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	<title>Gender &amp; Diversity &#8211; designkunst</title>
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	<title>Gender &amp; Diversity &#8211; designkunst</title>
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		<title>Geburtstag im Büro</title>
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		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 05:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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			<h2><strong>– auf vier Pfoten</strong></h2>
<p>Geburtstag! Nein, nicht ich. Auch nicht mein Büro – obwohl dort jede Gelegenheit genutzt wird, um Kuchen zu rechtfertigen.</p>
<p>Heute feiere ich meine beste Mitarbeiterin. Diejenige, die jeden Tag aufs Neue für gute Laune sorgt, echte Pausen möglich macht und regelmäßig Momente auslöst, in denen Menschen plötzlich ganz verliebt schauen.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Vierbeinig. Zuckersüß. Immer mit einem Lächeln auf der Schnauze.</h3>
<p>Bemerkenswerten Fähigkeiten, die selbst in gestressten Gesichtern innerhalb von Sekunden ein ehrliches Lächeln zumindest bei mir hervorzurufen.<span id="more-10875"></span></p>
<p>Sie ist fast immer dabei: bei Kundenterminen, in Seminaren und auf Reisen. Und auch während der unzähligen Stunden voller Recherche, Gedankenchaos und Schreibarbeit zu meiner Dissertation und dem daraus entstandenen Buch <em data-start="221" data-end="243"><a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis, Auf den Spuren der Gestaltungskunst der Natur und was wir von ihr lernen können</a></em> lag sie treu an meiner Seite – geduldig, wachsam und deutlich entspannter als ich.</p>
<p>Natürlich ist sie nicht in lauten Produktionsbereichen unterwegs. Dort würde vermutlich selbst ihre stoische Ruhe irgendwann kündigen. In solchen Situationen liegt sie still und würdevoll auf ihrem Platz, beobachtet das Geschehen mit einer Gelassenheit, von der so manches Managementseminar noch lernen könnte.<br />
Auch wenn Besucherinnen oder Besucher keine großen Hundefans sind, respektiert sie das ebenso selbstverständlich. Wobei ich ehrlicherweise sagen muss: In den vergangenen 15 Jahren kam das genau einmal vor. Die allgemeine Statistik spricht also klar für sie.</p>
<p>Dazu bringt sie Eigenschaften mit, die man in keinem klassischen Bewerbungsgespräch abprüfen kann: anti-allergikerfreundliches Fell, therapeutisches Talent und eine fast unheimliche Fähigkeit, Spannungen in Räumen innerhalb weniger Minuten aufzulösen. Manche Seminare profitieren von ihrer Anwesenheit mehr als von meiner PowerPoint-Präsentation – was ich inzwischen mit einer gewissen Demut akzeptiere.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Sie ist eine Meisterin der kleinen, großen Lebenskunst.</h3>
<p data-start="1953" data-end="2392">Hunde verändern Räume. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern leise und nachhaltig.<br data-start="2040" data-end="2043" />Menschen sprechen freundlicher miteinander. Sie lachen schneller. Sie stehen häufiger auf. Sie erinnern sich daran, zwischendurch einmal durchzuatmen. Während wir Menschen oft perfekt darin sind, uns in Deadlines, Sorgen und To-do-Listen zu verlieren, lebt ein Hund kompromisslos im Augenblick. Genau das macht ihre Gegenwart so wertvoll.</p>
<p data-start="2394" data-end="2722">Sie ist eine Meisterin der kleinen, großen Lebenskunst. Sie erinnert uns daran, den Moment zu genießen. Die tägliche Freude wahrzunehmen. Dankbarkeit nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern tatsächlich zu fühlen. Für sie ist das Gestern längst erledigt und das Morgen noch nicht relevant. Sorgenfrei. Gegenwärtig. Ehrlich.</p>
<h4 data-start="2724" data-end="2801">Genau darin liegt etwas, das uns Menschen zunehmend verloren geht.</h4>
<p data-start="2803" data-end="3176">Wir optimieren Kalender, Prozesse und Selbstmanagement. Wir lesen Bücher über Resilienz, hören Podcasts über Achtsamkeit und besuchen Workshops zur mentalen Gesundheit. Und gleichzeitig zeigt uns ein Hund mit erschreckender Einfachheit, worauf es manchmal wirklich ankommt: Nähe. Vertrauen. Ruhe. Bewegung. Aufmerksamkeit. Ein gemeinsamer Moment ohne Bildschirm dazwischen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671466549"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Tierischer Wandel</h3>
<p data-start="3178" data-end="3753">Hunde im Büro sind längst keine schräge Idee mehr, die nur in hippen Kreativagenturen mit Sitzsäcken und Hafermilch (gibt es bei mir beides nicht) funktioniert. Viele Unternehmen in Europa und Asien haben ihre Unternehmenskultur bereits bewusst haustierfreundlicher gestaltet. Die Gründe dafür sind erstaunlich klar: weniger Stress, bessere Stimmung, stärkere soziale Bindung und oft sogar eine positivere Arbeitsmoral. Menschen arbeiten entspannter, kommunizieren natürlicher und machen tatsächlich Pausen – nicht nur jene, in denen man mit leerem Blick auf das Smartphone starrt und das „Erholung“ nennt.</p>
<p data-start="3755" data-end="4060">Interessanterweise entstehen durch Hunde oft Gespräche zwischen Menschen, die sonst vermutlich wochenlang nur höflich aneinander vorbeigelaufen wären. Der Hund wird zum sozialen Bindeglied. Zum stillen Eisbrecher. Zum täglichen Reminder, dass Arbeit zwar wichtig ist, Menschlichkeit aber wichtiger.</p>

		</div>
	</div>

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			<h4 data-start="4062" data-end="4591">Unsere Sicht auf Tiere.</h4>
<h4 data-start="4062" data-end="4591"></h4>
<p data-start="4062" data-end="4591">Und vielleicht verändert sich gerade noch etwas viel Grundsätzlicheres, nämlich unsere Sicht auf Tiere. Immer mehr Menschen betrachten Haustiere nicht mehr „nur“ als Tiere, sondern als Familienmitglieder. Als Wesen mit Persönlichkeit, Gefühlen und einem ganz eigenen Platz in unserem Leben. Eine Entwicklung, die uns vielleicht daran erinnert, dass wir nicht allein im Mittelpunkt dieser Welt stehen – und dass die Unantastbarkeit von Würde womöglich nicht beim Menschen enden sollte, sondern auf alles Lebendige erweitert werden darf.</p>
<p data-start="4593" data-end="4974">Denn Tiere begegnen uns ohne gesellschaftliche Rollen. Ohne Statusdenken. Ohne Karrierefragen. Ein Hund interessiert sich nicht für Titel, Kontostände oder perfekte Außenwirkung. Er bewertet keine Erfolge auf LinkedIn und hat erstaunlicherweise auch keinerlei Interesse an Selbstdarstellung. Für einen Hund zählt etwas viel Einfacheres: ob man präsent ist. Echt ist. Zugewandt ist.</p>
