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		<title>Design schafft Werte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 09:23:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
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			<p><em>Warum Design über Produkte hinausgeht, Innovation wirtschaftlich wirksam macht und für Unternehmen gerade in Zeiten von KI, Ressourcenknappheit und wachsendem Wettbewerbsdruck zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird. Design schafft Werte.</em></p>
<p><span id="more-11737"></span></p>

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			<h3><strong>Gutes Design ist eine unternehmerische Entscheidung.</strong></h3>
<p>Eine, deren wirtschaftliche Tragweite weit über die Gestaltung eines Produkts hinausgeht.</p>
<p>Design entscheidet (mit), ob ein Produkt gekauft, eine Dienstleistung genutzt, eine Marke wiedererkannt oder eine Innovation zum wirtschaftlichen Erfolg wird, entscheidet sich, welchen Nutzen Menschen tatsächlich erleben, wie verständlich ein Angebot ist, ob es Vertrauen schafft und wodurch es sich im Wettbewerb unterscheidet. Genau hier beginnt der wirtschaftliche Wert von Design und geht über die gängige Haltung, technischer Leistungsdaten und attraktiver Preis hinaus.</p>
<p>Design verbindet die Perspektive des Menschen mit den Möglichkeiten der Technik und den Zielen eines Unternehmens. Es macht aus komplexen Anforderungen verständliche Angebote, aus technologischen Möglichkeiten relevante Innovationen und aus austauschbaren Leistungen erkennbare Identität. Richtig eingesetzt, beeinflusst es damit unmittelbar die Voraussetzungen unternehmerischen Erfolgs.</p>

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			<h3>Was sagen die Fakten?</h3>
<p>Dass Design wirtschaftlich relevant ist, ist längst mehr als eine These aus der Designbranche. Die Frage ist vielmehr, wie groß sein Beitrag sein kann – und unter welchen Bedingungen er entsteht.</p>
<p>Eine der bekanntesten Untersuchungen dazu veröffentlichte McKinsey 2018. Für den <em>McKinsey Design Index</em> analysierte das Unternehmen über fünf Jahre die Designpraktiken und Geschäftsergebnisse von 300 börsennotierten Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Konsumgüter und Retail Banking. Die Unternehmen im obersten Viertel des Designrankings erzielten im Untersuchungszeitraum ein um 32 Prozentpunkte höheres Umsatzwachstum und eine um 56 Prozentpunkte höhere Gesamtrendite für Aktionäre als ihre jeweiligen Branchenvergleichsgruppen. Die Ergebnisse zeigten sich über alle drei untersuchten Branchen hinweg.</p>
<p>Das ist bemerkenswert. Allerdings ist eine wichtige Unterscheidung nötig: Die Studie belegt einen Zusammenhang zwischen ausgeprägter Designkompetenz und wirtschaftlicher Performance. Sie beweist nicht, dass Design allein diese Unterschiede verursacht. Und sie stammt aus dem Jahr 2018. Ihre Ergebnisse sind deshalb ein relevanter empirischer Anhaltspunkt, aber keine aktuelle Erfolgsprognose für jedes Unternehmen.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> McKinsey &amp; Company, <a href="https://www.mckinsey.com/capabilities/tech-and-ai/our-insights/the-business-value-of-design" target="_blank" rel="noopener">Value of Design</a></p>

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			<h2>Design schafft unternehmerischen Werte</h2>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-11742" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/1-300x300.png" alt="" width="72" height="72" />Der erste Wertbeitrag entsteht, bevor ein Produkt überhaupt gestaltet wird. Design setzt früh an. Es untersucht Bedürfnisse, Nutzungssituationen, technische Möglichkeiten und Marktbedingungen, stellt Annahmen infrage, eröffnet neue Perspektiven auf die eigentliche Aufgabe und verhindert eine Fehlinvestition durch Optimierung bestehender Lösungen, ohne grundsätzlich zu hinterfragen, ob sie das richtige Problem bearbeiten.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-11743" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/2-300x300.png" alt="" width="72" height="72" />Der zweite Wertbeitrag liegt im Produkt selbst. Form, Funktion, Ergonomie, Material, Bedienbarkeit, Herstellbarkeit und Reparierbarkeit sind keine voneinander unabhängigen Disziplinen. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Ein durchdachtes Produkt kann einfacher zu bedienen, effizienter zu fertigen, langlebiger zu nutzen und besser zu warten sein. Es kann zugleich eine höhere wahrgenommene Qualität vermitteln und sich klarer vom Wettbewerb unterscheiden.<br />
Gerade für technologieorientierte Unternehmen liegt darin eine große Chance. Technische Leistungsfähigkeit ist eine wichtige Voraussetzung, aber sie garantiert noch keine Marktpräferenz. Wenn Wettbewerber ähnliche Technologien und vergleichbare Funktionen anbieten, wird die Qualität ihrer Gestaltung zu einem Differenzierungsfaktor. Design übersetzt technische Kompetenz in einen erkennbaren, erlebaren und relevanten Nutzen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-11744" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/3-300x300.png" alt="3. punkt" width="72" height="72" />Der dritte Wertbeitrag betrifft die gesamte User Journey, die Kundenerfahrung. Ein gutes Produkt kann durch eine unverständliche Website, komplizierte Bestellprozesse, mangelhafte Dokumentation oder einen schwer erreichbaren Service an Wert verlieren. Umgekehrt kann ein durchgängiges Gestaltungskonzept aus Produkt, digitaler Schnittstelle, Kommunikation und Service die Nutzung erleichtern und Vertrauen stärken.<br />
