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	<title>Nachhaltigkeit &#8211; designkunst</title>
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		<title>Design schafft Werte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 09:23:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
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			<p><em>Warum Design über Produkte hinausgeht, Innovation wirtschaftlich wirksam macht und für Unternehmen gerade in Zeiten von KI, Ressourcenknappheit und wachsendem Wettbewerbsdruck zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird. Design schafft Werte.</em></p>
<p><span id="more-11737"></span></p>

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			<h3><strong>Gutes Design ist eine unternehmerische Entscheidung.</strong></h3>
<p>Eine, deren wirtschaftliche Tragweite weit über die Gestaltung eines Produkts hinausgeht.</p>
<p>Design entscheidet (mit), ob ein Produkt gekauft, eine Dienstleistung genutzt, eine Marke wiedererkannt oder eine Innovation zum wirtschaftlichen Erfolg wird, entscheidet sich, welchen Nutzen Menschen tatsächlich erleben, wie verständlich ein Angebot ist, ob es Vertrauen schafft und wodurch es sich im Wettbewerb unterscheidet. Genau hier beginnt der wirtschaftliche Wert von Design und geht über die gängige Haltung, technischer Leistungsdaten und attraktiver Preis hinaus.</p>
<p>Design verbindet die Perspektive des Menschen mit den Möglichkeiten der Technik und den Zielen eines Unternehmens. Es macht aus komplexen Anforderungen verständliche Angebote, aus technologischen Möglichkeiten relevante Innovationen und aus austauschbaren Leistungen erkennbare Identität. Richtig eingesetzt, beeinflusst es damit unmittelbar die Voraussetzungen unternehmerischen Erfolgs.</p>

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			<h3>Was sagen die Fakten?</h3>
<p>Dass Design wirtschaftlich relevant ist, ist längst mehr als eine These aus der Designbranche. Die Frage ist vielmehr, wie groß sein Beitrag sein kann – und unter welchen Bedingungen er entsteht.</p>
<p>Eine der bekanntesten Untersuchungen dazu veröffentlichte McKinsey 2018. Für den <em>McKinsey Design Index</em> analysierte das Unternehmen über fünf Jahre die Designpraktiken und Geschäftsergebnisse von 300 börsennotierten Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Konsumgüter und Retail Banking. Die Unternehmen im obersten Viertel des Designrankings erzielten im Untersuchungszeitraum ein um 32 Prozentpunkte höheres Umsatzwachstum und eine um 56 Prozentpunkte höhere Gesamtrendite für Aktionäre als ihre jeweiligen Branchenvergleichsgruppen. Die Ergebnisse zeigten sich über alle drei untersuchten Branchen hinweg.</p>
<p>Das ist bemerkenswert. Allerdings ist eine wichtige Unterscheidung nötig: Die Studie belegt einen Zusammenhang zwischen ausgeprägter Designkompetenz und wirtschaftlicher Performance. Sie beweist nicht, dass Design allein diese Unterschiede verursacht. Und sie stammt aus dem Jahr 2018. Ihre Ergebnisse sind deshalb ein relevanter empirischer Anhaltspunkt, aber keine aktuelle Erfolgsprognose für jedes Unternehmen.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> McKinsey &amp; Company, <a href="https://www.mckinsey.com/capabilities/tech-and-ai/our-insights/the-business-value-of-design" target="_blank" rel="noopener">Value of Design</a></p>

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			<h2>Design schafft unternehmerischen Werte</h2>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-11742" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/1-300x300.png" alt="" width="72" height="72" />Der erste Wertbeitrag entsteht, bevor ein Produkt überhaupt gestaltet wird. Design setzt früh an. Es untersucht Bedürfnisse, Nutzungssituationen, technische Möglichkeiten und Marktbedingungen, stellt Annahmen infrage, eröffnet neue Perspektiven auf die eigentliche Aufgabe und verhindert eine Fehlinvestition durch Optimierung bestehender Lösungen, ohne grundsätzlich zu hinterfragen, ob sie das richtige Problem bearbeiten.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-11743" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/2-300x300.png" alt="" width="72" height="72" />Der zweite Wertbeitrag liegt im Produkt selbst. Form, Funktion, Ergonomie, Material, Bedienbarkeit, Herstellbarkeit und Reparierbarkeit sind keine voneinander unabhängigen Disziplinen. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Ein durchdachtes Produkt kann einfacher zu bedienen, effizienter zu fertigen, langlebiger zu nutzen und besser zu warten sein. Es kann zugleich eine höhere wahrgenommene Qualität vermitteln und sich klarer vom Wettbewerb unterscheiden.<br />
Gerade für technologieorientierte Unternehmen liegt darin eine große Chance. Technische Leistungsfähigkeit ist eine wichtige Voraussetzung, aber sie garantiert noch keine Marktpräferenz. Wenn Wettbewerber ähnliche Technologien und vergleichbare Funktionen anbieten, wird die Qualität ihrer Gestaltung zu einem Differenzierungsfaktor. Design übersetzt technische Kompetenz in einen erkennbaren, erlebaren und relevanten Nutzen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-11744" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/3-300x300.png" alt="3. punkt" width="72" height="72" />Der dritte Wertbeitrag betrifft die gesamte User Journey, die Kundenerfahrung. Ein gutes Produkt kann durch eine unverständliche Website, komplizierte Bestellprozesse, mangelhafte Dokumentation oder einen schwer erreichbaren Service an Wert verlieren. Umgekehrt kann ein durchgängiges Gestaltungskonzept aus Produkt, digitaler Schnittstelle, Kommunikation und Service die Nutzung erleichtern und Vertrauen stärken.<br />
Hier wird es besonders deutlich: Die Qualität einzelner Kontaktpunkte reicht nicht aus, wenn das Gesamterlebnis widersprüchlich bleibt. Produktdesign, UX/UI, Markenführung und Kommunikation, intern wie extern, müssen zusammenwirken. Erst dann wird aus einer einzelnen guten Leistung ein konsistentes Angebot, das Kunden verstehen, schätzen und wieder erkennen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-11745" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/4-300x300.png" alt="" width="72" height="72" />Der vierte Wertbeitrag entsteht auf der Ebene der ganzheitlichen Marke. Produkt macht Marke. So fängt es an. Gestaltung macht Werte, Expertise und Funktionen sichtbar, gibt der Ganzheitlichkeit ein unverwechselbares Profil und schafft Orientierung in einem Markt, in dem Angebote immer vergleichbarer werden. Marke ist das Bild, das Menschen aus ihren Erfahrungen mit einem Unternehmen entwickeln. Und hier entscheidet die Unternehmenskultur, ob Mitarbeitende zu Marken-Botschafter*innen werden oder nicht.<br />
Eine starke Marke kann die Wiedererkennbarkeit erhöhen, Vertrauen unterstützen und die Grundlage für Kundenbindung und eine überzeugende Positionierung schaffen. Ihr wirtschaftlicher Wert lässt sich allerdings nicht pauschal aus der Qualität eines Designs ableiten. Er entsteht im Zusammenspiel von Leistung, Verhalten, Kommunikation und konsequenter Umsetzung. Wirklich messbar wird der monetäre Wert der Marke wohl erst im Verkauf des Unternehmens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-11746" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/5-300x300.png" alt="" width="72" height="72" />Völlig übersehen wird, der fünfte Punkt, dass Design auch das Geschäftsmodell selbst verändern kann. Es hilft Unternehmen, neue Leistungen zu entwickeln, Produkte mit Services zu verbinden, digitale Angebote sinnvoll einzusetzen und alternative Formen der Nutzung zu erschließen. Die entscheidende Frage lautet dann nicht mehr reduziert: Wie gestalten wir unser Produkt besser? Sie lautet: Welchen Wert können wir für unsere Kunden schaffen – und wie lässt sich daraus ein tragfähiges Geschäft entwickeln?</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Design ist eine kreative Art, unternehmerisch zu denken</h3>
<p>Aus einer Haltung wird noch keine Veränderung, wenn sie auf Workshops, Post-its und standardisierte Prozessschritte reduziert wird (was leider bei design thinking oft der Fall ist). Methoden beinhalten weder gestalterische Expertise noch technisches Wissen, strategische Entscheidungen oder die Verantwortung für die Umsetzung. Eine ständige, offene Kreativität ist gefragt, als Basis von Innovation, Transformation und Effizienz.</p>
<p>Eine 2024 veröffentlichte Studie im Fachjournal <em>Design Studies</em> untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Reifegrad des Designmanagements, Produktinnovationen und der finanziellen Unternehmensleistung. Die Befragungsdaten von 200 Unternehmen zeigten, dass die entscheidende vermittelnde Rolle die Designmanagement-Kompetenz der Unternehmensführung sei, wobei Management hier wohl fehl am Platze ist, denn es ist eine Leadership-Funktion, die Teamfähigkeit einschliesst.</p>
<p>Die Konsequenz ist klar: Design gehört in die Führungsetage, die Kreativität, Ästhetik und Gestaltung als Teil ihrer unternehmerischen Verantwortung versteht. Und somit Teil von Entscheidungen, Strukturen und Investitionen wird.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> Liu und Cheng, <em>Transforming mature design management to better firm performance: The importance of top management involvement</em>, Design Studies, 2024. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0142694X24000395" target="_blank" rel="noopener">Zur Studie</a>.</p>