<p data-start="4976" data-end="5017"><strong>Das ist, was berührt.</strong></p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Ja zum Tier – ja zum Lebendigen</h3>
<p data-start="5019" data-end="5265">In einer Welt voller Geschwindigkeit, Dauererreichbarkeit und künstlicher Perfektion erinnern uns Tiere an etwas zutiefst Natürliches. An Verbundenheit. An Authentizität. An ein Leben, das nicht ständig optimiert werden muss, um wertvoll zu sein.<br />
Und das, ganz ohne Management-Ratgeber, Achtsamkeitsseminare und Motivationscoach. Es reicht ein Hund, der einen anschaut, als wäre genau dieser Moment das allergrößte Geschenk.</p>
<p>Und deshalb feiere ich heute Geburtstag eines Wesens, das seit 15 Jahren unzählige Menschen zum Lächeln bringt, Trost spendet, Stress reduziert und Räume mit Wärme füllt.</p>
<p><strong>Alles Gute zum Geburtstag, beste Kollegin.</strong><br />
Und danke, dass du uns jeden Tag daran erinnerst, wie leicht Freude ist.</p>
<h6></h6>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Internationaler Frauentag</title>
		<link>https://designkunst.com/internationaler-frauentag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 07:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1773038283215"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>(not-so-fun) facts</strong></h2>
<p>In Schweden darf seit 2023 der erste an die weibliche Anatomie angepasste Dummy im Crashtest gegen die Wand fahren. Eine Vorreiterrolle, denn die EU bestimmt noch im Jahr 2023 die Nutzung einer männlichen Standard-Puppe. <span id="more-7734"></span>Dafür bestand die Frau an der Spitze der EU als deutsche Verteidigungsministerin darauf, dass auch Schwangere im Panzer Platz finden müssten.</p>
<p>Am Internationalen Frauentag steht erneut die Frage im Fokus, wie sieht es aus mit der Umsetzung unserer Grundrechte „Niemand darf wegen seines Geschlechts, […] benachteiligt oder bevorzugt werden. […].“? Und, woher kommt eigentlich diese noch heute bestehende Ungleichheit?</p>
<p>Die erste Frage überlasse ich anderen. Für die zweite wird ein Blick in die europäische Geschichte mit reichlich Anekdoten belohnt. Erhellend oder erschreckend? Satire? Leider nein. Unsere großen Denker zeigen uns in ihren Schriften die Geschlechterrollen ihrer Zeit – oder, wie sie ihre und unsere prägten.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Die alten Griechen</h3>
<p>Starten wir mit Platon: Er ordnet das Wesen Frau nicht der Menschheit, sondern der Tierwelt zu. Aristoteles war nicht besser, die Frau sei ein verunglückter Mann, eine Art Mangelbildung und ihr fehle “das Prinzip der Seele”.</p>
<p>Kaiser Konstantin, der als Heide 315 die Schlacht unter dem Banner des Kreuzes gewann, ein Mann, der seinen Sohn, Neffen und Schwager tötete und seine 2. Frau ertränkte, berief das erste Konzil aller christlichen Gemeinden und war als Heide Gründer der Kirche. Augustinus, einer der einflussreichsten Kirchenväter erlaubte keiner Frau, sein Haus zu betreten. Seine Überzeugung, sexuelles Begehren sei von Natur aus böse, verankerte er als Tradition in der Kirche.</p>
<p>Das Zölibat setzte erst Papst Gregor VII durch, jedoch nicht die Keuschheit. Priesterehen wurden unter Zwang getrennt und die Ehefrauen als Sklavinnen verkauft. Übrigens: der Grund der Abspaltung der orthodoxen Kirche. Papst Calixt II. festigte in 1123 die Ehelosigkeit als stärkste geistliche Realität im Ersten Konzil der Westkirche. Und das, obwohl es noch wenige Generationen davor Doppelklöster gab: Mönche und Nonnen lebten unter einem Dach. Zugegeben, sie glichen eher großen Hurenhäusern. Aber Nonnen konnten eigene Klöster eröffneten. Die berühmteste unter ihnen, Hildegard von Bingen (1098 -1179), lehrte den Gott der Liebe und als erste die Ebenbürtigkeit der Geschlechter: „Ohne die Frau könnte der Mann nicht Mann heißen; ohne Mann könnte die Frau nicht und keiner vermöchte es, hinfort ohne den anderen zu existieren.”</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Der Anfang der christlichen Kirche</h3>
<p>Kaiser Konstantin, der als Heide 315 die Schlacht unter dem Banner des Kreuzes gewann, ein Mann, der seinen Sohn, Neffen und Schwager tötete und seine 2. Frau ertränkte, berief das erste Konzil aller christlichen Gemeinden und war als Heide Gründer der Kirche. Augustinus, einer der einflussreichsten Kirchenväter erlaubte keiner Frau, sein Haus zu betreten. Seine Überzeugung, sexuelles Begehren sei von Natur aus böse, verankerte er als Tradition in der Kirche.</p>
<p>Das Zölibat setzte erst Papst Gregor VII durch, jedoch nicht die Keuschheit. Priesterehen wurden unter Zwang getrennt und die Ehefrauen als Sklavinnen verkauft. Übrigens: der Grund der Abspaltung der orthodoxen Kirche. Papst Calixt II. festigte <span style="text-decoration: line-through;">in </span>1123 die Ehelosigkeit als stärkste geistliche Realität im Ersten Konzil der Westkirche.</p>
<p>Und das, obwohl es noch wenige Generationen davor Doppelklöster gab: Mönche und Nonnen lebten unter einem Dach. Zugegeben, sie glichen eher großen Hurenhäusern. Aber Nonnen konnten eigene Klöster eröffneten. Die berühmteste unter ihnen, Hildegard von Bingen (1098 -1179), lehrte den Gott der Liebe und als erste die Ebenbürtigkeit der Geschlechter: „Ohne die Frau könnte der Mann nicht Mann heißen; ohne Mann könnte die Frau nicht und keiner vermöchte es, hinfort ohne den anderen zu existieren.”</p>

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	</div>
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			<h3>Spätmittelalter</h3>
<p>Aber schon im 13. Jahrhundert war die Frau wieder ein „Missgriff der Natur“. Töchter entstünden aus ungünstigen Umständen wie zum Beispiel Südwind, glaubte Thomas von Aquin „also schlecht ist das Weib von Natur“. Nonnen wurden hinter Klostermauern verbannt und es endete mit der Hexenverfolgung. „[…] wenn eine Frau keinen Mann bekommen kann, wird sie sich mit dem Teufel selbst zusammentun.”</p>
<p>Die kirchliche Einstellung zur Frau ist bis heute erstaunlich. Denn Maria Magdalena galt als die Gefährtin Jesus und als Gralsmutter. Sie wurde übrigens 1969 als Hüterin des Heiligen Grals, als Priesterin und Ehefrau Jesus von der Kirche heiliggesprochen. Der heilige Gral ist seit langem das Symbol des Ewig-Weiblichen, des Gebärens und des Schöpferischen.</p>
