Situationen liegt sie still und würdevoll auf ihrem Platz, beobachtet das Geschehen mit einer Gelassenheit, von der so manches Managementseminar noch lernen könnte.</p>
<p>Auch wenn Besucherinnen oder Besucher keine großen Hundefans sind, respektiert sie das ebenso selbstverständlich. Wobei ich ehrlicherweise sagen muss: In den vergangenen 15 Jahren kam das genau einmal vor. Die allgemeine Statistik spricht also klar für sie.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Sie ist eine Meisterin der kleinen, großen Lebenskunst.</h3>
<p>Hunde verändern Räume. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern leise und nachhaltig. Menschen sprechen freundlicher miteinander. Sie lachen schneller. Sie stehen häufiger auf. Sie erinnern sich daran, zwischendurch einmal durchzuatmen. Während wir Menschen oft perfekt darin sind, uns in Deadlines, Sorgen und To-do-Listen zu verlieren, lebt ein Hund kompromisslos im Augenblick. Genau das macht ihre Gegenwart so wertvoll.</p>
<p>Sie ist eine Meisterin der kleinen, großen Lebenskunst. Sie erinnert uns daran, den Moment zu genießen. Die tägliche Freude wahrzunehmen. Dankbarkeit nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern tatsächlich zu fühlen. Für sie ist das Gestern längst erledigt und das Morgen noch nicht relevant.</p>
<p><strong>Sorgenfrei. Gegenwärtig. Ehrlich.</strong></p>
<p>Genau darin liegt etwas, das uns Menschen verloren ging. Wir nutzen die Vergangenheit um sie auf die Zukunft zu projizieren, und leben in einer ständigen Angst, weil wir wissen es ist schon mal passiert und deshalb kann es wieder passieren. (frei nach Sören Kierkegaard) Vergessen wird darüber den Moment, die einzige Zeit, die es gibt.</p>
<p>Wir optimieren Kalender, Prozesse und Selbstmanagement. Wir lesen Bücher über Leadership, hören Podcasts über Achtsamkeit und besuchen Workshops zur mentalen Gesundheit. Und gleichzeitig zeigt uns ein Hund – und die Natur – mit erschreckender Einfachheit, worauf es manchmal wirklich ankommt: Nähe. Vertrauen. Ruhe. Bewegung. Aufmerksamkeit. Ein gemeinsamer Moment der Verbindung ohne Bildschirm dazwischen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671466549"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Tierischer Wandel</h3>
<p>Hunde im Büro sind längst keine schräge Idee mehr, die nur in hippen Kreativagenturen mit Sitzsäcken und Hafermilch (gibt es bei mir beides nicht) funktioniert. Viele Unternehmen in Europa und Asien haben ihre Unternehmenskultur bereits bewusst haustierfreundlicher gestaltet. Die Gründe dafür sind erstaunlich klar: weniger Stress, bessere Stimmung, stärkere soziale Bindung und eine positivere Arbeitsmoral. Menschen arbeiten entspannter, kommunizieren natürlicher und machen tatsächlich Pausen – nicht nur jene, in denen man auf dem Handy scrollt</p>
<p>Interessanterweise entstehen durch Hunde oft Gespräche zwischen Menschen, die sonst vermutlich wochenlang nur höflich aneinander vorbeigelaufen wären. Der Hund wird zum sozialen Bindeglied. Zum stillen Eisbrecher. Zum täglichen Reminder, dass Arbeit zwar wichtig ist, Menschlichkeit aber wichtiger – besser noch Natürlichkeit.</p>

		</div>
	</div>

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			<h4 data-start="4062" data-end="4591">Unsere Sicht auf Tiere.</h4>
<p>Und es verändert sich gerade noch etwas viel Grundsätzlicheres, nämlich unsere Sicht auf Tiere, auf alles Lebendige. Immer mehr Menschen betrachten Haustiere nicht mehr <em>nur</em> als Tiere, sondern als Familienmitglieder. Als Wesen mit Persönlichkeit, Gefühlen und einem ganz eigenen Platz in unserem Leben. Eine Entwicklung, die uns daran erinnert, dass die Unantastbarkeit von Würde nicht beim Menschen enden sollte, sondern auf alles Lebendige erweitert werden darf.</p>
<p><strong>Das neue Credo: Die Würde des Lebens ist unantastbar.</strong></p>
<p>Tiere wie auch die Natur begegnen uns ohne gesellschaftliche Rollen. Ohne Statusdenken. Ohne Karrierefragen. Ein Hund interessiert sich nicht für Titel, Kontostände oder perfekte Außenwirkung. Er bewertet keine Erfolge auf LinkedIn und hat erstaunlicherweise auch keinerlei Interesse an Selfies und Selbstdarstellung. Für einen Hund zählt etwas viel Einfacheres: ob man präsent ist. Echt ist. Zugewandt ist. Und wenn wir ehrlich sind, suchen wir genau diese Präsenz.</p>
<p><strong>Das ist, was berührt.</strong></p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Ja zum Tier – ja zum Lebendigen</h3>
<p>In einer Welt voller Geschwindigkeit, Dauererreichbarkeit und künstlicher Perfektion erinnern uns die lebendige Natur an etwas zutiefst Natürliches: An Verbundenheit. An Authentizität. An ein Leben, das nicht ständig optimiert werden muss, um wertvoll zu sein.<br />
Und das, ganz ohne Management-Ratgeber oder Motivationscoach. Es reicht ein Hund der einen anschaut, als wäre genau dieser Moment das allergrößte Geschenk. Oder ein Baum, ein Waldspaziergang, der Flug eines Seeadlers.</p>
<p>Und deshalb feiere ich heute 15-jährigen Jubiläum. Eine tiefe Verbundenheit mit einem Wesen, das seit 15 Jahren an meiner Seite ist und nicht nur mich zum Lächeln bringt, Trost spendet, Stress reduziert und Räume mit Wärme füllt.</p>
<p data-start="5019" data-end="5265"><strong>Die beste Mitarbeiterin, Freundin und Begleiterin.</strong><br />
<strong>Und danke, dass du mich jeden Tag daran erinnerst, wie leicht Lebensfreude ist.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671461224"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Es wird gefeiert</h3>
<p>Zusammenkommen zum Feiern, sich zu begegnen ist wichtig. Und Gründe gibt es gleich mehrere: das Jubiläum, <a href="https://designkunst.com/cigno-suess-wie-die-liebe/" target="_blank" rel="noopener">1986-2026</a> und die <a href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">Kunst</a>!<br />
Daher lade ich Sie herzlichst ein für einen Tag der Begegnung mit meinen <em>en plein air</em> Werken, mit denen ich der Natur ein Denkmal setze!</p>
<h4><span style="color: #0099af;"><a style="color: #0099af;" href="https://designkunst.com/nature-first-kunst/"><strong>Nature first</strong></a></span><br />
<span style="color: #ff00ff;">Vernissage | Finnisage | Begegngung </span><br />
<span style="color: #ff00ff;">am 25.09. ab 16:00 Uhr ein.</span><br />
<span style="color: #ff00ff;">designkunst</span></h4>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Original vs Imitation</title>
		<link>https://designkunst.com/original-vs-imitation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 19:36:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Markengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[aktion Plagiarius]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