		</div>
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			<h3>KI verschiebt die entscheidenden Fragen</h3>
<p>Generative KI beschleunigt heute zahlreiche Aufgaben, die zuvor Zeit, Erfahrung und spezialisierte Werkzeuge erforderten. Varianten lassen sich schnell erzeugen, Informationen strukturieren, Visualisierungen erstellen und Konzepte in kurzer Zeit veranschaulichen. Das erweitert den Möglichkeitsraum der Gestaltung erheblich – mit extremer Umweltbelastung.</p>
<p>Doch die Verfügbarkeit von einer Vielzahl von Varianten bedeutet noch lange nicht, dass bessere oder gar sinnvolle Lösungen entstehen. KI kann auf Basis von Vorgaben Ergebnisse produzieren. Ob die Vorgaben sinnvoll sind, welche Fragen überhaupt gestellt werden sollten, welche Lösung Menschen tatsächlich weiterbringt und welche Folgen ihre Umsetzung hat, bleibt eine gestalterische und unternehmerische Aufgabe.<br />
Kreative Menschen erkennen Zusammenhänge, entwickeln neue Perspektiven und aus Möglichkeiten tragfähige Lösungen – mit Emotionen, Trends, Empathie und vielem mehr.</p>
<p>KI kann Entwicklungsprozesse beschleunigen, während Design die Richtung, die Relevanz und die Qualität der Ergebnisse mitbestimmt. Voraussetzung dafür ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten, Urheberrechten, Ressourcen und den Grenzen der eingesetzten Systeme.</p>

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			<h3>Ein grünes Etikett ist keine Nachhaltigkeit</h3>
<p>Design beeinflusst bereits auf strategischer Ebene, welche Materialien verwendet werden, wie Ressourcen eingesetzt werden und ob Reparatur, Wiederverwendung oder Recycling möglich sind: als Team aus ökologischen Folgen und wirtschaftlichem Erfolg. Dann wird Nachhaltigkeit wirtschaftlich relevant. Design betrachtet diese Zusammenhänge als Bestandteil der Entwicklung.</p>

		</div>
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			<h3>Ist der Wert von Design messbar?</h3>
<p>Wer Design als strategische Investition versteht, sollte seine Wirkung auch nachvollziehbar machen. Dafür braucht es keine künstliche Kennzahl, die jeder Gestaltung einen vermeintlich exakten Geldwert zuweist. Sinnvoller ist es, die Ziele eines Projekts mit den relevanten wirtschaftlichen und nutzungsbezogenen Kennzahlen zu verbinden.</p>
<p>Geht es um ein neues Produkt, können Entwicklungsdauer, Herstellkosten, Ausschuss, Retouren, Serviceaufwand, Absatz, Deckungsbeitrag und erzielbare Preise betrachtet werden. Bei digitalen Angeboten sind beispielsweise Abbruchquoten, Aufgabenerfolg, Conversion und Supportanfragen relevant. Bei einer Markenentwicklung können Bekanntheit, Wiedererkennung, qualifizierte Anfragen, Kundenbindung und die Wahrnehmung der Positionierung untersucht werden.</p>
<p>Entscheidend ist, Ausgangswerte zu erfassen, messbare Ziele zu definieren und die Entwicklung nach der Umsetzung zu verfolgen. Wo möglich, helfen Vergleichsgruppen oder Tests, den Einfluss einzelner Maßnahmen besser einzuordnen. Nicht jede Verbesserung lässt sich eindeutig dem Design zurechnen; viele Ergebnisse entstehen durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren.</p>

		</div>
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			<h3>Unternehmerischen Partnerschaft</h3>
<p>Der wirtschaftliche Wert von Design entsteht also, wenn Strategie, Produktentwicklung, Kommunikation und Marke nicht mehr getrennt voneinander arbeiten, sondern frühzeitig zusammengedacht werden – und sich so verstärken.</p>
<p>Gerade für mittelständische Unternehmen liegt hierin eine besondere Chance. Sie verfügen über ausgeprägte technische Kompetenz, gewachsene Kundenbeziehungen und fundiertes Branchenwissen. Design kann diese Stärken in neue Produkte, verständliche Leistungen, klare Markenprofile und zukunftsfähige Geschäftsmodelle übersetzen.</p>
<p>Wenn ein Unternehmen Design, – man könnte auch sagen Ästhetik oder Kreativität – so versteht, investiert es in die Qualität seiner Entscheidungen, in die Relevanz seiner Innovationen, seiner Unternehmenskultur, seiner Marke und in die Fähigkeit sich selbst ständig zu erneuern.</p>

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			<h3>Lust auf einen Perspektivwechsel?</h3>
<p>designkunst verbindet Strategie, Design und natürliche Intelligenz, um gemeinsam mit Ihnen aus unternehmerischen Herausforderungen echte Zukunftschancen zu gestalten. Rufen Sie uns an unter 040 2369 8094 oder schreiben uns eine <a href="mailto:info@designkunst.com">E-mail</a> für ein erstes Kennenlernen.</p>
<p>Ihre Dr. Sybs Bauer</p>

		</div>
	</div>
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		<title>Designausbildung der Zukunft</title>
		<link>https://designkunst.com/designausbildung-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 05:54:23 +0000</pubDate>
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			<h2><strong>Vom Gestalten von Dingen zum Gestalten von Möglichkeiten</strong></h2>
<p><em>Die Designausbildung steht an einem Wendepunkt. Und diesmal geht es nicht einfach um ein weiteres digitales Werkzeug, das seinen Weg in die Hochschulen findet. CAD hat das Zeichenbrett verändert, digitale Bildwelten haben das Rendering verändert, das Internet hat Recherche und Kommunikation verändert und generative KI verändert gerade Teile des Entwurfsprozesses. Doch hinter all diesen technologischen Veränderungen liegt eine viel grundlegendere Frage: Was muss ein Mensch künftig überhaupt noch lernen, um Designerin oder Designer zu werden?</em></p>
<p><span id="more-11725"></span></p>