<p>Springen wir einige Jahrhunderte in die Neuzeit. Der Philosoph Johan Ludwig Ewald sang 1804 das Hohelied auf die Hausfrau: „[…] ich schließe mit eine paar Bemerkungen über den Bau des weiblichen Körpers, die nicht undeutlich hinwirken auf den wahren Beruf des Weibes. Die Rippenknorpel des Weibes sind biegsamer, daher beweglicher, die Brust ausdehnbarer wie bei uns. Sie kann tiefer atmen, mehr Luft auf einmal einsaugen. Alles ist eingerichtet, um ohne großen Schaden in der Stubenluft zu leben.“</p>
<p>Der Naturphilosoph Jean-Jacques Rousseau, Vordenker der französischen Revolution war nicht viel besser: „Sie (die Frauen) müssen beizeiten an Zwang gewöhnt werden. Dieses Unglück, wenn es für sie eines ist, ist vom Geschlecht untrennbar, und sie befreien sich niemals davon, ohne noch grausameres Unglück zu erdulden. [&#8230;] man muss sie gleich anfangs üben, sich Zwang anzutun, damit es sie niemals schwer ankommt, alle ihre Launen zu bezähmen.“ Die Aufgabe der Frau ist als “Planet Venus” die männliche Sonne zu umkreisen. “Diese „Ungleichheit ist [&#8230;] nicht das Werk eines Vorurteils, sondern das der Vernunft”</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Große Denker</h3>
<p>Bei dem großen Denker Immanuel Kant erschöpft sich die Rolle des Weibes in erotischer Attraktivität: „Sie ist schön und nimmt ein, und das ist genug!“</p>
<p>In Johann Gottlieb Fichtes Entwurf <em>Über die Ehe</em>, wird der sinnliche Genuss nur dem einen Geschlecht zugebilligt. „[…] Im unverdorbenen Weib äußert sich kein Geschlechtstrieb, sondern nur die Liebe. Und diese Liebe ist der Naturtrieb des Weibes, einen Mann zu befriedigen. Aber diese Befriedigung ist nicht die sinnliche Befriedigung des Weibes, sondern die des Mannes.“</p>
<p>Und Georg Wilhelm Friedrich Hegel setzte unumstößlich Barrieren gegen alle emanzipatorischen Anwandlungen der Weiberwelt: „[…] stehen Frauen an der Spitze der Regierung, so ist der Staat in Gefahr [&#8230;]“.</p>
<p>Erst die Industrielle Revolution veränderte Lebensbedingungen für die Frau. Die neue mobile Freiheit setze Frauen in Bewegung, genannt die <em>Emanzipation</em>. Die erste Fahrlizenz ging 1909 an Amalie Hopper, so auch der erste Strafzettel zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung. In dem neuen Vergnügen, den Auto-Rennen, fuhren Frauen gegen ihre Ehemänner. Kurz zuvor, 1908, bekamen deutsche Frauen per Gesetz die Zulassung zum Studium und 1918 das Recht zur politischen Mitbestimmung: das Wahlrecht (in der Schweiz erst 1971).</p>
<p>Eine spannende Aufbruchstimmung in die Freiheit und Gleichwertigkeit. Und brach schon wenig später im Dritten Reich wieder vollständig ein. „Die weibliche Intelligenz ist anders gelagert, als die männliche. Die Phantasie steht vor dem abwägenden Verstand. Es eignen sich deshalb Frauen seltener für Arbeiten, die weitgehend technisches Verständnis oder Sinn für Arbeitsplanung erfordern. Der männliche Vorgesetzte ist daher bei organisatorisch oder technisch komplizierten Arbeiten im Allgemeinen vorzuziehen, wo hingegen die Frau als Gehilfin des Mannes zu höchstem Einsatz fähig ist&#8230;” (Norbert Westenried in <em>Deutsche Frauen und Mädchen</em>, 1933-1945)</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Das Dritte Reiche</h3>
<p>Die Prägung blieb noch lange nach Kriegsende und wirkt noch heute in vielen Menschen nach. Denn das NS-geprägte Erziehungsbuch von 1934 <em>Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind</em>, von Johanna Harrer, blieb noch lange nach Kriegsende mit verändertem Titel die wichtigste Lektüre für junge Mütter. Aber auch die Frauenzeitschriften, wie <em>Constanze –</em> die heutige <em>Brigitte –</em> publizierte noch in den 50ger Jahren die Pflichten der Ehefrau, die in den 9 Geboten der Liebe zusammengefasst wurden, obwohl zeitgleich, am 1. Juli 1958, das „Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts“ als eine wichtige Wegmarke in Kraft trat. Hier ein Auszug der goldenen Eheregeln:</p>
<ul>
<li>“Bemühen Sie sich stets, für den Geliebten ohne Murren Opfer zu bringen [&#8230;].”</li>
<li>“Sie dürfen von dem Geliebten nie verlangen, dass er seine beruflichen und privaten Interessen Ihren Wünschen unterordnet [&#8230;].”</li>
<li>“Sie sollten [&#8230;] alles tun, um dem Geliebten durch das Zusammensein mit Ihnen zur Krönung seines Lebens zu verhelfen.”</li>
<li>“[&#8230;] Sie dürfen nie zu bequem sein, einen Wunsch Ihres Geliebten zu erfüllen, auch dann nicht, wenn Ihnen der Wunsch unnötig erscheint.”</li>
</ul>

		</div>
	</div>
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			<h3>Frauenforschung</h3>
<p>Erst in den 60er Jahren fanden Frauen zunehmend ihre Sprache und verstärkten ihre Selbstbestimmung. Die evangelische Kirche öffnete sich erstmalig den Frauen und eine weibliche Forschungsära begann: Frauen forschten nach Frauen, in der Theologie, in der Philosophie, in der Geschichte – in allen Bereichen.</p>
<p>So auch Nancy Jay, USA, 1982, die sich nach einem Studium der Geschichte <span style="text-decoration: line-through;">sich</span> mit der Fokussierung der Stellung der Frau befasste. Sie brachte die männliche Haltung auf den Punkt, oder besser in eine mathematische Formel:</p>

		</div>
	</div>
<div class="vc_empty_space"   style="height: 32px"><span class="vc_empty_space_inner"></span></div></div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3 style="text-align: left;"><strong>Die Frau existiert nicht.</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Der Mann ist laut seiner eigenen Definition Mann, der neutrale Mensch und das Universum schlecht hin.</p>
<p style="text-align: left;">Die Frau existiert nicht. Verständlich und deutlich wird diese These in einer mathematischen Formel:</p>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Mann = A</strong></h3>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Frau ≠ A</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Die Frau ist nicht etwa B, sondern, die Frau ist nicht gleich A.<br />
Die Gleichung, die entsteht: A steht einem nicht-gleich A gegenüber.</p>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Das All-eine A ist also bedroht von dem großen Nichts.</strong></h3>

		</div>
	</div>
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			<p>Interessiert an einer Zusammenarbeit? Als Genderexpertin bringe ich ein zusätzliches Etwas in jedes Gestaltungsarbeit!<br />
<strong>Kontaktieren Sie mich noch heute!</strong></p>

		</div>
	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CBO, CDO oder beides?</title>