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		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Original vs Imitation]]></category>
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		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<h2>Erfahrungen, Strategien, Netzwerk zum Schutz geistigen Eigentums</h2>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<p><span style="color: #ff0000;"><strong>EINLADUNG</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Orignal vs Imitation, Jubiläumsveranstaltung Plagiarius</strong></span></p>
<p><strong>Mittwoch, 24. Juni 2026 I 15:00 – 23:00 Uhr</strong><br />
<strong>Wo: 1805 by Catering am Brill · Briller Viertel, Wuppertal</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910519675"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<p>50 Verleihungen, 493 ausgezeichnete Nachahmer, fünf Jahrzehnte Kampf um fairen Wettbewerb – das 50. Plagiarius-Jubiläum ist Anlass für ein hochkarätiges Fachforum. Die Aktion <a href="https://www.plagiarius.com/index.php?ID=1" target="_blank" rel="noopener">Plagiarius e.V.</a> und die <a href="https://www.maiwald.eu/de/" target="_blank" rel="noopener">Maiwald GmbH</a> laden Sie herzlich ein, gemeinsam mit Geschäftsführung, IP-Verantwortlichen und <span id="more-11418"></span>Patentanwälten aus unterschiedlichen Branchen einen intensiven Tag dem Schutz geistigen Eigentums zu widmen.</p>
<p>Im Zentrum stehen Strategien für den Schutz von Marke, Design und Patent vor nationalen und internationalen Instanzen, der Erfahrungsaustausch über Werkzeuge und Durchsetzungswege sowie das persönliche Gespräch in einem ausgewählten Kreis. Den Abend endet mit einer kuratierten Plagiarius-Ausstellung und einem Fach-Dinner – Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910524287"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Aktion Plagiarius – Innovation statt Imitation</h3>
<p>Gegründet von dem Designer Rido Busse, vergibt die Aktion Plagiarius e.V. bereits seit 1977 jährlich den Negativpreis „Plagiarius“ an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen. Er prangert öffentlich die Einfallslosigkeit und Dreistigkeit von Nachahmern an, die kreative Ideen und innovative Produkte anderer 1:1 kopieren und Profit daraus schlagen.</p>
<p>Im <a href="https://www.plagiarius.com/index.php?ID=21" target="_blank" rel="noopener">Museum Plagiarius</a> in Solingen werden die Preisträger des Negativpreises von 1977 bis heute ausgestellt. Schauen Sie vorbei – Sie werden überrascht sein!</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910529537"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-3"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Programm</h3>

		</div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3><strong>Original vs Imitation</strong></h3>
<p>Eröffnung und Begrüssungsworte</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dr.-Ing. <a href="https://designkunst.com/sybs-bauer/" target="_blank" rel="noopener">Sybs Bauer</a> MA (RCA), designkunst<br />
<strong>Innovation im KI-Prozän – Wie Kreativität den Unterschied macht</strong></p>
<p>Rafal Drozdz, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz, Maiwald GmbH<br />
<strong>„Krispy Kebab“ Dem Einen schmeckt´s, dem Anderen nicht.<br />
Fluch und Segen zugleich der schwachen Marken</strong></p>
<p>Stefan Moritz, Chief Commercial Officer, <a href="https://ebrand.com/de/" target="_blank" rel="noopener">EBRAND</a><br />
<strong>Trends und Strategien für die digitale Bekämpfung von Fälschungen</strong></p>
<p>Dr. Norbert Hansen, Patentanwalt/Partner bei Maiwald  GmbH<br />
<strong>Gute Idee, starkes Recht? Wie Patente entstehen, wirken und durchgesetzt werden</strong></p>
<p>Lena Weiland, Brand Protection, Manager APAC I NAM, <a href="https://www.stihl.de/de" target="_blank" rel="noopener">ANDREAS STIHL AG &amp; Co. KG</a><br />
<strong>Global Brand Protection bei STIHL: Aktuelle Herausforderungen und praxisnahe Lösungsansätze</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ab 18:00 Networking-Empfang<br />
<em>mit kuratierter Plagiarius-Ausstellung</em></p>
<p>ab 19.00 Exklusives Jubiläums-Dinner „<strong>Original vs. Plagiat</strong>„</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910533555"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>ANMELDUNG</strong></p>
<p>Bitte melden Sie sich bis spätestens Freitag, 29. Mai 2026 verbindlich an. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung sowie unsere Hotelempfehlungen für Ihre Übernachtung in Wuppertal.</p>
<p><strong><em>per E-Mail an <a href="mailto:info@plagiarius.com">info@plagiarius.com</a></em></strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910471800"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h6>Text und Bild © Plagiarius e.V.</h6>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KI: vom Werkzeug zum Partner</title>
		<link>https://designkunst.com/ki-vom-werkzeug-zum-partner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:10:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[AI empowering ID]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[KI: vom Werkzeug zum Partner]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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			<p>Der Vortrag von <a href="https://www.katharinaschueller.de/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Katharina Schüller</a>, den wir auf Einladung der KI Gruppe „AI empowering ID“ des <a href="https://www.vdid.de/" target="_blank" rel="noopener">VDID</a> digital erleben durften, war ebenso inspirierend wie ernüchternd. Er machte die zentrale Spannung unserer Zeit sichtbar: die Diskrepanz zwischen <a href="https://designkunst.com/form-follows-nature/" target="_blank" rel="noopener">menschlicher Kreativität</a> und dem, was künstliche Intelligenz tatsächlich leisten kann.</p>
<h2>Kontext und Bedeutung</h2>
<p>Denn wir Menschen leben in kulturellen Zusammenhängen. Wir entwickeln Haltungen, setzen Dinge in Beziehung, erkennen Bedeutungen und verstehen Kontexte. Wir wissen intuitiv zu bewerten, können Relevanz einschätzen und handeln aus Erfahrung, Intuition und Weltverständnis.</p>
<p><strong>KI kann das nicht.</strong></p>
<p>KI denkt nicht. KI versteht nicht. KI kennt keine Bedeutung.<br />
Sie ist reine Wahrscheinlichkeit — ein System, das Daten verarbeitet, Muster erkennt und Algorithmen ausführt.</p>
<h4><span style="color: #0099af;">Der Mensch hingegen bleibt derjenige oder diejenige, die kreativ vorausdenkt.</span></h4>