Hier wird es besonders deutlich: Die Qualität einzelner Kontaktpunkte reicht nicht aus, wenn das Gesamterlebnis widersprüchlich bleibt. Produktdesign, UX/UI, Markenführung und Kommunikation, intern wie extern, müssen zusammenwirken. Erst dann wird aus einer einzelnen guten Leistung ein konsistentes Angebot, das Kunden verstehen, schätzen und wieder erkennen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-11745" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/4-300x300.png" alt="" width="72" height="72" />Der vierte Wertbeitrag entsteht auf der Ebene der ganzheitlichen Marke. Produkt macht Marke. So fängt es an. Gestaltung macht Werte, Expertise und Funktionen sichtbar, gibt der Ganzheitlichkeit ein unverwechselbares Profil und schafft Orientierung in einem Markt, in dem Angebote immer vergleichbarer werden. Marke ist das Bild, das Menschen aus ihren Erfahrungen mit einem Unternehmen entwickeln. Und hier entscheidet die Unternehmenskultur, ob Mitarbeitende zu Marken-Botschafter*innen werden oder nicht.<br />
Eine starke Marke kann die Wiedererkennbarkeit erhöhen, Vertrauen unterstützen und die Grundlage für Kundenbindung und eine überzeugende Positionierung schaffen. Ihr wirtschaftlicher Wert lässt sich allerdings nicht pauschal aus der Qualität eines Designs ableiten. Er entsteht im Zusammenspiel von Leistung, Verhalten, Kommunikation und konsequenter Umsetzung. Wirklich messbar wird der monetäre Wert der Marke wohl erst im Verkauf des Unternehmens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-11746" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/10/5-300x300.png" alt="" width="72" height="72" />Völlig übersehen wird, der fünfte Punkt, dass Design auch das Geschäftsmodell selbst verändern kann. Es hilft Unternehmen, neue Leistungen zu entwickeln, Produkte mit Services zu verbinden, digitale Angebote sinnvoll einzusetzen und alternative Formen der Nutzung zu erschließen. Die entscheidende Frage lautet dann nicht mehr reduziert: Wie gestalten wir unser Produkt besser? Sie lautet: Welchen Wert können wir für unsere Kunden schaffen – und wie lässt sich daraus ein tragfähiges Geschäft entwickeln?</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Design ist eine kreative Art, unternehmerisch zu denken</h3>
<p>Aus einer Haltung wird noch keine Veränderung, wenn sie auf Workshops, Post-its und standardisierte Prozessschritte reduziert wird (was leider bei design thinking oft der Fall ist). Methoden beinhalten weder gestalterische Expertise noch technisches Wissen, strategische Entscheidungen oder die Verantwortung für die Umsetzung. Eine ständige, offene Kreativität ist gefragt, als Basis von Innovation, Transformation und Effizienz.</p>
<p>Eine 2024 veröffentlichte Studie im Fachjournal <em>Design Studies</em> untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Reifegrad des Designmanagements, Produktinnovationen und der finanziellen Unternehmensleistung. Die Befragungsdaten von 200 Unternehmen zeigten, dass die entscheidende vermittelnde Rolle die Designmanagement-Kompetenz der Unternehmensführung sei, wobei Management hier wohl fehl am Platze ist, denn es ist eine Leadership-Funktion, die Teamfähigkeit einschliesst.</p>
<p>Die Konsequenz ist klar: Design gehört in die Führungsetage, die Kreativität, Ästhetik und Gestaltung als Teil ihrer unternehmerischen Verantwortung versteht. Und somit Teil von Entscheidungen, Strukturen und Investitionen wird.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> Liu und Cheng, <em>Transforming mature design management to better firm performance: The importance of top management involvement</em>, Design Studies, 2024. <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0142694X24000395" target="_blank" rel="noopener">Zur Studie</a>.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>KI verschiebt die entscheidenden Fragen</h3>
<p>Generative KI beschleunigt heute zahlreiche Aufgaben, die zuvor Zeit, Erfahrung und spezialisierte Werkzeuge erforderten. Varianten lassen sich schnell erzeugen, Informationen strukturieren, Visualisierungen erstellen und Konzepte in kurzer Zeit veranschaulichen. Das erweitert den Möglichkeitsraum der Gestaltung erheblich – mit extremer Umweltbelastung.</p>
<p>Doch die Verfügbarkeit von einer Vielzahl von Varianten bedeutet noch lange nicht, dass bessere oder gar sinnvolle Lösungen entstehen. KI kann auf Basis von Vorgaben Ergebnisse produzieren. Ob die Vorgaben sinnvoll sind, welche Fragen überhaupt gestellt werden sollten, welche Lösung Menschen tatsächlich weiterbringt und welche Folgen ihre Umsetzung hat, bleibt eine gestalterische und unternehmerische Aufgabe.<br />
Kreative Menschen erkennen Zusammenhänge, entwickeln neue Perspektiven und aus Möglichkeiten tragfähige Lösungen – mit Emotionen, Trends, Empathie und vielem mehr.</p>
<p>KI kann Entwicklungsprozesse beschleunigen, während Design die Richtung, die Relevanz und die Qualität der Ergebnisse mitbestimmt. Voraussetzung dafür ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten, Urheberrechten, Ressourcen und den Grenzen der eingesetzten Systeme.</p>

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	</div>
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			<h3>Ein grünes Etikett ist keine Nachhaltigkeit</h3>
<p>Design beeinflusst bereits auf strategischer Ebene, welche Materialien verwendet werden, wie Ressourcen eingesetzt werden und ob Reparatur, Wiederverwendung oder Recycling möglich sind: als Team aus ökologischen Folgen und wirtschaftlichem Erfolg. Dann wird Nachhaltigkeit wirtschaftlich relevant. Design betrachtet diese Zusammenhänge als Bestandteil der Entwicklung.</p>