		<link>https://designkunst.com/cbo-cdo-oder-beides/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 15:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markengestaltung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1769431766269"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-10"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Der kreative Kopf hinter jeder starken Marke</h2>
<p>In immer mehr Unternehmen wird klar: Marketing allein reicht nicht aus, um eine Marke nachhaltig zu formen. Genau hier kommt ein Mandat ins Spiel, deren Titel erstaunlich unklar ist. Heißt sie Chief Brand Manager (CBM), Chief Brand Officer (CBO), Chief Design Officer (CDO, könnte aber auch als Chief Data Officer gelten) oder Chief Growth Officer (CGO)? Vielleicht auch alles zusammen – oder einfach: die Person, die dafür sorgt, dass Marke, Innovation und Kultur sinnvoll zusammenspielen?<span id="more-10336"></span></p>
<p>Unabhängig vom Titel ist es ein hoch-kreative Kopf, der die Design-, Marken- und Erlebnisstrategie – intern wie extern – verantwortet und sorgt dafür, dass Produkte und Marke langfristig strahlen – nach innen wie nach außen, und stets in enger Abstimmung mit CEO, Vorstand und Mitarbeitenden – und, immer auch mit dem Blick auf die Kunden und deren Bedürfnisse.</p>

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			<h3>Silo-Denken?</h3>
<p>Titel sind das eine. Inhalte das andere. Denn keiner der gängigen C-Level-Titel beschreibt wirklich vollständig, was hier gebraucht wird. Man könnte noch den Chief Creative Officer ins Feld führen – doch  dieser Titel ist agenturgetrieben und auch mehrfach belegt. Also: Lassen wir die Titel beiseite und konzentrieren wir uns auf die eigentliche Funktion.</p>

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			<h3>Anspruch: Ganzheitlichkeit en détail</h3>
<p>Diese Funktion ist ebenso vielfältig wie anspruchsvoll: von der Analyse und Definition der Markenidentität über die Steuerung der visuellen und sprachlichen Gestaltung bis hin zur Sicherstellung einer konsistenten Kundenerfahrung. Kreativität, Ideenreichtum, strategisches Denken, und ein feines Gespür für Menschen, Trends, Markt und Nachhaltigkeit sind hier untrennbar miteinander verbunden. Ganzheitliches Denken ist genauso gefragt wie Liebe zum Detail.</p>
<p>Diese Schnittstellenfunktion vermittelt Sinn und Richtung, hält Marke, Design (vom Industriedesign bis zur UX) und Innovation lebendig, fördert kreative Prozesse, stärkt die Unternehmenskultur und bringt Menschen, Markt und Technologie zusammen. Nicht in getrennten Zuständigkeiten, sondern eingebettet in eine Gesamtperspektive – und dennoch aufmerksam für jeden einzelnen Touchpoint. Nochmals erwähnt sei hier, das geht nur in enger Abstimmung mit den Stakeholdern.</p>

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			<h3>Willkommen im echten Leben</h3>
<p>Eine der größten Hürden liegt in der klaren Definition der Position – hier ist die beste Definition keine Definition. Denn Design- und Markendenken berührt nahezu alle Bereiche eines Unternehmens und verlangt einen engen Austausch mit dem Vorstand und ein hohes Verständnis für die Produkte, für alle Bereichen, für das Umfeld und für die Kunden.</p>
<h4>Grundlagen</h4>
<p>Häufig beginnt die Arbeit bei den Basics: Werte, Leitlinien, Kultur – vieles muss analysiert, geschärft, konsequent umgesetzt oder neu gedacht werden. Ein strukturiertes Design- und Markenhandbuch, klare Templates und gezielte Schulungen helfen, diesen Wandel nachhaltig zu verankern, besonders auch für neue Mitarbeitende und wachsende Organisationen.<br />
Konkret heißt das, Corporate Design, Corporate Communication und Corporate Product in eine Einheit mit den Werten und der Haltung des Unternehmens zu verbinden, gefolgt von der operativen Implementierung.</p>
<h4>Strategische Kreativität</h4>
<p>Doch damit nicht genug. Die Marke muss strategisch aufgebaut, ästhetisch-emotional kommuniziert und gleichzeitig fachlich korrekt und verständlich vermittelt werden – gerade wenn es um komplexe oder technische Inhalte geht. Und zusätzlich geht es darum, eine kreative Kultur zu fördern: ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen sich sicher fühlen, Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und Innovation aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Für mich impliziert <a href="https://designkunst.com/form-follows-nature/" target="_blank" rel="noopener">strategische Kreativität </a>auch die Intergration der Natur, das <a href="https://designkunst.com/there-is-no-creativity-if-there-is-a-motive-behind-it/" target="_blank" rel="noopener">Lernen aus der Natur</a> und machbare nachhaltigen Schritte einzuleiten. Im Kleinen wie im Großen. Direkt umsetzbare ebenso wie Visionen als Ausrichtung.</p>
<p>Ziel ist immer auch eine zukunftsträchtige Unternehmenskultur, die u.a. Krisen vermeidet, extrem schnell reagierend oder, wenn notwendig, entsprechend kommuniziert.</p>
<h4>Vision und Trends</h4>
<p>Mein Verständnis dieser Aufgabe bringt außerdem den Blick nach vorn ins Unternehmen: Welche Trends kommen? Welche Technologien, Materialien oder Geschäftsmodelle könnten relevant werden? Wo entstehen neue Chancen für Produkte, Services oder Märkte?<br />
Konkret: Utopien entwickeln, Fragen stellen, hinterfragen (z. B.zum <a href="https://designkunst.com/die-kunst-des-dienens-eine-philosophische-betrachtung/" target="_blank" rel="noopener">Thema Arbeit</a>) und eine gelebte Offenheit für das Neue – und immer wieder das Gedachte auf den wesentlichen Kern zu <a href="https://designkunst.com/overloaded/" target="_blank" rel="noopener">reduzieren.</a></p>
<h4>Herausforderungen, na klar</h4>
<p><a href="https://designkunst.com/die-grosse-entschleunigung/" target="_blank" rel="noopener">Herausforderungen</a> stehen mehr als genug bereit. Derzeitig ist klar, es wird schneller, und verschiedene Richtungen müssen bedacht werden – auch unangenehme. Einer der vielen Gründe für die bewusste Offenheit des Wirkungsfeldes selbst. Zum anderen ist einer der Schwierigkeiten die Messbarkeit des Markenwerts. Brand Equity lässt sich nur indirekt erfassen, auch wenn Studien, etwa von <a href="https://designkunst.com/erfolgsfaktor-design/" target="_blank" rel="noopener">McKinsey</a>, längst belegen, wie stark Design- und Markenorientierung mit wirtschaftlichem Erfolg korrelieren.</p>