<p>Diese Erkenntnis ist nicht neu. Bereits <a href="https://www.mpg.de/frauen-in-der-forschung/ada-lovelace" target="_blank" rel="noopener">Ada Lovelace,</a> die erste Programmiererin, erkannte das Potenzial der frühen Rechenmaschine von <a href="https://www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/meilensteine/computer-pioniere/babbage/index.html" target="_blank" rel="noopener">Charles Babbage</a> — und zugleich ihre Grenzen: Maschinen folgen Anweisungen, sie erzeugen nichts aus eigenem Verständnis heraus.</p>
<p>So lässt sich die Beziehung zwischen Mensch und KI als Meister-Lehrlings-Verhältnis beschreiben: Der Mensch als Meister füttert die Maschine, den Lehrling, der kopiert, nachahmt und auf Anweisung handelt. KI ist ein unermüdlicher, übereifriger Sparingspartner — schnell, leistungsfähig, aber ohne Verantwortung und ohne eigenes Urteil.</p>
<p>Wer über KI spricht, muss daher ihre Grenzen kennen: KI simuliert Bedeutung, ohne sie zu verstehen. Sie erkennt keinen Kontext, keine kulturelle Tiefe, keine soziale Dimension. Sie kann statistische Trends sichtbar machen, aber nicht deren Sinn erfassen.</p>
<p>Wie der Mensch ist auch KI konditioniert: Gelerntes wird reproduziert, Nicht-Gelerntes existiert nicht. Doch während Menschliches Lernen von neuen Erfahrungen und achtsamer Reflexion getragen wird, speist sich KI ausschließlich aus bereits vorhandenen Daten. Daraus entsteht langfristig eine Ästhetik des Erwartbaren — glatt, durchschnittlich, austauschbar. KI trifft den Mittelwert. Das Überraschende bleibt aus.</p>
<h3>Vertrauen?</h3>
<p>Die Konsequenz daraus ist klar: Vertrauen ja — aber nur mit wacher Skepsis.<br />
Gerade für uns Designerinnen und Designer ergibt sich daraus eine neue Verantwortung. Unsere Rolle verschiebt sich vom Gestalten zum Führen, vom Produzieren zum Kuratieren. Wir müssen lernen, konzeptionell zu denken, abstrakte Ideen präzise zu formulieren und algorithmische Logiken zu verstehen, um KI bewusst zu steuern statt ihr zu folgen.</p>
<p>Design wird damit zunehmend zu einer strategischen und kuratorischen Praxis: Orientierung geben, Botschaften schärfen, Perspektiven verständlich machen, interdisziplinär handeln und Entscheidungen ethisch reflektieren.</p>
<h3>Kreativität? Denken? Intuition?</h3>
<p>Damit stehen wir auch vor grundlegenden Fragen: Was ist Kreativität? Was bedeutet Denken? Was ist Intuition?</p>
<p>Und vielleicht noch entscheidender: Was heißt es, Mensch zu sein?<br />
Was macht uns als Menschen aus — und wie können wir dieses <a href="https://designkunst.com/formatio-naturalis-2/" target="_blank" rel="noopener">Menschsein stärken</a>?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Image: ChatGPT, im Vortrag von Dr. Katharina Schüller</h6>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schönheit schenken</title>
		<link>https://designkunst.com/schoenheit-schenken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Artwork]]></category>
		<category><![CDATA[done by sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[editorial design]]></category>
		<category><![CDATA[en plein air]]></category>
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		<category><![CDATA[Musizieren]]></category>
		<category><![CDATA[quintus]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1764673364808"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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<h2 class="relative p-1 rounded-sm flex items-center justify-center bg-token-main-surface-primary text-token-text-primary h-8 w-8">Geschenke der Sinne: Natur, Musik und Kunst</h2>
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<p>Tauche ein in die Welt der Natur, Musik und Kunst – drei Produktmöglichkeiten, die Ihr kreatives Zuhause bereichern und Ihre Leidenschaft beflügeln: das <em>gefühlte Sachbuch</em> &#8222;formatio naturalis&#8220;, der Notenständer &#8222;quintus&#8220; oder Originale en plein air von Sybs Bauer, alles made in Germany!</p>
<p>Bitte wenden Sie sich bei Interesse und Bestellungen direkt an info(add)designkunst.com<span id="more-9347"></span></p>

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			<h4><span style="color: #0099af;">Schönheit schenken: Das <em>gefühlte Sachbuch</em> &#8222;formatio naturalis&#8220;, das die Natur in neuem Licht zeigt</span></h4>
<p>Was haben das Wachsen eines Baumes, die Wellen des Meeres und der Flug eines Vogels gemeinsam?Sie alle folgen den unsichtbaren, aber kraftvollen Gesetzen der Natur. Dieses faszinierende Sachbuch entführt dich in eine Welt voller Wunder und Naturwissenschaft. Es entschlüsselt die Mechanismen, die hinter der Schönheit stecken, die uns umgibt – und eröffnet neue Perspektiven für jeden, der mit wachen Augen durch die Welt geht. Ideal für Naturfreunde, kreative Denker und Wissensdurstige! Gerne auch mit Widmung und/oder Signatur (auch in größeren Stückzahlen)<br />
<a href="https://designkunst.com/buchbesprechung-formatio-naturalis/" target="_blank" rel="noopener">Buchbesprechung </a></p>
<p><span style="color: #0099af;">100% made in Hamburg</span></p>
<p><strong>formatio naturalis, </strong><em>Auf den Spuren der Gestaltungskunst der Natur </em><em>und was wir von ihr lernen können<br />
</em><strong>ISBN </strong>978-3-00-072715-3<br />
<strong>Einband _</strong> offener Rücken, Fadenbindung<br />
<strong>Druck _</strong> enviro pure, 100 % Recyclingpapier (Blauer Engel, EU-Ecolabel, FSC)<br />
100 % klimaneutral in Hamburg gedruckt<br />
<strong>Preis _</strong> <strong>54,95 EUR</strong> zzgl. Versand (3,50 EUR innerhalb D)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bestellung _</strong> <a class="" href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">keaedition</a></p>

		</div>
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<h4><span style="color: #0099af;">Schönheit schenken: Der perfekte Notenständer &#8222;quintus“ für deine Bühne Zuhause</span></h4>
<p>Sie lieben es, Musik in den eigenen vier Wänden lebendig werden zu lassen? Unser stabiler, höhenverstellbarer Notenständer ist nicht nur ein funktionales Must-have, sondern auch ein eleganter Begleiter. Ob Flötennoten, Gitarrentabs oder Ihre selbstgeschriebenen Stücke – dieser Notenständer bietet Halt für alles, was Ihre Kreativität inspiriert. Modern gestaltet, zurückhaltend, mit eine Ablagefläche von bis zu 5 DinA4 Seiten und stufenlose Verstellmöglichkeiten passt er in jedes Zuhause und verwandelt jeden Raum in Ihren persönlichen Konzertraum.</p>
<p><span style="color: #0099af;">100% made in Germany</span></p>
<p><strong>Material</strong>: Ahornholz gebleicht und lackiert, Aluminium eloxiert<br />
<strong>Höhe (Unterkante Notenblatt)</strong>: 90 cm bis 145 cm<br />
<strong>Breite: </strong>60 cm, seitliche Erweiterung der Notenablage bis auf 100 cm ausziehbar<br />
<strong>Preis ohne LED-Doppelleuchte: 889,40 EUR zzgl. Versand<br />