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			<h3>Startpunkt der Designausbildung der Zukunft</h3>
<p>Wenn Maschinen Bilder erzeugen, Varianten entwickeln, Texte formulieren, recherchieren und innerhalb weniger Sekunden Lösungen hervorbringen können, liegt die entscheidende Kompetenz dann darin, zu erkennen, welche Form überhaupt relevant ist, welches Problem tatsächlich gelöst werden sollte und welche Frage hinter der vermeintlichen Aufgabe steckt – und die Auswirkungen der möglichen Entscheidungen.</p>
<p>Der aktuelle Diskurs über Zukunftskompetenzen bestätigt diese Entwicklung. So führt der World Economic Forum Future of Jobs Report 2025 Kreativität unter den zentralen Kernkompetenzen der kommenden Jahre. Gleichzeitig gewinnen analytisches Denken, Neugier, lebenslanges Lernen, soziale Kompetenz und systemisches Denken an Bedeutung. Das ist für die Designausbildung eine bemerkenswerte Nachricht, denn diese Fähigkeiten gehören seit jeher zum eigentlichen Kern des Entwerfens.<br />
Gute Gestaltung beginnt mit Wahrnehmung. Sie entsteht aus Beobachtung, Neugier, dem Wechsel der Perspektive, dem Verknüpfen scheinbar unverbundener Dinge, Fragen zu stellen und zu hinterfragen, und der Fähigkeit, eine Idee so lange weiterzuentwickeln, bis aus einer Möglichkeit eine überzeugende Lösung wird.</p>
<p>Trotzdem hat sich Designausbildung über die Jahre immer stärker in einzelne Kompetenzen und Methoden zerlegt. Entwurf, CAD, Modellbau, Materialkunde, Typografie, Ergonomie, Rendering, UX/CJ, Service Design, Social Design etc.. Alles sinnvoll, alles notwendig. Doch die Summe dieser Fähigkeiten macht noch keinen Designer. Ein perfekt konstruiertes Produkt ist noch keine gute Gestaltung. Ein beeindruckendes Rendering ist noch keine Idee. Und ein formal überzeugender Entwurf oder Konzept kann trotzdem die falsche Antwort auf die falsche Frage sein.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779107465"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Wird Industrial Design überflüssig?</h3>
<p>Industrial Design wird deshalb keineswegs überflüssig. Im Gegenteil. Je digitaler unsere Entwurfswelt wird, desto wichtiger wird die unmittelbare Erfahrung mit der physischen Realität. Ein Produkt besitzt Gewicht, Temperatur, Widerstand, Geräusch und Haptik. Es wird benutzt, berührt, repariert, verändert, geliebt, ignoriert und irgendwann entsorgt. Der starke Fokus auf die digitale Welt, lässt uns leicht den Kontakt zu dieser Realität verlieren.</p>
<p>Deshalb gehört für mich das unmittelbare Arbeiten mit Material weiterhin ins Zentrum einer guten Designausbildung. Zeichnen, bauen, ausprobieren, zerlegen, wieder zusammensetzen. Nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil Denken und Wahrnehmen über den Körper miteinander verbunden sind. Wer Material versteht, denkt anders über Form. Wer Konstruktion versteht, entwickelt andere Lösungen. Wer einen Gegenstand tatsächlich in der Hand hält, sieht etwas anderes als jemand, der ihn nur auf einem Bildschirm betrachtet. Und doch reicht das nicht aus.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779101532"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Veränderung</h3>
<p>Gleichzeitig verändert KI die Bedingungen des Entwerfens grundlegend. Die Frage lautet deshalb auch nicht mehr, ob Designerinnen und Designer KI benutzen sollen. Sie werden es tun. Die entscheidende Frage ist, wie. Generative Systeme erzeugen innerhalb kürzester Zeit eine kaum überschaubare Zahl von Varianten. Darin liegt ihre enorme Stärke. Aber genau darin liegt auch ihr Nachteil: denn Quantität ist nicht Qualität. Daher besteht die Herausforderung heute schon darin, die Grundidee zu liefern und die bestmögliche Wahl zu erkennen, kritisch zu beurteilen, zu integrieren und in einen gestalterischen Zusammenhang zu bringen. Die Designerin wird zum Dirigenten innerhalb eines zunehmend komplexen Systems. Damit die Bedeutung von Dingen und unserem Handeln wieder an der richtigen, nämlich der wichtigsten, Position steht.</p>
<p>Daraus folgt, dass die entscheidende Zukunftskompetenz des Designers die Ideenfindung und die ästhetische Urteilskraft sein wird. Die Fähigkeit, Unterschiede wahrzunehmen, Qualität zu erkennen, Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit zu beachten – und eine Entscheidung zu treffen, was wiederum bedeutet, Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Das klingt zunächst unspektakulär. Tatsächlich ist es eine der anspruchsvollsten kreativen Leistungen überhaupt.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779101532"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Design braucht Welt</h3>
<p>Designausbildung braucht mehr als Design. Sie braucht Welt. Wer Produkte für Menschen gestaltet, muss Menschen verstehen. Wer für eine alternde Gesellschaft gestaltet, muss gesellschaftliche Veränderungen verstehen. Wer nachhaltige Produkte entwickeln will, muss die Natur verstehen, also Materialien, Ressourcen und ökologische Zusammenhänge. Wer für Unternehmen gestaltet, muss wirtschaftliche Systeme und Organisationskulturen verstehen. Wer mit KI arbeitet, muss Technologie nicht nur bedienen, sondern ihre Voraussetzungen, Grenzen und Auswirkungen – auch die unangenehmen – begreifen.</p>
<p>Die Grenzen zwischen den Disziplinen werden deshalb durchlässiger werden. Bleibt die Frage, ob die Hochschule der Zukunft eine Beziehungsuniversität sein sollte, an dem unterschiedliche Wissenswelten miteinander kooperieren. Design, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Psychologie, Ökonomie, Kunst, Forschung und Technologie gehören im realen Leben längst zusammen. Warum sollten wir sie in der Ausbildung weiterhin so strikt voneinander trennen?</p>
<p>Hier kann auf der Industrial Designers Society of America verwiesen werden, die Industrial Design explizit im Kontext von STEM positionieren will. Damit wäre Industrial Design ein Teil naturwissenschaftlich-technischer Bildung. Allerdings ist das nur die Öffnung in eine Richtung, und mir nicht weitreichend genug.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779101532"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3 class="isselectedend">Rückkehr zur Kreativität</h3>
<p class="isselectedend">Kreativität entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie braucht Mut, Offenheit, Neugier und Möglichkeiten. Gerade deshalb müssen Hochschulen Freiräume schaffen, in denen Studierende experimentieren, scheitern und die unperfekte Lösung liefern können. Eine Ausbildung, die nur auf Effizienz und Ergebnis optimiert ist, womöglich noch aus der auftraggebenden Industrie, produziert irgendwann effiziente Ergebnisse für heute. Sie produziert jedoch keine neuen Gedanken. Es geht um die Freiheit voller Großzügigkeit, weil damit Chancen entstehen, Freiheit als innere Haltung und die Freiheit sich von Normen im Denken zu verabschieden.</p>
<p class="isselectedend">Das verändert auch die Rolle der Lehrenden. Wissen und Information ist überall verfügbar. Die veränderte Aufgabe liegt darin, Wahrnehmung zu schärfen, Fragen zu stellen, Denkprozesse anzustoßen, Widerspruch auszuhalten und junge Menschen dabei zu unterstützen, eine eigene gestalterische Haltung zu entwickeln. Lehre wird damit zu dem was sie eigentlich schon immer sein sollte: Bildung. Eine Begleitung auf dem Weg der individuellen Entfaltung der Studierenden. Eine Begleitung, die erlaubt, die Frage einfach noch einmal neu zu stellen.</p>
<p class="isselectedend">Denn mit der neuen Rolle, wird von Designerinnen und Designer erwartet, dass sie Möglichkeiten erkennen und Beziehungen zwischen Menschen und Dingen, zwischen Technologie und Gesellschaft, zwischen Unternehmen und ihrer Umwelt gestalten, ob es sich um Verhalten, Erfahrungen oder Systeme handelt. Möglichkeiten, wie Zukunft aussehen und sich anfühlen kann, zu gestalten.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3 class="isselectedend">Neue Position – große Verantwortung</h3>
<p class="isselectedend">Um diese neue Rolle einzunehmen, braucht Design – und die Designausbildung – mehr Haltung. Nichts ist wirklich neutral. Immer liegen Entscheidungen vor uns, beeinflusst durch wirtschaftliche, politische und technische Bedingungen – und was meist vergessen wird, beeinflusst von der individuellen Geschichte, Erfahrung und Konditionierung der Entscheidenden.</p>
<p class="isselectedend">Ich glaube deshalb, dass die Designer:innen der Zukunft Komplexität verstehen können müssen, ohne sich von ihr überwältigen zu lassen. Sie müssen reduzieren können, ohne zu vereinfachen. Sie müssen sich sicher in der Unsicherheit fühlen. Sie müssen offen bleiben für Möglichkeiten und gleichzeitig entscheiden können, welche davon Bedeutung und Sinn ergeben. Sie werden noch stärker Grenzgänger sein, als heute schon. Noch stärker Brückenbauer zwischen Disziplinen – und großartige „Animateure“ für Kreativität.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3 class="isselectedend">Vom Design von Produkten zur Gestaltung von Möglichkeiten.</h3>
<p class="isselectedend">Die menschliche Fähigkeit, sich etwas vorzustellen, das noch nicht existiert und zu reflektieren, welche Wirkungen damit erzeugt werden, ist das wertvollste Gut. Kreativität als strategische Haltung wird daher zu einer grundlegenden Kultur. Wir brauchen Menschen, die sehen, was andere übersehen. Die Fragen stellen, wo andere bereits Antworten haben. Die Zusammenhänge erkennen, wo andere nur Einzelteile sehen. Und die den Mut besitzen, aus einer Möglichkeit eine konkrete Zukunft zu gestalten – und, die Widerstände ebenso lieben wie Beifall.</p>
<p class="isselectedend">Wie das geht? Mit der Natürliche Intelligenz, die uns allen eigen ist. Sie kann unser Wegweiser und Partner sein – und schenkt uns eine tiefe Zuversicht!</p>
<p class="isselectedend"><strong><i>»Wissen ist die Basis. Freiheit die Kunst.«</i></strong></p>
<p>Dr. Sybs Bauer</p>

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	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Transformative Kraft des Design</title>
		<link>https://designkunst.com/transformative-kraft-des-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 18:03:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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		<category><![CDATA[Transformative Kraft des Design]]></category>
		<category><![CDATA[vdid]]></category>
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		<category><![CDATA[World Capital Design]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910511268"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h2><strong>30. und 31. Oktober<br />
im Circle Cube Offenbach<br />
</strong></h2>
<h2>Frankfurt – <a href="https://wdc2026.org/de/kalender" target="_blank" rel="noopener">WOLRD CAPITAL DESIGN</a></h2>
<h2></h2>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950171445"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Die 2-tägige <strong>Designkonferenz 2026 am 30. und 31. Oktober im Circle Cube Offenbach / Frankfurt</strong> ist eine Veranstaltung innerhalb des World Design Capital 2026 und setzt Industriedesign als gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformationskraft in Szene. Eine Keynote und drei Panels, Education, Designpraxis und Entrepreneurship im Design werden Expert:innen aus Design, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu Wort kommen – und die strategische Kraft des Designs präsentieren.</p>
<p><span id="more-11700"></span></p>

		</div>
	</div>
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			<p>Zielgruppe sind Partner aus der Wirtschaft und Wissenschaft, sowie politische Akteur:innen, Designer:innen, Studierende, Professor:innen und Fachleute aus der Kreativwirtschaft. Gerade die breite Öffentlichkeit und alle Altersgruppen werden angesprochen, an der Konferenz teilzunehmen.</p>
<p>Diese Designkonferenz 2026 wird durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach am Main sowie durch das langjährige VDID Fördermitglied MENTOR unterstützt. Veranstalter ist der <a href="https://vdid.de" target="_blank" rel="noopener">VDID.</a></p>
<p>Die Teilnahme an der zweitägigen Konferenz ist kostenfrei, <a href="https://www.vdid.de/aktuelles/vdid-jahreskonferenz" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung</a> ist jedoch notwendig.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3 class="element__title">Design ist Transformation von Produkten zu Gesellschaften</h3>
<div class="element__html">
<p>Industriedesign wirkt weit über die Gestaltung von Hardware-Objekten hinaus. Industriedesign, darunter fällt auch Produktdesign und UX-Design, sind wichtige Markenbildende Bereiche, die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Veränderung voranbringen. Sie definieren, wie der Mensch mit Technologien interagiert, wie nachhaltige Lösungen den Weg in unseren Alltag finden kann und wie ästhetische und Markenwerte in Produkten und Prozessen gestaltet und visualisiert werden. Industriedesign trägt entscheidend zur Zukunftsfähigkeit demokratischer Gesellschaften bei.</p>
<p>Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der HfG Offenbach statt und wird vom Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum &amp; MENTOR gefördert.</p>
</div>

		</div>
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			<h4 class="p2"><strong>Freitag, 30. Oktober 2026 &#8211; Tag 1</strong></h4>
<p class="p2">Unter dem Leitmotiv „Die transformative Kraft des Designs“ beleuchtet Prof. Dr. Christa Liedtke (Wuppertal Institut) in ihrer Keynote die Rolle von Design im Kontext von Transformation, KI, Nachhaltigkeit und Demokratie.</p>
<p class="p2">Am ersten Tag diskutieren unter der Moderation von <a href="https://designkunst.com/sybs-bauer/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Sybs Bauer</a> die Expert:innen <a href="https://www.hfg-offenbach.de/de/people/peter-eckart#person" target="_blank" rel="noopener">Prof. Peter Eckart</a> (HfG Offenbach), <a href="https://www.linkedin.com/in/florian-lauffer/" target="_blank" rel="noopener">Florian Lauffer</a> (Peter Schmidt Group), <a href="https://www.fh-dresden.eu/de/adressbuch/manja-unger-buttner/?cf=21651" target="_blank" rel="noopener">Manja Unger-Büttner (FH Dresden),</a> <a href="https://whydesign.works/" target="_blank" rel="noopener">Marcel Oelschläger (why design)</a>, Suvi Lener (HS Darmstadt) und Meret Oppermann (VDID New Talents Award Gewinnerin) über die Zukunft der Designausbildung.</p>
<p class="p2">Im zweiten Panel diskutieren aus der industriellen Praxis Thorsten Dreßler (Agilent Technologies), Janina Forberger (Miele), Oliver Keller (TEAMS Design), Nicola Stattmann (OMC°C) und Carsten Waldeck (SHIFT GmbH).</p>
<p class="p2">Das dritte Entrepreneurship-Panel vereint Gründer:innen und Innovator:innen wie Helen Wiehr (HEZO Design), Frank Irmscher (IHK Hessen), Dr. Maike Hora (e-hoch-3), Lena Jüngst (airUp), Prof. Mike Richter (german design council), Lennard Ludig (Gewinner Nachwuchspreis Circular Design) sowie Rolf Krämer (Referatsleiter Start-Ups beim <span class="s2">Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum</span>).</p>
<p>Am Ende des Tages wird Frankfurt als World Design City feiern. Kennenlernen und Netzwerken wird nicht zu kurz kommen.</p>
<h4 class="p2"><strong>Freitag, 30. Oktober 2026 &#8211; Tag 2</strong></h4>
<p class="p2">Der zweite Konferenztag öffnet sich das VDID Barcamp allen Interessierten zum mit Diskutieren und Mitgestalten. Hier sind der DDC, dwb Hessen, Hessen Design, HfG Offenbach und IHK Offenbach Partner. Impulse hören Sie u. a. von Prof. Felix Dölker, Christine Fehrenbach, Prof. Dr. Felix Kosok, Michael Grewer, Judith Tenzer, Manja Unger-Büttner, Dr. Sybs Bauer, János Adelsberger und Wolf Udo Wagner.</p>