		</div>
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			<h3>Ist der Wert von Design messbar?</h3>
<p>Wer Design als strategische Investition versteht, sollte seine Wirkung auch nachvollziehbar machen. Dafür braucht es keine künstliche Kennzahl, die jeder Gestaltung einen vermeintlich exakten Geldwert zuweist. Sinnvoller ist es, die Ziele eines Projekts mit den relevanten wirtschaftlichen und nutzungsbezogenen Kennzahlen zu verbinden.</p>
<p>Geht es um ein neues Produkt, können Entwicklungsdauer, Herstellkosten, Ausschuss, Retouren, Serviceaufwand, Absatz, Deckungsbeitrag und erzielbare Preise betrachtet werden. Bei digitalen Angeboten sind beispielsweise Abbruchquoten, Aufgabenerfolg, Conversion und Supportanfragen relevant. Bei einer Markenentwicklung können Bekanntheit, Wiedererkennung, qualifizierte Anfragen, Kundenbindung und die Wahrnehmung der Positionierung untersucht werden.</p>
<p>Entscheidend ist, Ausgangswerte zu erfassen, messbare Ziele zu definieren und die Entwicklung nach der Umsetzung zu verfolgen. Wo möglich, helfen Vergleichsgruppen oder Tests, den Einfluss einzelner Maßnahmen besser einzuordnen. Nicht jede Verbesserung lässt sich eindeutig dem Design zurechnen; viele Ergebnisse entstehen durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren.</p>

		</div>
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			<h3>Unternehmerischen Partnerschaft</h3>
<p>Der wirtschaftliche Wert von Design entsteht also, wenn Strategie, Produktentwicklung, Kommunikation und Marke nicht mehr getrennt voneinander arbeiten, sondern frühzeitig zusammengedacht werden – und sich so verstärken.</p>
<p>Gerade für mittelständische Unternehmen liegt hierin eine besondere Chance. Sie verfügen über ausgeprägte technische Kompetenz, gewachsene Kundenbeziehungen und fundiertes Branchenwissen. Design kann diese Stärken in neue Produkte, verständliche Leistungen, klare Markenprofile und zukunftsfähige Geschäftsmodelle übersetzen.</p>
<p>Wenn ein Unternehmen Design, – man könnte auch sagen Ästhetik oder Kreativität – so versteht, investiert es in die Qualität seiner Entscheidungen, in die Relevanz seiner Innovationen, seiner Unternehmenskultur, seiner Marke und in die Fähigkeit sich selbst ständig zu erneuern.</p>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Lust auf einen Perspektivwechsel?</h3>
<p>designkunst verbindet Strategie, Design und natürliche Intelligenz, um gemeinsam mit Ihnen aus unternehmerischen Herausforderungen echte Zukunftschancen zu gestalten. Rufen Sie uns an unter 040 2369 8094 oder schreiben uns eine <a href="mailto:info@designkunst.com">E-mail</a> für ein erstes Kennenlernen.</p>
<p>Ihre Dr. Sybs Bauer</p>

		</div>
	</div>
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			</item>
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		<title>Designausbildung der Zukunft</title>
		<link>https://designkunst.com/designausbildung-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 05:54:23 +0000</pubDate>
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			<h2><strong>Vom Gestalten von Dingen zum Gestalten von Möglichkeiten</strong></h2>
<p><em>Die Designausbildung steht an einem Wendepunkt. Und diesmal geht es nicht einfach um ein weiteres digitales Werkzeug, das seinen Weg in die Hochschulen findet. CAD hat das Zeichenbrett verändert, digitale Bildwelten haben das Rendering verändert, das Internet hat Recherche und Kommunikation verändert und generative KI verändert gerade Teile des Entwurfsprozesses. Doch hinter all diesen technologischen Veränderungen liegt eine viel grundlegendere Frage: Was muss ein Mensch künftig überhaupt noch lernen, um Designerin oder Designer zu werden?</em></p>
<p><span id="more-11725"></span></p>

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			<h3>Startpunkt der Designausbildung der Zukunft</h3>
<p>Wenn Maschinen Bilder erzeugen, Varianten entwickeln, Texte formulieren, recherchieren und innerhalb weniger Sekunden Lösungen hervorbringen können, liegt die entscheidende Kompetenz dann darin, zu erkennen, welche Form überhaupt relevant ist, welches Problem tatsächlich gelöst werden sollte und welche Frage hinter der vermeintlichen Aufgabe steckt – und die Auswirkungen der möglichen Entscheidungen.</p>
<p>Der aktuelle Diskurs über Zukunftskompetenzen bestätigt diese Entwicklung. So führt der World Economic Forum Future of Jobs Report 2025 Kreativität unter den zentralen Kernkompetenzen der kommenden Jahre. Gleichzeitig gewinnen analytisches Denken, Neugier, lebenslanges Lernen, soziale Kompetenz und systemisches Denken an Bedeutung. Das ist für die Designausbildung eine bemerkenswerte Nachricht, denn diese Fähigkeiten gehören seit jeher zum eigentlichen Kern des Entwerfens.<br />
Gute Gestaltung beginnt mit Wahrnehmung. Sie entsteht aus Beobachtung, Neugier, dem Wechsel der Perspektive, dem Verknüpfen scheinbar unverbundener Dinge, Fragen zu stellen und zu hinterfragen, und der Fähigkeit, eine Idee so lange weiterzuentwickeln, bis aus einer Möglichkeit eine überzeugende Lösung wird.</p>
<p>Trotzdem hat sich Designausbildung über die Jahre immer stärker in einzelne Kompetenzen und Methoden zerlegt. Entwurf, CAD, Modellbau, Materialkunde, Typografie, Ergonomie, Rendering, UX/CJ, Service Design, Social Design etc.. Alles sinnvoll, alles notwendig. Doch die Summe dieser Fähigkeiten macht noch keinen Designer. Ein perfekt konstruiertes Produkt ist noch keine gute Gestaltung. Ein beeindruckendes Rendering ist noch keine Idee. Und ein formal überzeugender Entwurf oder Konzept kann trotzdem die falsche Antwort auf die falsche Frage sein.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779107465"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Wird Industrial Design überflüssig?</h3>