</strong><strong>Preis mit LED-Doppelleuchte: 1.049,10 EUR zzgl. Versand</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da <em>quintus</em> von der <a class="" href="https://www.weiss.biz/notenstaender/notenstander-quintus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Drechslerei Weiss</a> in Handarbeit in Deutschland hergestellt wird, sind auch weitere Sonderwünsche nach Absprache möglich, wie andere Höhen (für sitzende Musiker*innen) oder andere Holzfarben.</p>
</div>
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			<h4><span style="color: #0099af;">Schönheit schenken: Nature forever, artworks en plein air</span></h4>
<p>Erleben Sie die Essenz des Moments, eingefangen mit Pinsel und Farbe – „en plein air“.  Diese Kunstform verbindet mich direkt mit der Natur und lässt Werke entstehen voller Dynamik und Lebendigkeit. Überraschend, reduziert oder voller Farbe – wählen Sie aus einer reichhaltige Auswahl – alle unter freiem Himmel entstanden. Holen Sie sich die natürliche Energie in Ihr Zuhause und tauchen Sie ein, wie Kunst und Natur sich zu etwas Magischem vereinen.<br />
Übrigens, Design kann nicht vom Zeichnen getrennt werden, ganz unabhängig welche neue Technologie oder Methode gerade aktuell ist.<br />
Stöbern Sie unter <a href="https://designkunst.com/artwork/">Artwork,</a> auf <a class="" href="https://www.instagram.com/sybs_bauer/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> oder besuchen mit in meinem Kreativstudio (bitte mit Terminvereinbarung)!</p>
<p><span style="color: #0099af;">»Wissen ist die Basis. Freiheit die Kunst.«</span></p>

		</div>
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<p>Mit diesen drei Produktrichtungen verwandeln Sie Ihren Alltag in eine Reise voller Inspiration. <strong>Wissen, Musik und Kunst</strong> – entdecken Sie die Symbiose für Kopf, Herz und Seele.</p>
<p><strong><span style="color: #0099af;">Worauf warten Sie? Ihr kreative Geschenk können Sie hier bestellen!</span></strong></p>
<p>Rufen Sie mich an 040 23 69 0894, schicke Sie eine mail info(add)designkunst.com und vereinbaren Sie einen Termin vor Ort!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>#Weihnachten #Geschenke #designkunst #Notenpult #enpleinair #formationaturalis</p>

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<a href="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2023/07/Editorial_formationaturalis-1024x768.jpg" class="vc_single_image-wrapper  " title="Editorial_formationaturalis">
	<img decoding="async" style="max-width:250px" class="vc_single_image-img " src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2023/07/Editorial_formationaturalis-500x300.jpg" width="500" height="300" alt="editorial design formatio naturalis" title="Editorial_formationaturalis" loading="lazy" /></a>

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<a href="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2018/04/quintus_7a.jpg" class="vc_single_image-wrapper  " title="quintus, das Notenpult für zu Hause">
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<a href="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2024/10/Im-Raum_zartheit-1024x768.jpg" class="vc_single_image-wrapper  " title="Im-Raum_zartheit">
	<img decoding="async" style="max-width:250px" class="vc_single_image-img " src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2024/10/Im-Raum_zartheit-500x300.jpg" width="500" height="300" alt="artwork von Sybs Bauer Im Raum" title="Im-Raum_zartheit" loading="lazy" /></a>

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			</item>
		<item>
		<title>There is no creativity if there is a motive behind it</title>
		<link>https://designkunst.com/there-is-no-creativity-if-there-is-a-motive-behind-it/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 10:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Markengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[beyond]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Muse]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[strategische Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[Oder: Warum der Sinn des Sinnlosen manchmal das Sinnvollste ist. Kreativität ist ein merkwürdiges Wesen, und doch steht sie auf den ersten drei Plätzen (je&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Oder: Warum der Sinn des Sinnlosen manchmal das Sinnvollste ist.</em></p>
<p>Kreativität ist ein merkwürdiges Wesen, und doch steht sie auf den ersten drei Plätzen (je nach Quelle) für die wichtigsten Skills der Zukunft. Letzteres wäre Grund genug, sich stärker mit ihr auseinanderzusetzen, statt einseitig in der Faszination von Künstlicher Intelligenz zu schwelgen.</p>
<p><span id="more-10093"></span></p>
<h2>Kreativität</h2>
<p>Was ist also Kreativität? Einige behaupten, sie kommt, wenn man sie nicht ruft und versteckt sich, wenn man sie braucht. Andere lesen sie von erbrachten Leistungen ab, also eher am Resultat und im Blick zurück. Ich sehe schon meine Designerkollegen stirnrunzelnd den Kopf schütteln, ist Design doch immer mit einem Ziel, also einem Motiv, verbunden. Allerdings wissen wir auch alle, dass Kreativität in einem zu eng geschnürten Korsett aus Gründen, Zielen oder KPIs, wie ein Teenager reagiert: mit Trotz oder plötzlicher Unsichtbarkeit. (Übrigens, eine tiefere Beschäftigung mit Kreativität und der Kreativität der Natur finden Sie in meinem Buch <a href="https://designkunst.com/training/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis</a>)</p>
<h3>There is no creativity if there is a motive behind it</h3>
<p>Auch wenn der Satz nach einem Zen-Koan sich anhört, über den man meditierend zum Verständnis kommen sollte, stellt man auf den dritten Blick fest: Dieser Satz enthält eine unangenehme, tiefere Wahrheit.</p>
<p>In ihm liegt die große Herausforderung im Design und in jeder zweckgebundenen Lösungssuche: die eigene Freiheit vom Briefing, also dem Motiv, dem Zweck, zu finden, um frei und ungebunden in den leeren Raum der Möglichkeiten treten zu können. Und selbst hier geht es noch immer um die Freiheit vor der Zweckfreiheit. Also, wenn ich mit dem Ziel, eine kreative Lösung zu finden, mich frei zu machen glaube, funktioniert es nicht. Logisch, hier ist wieder ein Motiv am Start. Man könnte auch einfach sagen, wenn man aufgibt, kreativ zu sein, gibt es eine Chance – aber kein Garant – für die Kreativität. Anders ausgedrückt, wenn die Kreativität merkt, dass du etwas von ihr willst, zieht sie sich zurück.</p>
<p>Das führt zu dem provokanten Satz: <strong>„There is no creativity if there is a motive behind it.“</strong></p>
<h3><strong>Der Kuss der Muse </strong></h3>