<p>In technischen Unternehmen wird die strategische Verantwortung besonders anspruchsvoll: Will man die Marke prägen, muss Technik verstanden, Innovationsprozesse gekannt und zugleich die Fähigkeit mitgebracht werden, komplexe Inhalte verständlich, attraktiv und markengerecht zu vermitteln. Funktionalität, Ästhetik, Service und Usability sollten keine Buzzwords sein, sondern echtes Handwerkszeug.</p>
<p>Man könnte hier noch weitere Trendbegriffe einbringen – wie Diversity, KI und Digitalisierung – ebenso Soft Skills, wie Empathie, Optimismus – und, vielleicht das Wichtigste von allen, ein sehr große Portion Neugier – die typischen Eigenschaften für Menschen, die <a href="https://designkunst.com/aesthetik-ist-strategie/" target="_blank" rel="noopener">Ästhetik</a> nicht nur im Formalen sehen, sondern als ganzheitlichen Wert und als gelebte Haltung.</p>

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			<h3>Fazit: Die Chief ohne Titel</h3>
<p>Diese „Chief-Position ohne Titel“ verbindet <a href="https://designkunst.com/aesthetik-ist-strategie/" target="_blank" rel="noopener">Kreativität mit Strategie,</a> Innovation mit Markenführung, Kommunikation mit nachhaltiger Unternehmenskultur und Vision mit operativer Realität.</p>
<p>Wer diese Position erfolgreich besetzt, steht mit in der Verantwortung, dass Produkte, Mitarbeitende und Marke langfristig an Strahlkraft gewinnen, das Unternehmen sich klar differenziert, die Unternehmenskultur erblüht und die Marke zum echten Wettbewerbsvorteil wird – und Wachstum die Folge ist.</p>
<h4>Superheld oder Superwoman?</h4>
<p>Nein, diese Rolle ist keine Superhelden-Position, sondern eine hochprofessionelle, systemisch denkende Gestalterrolle. Nicht „alles können“, sondern Zusammenhänge kritisch hinterfragen, verstehen, orchestrieren und in Wirkung bringen. Oder anderes ausgedrückt, hier wird das gefordert, was Automaten nicht können.</p>
<h4>Kurz gesagt</h4>
<p>Es ist Ihre <a href="https://designkunst.com/sybs-bauer/" target="_blank" rel="noopener">Designerin,</a> die mit Freude an Ästhetik und der Zusammenarbeit mit Menschen, Disziplinen und Ideen so verbindet, dass daraus ein stimmiges Ganzes für den Erfolg des Unternehmens entsteht. Mit einer Haltung, die weder laut, noch heroisch ist, sondern klar, verbindend und konsequent.</p>

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			<h3>Warum dieses Wirkungsfeld zu mir passt</h3>
<p>Weil ich Ästhetik, Gestaltung, Strategie und die verschiedenen Bereiche nicht als getrennte Einheiten sehe, sondern als gemeinsames Wirkungsfeld für den Erfolg aller. Weil ich das Ganze wie die Details wahrnehme und den Fokus immer auf den Kern richte. Weil ich Verantwortung ernst nehme, Qualität schützen will und Beziehungen nicht leichtfertig in Fragen stelle. Denn das &#8222;Wie&#8220; – ethisch, menschlich, pro Natur –ist in allen Bereichen immer Teil der Ästhetik und Teil der Marke, denn es wird immer auch unbewusst mit kommuniziert.<br />
In dieser Position setze ich mein technisches Wissen, meine forschende und ästhetische Haltung, meine Liebe zur Natur und meine langjährige Coaching-Erfahrung für Ihren Erfolg ein.<br />
Und die<a href="https://designkunst.com/strategie/" target="_blank" rel="noopener"> Resultate</a> aus vergangenen Projekten überzeugen!</p>

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			<h3>Interessiert?</h3>
<p>Sie wollen mehr erfahren, wie ich als &#8222;Chief ohne Titel&#8220; bei Ihnen aktiv werden kann?<br />
Dann vereinbaren Sie bitte direkt einen Termin per mail unter sybs(add)designkunst.com<br />
Das digitale Erstgespräch ist kostenfrei (max. 1,5 Stunden)!</p>
<h6></h6>

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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gender Gutachten FFG</title>
		<link>https://designkunst.com/gender-gutachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 09:43:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Sybs Bauer]]></category>
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		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[genderexpertin]]></category>
		<category><![CDATA[gutachterin]]></category>
		<category><![CDATA[österreichische Forschungsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
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					<description><![CDATA[FFG &#8211; Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft Seit vielen Jahren darf ich Projektanträge, die in der FFG eingereicht werden, auf den Gender-Aspekt prüfen und begutachten. Jedes Jahr freue&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>FFG &#8211; Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft</h2>
<p>Seit vielen Jahren darf ich Projektanträge, die in der FFG eingereicht werden, auf den Gender-Aspekt prüfen und begutachten. Jedes Jahr freue ich mich, neue Projekte durch zu lesen und bearbeiten.</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>Die <a href="https://www.ffg.at/" target="_blank" rel="noopener">Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) i</a>st die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein. Sie erleichtern oder ermöglichen die Finanzierung von Forschungs- und Innovationsprojekten und helfen damit, das Forschungsrisiko abzufedern. Die FFG unterstützt die internationale Vernetzung und fördert wissenschaftliche Karrieren. (Text der FFG)</em></p>
<p>Neue Projektideen sind immer spannend und irgendwie auch aufregend. Doch in diesem Jahr war es ein besonderes Erlebnis! Warum? Zum Einen, war die Fragestellung spannend, und ich fragte mich, wie kommt es, dass dieser Zusammenhang nicht schon längst erforscht wurde? Zum Anderen hatte ich noch nie einen derart klar strukturierten Antrag zur Begutachtung, der den Inhalt sauber wiedergab, so dass jede Leserin sofort erkannte, was Ziel und Zweck sein wird. Einfach klasse!</p>
<p>Sie fragen sich, was war das Thema, wenn ich so begeistert darüber schreibe? Das kann ich leider nicht sagen, denn ich entscheide schlussendlich nicht, ob das Projekt gefördert wird oder nicht. Aber wenn es  zur Umsetzung kommt, werde ich Sie hier auf dem Laufenden halten, versprochen!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bildung – mind change</title>
		<link>https://designkunst.com/bildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 07:49:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Einstein]]></category>
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					<description><![CDATA[Albert Einstein und seine Haltung Albert Einstein kennt jeder. Aber wussten Sie, dass der Entdecker der Relativitätstheorie nicht nur ein naturwissenschaftliches Universalgenie war, sondern auch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Albert Einstein und seine Haltung</h2>