<p>Industrial Design wird deshalb keineswegs überflüssig. Im Gegenteil. Je digitaler unsere Entwurfswelt wird, desto wichtiger wird die unmittelbare Erfahrung mit der physischen Realität. Ein Produkt besitzt Gewicht, Temperatur, Widerstand, Geräusch und Haptik. Es wird benutzt, berührt, repariert, verändert, geliebt, ignoriert und irgendwann entsorgt. Der starke Fokus auf die digitale Welt, lässt uns leicht den Kontakt zu dieser Realität verlieren.</p>
<p>Deshalb gehört für mich das unmittelbare Arbeiten mit Material weiterhin ins Zentrum einer guten Designausbildung. Zeichnen, bauen, ausprobieren, zerlegen, wieder zusammensetzen. Nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil Denken und Wahrnehmen über den Körper miteinander verbunden sind. Wer Material versteht, denkt anders über Form. Wer Konstruktion versteht, entwickelt andere Lösungen. Wer einen Gegenstand tatsächlich in der Hand hält, sieht etwas anderes als jemand, der ihn nur auf einem Bildschirm betrachtet. Und doch reicht das nicht aus.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779101532"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Veränderung</h3>
<p>Gleichzeitig verändert KI die Bedingungen des Entwerfens grundlegend. Die Frage lautet deshalb auch nicht mehr, ob Designerinnen und Designer KI benutzen sollen. Sie werden es tun. Die entscheidende Frage ist, wie. Generative Systeme erzeugen innerhalb kürzester Zeit eine kaum überschaubare Zahl von Varianten. Darin liegt ihre enorme Stärke. Aber genau darin liegt auch ihr Nachteil: denn Quantität ist nicht Qualität. Daher besteht die Herausforderung heute schon darin, die Grundidee zu liefern und die bestmögliche Wahl zu erkennen, kritisch zu beurteilen, zu integrieren und in einen gestalterischen Zusammenhang zu bringen. Die Designerin wird zum Dirigenten innerhalb eines zunehmend komplexen Systems. Damit die Bedeutung von Dingen und unserem Handeln wieder an der richtigen, nämlich der wichtigsten, Position steht.</p>
<p>Daraus folgt, dass die entscheidende Zukunftskompetenz des Designers die Ideenfindung und die ästhetische Urteilskraft sein wird. Die Fähigkeit, Unterschiede wahrzunehmen, Qualität zu erkennen, Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit zu beachten – und eine Entscheidung zu treffen, was wiederum bedeutet, Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Das klingt zunächst unspektakulär. Tatsächlich ist es eine der anspruchsvollsten kreativen Leistungen überhaupt.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779101532"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Design braucht Welt</h3>
<p>Designausbildung braucht mehr als Design. Sie braucht Welt. Wer Produkte für Menschen gestaltet, muss Menschen verstehen. Wer für eine alternde Gesellschaft gestaltet, muss gesellschaftliche Veränderungen verstehen. Wer nachhaltige Produkte entwickeln will, muss die Natur verstehen, also Materialien, Ressourcen und ökologische Zusammenhänge. Wer für Unternehmen gestaltet, muss wirtschaftliche Systeme und Organisationskulturen verstehen. Wer mit KI arbeitet, muss Technologie nicht nur bedienen, sondern ihre Voraussetzungen, Grenzen und Auswirkungen – auch die unangenehmen – begreifen.</p>
<p>Die Grenzen zwischen den Disziplinen werden deshalb durchlässiger werden. Bleibt die Frage, ob die Hochschule der Zukunft eine Beziehungsuniversität sein sollte, an dem unterschiedliche Wissenswelten miteinander kooperieren. Design, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Psychologie, Ökonomie, Kunst, Forschung und Technologie gehören im realen Leben längst zusammen. Warum sollten wir sie in der Ausbildung weiterhin so strikt voneinander trennen?</p>
<p>Hier kann auf der Industrial Designers Society of America verwiesen werden, die Industrial Design explizit im Kontext von STEM positionieren will. Damit wäre Industrial Design ein Teil naturwissenschaftlich-technischer Bildung. Allerdings ist das nur die Öffnung in eine Richtung, und mir nicht weitreichend genug.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779101532"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3 class="isselectedend">Rückkehr zur Kreativität</h3>
<p class="isselectedend">Kreativität entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie braucht Mut, Offenheit, Neugier und Möglichkeiten. Gerade deshalb müssen Hochschulen Freiräume schaffen, in denen Studierende experimentieren, scheitern und die unperfekte Lösung liefern können. Eine Ausbildung, die nur auf Effizienz und Ergebnis optimiert ist, womöglich noch aus der auftraggebenden Industrie, produziert irgendwann effiziente Ergebnisse für heute. Sie produziert jedoch keine neuen Gedanken. Es geht um die Freiheit voller Großzügigkeit, weil damit Chancen entstehen, Freiheit als innere Haltung und die Freiheit sich von Normen im Denken zu verabschieden.</p>
<p class="isselectedend">Das verändert auch die Rolle der Lehrenden. Wissen und Information ist überall verfügbar. Die veränderte Aufgabe liegt darin, Wahrnehmung zu schärfen, Fragen zu stellen, Denkprozesse anzustoßen, Widerspruch auszuhalten und junge Menschen dabei zu unterstützen, eine eigene gestalterische Haltung zu entwickeln. Lehre wird damit zu dem was sie eigentlich schon immer sein sollte: Bildung. Eine Begleitung auf dem Weg der individuellen Entfaltung der Studierenden. Eine Begleitung, die erlaubt, die Frage einfach noch einmal neu zu stellen.</p>