		</div>
	</div>
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			<p>Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist über die <a href="https://www.vdid.de/aktuelles/vdid-jahreskonferenz" target="_blank" rel="noopener">VDID Webpage</a> allerdings notwendig.</p>

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	</div>
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			<p>#TransformativeKraftDesDesigns #WDC #VDID #Industrialdesign #Designkongress</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Jubiläum im Büro</title>
		<link>https://designkunst.com/jubilaeum-im-buero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 05:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bürohund]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Einladung]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Jetzt]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierischer Wandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Von der Natur lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukumft]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671248205"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>– auf vier Pfoten</strong></h2>
<p>Jubiläum! Nein, nicht ich. Auch nicht mein Büro – obwohl dort jede Gelegenheit genutzt wird, um Kuchen zu rechtfertigen.</p>
<p>Heute feiere ich meine beste Mitarbeiterin, die heute seit genau 15 Jahren an meiner Seite ist. Diejenige, die jeden Tag auf&#8217;s Neue für gute Laune sorgt, echte Pausen möglich macht und regelmäßig Momente auslöst, in denen ich plötzlich ganz verliebt schaue.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671472973"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Vierbeinig. Zuckersüß. Immer mit einem Lächeln auf der Schnauze.</h3>
<p>Sie ist fast immer dabei: bei Kundenterminen, in Seminaren und auf Reisen. Und auch während der unzähligen Stunden voller Recherche, Gedankenchaos und Schreibarbeit zu meiner Dissertation und dem daraus entstandenen Buch <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis, Auf den Spuren der Gestaltungskunst der Natur und was wir von ihr lernen können</a> lag sie treu an meiner Seite – geduldig, wachsam und deutlich entspannter als ich. Manchmal vermute ich, dass sie die Inspiration für so manchen Gedanken über die Natur mir zuflüsterte.</p>
<p>Natürlich ist sie nicht in lauten Produktionsbereichen unterwegs. Dort würde vermutlich selbst ihre stoische Ruhe irgendwann kündigen. In solchen Situationen liegt sie still und würdevoll auf ihrem Platz, beobachtet das Geschehen mit einer Gelassenheit, von der so manches Managementseminar noch lernen könnte.</p>
<p>Auch wenn Besucherinnen oder Besucher keine großen Hundefans sind, respektiert sie das ebenso selbstverständlich. Wobei ich ehrlicherweise sagen muss: In den vergangenen 15 Jahren kam das genau einmal vor. Die allgemeine Statistik spricht also klar für sie.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671466549"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Sie ist eine Meisterin der kleinen, großen Lebenskunst.</h3>
<p>Hunde verändern Räume. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern leise und nachhaltig. Menschen sprechen freundlicher miteinander. Sie lachen schneller. Sie stehen häufiger auf. Sie erinnern sich daran, zwischendurch einmal durchzuatmen. Während wir Menschen oft perfekt darin sind, uns in Deadlines, Sorgen und To-do-Listen zu verlieren, lebt ein Hund kompromisslos im Augenblick. Genau das macht ihre Gegenwart so wertvoll.</p>
<p>Sie ist eine Meisterin der kleinen, großen Lebenskunst. Sie erinnert uns daran, den Moment zu genießen. Die tägliche Freude wahrzunehmen. Dankbarkeit nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern tatsächlich zu fühlen. Für sie ist das Gestern längst erledigt und das Morgen noch nicht relevant.</p>
<p><strong>Sorgenfrei. Gegenwärtig. Ehrlich.</strong></p>
<p>Genau darin liegt etwas, das uns Menschen verloren ging. Wir nutzen die Vergangenheit um sie auf die Zukunft zu projizieren, und leben in einer ständigen Angst, weil wir wissen es ist schon mal passiert und deshalb kann es wieder passieren. (frei nach Sören Kierkegaard) Vergessen wird darüber den Moment, die einzige Zeit, die es gibt.</p>
<p>Wir optimieren Kalender, Prozesse und Selbstmanagement. Wir lesen Bücher über Leadership, hören Podcasts über Achtsamkeit und besuchen Workshops zur mentalen Gesundheit. Und gleichzeitig zeigt uns ein Hund – und die Natur – mit erschreckender Einfachheit, worauf es manchmal wirklich ankommt: Nähe. Vertrauen. Ruhe. Bewegung. Aufmerksamkeit. Ein gemeinsamer Moment der Verbindung ohne Bildschirm dazwischen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671466549"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Tierischer Wandel</h3>
<p>Hunde im Büro sind längst keine schräge Idee mehr, die nur in hippen Kreativagenturen mit Sitzsäcken und Hafermilch (gibt es bei mir beides nicht) funktioniert. Viele Unternehmen in Europa und Asien haben ihre Unternehmenskultur bereits bewusst haustierfreundlicher gestaltet. Die Gründe dafür sind erstaunlich klar: weniger Stress, bessere Stimmung, stärkere soziale Bindung und eine positivere Arbeitsmoral. Menschen arbeiten entspannter, kommunizieren natürlicher und machen tatsächlich Pausen – nicht nur jene, in denen man auf dem Handy scrollt</p>
<p>Interessanterweise entstehen durch Hunde oft Gespräche zwischen Menschen, die sonst vermutlich wochenlang nur höflich aneinander vorbeigelaufen wären. Der Hund wird zum sozialen Bindeglied. Zum stillen Eisbrecher. Zum täglichen Reminder, dass Arbeit zwar wichtig ist, Menschlichkeit aber wichtiger – besser noch Natürlichkeit.</p>