<p>Natürlich heißt das nicht, dass wir uns nicht mit dem Thema der Lösungssuche beschäftigen sollen oder gar müssen – ganz im Gegenteil. Ein tiefes Eintauchen in die Problematik ist notwendig, ebenso wie das Verständnis für die verschiedensten Aspekte und Beteiligungen. Das ist die Voraussetzung für den Kuss der Muse. Der trifft uns jedoch erst, wenn der Kopf woanders ist, wenn die Präsenz dich voller Genuss die Tasse Tee genießen lässt, dich nichts mehr belastet und du freudig einfach bist. Dann kann der Kuss dich erreichen und schenkt dir Ideen, die dich vor Begeisterung vom Stuhl aufspringen lassen.</p>
<h3><strong>»Wissen ist die Basis. Freiheit die Kunst.«*</strong></h3>
<p>Das dem so ist, beweisen die größten kreativen Durchbrüche der Menschheit: Penicillin wurde nicht erfunden, sondern vergessen – und zwar von einem Wissenschaftler, der sein Labor so ordentlich führte wie ein Rockmusiker seine Steuererklärung. Auch die Post-it-Notes entstanden nicht aus der Absicht, das Büro der Zukunft zu revolutionieren, sondern aus einem gescheiterten Versuch, einen superstarken Kleber zu entwickeln. Der Chemiker, der dafür verantwortlich war, machte also im Prinzip Karriere, weil sein Klebstoff <em>nicht</em> klebte.<br />
Viele Erfindungen begannen als Nebensache, angebliche Zufallsprodukt, beim Spazierengehen oder im Halbschlaf.</p>
<h3><strong>Paradoxon</strong></h3>
<p>Je absichtsloser wir handeln, also ohne Erwartungen an den nächsten Designpreis, desto tiefer wird die Quelle, aus der wir schöpfen können. Wer sucht, findet nichts. Wer loslässt, findet alles.</p>
<p>Wie also können wir die Kreativität finden und fördern? Ein weiteres Paradoxon: wir können nichts &#8222;tun&#8220;. Die gute Nachricht: Kreativität ist ein Teil von uns, sie ist unser natürliches Erbe. <a href="https://designkunst.com/formatio-naturalis-2/" target="_blank" rel="noopener">Kreativität ist unsere Natur.</a> Was wir jedoch können, ist die Umstände und Umgebungen so zu gestalten, dass der kreative Fluss Raum finden kann – in uns und um uns. Dazu gehören Spaziergänge im Wald – alleine ohne Quasselstrippe neben dir – Naturerlebnisse, Stille, ein Gespräch über moralische Verantwortung mit deiner Computermaus oder einfach im eigenen Sein verweilen. Kurz, alles, was uns in die vollständige Präsenz bringt, hilft.</p>
<p><strong>Und, wenn die Kreativität dich küsst, lass es geschehen!</strong></p>
<p>Denn am Ende stimmt’s: <span style="color: #0099af;">There is no creativity if there is a motive behind it.</span><br />
Aber es gibt jede Menge Motive, die eigene Kreativität zu fördern – sobald du vergisst, dass du welche hast.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&gt; Interessiert an einer Zusammenarbeit? Dann schreiben Sie mir bitte eine <a href="mailto:info@designkunst.com">E-Mail</a>.<br />
&gt; Bekommen Sie schon regelmäßig unregelmäßig meinen Newsletter? Nein? Dann melden Sie sich doch bitte <a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/">hier</a> an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>* Zitat © Dr. Sybs Bauer</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>#kreativität #beyond #Muse #formationaturalis #paradox</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>smart design shift</title>
		<link>https://designkunst.com/smart-design-shift-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 10:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[design leadership]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[ID empowering AI]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[MI]]></category>
		<category><![CDATA[NI]]></category>
		<category><![CDATA[smart design shift]]></category>
		<category><![CDATA[strategische Kreatvität]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[vdid]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei Abende – sechs Impulse – unzählige Denkanstöße In der Sommerreihe &#8222;smart design shift&#8220; der VDID Projektgruppe Wirtschaft waren an drei Abenden im August sechs&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Drei Abende – sechs Impulse – unzählige Denkanstöße</h2>
<p>In der Sommerreihe &#8222;smart design shift&#8220; der <a href="https://www.vdid.de/verband/projektgruppen/" target="_blank" rel="noopener">VDID Projektgruppe Wirtschaft</a> waren an drei Abenden im August sechs höchst unterschiedliche, inspirierende und bereichernde Impulsvorträge zu hören. Trotz sommerlich-verlockenden Wetters fanden zahlreiche Interessierte den Weg an ihre Computer. Das Ergebnis: lebhafte Debatten, spannende Fragen und Anmerkungen, die wir in unserer <a href="https://www.vdid.de/verband/projektgruppen/" target="_blank" rel="noopener">VDID Projektgruppe</a> „WirtschaftsMacht IndustrieDesign“ weiter vertiefen werden.</p>
<h3>Auftakt</h3>
<p>Der Auftakt-Abend stand ganz im Zeichen der Design Skills. Thorsten Dreßler und Linda Schmidt machten deutlich, dass Soft Skills – also die bewusste Arbeit an der eigenen Persönlichkeit – zu den entscheidenden Zukunftskompetenzen zählen. Kommunikation, Empathie und Diplomatie sind hier ebenso gefragt, wie die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge klar zu vermitteln.</p>
<h3>Zweiter Teil</h3>
<p>Im zweiten Teil führte ich unsere Zuhörer*innen in die Welt der Künstlichen Intelligenz mit den Veränderungen und Herausforderungen für unsere Branche : Die Zukunft braucht verantwortungsbewusste, entscheidungsfreudige Designer:innen. Mehr noch – ich plädierte für eine Trias aus Menschlicher Intelligenz (MI), Künstlicher Intelligenz (KI) und Natürlicher Intelligenz (NI). Hier verweise ich auch sehr gerne auf meine Forschungsarbeit, veröffentlicht unter dem Titel <a href="https://designkunst.com/training/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis.</a><br />
Diese drei Formen von Wissensaneignung, Training des eigenen Denkens und unserer natürlichen Ressource, sollten gleichwertig trainiert und genutzt werden und führt zu einer neuen Art von <a href="https://www.vdid.de/aktuelles/news/detail/2025-09-05-design-leadership-im-ki-prozaen" target="_blank" rel="noopener">Design Leadership.</a> KI kann zwar Daten in Perfektion liefern, doch gerade im Bereich ESG (Environmental, Social, Governance) zeigt sich die Schwierigkeit. Auf die ging Angelo Schulz in seinem Vortrag zur nachhaltigen Produktentwicklung durch Green Controlling ein: Wo findet man die richtigen Informationen, wie bringt man sie sinnvoll zusammen? Für Designer:innen oft eine beinahe unlösbare Aufgabe. Er zeigte beispielhaft, wie die Kooperation mit fachspezifischen Agenturen helfen kann, tiefergehende Analysen zu ermöglichen. Gleichzeitig eröffnet sich die Chance, Softwarelösungen zu entwickeln, die Nachhaltigkeit objektiver in der Produktentwicklung bewerten können.</p>