<p class="isselectedend">Denn mit der neuen Rolle, wird von Designerinnen und Designer erwartet, dass sie Möglichkeiten erkennen und Beziehungen zwischen Menschen und Dingen, zwischen Technologie und Gesellschaft, zwischen Unternehmen und ihrer Umwelt gestalten, ob es sich um Verhalten, Erfahrungen oder Systeme handelt. Möglichkeiten, wie Zukunft aussehen und sich anfühlen kann, zu gestalten.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3 class="isselectedend">Neue Position – große Verantwortung</h3>
<p class="isselectedend">Um diese neue Rolle einzunehmen, braucht Design – und die Designausbildung – mehr Haltung. Nichts ist wirklich neutral. Immer liegen Entscheidungen vor uns, beeinflusst durch wirtschaftliche, politische und technische Bedingungen – und was meist vergessen wird, beeinflusst von der individuellen Geschichte, Erfahrung und Konditionierung der Entscheidenden.</p>
<p class="isselectedend">Ich glaube deshalb, dass die Designer:innen der Zukunft Komplexität verstehen können müssen, ohne sich von ihr überwältigen zu lassen. Sie müssen reduzieren können, ohne zu vereinfachen. Sie müssen sich sicher in der Unsicherheit fühlen. Sie müssen offen bleiben für Möglichkeiten und gleichzeitig entscheiden können, welche davon Bedeutung und Sinn ergeben. Sie werden noch stärker Grenzgänger sein, als heute schon. Noch stärker Brückenbauer zwischen Disziplinen – und großartige „Animateure“ für Kreativität.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3 class="isselectedend">Vom Design von Produkten zur Gestaltung von Möglichkeiten.</h3>
<p class="isselectedend">Die menschliche Fähigkeit, sich etwas vorzustellen, das noch nicht existiert und zu reflektieren, welche Wirkungen damit erzeugt werden, ist das wertvollste Gut. Kreativität als strategische Haltung wird daher zu einer grundlegenden Kultur. Wir brauchen Menschen, die sehen, was andere übersehen. Die Fragen stellen, wo andere bereits Antworten haben. Die Zusammenhänge erkennen, wo andere nur Einzelteile sehen. Und die den Mut besitzen, aus einer Möglichkeit eine konkrete Zukunft zu gestalten – und, die Widerstände ebenso lieben wie Beifall.</p>
<p class="isselectedend">Wie das geht? Mit der Natürliche Intelligenz, die uns allen eigen ist. Sie kann unser Wegweiser und Partner sein – und schenkt uns eine tiefe Zuversicht!</p>
<p class="isselectedend"><strong><i>»Wissen ist die Basis. Freiheit die Kunst.«</i></strong></p>
<p>Dr. Sybs Bauer</p>

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	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tausend Arme, ein Herz</title>
		<link>https://designkunst.com/tausend-arme-ein-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 14:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Guanyin]]></category>
		<category><![CDATA[industriedesign]]></category>
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		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790778812868"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>was Guanyin über Führung erzählt</h2>
<h3>Eine chinesische Göttin, die Führung neu denken lässt</h3>
<p><em>Das Faszinierende an ihr ist genau ihre Verwandlung: Aus dem indischen männlichen Bodhisattva Avalokiteśvara wird im chinesischen Buddhismus die weibliche Guanyin – die Göttin des Mitgefühls, die „Hörerin der Klagen der Welt“. Und damit beginnt eine Geschichte über Wandel, Haltung, und ein ungewöhnliches Vorbild mit Tausend Armen, 11 Köpfen und ein Herz wie Führung gehen könnte. </em></p>
<p><span id="more-11708"></span></p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Und dann wird die Geschichte geradezu dramatisch.</h3>
<p>Denn Guanyin legte ein Gelöbnis ab: Sie würde so lange wirken, bis alle Lebewesen aus dem Kreislauf des Leidens befreit sind. Also begann sie, die Schreie der Welt zu hören. Alle.Ihr Kopf zerbarst in elf Teile so groß war die Not. Ihre Arme zerbrachen in tausend Stücke. Aus diesen Bruchstücken entstand ihre neue Gestalt: elf Köpfe, tausend Arme. Zwei Hände bleiben vor ihrer Brust zum Gebet vereint. Die anderen Arme reichen hinter ihr in alle Richtungen. Über allen thront die kleine Buddhafigur: ihr spirituellen Lehrer.</p>
<p>Die Tausendarmige, deren unzählige Hände für die vielen Möglichkeiten stehen, Menschen zu erreichen und ihnen zu helfen.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Hören. Wahrnehmen. Handeln.</h3>
<p>Eine wunderbare Kurzform für Führung. Denn Führung beginnt dort, wo jemand wirklich zuhört. Wahrnimmt. Dem Gesagten und Ungesagten. Den Menschen. Dem Unternehmen. Dem Markt. Dem Produkt. Und, der eigenen Intuition.</p>
<p>Was brauchen die Mitarbeitenden? Was geschieht gerade im Unternehmen? Was möchte ausgesprochen werden? Was zeichnet sich im Markt bereits ab? Was will die Natur? Wie wirkt ein Produkt tatsächlich? Was bewirkt es? Was zerstört es? Was möchte sich verändern? Und dann kommt die vielleicht spannendste Frage für Führungskräfte: Was möchte entstehen? Sie öffnet eine neue Perspektive: Was braucht es, damit etwas Gutes entstehen kann?</p>
<p>Eine Führungstranformation.<br />
Weg vom klassischen Management, hin zu einer humanen, wertschätzenden Haltung. Hier ist die Ästhetische Haltung zu Hause.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779107465"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Tausend Arme, ein Herz: Die lebendige Wechselwirkung</h3>
<p>Unsere Wirtschaft basiert auf einer Kultur von Wachstum, Effizienz und Optimierung. Diese Kräfte resultieren in unseren Wohlstand und gerade da sind wir dabei diese eigene Kraft, also die das möglich machte, abzuschaffen.<br />