		</div>
	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<h4 data-start="4062" data-end="4591">Unsere Sicht auf Tiere.</h4>
<p>Und es verändert sich gerade noch etwas viel Grundsätzlicheres, nämlich unsere Sicht auf Tiere, auf alles Lebendige. Immer mehr Menschen betrachten Haustiere nicht mehr <em>nur</em> als Tiere, sondern als Familienmitglieder. Als Wesen mit Persönlichkeit, Gefühlen und einem ganz eigenen Platz in unserem Leben. Eine Entwicklung, die uns daran erinnert, dass die Unantastbarkeit von Würde nicht beim Menschen enden sollte, sondern auf alles Lebendige erweitert werden darf.</p>
<p><strong>Das neue Credo: Die Würde des Lebens ist unantastbar.</strong></p>
<p>Tiere wie auch die Natur begegnen uns ohne gesellschaftliche Rollen. Ohne Statusdenken. Ohne Karrierefragen. Ein Hund interessiert sich nicht für Titel, Kontostände oder perfekte Außenwirkung. Er bewertet keine Erfolge auf LinkedIn und hat erstaunlicherweise auch keinerlei Interesse an Selfies und Selbstdarstellung. Für einen Hund zählt etwas viel Einfacheres: ob man präsent ist. Echt ist. Zugewandt ist. Und wenn wir ehrlich sind, suchen wir genau diese Präsenz.</p>
<p><strong>Das ist, was berührt.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671461224"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Ja zum Tier – ja zum Lebendigen</h3>
<p>In einer Welt voller Geschwindigkeit, Dauererreichbarkeit und künstlicher Perfektion erinnern uns die lebendige Natur an etwas zutiefst Natürliches: An Verbundenheit. An Authentizität. An ein Leben, das nicht ständig optimiert werden muss, um wertvoll zu sein.<br />
Und das, ganz ohne Management-Ratgeber oder Motivationscoach. Es reicht ein Hund der einen anschaut, als wäre genau dieser Moment das allergrößte Geschenk. Oder ein Baum, ein Waldspaziergang, der Flug eines Seeadlers.</p>
<p>Und deshalb feiere ich heute 15-jährigen Jubiläum. Eine tiefe Verbundenheit mit einem Wesen, das seit 15 Jahren an meiner Seite ist und nicht nur mich zum Lächeln bringt, Trost spendet, Stress reduziert und Räume mit Wärme füllt.</p>
<p data-start="5019" data-end="5265"><strong>Die beste Mitarbeiterin, Freundin und Begleiterin.</strong><br />
<strong>Und danke, dass du mich jeden Tag daran erinnerst, wie leicht Lebensfreude ist.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671461224"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Es wird gefeiert</h3>
<p>Zusammenkommen zum Feiern, sich zu begegnen ist wichtig. Und Gründe gibt es gleich mehrere: das Jubiläum, <a href="https://designkunst.com/cigno-suess-wie-die-liebe/" target="_blank" rel="noopener">1986-2026</a> und die <a href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">Kunst</a>!<br />
Daher lade ich Sie herzlichst ein für einen Tag der Begegnung mit meinen <em>en plein air</em> Werken, mit denen ich der Natur ein Denkmal setze!</p>
<h4><span style="color: #0099af;"><a style="color: #0099af;" href="https://designkunst.com/nature-first-kunst/"><strong>Nature first</strong></a></span><br />
<span style="color: #ff00ff;">Vernissage | Finnisage | Begegngung </span><br />
<span style="color: #ff00ff;">am 25.09. ab 16:00 Uhr ein.</span><br />
<span style="color: #ff00ff;">designkunst</span></h4>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>cigno – süss wie die Liebe</title>
		<link>https://designkunst.com/cigno-suess-wie-die-liebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 09:04:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[done by designkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[1985]]></category>
		<category><![CDATA[Bayrischer Staatspreis für Nachwuchsdesigner]]></category>
		<category><![CDATA[cigno]]></category>
		<category><![CDATA[der Zeit voraus]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Espressomaschine]]></category>
		<category><![CDATA[gutes Design]]></category>
		<category><![CDATA[industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=11636</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1785833572162"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786353251484" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2 data-start="143" data-end="192">1985 – Eine Espressomaschine. eine Idee ihrer Zeit voraus.</h2>
<h3><em>Was man sieht, ist die Form.<br />
Was man nicht sieht, ist die Idee dahinter.</em></h3>
<p><span id="more-11636"></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786351556202" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Nichts ist unmöglich – nicht nur bei Toyota, sondern offenbar auch auf LinkedIn.</p>
<p>Manchmal führt eine unerwartete Verbindung zu einer Geschichte, die Jahrzehnte zurückreicht. In meinem Fall begann sie mit der Liebe zum Espresso – den ich selbst inzwischen kaum noch trinke.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786356543337" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>So fand mich die Vernetzung mit <a href="https://www.linkedin.com/in/radu-ferendino-4ba3101bb/" target="_blank" rel="noopener">Radu Ferendino</a>, einem ausgewiesenen Kenner historischer Espressomaschinen für die Gastronomie. Der gemeinsame Bezug: meine Diplomarbeit „cigno“ von 1985 – oder genauer gesagt: sein tiefes Wissen über Espressomaschinen und ein Bild von meiner Website <a href="https://designkunst.com/produktistmarke">designkunst.com/produktistmarke</a>.</p>
<p>Was dann folgte, überraschte mich, freute – und tatsächlich machte es mich auch ein wenig stolz.</p>
<p>Manchmal braucht es den Blick von außen, um zu erkennen, welche Ideen ihrer Zeit voraus waren. Radu Ferendino hat mir erlaubt, sein ausführliches Feedback über &#8222;cigno&#8220; hier zu teilen:</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786351678159" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em>»Vom Wasser zum Kaffee auf direktem Weg.</em></p>
<p><em>Sehr konsequentes Design, das rein der Funktion folgt und nur eine Leitung zulässt.</em><br />
<em>Relevanz erhält Ihr Design für mich im unmittelbaren Bezug zu den Gastro-Espressomaschinen der 1980er Jahre. Sie waren Ihrer Zeit aber so was von voraus! Chapeau! Das heute (in der Kaffeeszene) bekannte Modbar System kam erst zwei Jahrzehnte später! Die Idee der &#8222;modularen Kaffeebar&#8220; (Boiler, Pumpe und Steuerung sind unter dem Tresen montiert; sichtbar ist die Brühgruppe / der Siebträger) wird erst seit 2013 in Partnerschaft mit La Marzocco angeboten, das Konzept entstand 2007 (<a href="https://modbar.com/" target="_blank" rel="noopener">modbar.com</a>). Es gibt auch einen Wettbewerber, der 2015 nachgezogen hat (Mavam). Und es gibt auch einen TopBrewer von Scanomat, hier sieht man nur einen schlanken, gebogenen Zapfhahn (und ein Touchdisplay), erinnert optisch an ihre Cigno, ist aber eher Kaffeeautomat als Siebträgermaschine.</em></p>
<p><em>Sie sind diesen gestalterischen Schritt schon 1986 gegangen! Alles, was es &#8222;oben&#8220; nicht braucht, aus dem Weg geräumt, reduziert bis zum maximal möglichen; stimmige Proportionen; passende Farbe (n). Ein radikaler Gegenentwurf zum Markt, der damals nur wenig ansprechende klobige Kästen an die Rückwände der Bars stellte. Sie zeichneten dagegen weich, harmonisch und in der Bedienung face to the customer!</em></p>
<p><em>Sehr schön! Ein Bruch mit dem Herkömmlichen.«</em></p>

		</div>
	</div>

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			<h3>cigno – süss wie die Liebe. Das Unsichtbare</h3>
<p>Kann ich dem noch etwas hinzufügen? Ja. Denn bei gutem Design ist längst nicht alles sichtbar. Ein Bild erzählt viel. Aber eben nicht die ganze Geschichte.<br />
Auf dem Foto sieht man den Siebträger in einer offenen Situation: Die Tassen werden gerade gefüllt. Man sieht die klare Form, die Proportionen, die Reduktion. Man sieht die Idee. Was man nicht sieht, ist das, was dieser Idee vorausging.</p>

		</div>
	</div>

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			<p>Recherche. Über Kaffee, Kaffeezubereitung, Maschinen. Trendanalyse. Gespräche. Beobachtung. Unzählige Skizzen. Verworfenes. Neu Gedachtes. Und vor allem: die Menschen, die später mit diesem Produkt arbeiten würden. Eine qualitative Befragung von Gastronomen und Mitarbeitern, die täglich mit Espressomaschinen arbeiteten, brachte eine klare Erkenntnis: Sie wollten verantwortlich für die Qualität sein, also selbst aufbrühen – und keinen automatisierten Knopf drücken. Das war ein wichtiger Ausgangspunkt für die Gestaltung.</p>
<p>Und dann gibt es noch etwas, das man bei einem Guten Design nicht sehen sollte: die Reparaturfähigkeit. Heute würden wir sagen: Nachhaltigkeit. Damals war es schlicht eine Frage guter Gestaltung und einer der Funktionen, die erfüllt werden mussten. Ein Handgriff – und die Maschine öffnet sich. Alles liegt sauber geordnet und zugänglich vor einem. Kein unnötiges Zerlegen, kein kompliziertes Suchen, kein Kampf gegen das eigene Produkt.</p>
<p>Übrigens, belohnt wurde meine Diplomarbeit, &#8222;cigno&#8220; – die Espressomaschine für die Gastronomie, mit dem Bayrischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner (den es leider nicht mehr gibt). Es war bereits mein zweiter Designpreis – der erste erwarb mein Lesemöbel &#8222;Schnecke&#8220;.</p>

		</div>
	</div>

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			<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-11648" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/08/cigno_skizze_1-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-11649" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/08/cigno_skizze_2-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-11650" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/08/cigno_skizze_3-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></p>

		</div>
	</div>

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			<h3>Design &gt; Form</h3>
<p>Das ist eine der wichtigsten Lektionen damals wie heute: Gutes Design beginnt nicht bei der Form. Es beginnt dort, wo Menschen und Unternehmen gerade stehen. Bei ihren Bedürfnissen. Ihren Gewohnheiten. Ihren Widersprüchen. Ihren Möglichkeiten. Und eigentlich bei dem, was sie selbst noch gar nicht sehen können. Das gilt für ein Produkt genauso wie für eine Marke, eine Organisation oder einen Veränderungsprozess.</p>
<h4>Produkt ist Marke</h4>
<p>Meine Arbeit hat sich deshalb über die Jahre immer wieder erweitert: vom Produkt zur Marke, von der Gestaltung zur Strategie, von sichtbaren Lösungen zu den Systemen und Haltungen dahinter.</p>
<p><strong>Mich interessiert das Wesentliche.</strong></p>
<p>Was ist wirklich da?<br />
Was wird gebraucht?<br />
Was kann weg?<br />
Was darf entstehen?<br />
Und was wird möglich, wenn wir den Blickwinkel verändern?</p>
<p>Deshalb ist „cigno“ – und damit meine Ausbildung – für mich heute noch genauso aktuell wie damals. Nicht, weil es seiner Zeit voraus war (obwohl, das auch), sondern weil gutes Design zeitlos zu sein hat. Es macht das Wesentliche sichtbar – und alles andere überflüssig.</p>

		</div>
	</div>

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			<p><strong>Das Wesentliche erkennen. Möglichkeiten gestalten. Zukunft bewegen.</strong><br />
<strong>Interesse an einem gemeinsamen Perspektivwechsel? Sprechen wir darüber.</strong></p>
<p><strong><a href="mailto:info@designkunst.com">Dr. Sybs Bauer</a>, <a href="https://designkunst.com">designkunst</a></strong></p>