<h3>Dritter Teil</h3>
<p>Der dritte Abend – gestaltet von Michael Grewer und Simon Meyer – rückte die Rolle von Design als Beratung ins Zentrum. Mit Beispielen und Zahlen belegten sie die Herausforderungen, vor denen die Designbranche steht. Überraschungsgast <a href="https://2025.mcbw.de/sprecherinnen/detail/speaker/simon-betsch-2" target="_blank" rel="noopener">Simon Betsch</a> (KMS München) brachte zusätzliche Aspekte ein. Leider sind auch Themen wie Preisverfall, Imageverlust und das fehlende Bewusstsein für die langfristige Wertschöpfung von Design nach wie vor präsent. <em>„Wir sind im Moment wieder meilenweit davon entfernt, dass der Designwert für unternehmerischen Erfolg anerkannt wird“</em>, so Simon Betsch treffend. Deshalb ist es wichtig, Begrifflichkeiten mit Auftraggeber:innen frühzeitig zu klären und darauf zu achten, dass die Qualität des Entwurfs nicht betriebswirtschaftlichen Zwängen geopfert wird.</p>
<p>Grundsätzliches Ziel: Statt mit bloßem Werkvertrag sollte ein partnerschaftlicher Dienstleistungsvertrag die Zusammenarbeit verbindlich regeln. Und Langfristigkeit ist nicht nur im Endergebnis gefragt, sondern auch in der Kooperation!</p>
<h3><strong>Unser Fazit:</strong> <strong>Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen!</strong></h3>
<p>Denn wer Verantwortung trägt, schafft Werte – und erhält die Anerkennung, die ihr/ihm zusteht.</p>
<p><strong>Interessiert? </strong><br />
links zu drei Fachbeiträge:<br />
<a href="https://designkunst.com/design-leadership-im-ki-prozaen-2/" target="_blank" rel="noopener">Design Leadership</a><br />
<a href="https://www.vdid.de/aktuelles/news/detail/2025-09-01-design-als-strategische-beratung" target="_blank" rel="noopener">Design als Beratung</a><br />
<a href="https://www.vdid.de/aktuelles/news/detail/2025-09-08-nachhaltige-produktentwicklung" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltige Produktentwicklung</a></p>
<p><strong>Interessiert an einer Zusammenarbeit?</strong><br />
Im kostenfreien Erstgespräch lernen wir und kennen, sprechen erste Möglichkeiten an und die mögliche Vorgehensweise. Schreiben Sie mir bitte info(add)designkunst.com oder rufen an unter 040 23 69 0894 für eine Terminvereinbarung!</p>
<p>Übrigens, kennen Sie unseren Newsletter <strong><span style="color: #0099af;">Gestaltung:zyklus?</span></strong><br />
Regelmäßig unregelmäßig gibt es kurze Beiträge zum Design, zur Markenbildung, zu Veranstaltungen und/oder einfach ein paar Gedanken. <a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/">Anmeldung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Titel/Grafik: ©Sybs Bauer</h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auferstehung oder Aufstehen?</title>
		<link>https://designkunst.com/auferstehung-oder-aufstehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 06:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[create like nature]]></category>
		<category><![CDATA[Eostrae]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Formbildung]]></category>
		<category><![CDATA[lernenausdernatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtgöttin]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Frohe Ostern</h2>
<p>Nach der 40-tägigen Fastenzeit feiern wir das wichtigste Fest des Christentums: die Auferstehung. Auferstehung? Könnte es nicht auch <em>Aufstehen</em> heissen? Gibt es hier überhaupt einen Unterschied? Auferstehung gehört in die religiöse Sprache, das Aufstehen dagegen in unsere Alltagssprache. Mehr Unterschiede sollten nicht gesucht werden. Denn beide eröffnen eine Veränderung und sprechen von dem Kommenden. Beide sprechen von dem Ende des Lebensabschnittes vor dem Aufstehen, also der Vergangenheit. Biblisch wie im Alltag liegen in der Vergangenheit oft Sorgen, Ängste und Gewalt und werden leider viel zu oft auf die Zukunft projiziert. Und ebenfalls beide sprechen von dem Vertrauen auf die Lebenskraft und dem Ur-Vertrauen ohne Altlasten auf das Kommende, auf die Zukunft.</p>
<p><span id="more-3490"></span></p>
<h4>EOSTRAE</h4>
<p>Schon in heidnischen Zeiten wurde zu Ehren der germanischen Lichtgöttin ‚Eostrae‘ ihr Sieg über die Dunkelheit des Winters zelebriert. Das Licht als Hoffnungsgeber, Ostern als Siegeszug über das Dunkle, die Hoffnungslosigkeit, über den Hass und den Tod. Ostern trägt die Hoffnung auf eine Besserung in der Zukunft – das Ende für den neuen Anfang.<br />
Auch die Natur erwacht mit dem Licht zum neuen Leben – und nichts hält sie auf. Sie gibt sich voll und ganz. Sie schenkt sich sich selbst – und damit auch uns. Keine Blüte hält sich zurück, kein Wachstum bleibt stehen und kein Balztanz wird verschoben. Kein Baum stoppt vor lauter Angst vor der Zukunft seine jungen Triebe, die sich mit aller Kraft entfalten wollen. Eine wunderbare Anleitung für eine nachhaltige Lebensweise &#8211; mitunter für eine Lebenskunst. (Mehr dazu können Sie in meinem Buch <strong><a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis, </a></strong><em>Auf den Spuren der Gestaltungskunst der Natur und was wir von ihr lernen können </em>Sie ein nachlesen.)</p>
<h4>AUFSTEHEN</h4>
<p>Einmal mehr Aufstehen – und endlich leben! Sich selbst in der eigenen strahlenden Blüte an die Welt verschenken, was gibt es Schöneres? designkunst wünscht allen Leserinnen und Lesern, dass alle aktuellen dunklen Gedanken im Licht verblassen und neue voller Zuversicht erblühen.</p>
<p><strong>Frohe Ostern wünscht Ihre Dr. Sybs Bauer</strong></p>

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		<title>overloaded</title>
		<link>https://designkunst.com/overloaded/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 10:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1764325560286"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Die Kunst, sich nicht zu verlieren</h2>
<p>Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber nach Wochen der unaufhörlichen Politikdominanz, die nicht aufhören will, sehne ich mich danach, alle sozialen Medien hinter mir zu lassen. Warum? Zu viel Input. Zu absurd das Gelesene. Und vor allem: zu schwierig, sich davon nicht beeinflussen zu lassen.Schlicht: overloaded.<span id="more-9540"></span></p>
<h3>Overloaded an Informationen</h3>
<p>Und leider auch ein <a href="https://designkunst.com/wenn-zu-viel-zum-problem-wird/" target="_blank" rel="noopener">Zuviel</a> an unnützem Wissen. Ein Beispiel gefällig? Was bringt es Ihnen wirklich zu wissen, dass jemand auf irgendeinem Kongress war? (Übrigens: Gibt es heute überhaupt noch ein Thema, das nicht zum „Summit“ erhoben wird?) Viel wertvoller wären weiterführende Links zu tiefgründigen Vorträgen oder Einblicke in inspirierende Diskussionen. Doch sind wir ehrlich – ist das nicht oft nur Ablenkung? Das Gefühl, dabei sein zu müssen, informiert zu sein, und vielleicht sogar mit einem Kommentar sichtbar zu werden? Aufmerksamkeit als Währung. Und täglich erreichen mich neue Angebote, wie ich mehr Likes sammeln kann – als ob Likes automatisch zu sinnvollen Aufträgen führten.</p>