<p>Albert Einstein kennt jeder. Aber wussten Sie, dass der Entdecker der Relativitätstheorie nicht nur ein naturwissenschaftliches Universalgenie war, sondern auch ein Vertreter von Werten und Ethik?</p>
<p>Das ist nicht sehr verwunderlich, wenn man seine jüdische Herkunft und seine Staatenwanderung kennt. Immer wieder ein Neuanfang. Immer wieder eine Veränderung. Aus heutiger Sicht könnte Einstein auch ein wunderbares Lebensbeispiel sein, wie Auswanderung, Flucht und Veränderung ein Leben zwar begleiten, aber nicht bestimmen. Als württembergischer Staatsbürger geboren, staatenlos, 54 Jahre Schweizer Staatsbürgerschaft, Österreich-Ungarn, Bürger von Preußen und Staatsangehöriger des Deutschen Reichs bis hin zur Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten. Seine 36-jährige Deutsche Staatsangehörigkeit beendete er 1933 nach Hitlers Machtergreifung ganz bewusst und wurde daraufhin strafausgebürgert.</p>
<p>Aber zurück zur Bildung, zu Werten und Ethik. Viele Zitate sind überliefert, die an Bedeutung auch für unsere Zeit nicht verloren haben. Sie gehören dringend aus der Mottenkiste geholt. Zur Nachahmung empfohlen! Denn Bildung in einem umfassenden Sinne tut not. »<em>Bildung ist nicht das Lernen von Fakten, sondern die Schulung des Denkens.</em>« Dem nicht genug, er fügte noch etwas weiteres hinzu »<em>Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.</em>«</p>
<h3>Meinung und Atom</h3>
<p>Das nicht immer alles so einfach ist, wie gesagt wusste er ebenfalls. »<em>Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.</em>« Doch genau darum geht es in unserer Zeit. Wir müssen unsere vorgefassten Meinungen in Frage stellen. Die Phantasie sollte das Wissen überflügeln. Heute würde man statt Phantasie vielleicht <em>Vision</em> sagen. Das Wissen wird nicht verdammt, natürlich ist es wichtig und notwendig. Doch ohne Phantasie ist Wissen kalt und wenig dem Leben zugewandt. Erst wenn die vorgefasste Meinung zertrümmert ist, wird der Mensch vielleicht mutig genug sein, ehrlich zu sich und anderen zu werden. »<em>Wer es in kleinen Dingen mit der Wahrheit nicht ernst nimmt, dem kann man auch in großen Dingen nicht vertrauen</em>.«</p>
<h3>Mut und Vertrauen</h3>
<p>Offenheit und Ehrlichkeit brauchen Mut und ein hohes Maß an Selbstvertrauen oder/und einem vertrauensvollen Umfeld. Genau das ist notwendig für unsere heutige Problemlage. Wir müssen die Komplexitäten versuchen zu verstehen und runter brechen auf eine Ebene, die uns in das Handeln führen kann. »<em>Klug ist jener, der Schweres einfach sagt.</em>« Wichtig erscheint mir noch zu erwähnen, dass das vertrauensvolle Umfeld kein political-correctness safe space ist und keine Blase, die gerade genug Platz bietet, um der Wirklichkeit nicht zu begegnen. »<em>In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten</em>.«</p>
<p>Die Grundhaltung für das Extremum unserer Zeit beschreibt Einstein im folgenden Zitat: »<em>Es gibt nur zwei Arten zu leben. Entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder.</em>« Solange wir offen sind, die Wunder des Lebens und unser Welt zu erkennen, kann das Abnormale nicht normal werden. »<em>Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.</em>«</p>
<h3>Neugier</h3>
<p>»<em>Das Problem zu erkennen, ist wichtiger, als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.«</em> Dazu ist die oben genannte Haltung wichtig. Für mich ist es eine ästhetische <em>Design-Haltung.</em> Neutral, offen und neugierig. Dazu gibt es zum Abschluss noch ein letztes Zitat: »<em>Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.</em>«</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Also, bleiben Sie neugierig!<br />
Oder bringen Sie Neugier in Ihr Unternehmen – rufen Sie mich an: 040 2369 8094 !<br />
Denn, »<span style="color: #0099af;"><em>Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.</em></span>«</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Trauer um Gerda Müller-Krauspe</title>
		<link>https://designkunst.com/trauer-um-gerda-mueller-krauspe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 10:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
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					<description><![CDATA[Vorbild, Leitbild und Begleiterin, so könnte man Gerda Müller-Krauspe für viele Frauen im Design beschreiben. Lange bevor Frauen, #metoo Bewegungen und Rassismus in den Fokus&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorbild, Leitbild und Begleiterin, so könnte man <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gerda_M%C3%BCller-Krauspe" target="_blank" rel="noopener">Gerda Müller-Krauspe</a> für viele Frauen im Design beschreiben. Lange bevor Frauen, #metoo Bewegungen und Rassismus in den Fokus rückten, machte sie sich stark, äußerte sich kritisch und überraschte mehr als einmal mit ihrem klugen Humor.</p>
<p>Gerda Müller-Krauspe wanderte nach einer Tischlerlehre nach Kanada aus, kam 1958 für ein Produktgestaltung-Studium an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm zurück nach Deutschland – und blieb. Als Designtheoretikerin arbeitete sie bei AEG und verantwortete die Aus- und Weiterbildung. Von 1984 bis 1998 war sie Geschäftsführerin der IKEA-Stiftung Deutschland und engagierte sich für zukunftsorientierte Projekte – und für Frauen im Design. Verschiedene Aktivitäten rief sie ins Leben, so der Blick auf <a href="http://frauen-hfg-ulm.de" target="_blank" rel="noopener">Frauen an der HFG</a>, den Club of Ulm, und als Mitgründerin das designerinnen forum (df). Gleichzeitig  engagierte sie sich für das Design im <a href="https://vdid.de/" target="_blank" rel="noopener">VDID</a> und im <a href="https://www.deutscher-werkbund.de/" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Werkbund</a>. Hierbei war sie nicht nur in der Rolle der Frau für die Gestaltung unserer Welt weitsichtig, sondern auch in der Bedeutung für Ökologie und soziale Verantwortung. Sie wurde nicht müde, entsprechende Werte und Haltung im Design und von Designer*innen zu fordern.</p>