Kein Wunder also, dass die Sehnsucht nach dem, was Organisationen lebendig hält wächst: Menschen, Aufmerksamkeit, Vertrauen, Beziehungen und Kreativität. Und nach einer Haltung, die die Natur als lebendiges Gegenüber versteht, langfristig und nachhaltig agiert. Es ist die Sehnsucht wahrgenommen zu werden, in verbindende Beziehung zu treten und wieder im Dialog zu kommunizieren. Es ist die Sehnsucht nach einer Guanyin. Die Not (das Problem) sehend, die helfende Hand und die Geburt von Neuem. Macht tragen und Gleichwertigkeit leben.</p>
<p>Und genau das ist die Aufgabe von Führung.<br />
(Damit erwarte ich nicht, dass Sie Gottheiten in Ihr Unternehmen bringen sollen.)</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1790779101532"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Und plötzlich sind wir mitten im Design</h3>
<p>Genau hier liegt einer der wichtigsten Aspekte im Design:Probleme erkennen, visualisieren und lösen. Die User, also Menschen, werden integriert und die Problemstellung ganzheitlich gelöst. Dann bekommt Guanyins Haltung eine Form. In Produkten, in Räumen, in Sprache, in Bildern, in Kommunikation und in der Art, wie ein Unternehmen Beziehungen gestaltet. Kurz: in seiner Marke.</p>
<p>Auch wenn wir keine 11 Köpfe und tausend Arme haben, sind die Fragen sind im Design ziemlich ähnlich: Was ist wesentlich? Was kann weg? Was braucht der Mensch? Was braucht das System? Was braucht die Zukunft? Was braucht die Natur? Design ist eine systemisch-agierende Haltung für den Menschen und für die Natur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Mit offenen Ohren.<br />
Mit einem offenen Herzen.<br />
Mit Gestaltungskraft.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Transformative Kraft des Design</title>
		<link>https://designkunst.com/transformative-kraft-des-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 18:03:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Transformative Kraft des Design]]></category>
		<category><![CDATA[vdid]]></category>
		<category><![CDATA[WDC]]></category>
		<category><![CDATA[World Capital Design]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910511268"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>30. und 31. Oktober<br />
im Circle Cube Offenbach<br />
</strong></h2>
<h2>Frankfurt – <a href="https://wdc2026.org/de/kalender" target="_blank" rel="noopener">WOLRD CAPITAL DESIGN</a></h2>
<h2></h2>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950171445"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Die 2-tägige <strong>Designkonferenz 2026 am 30. und 31. Oktober im Circle Cube Offenbach / Frankfurt</strong> ist eine Veranstaltung innerhalb des World Design Capital 2026 und setzt Industriedesign als gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformationskraft in Szene. Eine Keynote und drei Panels, Education, Designpraxis und Entrepreneurship im Design werden Expert:innen aus Design, Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu Wort kommen – und die strategische Kraft des Designs präsentieren.</p>
<p><span id="more-11700"></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950178700"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Zielgruppe sind Partner aus der Wirtschaft und Wissenschaft, sowie politische Akteur:innen, Designer:innen, Studierende, Professor:innen und Fachleute aus der Kreativwirtschaft. Gerade die breite Öffentlichkeit und alle Altersgruppen werden angesprochen, an der Konferenz teilzunehmen.</p>
<p>Diese Designkonferenz 2026 wird durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach am Main sowie durch das langjährige VDID Fördermitglied MENTOR unterstützt. Veranstalter ist der <a href="https://vdid.de" target="_blank" rel="noopener">VDID.</a></p>
<p>Die Teilnahme an der zweitägigen Konferenz ist kostenfrei, <a href="https://www.vdid.de/aktuelles/vdid-jahreskonferenz" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung</a> ist jedoch notwendig.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3 class="element__title">Design ist Transformation von Produkten zu Gesellschaften</h3>
<div class="element__html">
<p>Industriedesign wirkt weit über die Gestaltung von Hardware-Objekten hinaus. Industriedesign, darunter fällt auch Produktdesign und UX-Design, sind wichtige Markenbildende Bereiche, die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Veränderung voranbringen. Sie definieren, wie der Mensch mit Technologien interagiert, wie nachhaltige Lösungen den Weg in unseren Alltag finden kann und wie ästhetische und Markenwerte in Produkten und Prozessen gestaltet und visualisiert werden. Industriedesign trägt entscheidend zur Zukunftsfähigkeit demokratischer Gesellschaften bei.</p>
<p>Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der HfG Offenbach statt und wird vom Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum &amp; MENTOR gefördert.</p>
</div>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779950190867"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h4 class="p2"><strong>Freitag, 30. Oktober 2026 &#8211; Tag 1</strong></h4>
<p class="p2">Unter dem Leitmotiv „Die transformative Kraft des Designs“ beleuchtet Prof. Dr. Christa Liedtke (Wuppertal Institut) in ihrer Keynote die Rolle von Design im Kontext von Transformation, KI, Nachhaltigkeit und Demokratie.</p>