<h3>Overloaded an Konsum</h3>
<p>Noch gravierender ist unser Konsumverhalten – eigentlich unser Hauptproblem. Denn wir konsumieren Informationen und Produkte unreflektiert, oft getrieben von äußeren Einflüssen, in der Hoffnung, damit innere Defizite auszugleichen. Der bekannte Designer <a href="https://designkunst.com/die-wiederentdeckung-des-industriedesigners-louis-l-lepoix/" target="_blank" rel="noopener">Louis L. Lepoix</a> sagte in den 70er Jahren treffend: „Die Welt ist in Unordnung geraten.“ Damals meinte er die äußere Welt – heute ist die Unordnung exponentiell gewachsen.</p>
<h3>Ordnung beginnt im Inneren</h3>
<p>Die Herausforderung liegt auf der Hand: Wir müssen unsere Welt wieder in Ordnung bringen. Doch, und hier liegt ein entscheidender Denkfehler, dies gelingt nur, wenn wir zuerst unsere innere Welt klären. Warum? Weil unser unstillbarer Hunger nach Konsum und Informationen darauf basiert, dass wir ihnen einen Wert zuschreiben – unseren eigenen Wert. Geld, Titel und Macht erscheinen als Mittel zur Anerkennung, doch in Wahrheit geht es um eine tiefere Sehnsucht: die nach Liebe und Zugehörigkeit. Werbung spielt virtuos mit dieser Illusion – und ein Teil von uns will sie nur allzu gerne glauben.</p>
<h3>Was ist unser wahrer Wert?</h3>
<p>Doch unser Wert liegt nicht in unserem Kontostand oder unserer Visitenkarte. Er liegt in unserer Lebendigkeit, in unserer Existenz selbst. Das wahre Wunder ist das Leben – Ihr Leben. Ihr Herz, das schlägt, Ihr Atem, der fließt. Der Wert liegt in der Tatsache, dass zwei Zellen sich vermehrten, Sie wachsen ließen – dass Sie dies hier lesen können.<br />
Könnten wir diesen Wert wirklich erkennen, würde sich vieles in unserem Leben anders fügen – nicht nur leichter, sondern auch sinnvoller.</p>
<h3>Die zwei Seelen in unserer Brust</h3>
<p>Wie Goethe es durch Faust ausdrückt: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“ Die eine strebt nach äußerer Anerkennung, nach Macht, nach Besitz. Die andere sucht nach innerem Gleichgewicht, nach Sinn und Authentizität – kurz, nach sich selbst.<br />
Hier braucht es ein neues Verständnis. Ein Wandel vom Haben zum Sein. Der Psychoanalytiker Erich Fromm hat dies bereits meisterhaft in seinem Buch <a href="https://www.amazon.de/Haben-oder-Sein-seelischen-Gesellschaft/dp/342334234X" target="_blank" rel="noopener">Haben oder Sein</a> beschrieben. Doch wie jeder Wandel erfordert auch dieser Training – so, wie unser Körper, wollten wir ihn für einen Marathon trainieren. Es braucht bewusste Praxis, Reflexion und einen offenen, ehrlichen Austausch. Hier liegt die wichtigste Grundlage für eine <a href="https://designkunst.com/strategie/" target="_blank" rel="noopener">kreative Unternehmensstrategie</a> und ein erfolgreiches <a href="https://designkunst.com/formbildung/#trainings" target="_blank" rel="noopener">Innovationsmanagement</a>.</p>
<h3>Gemeinsam eine neue Richtung einschlagen</h3>
<p>Wenn wir nachhaltige Veränderungen, echte Innovationen und eine Welt schaffen wollen, die nicht nur funktioniert, sondern floriert, dann ist es an der Zeit, unsere Gedanken bis zum Wesentlichen zu verdichten – um dann gemeinsam ins Handeln zu kommen. Wahre Veränderung braucht jedoch eine gemeinsame Vision, und die lässt sich am besten durch das <em>Utopisieren</em> entdecken . (Eine faszinierende Methode übrigens, die oft zu überraschenden Erkenntnissen führt, entwickelt von der PG Design.Ethik im <a href="https://www.vdid.de/" target="_blank" rel="noopener">VDID,</a> an der ich seit Jahren teilnehme.)<br />
Wenn wir dieses Denken mit den Gestaltungsprinzipien der Natur verweben (mehr dazu in meinem Buch <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis</a>), rückt die Wahrnehmung ihrer tiefen Schönheit in den Mittelpunkt. Und was wir als schön empfinden, wollen wir bewahren – fast wie von selbst führt uns dieser Prozess zurück zu unserem eigenen Natur-Sein.</p>
<p>Sie fragen, wie der Weg aussehen mag? Lassen Sie uns diesen Prozess nicht nur theoretisieren, sondern praktisch gestalten. Lassen Sie uns Erfahrungen austauschen, Ideen entwickeln und echte Veränderungen anstoßen.</p>
<h3><strong>Sind Sie dabei? Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen – ich freue mich auf den Austausch!<br />
Rufen Sie mich an 040 23690894 oder scheiben Sie mir eine Mail: info(add)designkunst.com</strong></h3>
<p>Newsletter</p>
<p>Kennen Sie unseren Newsletter? Nein?<br />
Regelmäßig unregelmäßig erscheint er mit Themen über Design, Markenbildung, Unternehmenskultur und aktuellen Gedanken.<br />
<strong><a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/">Anmeldung</a></strong></p>
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		<title>Kreative Unternehmenskultur</title>
		<link>https://designkunst.com/kreative-unternehmenskultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 14:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Markengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[kreative Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[natur als Vorbild]]></category>
		<category><![CDATA[strategische Kreativität]]></category>
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			<h2><strong>Kreative Unternehmenskultur – Der Nährboden für Innovation</strong></h2>
<p>Kreativität ist der Treibstoff der Innovation – sie entsteht aus dem Zusammenspiel von Neuem, Bestehendem und den Herausforderungen unserer Zeit. Ohne Ideen keine Innovation. Eigentlich logisch, oder? Wobei hier erwähnt werden muss, dass Innovationen nicht immer technologischer Natur sein müssen. Doch was bedeutet das konkret: eine &#8222;kreative Unternehmenskultur&#8220;? Und wie lässt sie sich nachhaltig etablieren?</p>
<p>Eine solche Kultur gedeiht nicht von selbst. Sie braucht fruchtbaren Boden – einen Rahmen, der Freiraum und Struktur harmonisch verbindet. Nur so können auch vermeintlich verrückte Ideen das Licht der Welt erblicken und in marktfreie Innovationen wachsen. Hier die essenziellen Säulen für eine inspirierende Unternehmenskultur:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>• Eine klare Vision als kreativer Kompass: </strong>Ohne Richtung keine Bewegung.</p>
<p><strong>• Offene und transparente Kommunikation: </strong>Der kreative Funke braucht Sauerstoff.</p>
<p><strong>• Fehlertoleranz &amp; Lernkultur: </strong>Fehler sind keine Sackgassen, sondern Wegweiser.</p>