<p>Ich lernte die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gerda_M%C3%BCller-Krauspe" target="_blank" rel="noopener">Gerd</a>a Müller-Krauspe am Anfang meiner Studienzeit beim VDID kennen. Ich bewunderte ihre Intelligenz und ihren Mut, auch zornige Worte offen zu äußern. Diese Dispute zwischen der damals dominierenden Männlichkeit gegen eine einzelne Frau schockte und verunsicherten mich sehr. Ich war gerade am Anfang meiner Ausbildung und derartige Geschlechterkämpfe waren mir (noch) fremd. Kein Wunder also, dass ich wie sie bei der Gründung des df mitwirkte und mich hier engagierte. Später, in meiner Funktion als Vorsitzende des df, schätze ich Ihre Anwesenheit an den Designkongressen immer sehr. Auch hier stach sie mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung hervor. Später verhalf sie mir, eine hohe Summe von der IKEA-Stiftung für den Designkongress &#8222;Vielharmonie&#8220; in Weimar als Sponsoring einzuwerben. Schnell, unkompliziert und humorvoll.</p>
<p>Sie war eine Designerin, die uns jungen Frauen damals Mut machte. Eine Pionierin. Für das Design. Für Werte. Für Designerinnen.<br />
Sie wird mit ihrer rauchigen Stimme in lebendiger Erinnerung bleiben.<br />
Hochachtungsvoll, Sybs Bauer</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gender als Strategie</title>
		<link>https://designkunst.com/gender-als-strategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 14:22:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[creative cultural change]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Genderexpertise]]></category>
		<category><![CDATA[leadership]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahren werde ich immer wieder von der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) in Wien gebeten, Gutachten zu schreiben. Die eingereichten Projekte darf ich unter dem&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren werde ich immer wieder von der <a href="https://www.ffg.at/" target="_blank" rel="noopener"><em>Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH</em></a> (FFG) in Wien gebeten, Gutachten zu schreiben. Die eingereichten Projekte darf ich unter dem Gender-Gesichtspunkt betrachten und bewerten. Eine spannende Aufgabe mit Einblicken in neue Forschungsthemen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Gendern oder Gender?</h4>
<p>Das Gender-Thema kam zu mir ungewollt. Aber als Frau in einem eher männlich-dominierten Beruf kam ich nicht umhin, mir über manche Gegebenheiten und Angebote Gedanken zu machen. Als 1989 das Design Center Stuttgart sich dem Thema Frauen im Design widmete und ich während des gleichnamigen Kongresses viele tolle Designerinnen kennenlernen durfte, engagierte ich mich direkt für und bei der Gründung des <em>designerinnen forum</em>. Jahre später wurde ich als 1. Vorsitzende eingeladen für entsprechende Vorträge, Diskussionen und Workshops und avancierte so zu einer Gender-Expertin. Obwohl ich mein Ziel, Frauen im Design sichtbar zu machen, immer deutlich kommunizierte (dachte ich zumindest), begriff die männliche Designwelt unsere Aktivitäten als Angriff. Ganz bewusst lud ich männliche Kollegen zu unseren Design-Tagungen, was intern zu Differenzen führte. Auch wurde zunehmend offensichtlich, dass eine Vorwurfshaltung mehr Anklang fand als die Selbstverantwortung. Der logische Schluss führte zu einer Trennung  – aber ich behielt das Thema.</p>
<p>Heute sieht die Welt etwas anders aus. Aber immer noch wird Gender häufig als reines Frauenthema einsortiert, teilweise um die Diversität erweitert. Die <em>#metoo-Bewegung</em>, Quotenregelungen und Gendersternchen emotionalisieren die Diskussionen noch mehr – und das Wesentliche wird verpasst. Denn eigentlich ist dieses Thema ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Thema und beinhaltet jeden und jede. Eine Gewichtung oder Beurteilung zwischen Mann und Frau ist hier völlig fehl am Platze. Beide Geschlechter stecken in kollektiven und persönlichen Konditionierungen. Beide Geschlechter lassen viel zu häufig die <em>gewaltfreie Kommunikation</em> vermissen. Natürlich gehören veraltete Machtstrukturen der <em>toxischen Männlichkeit</em> aufgebrochen, aber die Bilder im Kopf müssen auf beiden Seiten transformiert werden. Keine Seite ist besser oder schlechter. Kurz, der echte Dialog ist gefragt.<br />
Übrigens blickt das <a href="https://www.zukunftsinstitut.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>Zukunftsinstitut</em></a> positiv in die Geschlechterfrage, denn  hier wird die neue Männlichkeit als <a href="https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/warum-maenner-zentrale-treiber-des-feminismus-werden/?utm_source=facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=Zukunftsreport22&amp;utm_content=artikel-maenner-treiber-feminismus&amp;fbclid=IwAR27Ave3qcSy42eZAEATUNGdhisH3I5zx2ra2KQhzNkC1BVSE1dPw3Ezbb4" target="_blank" rel="noopener">zentrale Treiber des Feminismus</a> als Trend vorgestellt.</p>
<h4></h4>
<h4>Ebenbürtigkeit als Ziel und Weg</h4>
<p>Das Ziel, die Ebenbürtigkeit zwischen den Menschen zu erreichen, muss immer wieder betont werden. Man könnte sagen, wenn über Gender gesprochen wird, ist es im Grunde eine Diskussion über soziale Verantwortung, Gleichberechtigung und Humanität. Wie geht der Mensch mit Mensch um? Jede und jeder einzelne muss sich dieser Frage erst einmal selbst stellen. Doch die Gender-Relevanz ist immer auch eine Frage der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens: Wer sind wir? Wie wollen wir miteinander kommunizieren und mit Problemen umgehen? Anschließend kann die Umsetzung für eine 50:50 Aufteilung konzeptioniert und implementiert werden.</p>
<p>Gender Relevanz ist eine lebendige Strategieaufgabe. Der Prozess ist nie abgeschlossen. Er muss dauerhaft aktiv gelebt werden.</p>
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<h4>Genderwashing</h4>
<p>Denn das Sternchen alleine oder Frauen mit Migrationshintergrund in der Werbung einzusetzen ist nur ein <em>genderwashing</em>, ähnlich dem <em>greenwashing</em>. Ein Gender-Image zu präsentieren, hinter dem oft nicht viel steckt, werden die Verbraucher*innen merken. Ganz sicher. Bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeiter*innen hilft ein genderwashing ebenfalls nur kurzfristig.</p>
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<p>Das geht besser! Sehr gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg. Schreiben Sie eine Mail oder rufen Sie an unter 040 2369 0894</p>
<p>Übrigens, Gender Relevanz ist gelebte Nachhaltigkeit!<br />
Ihre Dr. Sybs Bauer</p>