		</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>WDC – Safe the date</title>
		<link>https://designkunst.com/wdc-safe-the-date/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 06:43:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Transformative Kraft des Design]]></category>
		<category><![CDATA[vdid]]></category>
		<category><![CDATA[WDC]]></category>
		<category><![CDATA[World Capital Design]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=11426</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910511268"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
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			<h2>Frankfurt – <a href="https://wdc2026.org/de/kalender" target="_blank" rel="noopener">WOLRD CAPITAL DESIGN</a><br />
safe the date</h2>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950171445"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><span style="color: #ff0000;"><strong>SAFE THE DATE</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Transformative Kraft des Design</strong></span></p>
<p><strong>29.-31. Oktober 2026<br />
<a href="https://www.vdid.de/" target="_blank" rel="noopener">VDID</a> Veranstaltung</strong><br />
<strong>Wo: Frankfurt / Offenbach</strong></p>
<p><span id="more-11426"></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950178700"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Was passiert, wenn Design nicht nur gestaltet, sondern verändert?<br />
Wenn kreative Köpfe, Industrie, KI, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung aufeinandertreffen?</p>
<p>Drei Tage voller Impulse, Diskussionen und neuer Perspektiven erwarten Sie beim Design Forum 2026 mit dem Schwerpunkt Industrie-, Produkt- und UX-Design – unter dem Motto:</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950181684"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>World Design Capital</h3>
<p>Alle zwei Jahre verleiht die <a href="https://wdo.org/" target="_blank" rel="noopener">World Design Organization</a> (WDO) den Titel World Design Capital (WDC) an eine Stadt oder Region. Im Laufe der letzten Jahre richtet sich das Programm nach verschiedenen Themenschwerpunkten, die Alltagsfrage aufwerfen, dem Programm eine lebendige Struktur geben und die unterschiedlichen Facetten und Potentiale von Design erlebbar machen.</p>
<p>Unter dem Motto &#8222;<a href="https://wdc2026.org/de" target="_blank" rel="noopener">Design for Democracy</a>&#8220; verwandelt sich Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet in diesem Jahr zur internationalen Bühne für Design.</p>
<p>Zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlicher Einrichtungen, Organisationen, Unternehmen und Personen zeigen Interessierten, was Design leisten kann – für die Gesellschaft, die Demokratie und für den Einzelnen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950190867"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Die transformative Kraft des Designs</h3>
<p>Die VDID Veranstaltung startet mit Award-Verleihung der HfG, Lehrgebiet Industrial Design, einer der Kooperationspartnern. Der Höhepunkt wird die nachmittägliche Veranstaltung mit Keynotes, Panel Talks und Networking. In einem offenes Barcamp am Folgetag entstehen ein Ort Ideen, Austausch und Zukunftsfragen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950208383"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Themenschwerpunkte u.a. der Panels</h3>
<h4><strong>• Begrüssung </strong></h4>
<h4><strong>• Keynote Speaker</strong></h4>
<h4><strong>• Design-Ausbildung</strong></h4>
<h4><strong>• Design-Praxis</strong></h4>
<h4><strong>• Entrepreneuership &amp; Design</strong></h4>
<p>anschliessend Networking</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910533555"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Im offenen Barcamp am Samstag, 31.Oktober vereinen sich die VDID Projektgruppen, das VDID LAB, Hessendesign, der Deutscher Werkbund, DDC und WDC und die Teilnehmenden als Impulsgeber. Diskutiert werden Themen wie künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Ethik, Wirtschaft und mehr.</p>
<p><strong> </strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910471800"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>#SaveTheDate #TransformativeKraftDesDesigns #WDC #VDID</p>

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	</div>
</div></div></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>CBO, CDO oder beides?</title>
		<link>https://designkunst.com/cbo-cdo-oder-beides/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 15:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[CBO]]></category>
		<category><![CDATA[CCO]]></category>
		<category><![CDATA[CDO]]></category>
		<category><![CDATA[Chief Design Officer]]></category>
		<category><![CDATA[Chief without Title]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzheitlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[kreativer kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Markenbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[strategische Kreativität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=10336</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1769431766269"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-10"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h2>Der kreative Kopf hinter jeder starken Marke</h2>
<p>In immer mehr Unternehmen wird klar: Marketing allein reicht nicht aus, um eine Marke nachhaltig zu formen. Genau hier kommt ein Mandat ins Spiel, deren Titel erstaunlich unklar ist. Heißt sie Chief Brand Manager (CBM), Chief Brand Officer (CBO), Chief Design Officer (CDO, könnte aber auch als Chief Data Officer gelten) oder Chief Growth Officer (CGO)? Vielleicht auch alles zusammen – oder einfach: die Person, die dafür sorgt, dass Marke, Innovation und Kultur sinnvoll zusammenspielen?<span id="more-10336"></span></p>
<p>Unabhängig vom Titel ist es ein hoch-kreativer Kopf, der die Design-, Marken- und Erlebnisstrategie – intern wie extern – verantwortet und dafür sorgt, dass Produkte und Marke langfristig strahlen – nach innen wie nach außen. Natürlich stets in enger Abstimmung mit CEO, Vorstand und Mitarbeitenden – und, immer auch mit dem Blick auf die Kunden und deren Bedürfnisse.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div></div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-2"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div></div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1769431787676"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Silo-Denken?</h3>
<p>Titel sind das eine. Inhalte das andere. Denn keiner der gängigen C-Level-Titel beschreibt wirklich vollständig, was hier gebraucht wird. Man könnte noch den Chief Creative Officer ins Feld führen – doch  dieser Titel ist agenturgetrieben und auch mehrfach belegt. Also: Lassen wir die Titel beiseite und konzentrieren wir uns auf die eigentliche Funktion.</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div>
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
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			<h3>Anspruch: Ganzheitlichkeit en détail</h3>
<p>Die Funktion ist ebenso vielfältig wie anspruchsvoll: von der Analyse und Definition der Markenidentität über die Steuerung der visuellen und sprachlichen Gestaltung bis hin zur Sicherstellung einer konsistenten Kundenerfahrung. Kreativität, Ideenreichtum, strategisches Denken, und ein feines Gespür für Menschen, Trends, Markt und Nachhaltigkeit sind hier untrennbar miteinander verbunden. Ganzheitliches Denken ist genauso gefragt wie Liebe zum Detail.</p>
<p>Diese Schnittstellenfunktion vermittelt Sinn und Richtung, hält Marke, Design (vom Industriedesign über UX bis hin zu Printmedien) und Innovation lebendig, fördert kreative Prozesse, stärkt die Unternehmenskultur und bringt Menschen, Markt, Technologie und Natur zusammen. Nicht in getrennten Zuständigkeiten, sondern eingebettet in eine Gesamtperspektive – und dennoch aufmerksam für jeden einzelnen Touchpoint. Nochmals erwähnt sei hier, das geht nur in enger Abstimmung mit den Stakeholdern.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Willkommen im echten Leben</h3>
<p>Eine der größten Hürden liegt in der klaren Definition der Position – hier ist die beste Definition keine Definition. Denn Design- und Markendenken berührt nahezu alle Bereiche eines Unternehmens und verlangt einen engen Austausch mit dem CEO und ein hohes Verständnis für die Produkte, für alle Bereichen, für das Umfeld und für die Kunden.</p>
<h4>Grundlagen</h4>
<p>Häufig beginnt die Arbeit bei den Basics: Werte, Leitlinien, Kultur – vieles muss analysiert, geschärft, konsequent umgesetzt oder neu gedacht werden. Ein strukturiertes Design- und Markenhandbuch, klare Templates und gezielte Schulungen helfen, diesen Wandel nachhaltig zu verankern, besonders auch für neue Mitarbeitende und wachsende Organisationen.<br />
Konkret heißt das, Corporate Design, Corporate Communication und Corporate Product in eine Einheit mit den Werten und der Haltung des Unternehmens zu verbinden, gefolgt von der operativen Implementierung.</p>
<h4>Strategische Kreativität</h4>
<p>Eine Marke muss strategisch aufgebaut sein, ästhetisch-emotional kommuniziert und gleichzeitig fachlich korrekt und verständlich vermittelt werden – gerade wenn es um komplexe oder technische Inhalte geht. Und mitten drin geht es darum, eine kreative Kultur zu fördern: ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen sich sicher fühlen, Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und Innovation aktiv mitgestalten.</p>
<p>Für mich impliziert <a href="https://designkunst.com/form-follows-nature/" target="_blank" rel="noopener">strategische Kreativität </a>die Intergration der Natur, das <a href="https://designkunst.com/there-is-no-creativity-if-there-is-a-motive-behind-it/" target="_blank" rel="noopener">Lernen aus der Natur</a> und machbare Schritte nachhaltigen einzuleiten. Im Kleinen wie im Großen. Direkt umsetzbare ebenso wie Visionen als Ausrichtung. Ziel ist immer eine zukunftsträchtige Unternehmenskultur, die u.a. Krisen vermeidet, lange bevor sie erahnt werden können, extrem schnell reagierend oder, wenn notwendig, entsprechend kommuniziert.</p>
<h4>Vision und Trends</h4>
<p>Mein Verständnis dieser Aufgabe bringt außerdem den Blick nach vorn ins Unternehmen: Welche Trends kommen? Welche Technologien, Materialien oder Geschäftsmodelle könnten relevant werden? Wo entstehen neue Chancen für Produkte, Services oder Märkte?<br />
Konkret: Utopien entwickeln, Fragen stellen, hinterfragen (z. B. zum <a href="https://designkunst.com/die-kunst-des-dienens-eine-philosophische-betrachtung/" target="_blank" rel="noopener">Thema Arbeit</a>) und eine gelebte Offenheit für das Neue – und immer wieder das Gedachte auf den wesentlichen Kern zu <a href="https://designkunst.com/overloaded/" target="_blank" rel="noopener">reduzieren.</a></p>
<h4>Herausforderungen, na klar</h4>
<p><a href="https://designkunst.com/die-grosse-entschleunigung/" target="_blank" rel="noopener">Herausforderungen</a> stehen mehr als genug bereit. Derzeitig ist klar, es wird schneller und verschiedene Richtungen müssen gleichzeitig bedacht werden – auch unangenehme. Einer der vielen Gründe für die bewusste Offenheit des Wirkungsfeldes selbst. Zum anderen ist einer der Schwierigkeiten die Messbarkeit des Markenwerts. Brand Equity lässt sich nur indirekt und unter Aufwand erfassen. Besser wäre, den Belegen von Studien, etwa von <a href="https://designkunst.com/erfolgsfaktor-design/" target="_blank" rel="noopener">McKinsey</a>, zu glauben, die offen legen, wie stark Design- und Markenorientierung mit wirtschaftlichem Erfolg korrelieren.</p>
<p>In technischen Unternehmen wird die strategische Verantwortung besonders anspruchsvoll: Will man die Marke prägen, muss Technik verstanden, Innovationsprozesse gekannt und zugleich die Fähigkeit mitgebracht werden, komplexe Inhalte verständlich, attraktiv und markengerecht zu vermitteln. Funktionalität, Ästhetik, Service und Usability sollten keine Buzzwords sein, sondern echtes Handwerkszeug.</p>
<p>Man könnte hier noch weitere Trendbegriffe einbringen – wie Diversity, KI und Digitalisierung – ebenso Soft Skills, wie Empathie, Optimismus – und, vielleicht das Wichtigste von allen, ein sehr große Portion Neugier – die typischen Eigenschaften für Menschen, die <a href="https://designkunst.com/aesthetik-ist-strategie/" target="_blank" rel="noopener">Ästhetik</a> nicht nur im Formalen sehen, sondern als ganzheitlichen Wert und als gelebte Haltung.</p>