<p class="p2">Am ersten Tag diskutieren unter der Moderation von <a href="https://designkunst.com/sybs-bauer/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Sybs Bauer</a> die Expert:innen <a href="https://www.hfg-offenbach.de/de/people/peter-eckart#person" target="_blank" rel="noopener">Prof. Peter Eckart</a> (HfG Offenbach), <a href="https://www.linkedin.com/in/florian-lauffer/" target="_blank" rel="noopener">Florian Lauffer</a> (Peter Schmidt Group), <a href="https://www.fh-dresden.eu/de/adressbuch/manja-unger-buttner/?cf=21651" target="_blank" rel="noopener">Manja Unger-Büttner (FH Dresden),</a> <a href="https://whydesign.works/" target="_blank" rel="noopener">Marcel Oelschläger (why design)</a>, Suvi Lener (HS Darmstadt) und Meret Oppermann (VDID New Talents Award Gewinnerin) über die Zukunft der Designausbildung.</p>
<p class="p2">Im zweiten Panel diskutieren aus der industriellen Praxis Thorsten Dreßler (Agilent Technologies), Janina Forberger (Miele), Oliver Keller (TEAMS Design), Nicola Stattmann (OMC°C) und Carsten Waldeck (SHIFT GmbH).</p>
<p class="p2">Das dritte Entrepreneurship-Panel vereint Gründer:innen und Innovator:innen wie Helen Wiehr (HEZO Design), Frank Irmscher (IHK Hessen), Dr. Maike Hora (e-hoch-3), Lena Jüngst (airUp), Prof. Mike Richter (german design council), Lennard Ludig (Gewinner Nachwuchspreis Circular Design) sowie Rolf Krämer (Referatsleiter Start-Ups beim <span class="s2">Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum</span>).</p>
<p>Am Ende des Tages wird Frankfurt als World Design City feiern. Kennenlernen und Netzwerken wird nicht zu kurz kommen.</p>
<h4 class="p2"><strong>Freitag, 30. Oktober 2026 &#8211; Tag 2</strong></h4>
<p class="p2">Der zweite Konferenztag öffnet sich das VDID Barcamp allen Interessierten zum mit Diskutieren und Mitgestalten. Hier sind der DDC, dwb Hessen, Hessen Design, HfG Offenbach und IHK Offenbach Partner. Impulse hören Sie u. a. von Prof. Felix Dölker, Christine Fehrenbach, Prof. Dr. Felix Kosok, Michael Grewer, Judith Tenzer, Manja Unger-Büttner, Dr. Sybs Bauer, János Adelsberger und Wolf Udo Wagner.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910533555"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist über die <a href="https://www.vdid.de/aktuelles/vdid-jahreskonferenz" target="_blank" rel="noopener">VDID Webpage</a> allerdings notwendig.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1779910471800"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>#TransformativeKraftDesDesigns #WDC #VDID #Industrialdesign #Designkongress</p>

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	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nature first – Kunst, die Natur einfängt</title>
		<link>https://designkunst.com/nature-first-kunst-die-natur-einfaengt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 15:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[online art gallery]]></category>
		<category><![CDATA[25.09.26]]></category>
		<category><![CDATA[Artwork]]></category>
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		<category><![CDATA[designkunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunstwerke von Sybs Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[nature first]]></category>
		<category><![CDATA[nature forever]]></category>
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		<category><![CDATA[st.Georg]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[TEA&ARTS]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=11654</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1785833572162"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h1 data-start="143" data-end="192">Nature first – en plein air von Sybs Bauer</h1>
<h3 data-start="194" data-end="529">Vernissage | Finnisage | Begegnung</h3>
<h3 data-start="531" data-end="787"><span style="color: #ff00ff;">Freitag 25.09.26 | ab 16:00 Uhr</span></h3>
<h3>designkunst | Steintorweg 2 | 20099 Hamburg</h3>
<p><span id="more-11654"></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1787046186972" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Am Freitag, den 25. September ab 16 Uhr, öffnet sich die Tür von designkunst zu einer etwas anderen Galerie. Eine Finnissage, die zugleich Vernissage sein darf. Ein Nachmittag für Kunst, Tee und Gespräche. Für Neugierige, Entdecker*innen, Nachbar*innen, Freund*innen – und für alle, die einfach einmal schauen möchten, was passiert, wenn Natur auf Leinwand trifft.</p>
<p>Neugierig? Eine Vorschau meiner en plein air-Arbeiten gibt es hier: <a href="https://designkunst.com/artwork/">Artwork</a><br />
Hier gibt es den Flyer zum Download <a href="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/08/Einladung_25.09.26.pdf">Nature first Einladung_25.09.26</a> zum Weiterreichen und zum Ausdrucken</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1787046070803" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 class="p1">Nature first – Kunst</h3>
<p>Meine Arbeiten <em>en plein ai</em>r entstehen draußen, mitten in der Natur. Unter freiem Himmel, im wechselnden Licht, im Wind, zwischen Bäumen und Geräuschen. Sie halten etwas von dieser unmittelbaren Energie fest – und bringen sie zurück in unsere Räume.</p>
<p>Oft ist es ein Baum, der zum Motiv wird. Ein Baum, der wächst, sich verzweigt, Raum nimmt und zugleich Raum schenkt. Ein lebendiges Wesen, das uns daran erinnert, dass Schönheit keine Dekoration braucht. Meine Bilder verstehen sich als eine demütige Annäherung an die unfassbare Lebendigkeit der Natur. Als gemalte Denkmäler für das, was längst da ist – und passt somit auch direkt zu meinem Buch <a href="https://keaedition.com/" target="_blank" rel="noopener">„formatio naturalis</a>“.</p>
<p>Eine Vorschau meiner <em>en plein air</em>-Arbeiten gibt es hier: <a href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">Artwork</a></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1787045990284" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 class="p1">Warum malen?</h3>