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		<title>Dringend mehr Kreativität</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2021 10:36:44 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Überall wird von Veränderung gesprochen – ohne, dass sich wirklich etwas verändert. Die großen Themen wie Künstlichen Intelligenz, Big Data und Digitalisierung sind omnipräsent. Dabei kommt der eigentliche Kern jeder Transformation, nämlich Kreativität und smarte Strategien, irgendwie zu kurz. Klicks, Likes und Influenzerposts scheinen wichtiger zu sein, als Inhalt. Kein Wunder, glaubt man Chefredakteur Jürgen Scharrer von Horizont: „Die Werbeindustrie ist geprägt von Managern, die für Mut und Disruption plädieren – und die dann doch alle das Gleiche sagen.“</p>
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<h4>Unternehmen brauchen zuallererst Ideen.</h4>
<p>Dabei brauchen Unternehmen Ideen. Ideen, die echte Innovationen für die Zukunft kreieren. Ideen für eine smarte Strategie. Die Umkehrung, also die Suche im Außen, oder eine Anpassung an eine ausgewählte Zielgruppe, wird keine langanhaltende Transformation nach sich ziehen. Der erfolgreiche Weg ist immer von innen nach außen gerichtet. So ist zum Beispiel der auffällige hippe Versuch, die frisch entdeckte Zielgruppe der Jugendlichen anzusprechen (der intern noch lange nicht gelebt wird), ein erstaunlicher Versuch neue Märkte zu erobern. Erstaunlich deswegen, weil die Generation der Babyboomer das Geld besitzt, welches die Jugend erst noch verdienen muss, um die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu bezahlen. Ein anderer Kritikpunkt ist, dass wir im alten Denken neue Innovationen hervorbringen zu wollen, was per se nicht gelingen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Unternehmen brauche Ideen für die Natur in ihrer Gesamtheit – mit uns</h4>
<p>Das Ziel ist uns allen klar: eine lebenswerte Zukunft für die Enkel unserer Enkel. Gute Ideen, die bisher fruchteten, reichen für innovative Ideen oder eine erfolgreiche Markenbildung nicht mehr aus. Das neue Ziel inkludiert die Natur in ihrer Gesamtheit, sprich mit uns als Naturwesen, gleichberechtigt mit der gesamten belebten und unbelebten Natur. Keine leichte Aufgabe, aber machbar. Voraussetzung: ein Paradigmenwechsel. Mit einer Portion Offenheit und Verständnis ist dieser gar nicht so schwer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Für eine Zukunft der Zukunft.</h4>
<div class="ArticleCopy">Wir begleiten Sie auf dem Weg der Transformation. In kleinen Schritten oder großen. Ganz nach Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten.<br />
Ganzheitlich en détail.</div>
<div class="ArticleCopy">Interessiert? Schreiben Sie uns info(add)designkunst.com!</div>
<div class="ArticleCopy"></div>
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		<title>Natur und Kreativität</title>
		<link>https://designkunst.com/natur-und-kreativitaet/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 11:25:11 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeitig scheint sich alles um diese beiden Wörter Natur und Kreativität zu drehen. Mitunter fällt noch das Wort Innovation oder Klimawandel. Überall wird der Frage nach gegangen, wie wollen wir leben? Zahlreiche Utopien sprießen aus dem Boden. Architekten begrünen ihre Hausfassaden – belassen aber den Stahlbeton hinter dem Grün. E-Mobility wird beworben und gefördert – obwohl neue Landschaften für die notwendigen Materialien verwüstet werden. Produkte aus Holz loben sich selbst, sie seien aus nachwachsenden Rohstoffe, also Teil der Kreislaufwirtschaft – obwohl dafür Bäume gefällt werden müssen.</p>
<p>Mir erscheinen diese zahlreichen Beiträge als zu oberflächlich. Viele davon sind nicht wirklich neu, wobei man zugeben muss, dass das Thema selbst ebenfalls nicht neu ist. Als Designerin geht es mir um Klarheit und immer um das Wesentliche – erst muss die Aufgabe in ihrer Tiefe verstanden werden. Dann kann die Lösungssuche beginnen.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es für mich zwei grundlegende Aspekte zu beachten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>1. Die sterbende Artenvielfalt ist das Hauptproblem des Menschen, weniger der Klimawandel.</h4>
<p>Täglich sterben ca. 150 Tierarten. Seit den 70er Jahren sind 70%der Wirbeltiere ausgestorben. Unsere Monokulturen werden immer anfälliger. Mit jedem Verlust wird das Öko-System schwächer – und wir als Menschheit. Hier zeigt sich, vor welchem Problem wir wirklich stehen: Wir befinden uns bereits mitten in einer globalen Ökokrise. Der Klimawandel ist eines der Themen innerhalb dieser Krise. Das muss uns bewusst sein. Die gute Nachricht in der schlechten: Die Populationsforschung prognostiziert einen baldigen Knick in dem Bevölkerungswachstum. Es geht wieder rückwärts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>2. Die Transformation fängt bei jeder und jedem Einzelnen an.</h4>
<p>Sie können es auch Erneuerung, Umdenken, Paradigmenwechsel oder Rückbesinnung nennen. Wichtig ist zu erkennen, dass wir alle unseren Teil beitragen müssen. Weniger Verpackung, kein Online-Handel (hier werden für die Versandpackung unsere und norwegische Bäume gefällt), bewussteres Essen, recycelbare Produkte sind durchaus sinnvolle Maßnahmen. Und doch, die Transformation fängt zuallererst in unserem Inneren an. Wenn wir uns die Vermüllung unserer Städte, die gerade nach der Lockt-Down-Phase exorbitant ins Auge sticht, anschauen, sehen wir, wie wenig Respekt – noch weniger Liebe – für ein bisschen Natur noch vorhanden ist. Fehlender Respekt im Außen gelebt, ist jedoch auch immer ein fehlender Respekt im Inneren, also ein fehlender Respekt zu sich selbst. In seinem Handeln zeigt sich, wie der Mensch zu sich selbst steht.</p>
<p>Die Transformation ist die Erneuerung der Verbindung zu sich selbst. Sich selbst wieder als Teil der Natur zu erleben. Da wir dem Denken viel Raum geben, ist das Verständnis essenziell und kann nur mit Selbstreflexion und einem ständigen mentalen Training erweitert und vertieft werden.</p>
<p>Dann, ja, dann sind zukunftsweisende Lösungen und Innovationen möglich. Hier werden sich die Marken von morgen herauskristallisieren.</p>
<p>Interessiert? Wir begleiten Sie auf dem Weg der Transformation! Mit Workshops, Vorträgen und Kreativ-Coachings. In dem <a href="https://designkunst.com/formbildung/"><strong>Natural Creative Change</strong></a> unter Beachtung natürlicher Gestaltungsprinzipien.<br />
Rufen Sie uns an 040 2369 0894 oder schreiben Sie uns eine mail info(add)designkunst.com</p>
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