<p><strong>• Transparente Feedbackkultur: </strong>Konstruktives Feedback ist der Spiegel der Weiterentwicklung.</p>
<p><strong>• Eigenverantwortung &amp; kreative Freiheit: </strong>Mitarbeitende sind keine Rädchen im Getriebe, sondern Gestalter:innen.</p>
<p><strong>• Innovationsworkshops &amp; interdisziplinäre Zusammenarbeit: </strong>Kreativität braucht Formate.</p>
<p><strong>• Schnelle Entscheidungswege: </strong>Bürokratische Hürden bremsen Ideen aus.</p>
<p><strong>• Inspirierendes Arbeitsumfeld: </strong>Räume beeinflussen Denken.</p>
<p><strong>• Zeit für Experimente &amp; spielerisches Denken: </strong>Spielerischer Umgang mit Herausforderungen öffnet neue Denkwege.</p>
<p><strong>• Anerkennung &amp; Wertschätzung: </strong>Kreative Leistungen verdienen Applaus!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Designhaltung als Schlüssel zur Veränderung</strong></h3>
<p>Eine kreative Unternehmenskultur wächst nicht über Nacht – sie muss gelebt werden. Das bedeutet, eine Designhaltung, also eine gestaltende Haltung zu kultivieren: neugierig bleiben, reflektieren und kontinuierlich verbessern. Wer Verbesserungen oder Veränderungen als gestalterischen Prozess begreift, und sich dieser verpflichtet, schafft wird eine Kultur, in der das Wir zur Haltung und Kreativität zur treibenden Kraft wird – und selbst Innovationen innoviert.</p>
<p>Hier die <a href="https://designkunst.com/form-follows-function-yes-or-no/" target="_blank" rel="noopener">Natur als Vorbild zu</a> nutzen macht doppelt Sinn: denn wenn die Prinzipien der Natur in den Innovationsprozessen übernommen werden, ist die Chance sehr groß, auch nachhaltige Innovationen zu generieren.</p>
<h4></h4>
<h4>Neugierig geworden?</h4>
<p>Ich begleite Sie auf Ihrem Weg zu einer kreativen Unternehmenskultur mit der <a href="https://designkunst.com/aesthetik-ist-strategie/" target="_blank" rel="noopener">Ästhetik als Strategie</a>, angepasst an Ihr Unternehmen. <span style="color: #0099af;"><a style="color: #0099af;" href="https://designkunst.com/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Sprechen Sie mich an</a>!</span></p>

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		<title>Die große Entschleunigung</title>
		<link>https://designkunst.com/die-grosse-entschleunigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 12:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[antroprozän]]></category>
		<category><![CDATA[kreative Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[kreieren]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Neugier]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Utopie? Jein. Denn wenn 1953 die Ära der „großen Beschleunigung“ eingeläutet wurde und damit – zumindest aus geologischer Perspektive – das Holozän durch das&#8230;]]></description>
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<h3><strong>Eine Utopie?</strong></h3>
<p>Jein. Denn wenn 1953 die Ära der „großen Beschleunigung“ eingeläutet wurde und damit – zumindest aus geologischer Perspektive – das Holozän durch das Anthropozän abgelöst wurde, drängt sich eine logische Schlussfolgerung auf: Wir brauchen dringend eine große Entschleunigung.</p>
<p>Das Anthropozän steht für eine Epoche, in der der Mensch die Erde in nie dagewesener Weise beeinflusst hat – insbesondere seit der rasanten Konsumsteigerung nach dem Zweiten Weltkrieg. Wissenschaftler belegen diesen Eingriff in die Natur mit erschreckender Klarheit. Ein Beispiel: Die Spuren von Plutonium, die durch Atomtests freigesetzt wurden, lassen sich selbst in den entlegensten Seen der Welt nachweisen. Dieser Umstand gilt als ein zentraler Beweis für den menschlichen Einfluss auf unseren Planeten. Hierzu finden Sie den inhaltsreichen Beitrag <a href="https://www.arte.tv/de/videos/111677-000-A/anthropozaen-der-beginn-eines-neuen-zeitalters/" target="_blank" rel="noopener">Anthroprozän </a>auf Arte.</p>
<p>Doch anstatt diese Erkenntnisse als Weckruf zu verstehen, setzt die Welt auf immer neue Innovationen – oft beschränkt auf Buzzwords wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Dabei bleibt die kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und möglichen Folgen solcher Technologien meist auf der Strecke. Noch problematischer: Wir greifen weiterhin auf die Denkweisen zurück, die die heutigen Probleme überhaupt erst verursacht haben, in der Hoffnung, sie könnten uns aus der Krise führen.</p>
<p>Wie Albert Einstein einst treffend sagte:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Psychologie würde ihm zustimmen – zumindest, solange keine tiefgreifende Reflexion stattfindet. Dafür braucht es nicht zwangsläufig eine Therapie. Es genügt, wenn wir bereit sind, unser Denken, Fühlen und Handeln regelmäßig zu hinterfragen. Eine Haltung der Neugier, Offenheit und Achtsamkeit einzunehmen, kann den entscheidenden Unterschied machen.</p>
<p>Diese Haltung ist typisch für kreative Menschen. Kein Wunder also, dass Kreativität heute als eine der wichtigsten Führungsqualitäten gilt. Kreativität basiert auf einer neutralen, offenen Neugier, die uns dazu einlädt, Neues zu entdecken und andere Perspektiven zuzulassen und sollte in der Liste der Führungsqualitäten aufgenommen werden. Wer das ebenfalls erkannte, ist IDEO, das Studio, welches das Konzept des Design Thinking populär machte, propagiert heute Kreativität und Neugier als zentrale Werkzeuge für Führung, Innovation und Wandel.</p>
<h4></h4>
<h3>Neugier und Kreativität</h3>
<p>Neugier und Kreativität sind zutiefst persönliche Fähigkeiten, die jede und jeder trainieren kann – und sollte. Hier beginnt die eigentliche Transformation: Wenn wir uns selbst und anderen mit Offenheit, Neugier und Kreativität begegnen, wird Zusammenarbeit nicht nur leichter und freudvoller, sondern auch nachhaltig erfolgreicher.</p>
<p>Denken Sie daran: Jede Innovation basiert auf Ideen – und Ideen entstehen durch Kreativität!<br />
Und wie sollte sie besser entstehen als mit der natürlichen Ressource in uns und dem Vorbild der Natur um uns?<br />
Dazu mehr in meinem &#8222;gefühlten Sachbuch&#8220; <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis, Auf den Spuren der Gestaltungskkunst der Natur und was wir von ihr lernen können</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Neugierig geworden?</strong><br />
Ich begleite Sie und Ihr Team gerne auf diesem Weg zu einer Vertiefung der Kreativität, also Innovation und Transformation in eine natürlich-kreative Unternehmenskultur.<br />
Schreiben Sie mir unter <strong><a rel="noopener">info(add)designkunst.com</a></strong>, und wir vereinbaren einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch.</p>
<p>&nbsp;</p>
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