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Heute ist Weltbodentag oder World Soil Day. Ein Aktionstag, um auf die Bedeutung der natürlichen Ressource Boden aufmerksam zu machen. Klingt unnötig? Nein, ist es leider nicht. Denn unsere Böden sind die Grundlage nicht nur für über 90% der produzierten Lebensmittel, sondern speichern und liefern Nährstoffe für Pflanzen,  filtern Wasser und schützen das Klima, indem sie Kohlenstoff in Form von Humus binden. Reich bevölkert sind unsere Erdreich mit Milliarden von Organismen. Und bedenkt man, wie die Natur grundsätzlich nur im Ganzen wirkt, ist nicht ein einziger unnötig oder überflüssig.

Die Natur wirkt immer für’s Ganze

Abholzung,  Monokulturen, Überdüngung und übermäßige Bebauung machen unsere Böden unwirtlich. Unsere Wälder sind übersäuert (3,1 / 3,8 in Schleswig-Holstein)– wie viele Menschen auch. Für Wald und Mensch gilt der neutrale ph-Wert von 7. Wir können auf Fleisch, Alkohol und Zucker verzichten, um unseren Säuregehalt zu regenerieren. Der Wald bekommt Kalk aus der Luft als Düngung.

Das ist nur ein Beispiel unter vielen. Beton und Bebauung helfen ebensowenig wie Düngemittel. Unser Böden brauchen also unbedingt eine Lobby. Bedenkt man, dass 38 Lobbisten auf einen Bundestagsabgeordneten kommen, fragt man sich, wieviele davon sprechen für unsere Böden und für unsere Natur?

Transformation

Die große Transformation kann nur mit Verständnis über Naturvorgängen und unserer lebendigen Wechselbeziehung mit der äusseren Natur. Und um die Selbstreflektion kommen wir nicht umhin. Jede und jeder einzelne ist gefragt. Und wie wunderbar die Naturprozesse in uns und um uns arbeitet, zeige ich in meinem Buch formatio naturalis, Auf den Spuren der Gestaltungskunst der Natur und was wir von ihr lernen können.
Wäre es nicht ein perfektes Weihnachtsgeschenk mehr über die Natur in uns zu erfahren?

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