		</div>
	</div>

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			<h3>Fazit: Die Chief ohne Titel</h3>
<p>Diese „Chief-Position ohne Titel“ verbindet <a href="https://designkunst.com/aesthetik-ist-strategie/" target="_blank" rel="noopener">Kreativität mit Strategie,</a> Innovation mit Markenführung, Kommunikation mit nachhaltiger Unternehmenskultur und Vision mit operativer Realität.</p>
<p>Wer diese Position erfolgreich besetzt, steht mit in der Verantwortung, dass Produkte, Mitarbeitende und Marke – und die Natur – langfristig an Strahlkraft gewinnen, das Unternehmen sich klar differenziert, die Unternehmenskultur erblüht und die Marke zum echten Wettbewerbsvorteil wird – dann ist Wachstum die Folge.</p>
<h4>Superheld oder Superwoman?</h4>
<p>Nein, diese Rolle ist keine Superhelden-Position, sondern eine hoch-professionelle, systemisch denkende Gestalterrolle. Nicht „alles können“, sondern Zusammenhänge kritisch hinterfragen, verstehen, orchestrieren und in Wirkung bringen. Oder anderes ausgedrückt, hier wird das gefordert, was Automaten und KI nicht können.</p>
<h4>Kurz gesagt</h4>
<p>Es ist Ihre <a href="https://designkunst.com/sybs-bauer/" target="_blank" rel="noopener">Designerin,</a> die mit Freude an Ästhetik und der Zusammenarbeit mit Menschen, Disziplinen und Ideen so verbindet, dass daraus ein stimmiges Ganzes für den Erfolg des Unternehmens entsteht. Mit einer Haltung, die weder laut, noch heroisch ist, sondern klar, verbindend und konsequent.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div></div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1769431787676"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Warum dieses Wirkungsfeld zu designkunst passt</h3>
<p>Weil ich, Sybs Bauer, Ästhetik, Gestaltung, Strategie und die verschiedenen Bereiche nicht als getrennte Einheiten sehe, sondern als gemeinsames Wirkungsfeld für den Erfolg aller. Weil ich das Ganze wie die Details wahrnehme und den Fokus immer auf den Kern richte. Weil ich Verantwortung ernst nehme, Qualität schützen will und Beziehungen nicht leichtfertig in Fragen stelle. Denn das &#8222;Wie&#8220; – ethisch, menschlich, pro Natur – ist in allen Bereichen immer Teil der Ästhetik und Teil der Marke, denn es lebt unbewusst in jeder Kommunikation.<br />
In dieser Position setze ich mein technisches Wissen, meine forschende und ästhetische Haltung, meine Liebe zur Natur und meine langjährige Coaching-Erfahrung für Ihren Erfolg ein.<br />
Und die<a href="https://designkunst.com/strategie/" target="_blank" rel="noopener"> Resultate</a> aus vergangenen Projekten überzeugen!</p>

		</div>
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</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"><div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div></div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1769431787676"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
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			<h3>Interessiert?</h3>
<p><strong>Das Wesentliche erkennen. Möglichkeiten gestalten. Zukunft bewegen.</strong><br />
<strong>Interesse an einem gemeinsamen Perspektivwechsel? Sprechen wir darüber.</strong></p>
<p><strong><a href="mailto:info@designkunst.com">Dr. Sybs Bauer</a>, <a href="https://designkunst.com/">designkunst</a></strong></p>
<p>Das digitale Erstgespräch ist kostenfrei (max. 60 Minuten)!<br />
<a href="mailto:info@designkunst.com">Dr. Sybs Bauer</a>, <a href="https://designkunst.com" target="_blank" rel="noopener">designkunst</a></p>
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		<title>SPECIAL OFFER</title>
		<link>https://designkunst.com/special-offer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 10:52:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
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		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Dr.-Ing. Sybs Bauer]]></category>
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		<category><![CDATA[special price]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[TAgesworkshop]]></category>
		<category><![CDATA[Wie geht's weiter?]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1765881133425"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>Wie geht&#8217;s jetzt weiter?</strong></h2>

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</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1765881138141"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><span style="color: #0099af;"><em>Ein 1-Tages Workshop-Angebot für Produktverliebte in produzierenden Unternehmen, die vor wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen stehen. Ein special offer am Ende des Jahres!</em></span></p>

		</div>
	</div>

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			<h3>Was Unternehmen sich wünschen</h3>
<p>• Innovationen fördern, Entwicklung neuer, besserer Produkte.<br />
• Steigerung der Effektivität, klare Verantwortlichkeiten und weniger Fehltage.<br />
• Kosten einsparen, Margen steigern und Verkaufszahlen steigern.</p>

		</div>
	</div>

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			<h3>Ihre Situation</h3>
<p>• Unsicher, was im Unternehmen konkret verändert werden sollte.<br />
• Die Konkurrenz ist stärker, Märkte werden schwieriger.<br />
• Fehlende Kooperationen zwischen den Fachbereichen, Kapazitäten fehlen.<br />
• Zeitdruck: raus aus den roten Zahlen oder rein in Innovationen.</p>

		</div>
	</div>

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			<h3><span style="color: #0099af;">Die Lösung: „Wie geht&#8217;s jetzt weiter?“-Workshop</span></h3>
<p><em>Strukturiert, pragmatisch-kreativ und humorvoll: ein Workshop der Klarheit, Fokus und konkrete Ergebnisse liefert. Mit <a href="https://designkunst.com/sybs-bauer/" target="_blank" rel="noopener">Dr.-Ing. Sybs Bauer MA(RCA), Diplom Designerin</a></em></p>
<h4><strong>Inhalte</strong></h4>
<p>• Die Fragen: Was läuft gut, was blockiert? Machen oder lassen?<br />
• Wohin wollen wir – als Team, als Unternehmen, als Organisation?<br />
• Welche Themen sind jetzt wirklich, wirklich entscheidend?<br />
• Strategische Optionen: Welche Wege stehen uns offen – und welche passen zu uns?<br />
• Konkreter Aktionsplan mit Verantwortlichkeiten für eine schnelle Umsetzung.</p>
<h4><strong>Output</strong></h4>
<p>• Klarheit woher wir kommen, eine gemeinsame Standortanalyse<br />
• Eine gemeinsame Ausrichtung wohin wir gehen: das Machen wir &#8211; das lassen wir<br />
• Klarer Aktionsplan mit Verantwortlichkeiten<br />
• Neue Energie und im Team</p>
<h4><strong>Dauer und Format</strong></h4>
<p>• 90 Min. Vorgespräch und Vorab-Analyse<br />
• 6 St. Workshop vor Ort (3 + 3 Std. zzgl. Pausen), kompakt und lösungsorientiert<br />
• 90 Min. Follow-Up Session zur Umsetzungssicherung</p>
<h4><strong>Investition im Special Offer End of Year Price:<br />
</strong></h4>
<p><strong>Special Price: 2.450 €* (statt 3.000 €*) Gültig für alle Interessierten, die über meine Webpage zur mir finden.<br />
</strong>Sie wollen tiefer gehen? Deep Dive in Abstimmung mit Ihnen: ab 4.500 €* bis 6.500 €*<br />
* zzgl. Fremd- und Reisekosten</p>
<p>Angebot als pdf zum download: <a href="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/01/workshop-Wie-geht-es-weiter.pdf">workshop Wie geht es weiter?</a></p>
<p>Buchung und Infos direkt bei Dr. Sybs Bauer: sybs(add)designkunst.com</p>

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		<item>
		<title>Jury Design und Kunsthandwerk</title>
		<link>https://designkunst.com/jury-design-und-kunsthandwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 14:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Designjury]]></category>
		<category><![CDATA[Förderpreis Kunsthandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Jurorin Sybs Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Koppel 66]]></category>
		<category><![CDATA[Laudatio]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1764857185495"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2 data-start="613" data-end="663"><strong data-start="616" data-end="663">Ein Ort, der gestaltet – und gestaltet wird</strong></h2>
<p data-start="665" data-end="990">Die historischen Räume der ehemaligen Maschinenfabrik in der <a href="https://koppel66.de/event/koppelmesse-advent-2025/" target="_blank" rel="noopener">Koppel 66</a> Hamburg verwandeln sich auch dieses Jahr in ein pulsierendes Refugium für handwerkliche Exzellenz. Insgesamt präsentieren rund 70 Ausstellende aus ganz Deutschland ihre Werke – zusätzlich zu den 14 Ateliers, die das Haus das ganze Jahr über prägen. <span id="more-10152"></span>Auffällig ist die frische Dynamik: Zahlreiche neue Kunsthandwerker:innen wagen in diesem Jahr den Sprung nach St. Georg, darunter viele junge Talente, die mit mutigen Ideen, nachhaltigen Materialien und zeitgemäßen Formen neue Wege zeigen.</p>
<p data-start="1235" data-end="1526">Damit das Erlebnis sich mit jedem Besuch wandelt, wechselt zur Halbzeit der Messe ein großer Teil der Ausstellenden – ein Konzept, das Neugier belohnt und Wiederkommen fast schon selbstverständlich macht. Wer wirklich <em data-start="1453" data-end="1459">alle</em> Schätze entdecken will, sollte also mehr als einmal vorbeischauen. Und zu entdecken gibt es reichlich: Ob für Freund:innen, Familie oder das eigene Zuhause – die Koppel 66 ist ein vibrierender Marktplatz der Inspiration, perfekt für alle, die nach einzigartigen Weihnachtsgeschenken suchen.</p>
<h2 data-start="1758" data-end="1821"><strong data-start="1761" data-end="1819">Höhepunkt: Die feierliche Verleihung des Förderpreises</strong></h2>
<p data-start="1822" data-end="1859"><strong data-start="1822" data-end="1859">Samstag, 29.11.2025, ab 15:30 Uhr</strong></p>
<p data-start="1861" data-end="2043">Ein besonderer Glanzpunkt der Adventsmesse ist die Verleihung des Förderpreises für besonderes Kunsthandwerk, der am 29. November 2025 feierlich überreicht wurde. Der mit 900 Euro dotierte Preis wird jährlich von einer unabhängigen Fachjury vergeben und würdigt herausragende gestalterische und handwerkliche Leistungen. Der Preisträger steht in diesem Jahr für Design und Nachhaltigkeit – zwei Leitmotive, die federführend für das zeitgenössische Kunsthandwerk sind. Dr. Sybs Bauer, eine der drei Jurorinnen, hielt die Laudatio auf den Preisträger <a href="https://berndgoertz.design/" target="_blank" rel="noopener">Bernd Görtz</a>. Preisträchtig sind nicht nur seine Ergebnisse (siehe Bild), sondern ganz besonders seine Experimentierfreudigkeit, seine Ausdauer und Suche nach nachhaltigen Materialien, deren Verarbeitung und Gestaltung.</p>
<p data-start="2382" data-end="2710">Dr. Sybs Bauer seit über 20 Jahren in St. Georg wohnend und arbeitend, engagiert sich sehr gerne in der Jury und im Stadtteil. Ob mit Kunstausstellungen der <a href="https://designkunst.com/st-georg-in-farbe-kunst-die-den-stadtteil-verzauberte/" target="_blank" rel="noopener">Bunten Galerie,</a> oder eben in der Jury für den Förderpreis in der Koppel 66. Mit ihrem geschulten Blick für Formensprache, Materialqualität und gesellschaftliche Relevanz trägt sie seit vielen Jahren maßgeblich zu der hohen Anerkennung bei, die der Preis über die Jahre erlangt hat.</p>
<h2 data-start="2994" data-end="3067"><strong data-start="2997" data-end="3067">Ein Erlebnis, das bleibt – und sich doch immer wieder neu erfindet</strong></h2>
<p data-start="3069" data-end="3277">Die Adventsmesse der Koppel 66 ist längst mehr als ein Ausstellungstermin. Sie ist ein Ritual, ein kreativer Treffpunkt, ein Ort der Begegnung – und Jahr für Jahr ein inspirierender Auftakt zur Adventszeit. Zwischen historischen Ziegeln, drei Etagen voller Ideen und den warmen Stimmen der Kunsthandwerker:innen wird deutlich: Hier entsteht nicht nur Kunst. Hier entsteht Atmosphäre – und Gemeinschaft.</p>
<p data-start="3476" data-end="3574"><strong data-start="3476" data-end="3574" data-is-last-node="">Kommen Sie vorbei, tauchen Sie ein und lassen Sie sich von den handwerklichen Fertigkeiten verzaubern.</strong></p>
<h6 data-start="3476" data-end="3574"><strong data-start="3476" data-end="3574" data-is-last-node=""><br />
</strong><br />
Produktfotos: © Bernd Görtz</h6>

		</div>
	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BIOINTELLIGENZ – Wenn Technik von der Natur lernt</title>
		<link>https://designkunst.com/biointelligenz-wenn-technik-von-der-natur-lernt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 10:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Biointelligence Summit]]></category>
		<category><![CDATA[Biointelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Sybs Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenhofer Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[swr]]></category>
		<category><![CDATA[value creation]]></category>
		<category><![CDATA[wertschöpfung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=9980</guid>

					<description><![CDATA[Was wäre, wenn unsere Technologien nicht nur von der Natur inspiriert, sondern tatsächlich mit ihr verbunden wären? Wenn Maschinen lernen könnten, sich selbst zu organisieren,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was wäre, wenn unsere Technologien nicht nur von der Natur inspiriert, sondern tatsächlich mit ihr verbunden wären? Wenn Maschinen lernen könnten, sich selbst zu organisieren, sich anzupassen und zu regenerieren – so wie es Lebewesen seit Millionen von Jahren tun? Genau darum geht es bei der Biointelligenz – einem Zukunftskonzept, das Biologie, Technik und Digitalisierung verbindet, um nachhaltige Innovation und intelligente Wertschöpfung neu zu denken.</em><span id="more-9980"></span></p>
<h3>Baden-Württemberg als Zentrum für Biointelligente Wertschöpfung</h3>
<p>Der erste Biointelligenz Summit in Stuttgart war mehr als nur ein Austausch von Ideen – er markiert einen Meilenstein in der Entwicklung biointelligenter Technologien in Deutschland. Das Land Baden-Württemberg gründet ein neues Zentrum für Biointelligente Wertschöpfung am Technologie- und Innovationscampus S-TEC in Stuttgart. Gefördert wird dieser Innovationsort aus Natur und Technologie vom <a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/wirtschaftsministerin-dr-hoffmeister-kraut-gibt-startschuss-fuer-the-biointelligence" target="_blank" rel="noopener">Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus</a> unter Dr. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit rund 8,9 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Plattform „Strategische Technologien für Europa“.  <a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNzA3NTE" target="_blank" rel="noopener">SWR Aktuell</a> integrierte einen Bericht über Nervenzellen als Co-Prozess des Computers über den Summit (09:31-11:12), ebenso der <a href="https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:4138b0806ff84006/" target="_blank" rel="noopener">Podcast</a> im rbb24 Inforadio.<br />
Hier darf man allerdings anmerken, dass der Informationsfluss in unseren Nervenzellen im Gehirn elektrisch-chemisch im Wechsel stattfindet, also nicht nur elektrisch, und unsere Zellen grundsätzlich nur eine begrenzte Lebenszeit besitzen.</p>
<h3>Aber, was ist Biointelligenz überhaupt?</h3>
<p>Biointelligenz bezeichnet die Verbindung biologischer Prinzipien mit technischen und digitalen Systemen. Im Gegensatz zur Künstlichen Intelligenz geht es hier nicht alleine um Datenverarbeitung, sondern um die Übertragung biologischer Fähigkeiten auf technische Anwendungen – etwa Selbstorganisation, Anpassungsfähigkeit und Selbst-Regeneration. Als Ziel stehen nachhaltige und adaptive Produktionssysteme, effiziente Ressourcennutzung und langlebige, lernfähige Technologien im Vordergrund.<br />
Oder, kurz gesagt: Biointelligenz ist die bewusste Schnittstelle zwischen Biologie, Technik und Digitalisierung – und macht biologische Prinzipien technisch nutzbar. (Wer mehr wissen will, informiere sich bitte unter <a href="http://ipa.fraunhofer.de" target="_blank" rel="noopener">ipa Frauenhofer Institut</a>)</p>
<h3>Natürliche Intelligenz – die Quelle nachhaltiger Innovation</h3>
<p>In meiner Forschungsarbeit an der TUMünchen ist die Bedeutung der Natürlichen Intelligenz (NI) – also auf die Fähigkeit des Lebens selbst, Informationen wahrzunehmen, zu verarbeiten und zu interagieren – einer der wichtigsten Resultate und steht daher im Fokus als Basis unserer Handelns. Dieses Wissen über die Entwicklungsprinzipien der Natur ist ein wichtiger Aspekt für die bewusste Integration in die Forschungen der Biointelligenz, damit wirklich nachhaltige Ergebnisse entstehen. Das klingt ähnlich, ist es jedoch nicht.<br />
Es freut mich sehr, dass ich meinen Beitrag aus dem Design als Wissenstransfer und Kommunikation zum Nutzer als auch meine Gedanken zur <a href="https://designkunst.com/lernen-von-der-natur-ein-interview-mit-sybs-bauer/" target="_blank" rel="noopener">Natürlichen Intelligenz</a> – siehe auch mein Buch<a href="https://designkunst.com/training/" target="_blank" rel="noopener"> formatio naturalis</a> – in der Podiumsdiskussion und in Einzelgesprächen einbringen konnte.</p>
<p>Denn, im Unterschied zur Biointelligenz ist die Natürliche Intelligenz evolutionär entstanden und bildet die Basis jeder nachhaltigen Entwicklung. Wir tragen dieses Wissen in uns – und das ist die freudige Nachricht – welches wir jedoch zu gerne und zu leicht vernachlässigen. Während Künstliche Intelligenz (KI) Daten analysiert, die Biointelligenz die Natur in die Technik bringen will, arbeitet die Natürliche Intelligenz mit Intuition, Vernetzung und Kontext – sie erkennt intuitive Zusammenhänge und Lösungen, lange bevor diese messbar sind. Eine perfekte Symbiose:</p>
<p><span style="color: #0099af;"><strong>Von der Biointelligenz zur Technik,</strong></span><br />
<span style="color: #0099af;"><strong>mit der Natürlichen Intelligenz, die sie leitet</strong>.</span></p>
<h3>Vom Lernen zum Leben – die Zukunft der Biointelligenz</h3>
<p>Wenn wir beginnen, Technologie als Fortsetzung des Lebendigen zu verstehen, entsteht ein neues Innovationsverständnis: Eines, in dem Maschinen von der Natur lernen, Wirtschaft ökologisch denkt und Technologie regenerativ wirkt. Für mich ist klar, die Zukunft der nachhaltigen Digitalisierung liegt nicht allein in Algorithmen oder Automatisierung, sondern in der Verbindung von der Natürlicher Intelligenz mit der Biointellligenz (hier ist KI enthalten) für die Technik. Lesen Sie gerne auch meinen Beitrag <a href="https://designkunst.com/form-follows-nature/" target="_blank" rel="noopener">form follows nature </a>oder sprechen mich direkt an.</p>
<p><strong>Die Zukunft<br />
</strong><strong> ist </strong><strong>natürlich intelligent.<br />
Für eine biointelligente Technik.</strong></p>
<p><span style="color: #0099af;">&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</span></p>
<p><strong>Interesse an mehr? Dann abonnieren Sie unseren <a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/" target="_blank" rel="noopener">Newsletter!</a><br />
oder schreiben Sie mir eine <a href="mailto:info@designkunst.com" target="_blank" rel="noopener">Mail</a></strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
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