<p>Es gibt eine Verbindung zwischen Design und Malerei, die viel älter ist als jede digitale Technologie: das Zeichnen.</p>
<p>Bevor ein Produkt Gestalt annimmt, bevor aus einer Idee ein Konzept wird, entstehen häufig erste Linien auf dem Papier. Zeichnen macht Gedanken sichtbar. Zeichnen kommuniziert mit den eigenen Gedanken. Es öffnet Räume, in denen etwas entstehen kann, das vorher noch keine Form hatte. Und ganz aktuell führt uns die KI gerade wieder zurück zur Skizze – zum Bild, zum Ausgangspunkt, zur menschlichen Idee (auch wenn dieser Zeichenstil gelernt werden muss)</p>
<p>Für mich ist Malen deshalb mehr als ein Ausgleich zum Design.</p>
<p>Malen ist ein Training der Freiheit.<br />
Ein Eintauchen in die eigene Wahrnehmung.<br />
Ein Moment jenseits von Bewertung und fertigen Antworten.<br />
Ein Spiel mit dem Unvorhersehbaren.<br />
Eine Hingabe an die Natur.</p>
<p>Genau dort, wo Denken aussetzt, können Ideen auftauchen, die überraschen.<br />
Kreativität braucht genau diesen freien Raum – immer.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786546393157" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 class="p1">Tee statt Vernissage-Ritual</h3>
<p class="p2">Am <b>25. September ab 16 Uhr </b>wird also mein Kreativstudio <a href="https://designkunst.com/" target="_blank" rel="noopener">designkunst</a> erneut zur Galerie.</p>
<p class="p2">Sie können meine Arbeiten ansehen, Fragen stellen, diskutieren oder einfach eine Tasse Tee trinken. Oder zwei. Sie können mir erzählen, was Sie sehen. Oder mir widersprechen. Sie können neugierig sein.</p>
<p class="p2"><b>Ein etwas anderer Kunsttermin.<br />
Ein etwas anderer Netzwerk-Nachmittag.<br />
Eine etwas andere Galerie.</b></p>
<p class="p2">Und vor allem ist es eine Einladung zur Begegnung.</p>
<p class="p2">Denn Kunst beginnt für mich dort, wo etwas in Bewegung kommt – ein Gedanke, ein Gefühl, ein Gespräch, ein neuer Blick.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1788370223273" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h4 class="p1">Und wenn Sie schon unterwegs sind …</h4>
<p class="p2">Dieser Event ist eingebettet in Hamburg St. Georg <a href="https://bunte%20galerie.com/" target="_blank" rel="noopener">Bunten Galerie</a>. Passend zum Thema Natur können Sie einige meiner Arbeiten auch schon vorab ab dem 27.08.im wunderschönen Blumengeschäft <a href="https://hortensia.de/" target="_blank" rel="noopener">Hortensia</a> in der Langen Reihe bewundern (und erwerben) und in der Gesamtausstellung im Arcotel Rubin am Steindamm.</p>
<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>&nbsp;</p>
</div>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1788370261979" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 class="p2">Also: Save the date.</h3>
<p class="p2"><span style="color: #0099af;"><b>Freitag, 25.09.2026 | ab 16 Uhr | designkunst TEA&amp;ARTS | Steintorweg 2 | 20099 Hamburg</b></span></p>
<p class="p2">Kommen Sie vorbei. Schauen Sie. Fragen Sie.<br />
Plaudern Sie. Und lassen Sie sich ein wenig Natur in den Kopf wehen.</p>
<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>&nbsp;</p>
</div>

		</div>
	</div>
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		<title>Jubiläum im Büro</title>
		<link>https://designkunst.com/jubilaeum-im-buero/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 05:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gender & Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bürohund]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671248205"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>– auf vier Pfoten</strong></h2>
<p>Jubiläum! Nein, nicht ich. Auch nicht mein Büro – obwohl dort jede Gelegenheit genutzt wird, um Kuchen zu rechtfertigen.</p>
<p>Heute feiere ich meine beste Mitarbeiterin, die heute seit genau 15 Jahren an meiner Seite ist. Diejenige, die jeden Tag auf&#8217;s Neue für gute Laune sorgt, echte Pausen möglich macht und regelmäßig Momente auslöst, in denen ich plötzlich ganz verliebt schaue.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Vierbeinig. Zuckersüß. Immer mit einem Lächeln auf der Schnauze.</h3>
<p>Sie ist fast immer dabei: bei Kundenterminen, in Seminaren und auf Reisen. Und auch während der unzähligen Stunden voller Recherche, Gedankenchaos und Schreibarbeit zu meiner Dissertation und dem daraus entstandenen Buch <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis, Auf den Spuren der Gestaltungskunst der Natur und was wir von ihr lernen können</a> lag sie treu an meiner Seite – geduldig, wachsam und deutlich entspannter als ich. Manchmal vermute ich, dass sie die Inspiration für so manchen Gedanken über die Natur mir zuflüsterte.</p>
<p>Natürlich ist sie nicht in lauten Produktionsbereichen unterwegs. Dort würde vermutlich selbst ihre stoische Ruhe irgendwann kündigen. In solchen Situationen liegt sie still und würdevoll auf ihrem Platz, beobachtet das Geschehen mit einer Gelassenheit, von der so manches Managementseminar noch lernen könnte.</p>
<p>Auch wenn Besucherinnen oder Besucher keine großen Hundefans sind, respektiert sie das ebenso selbstverständlich. Wobei ich ehrlicherweise sagen muss: In den vergangenen 15 Jahren kam das genau einmal vor. Die allgemeine Statistik spricht also klar für sie.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671466549"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Sie ist eine Meisterin der kleinen, großen Lebenskunst.</h3>
<p>Hunde verändern Räume. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern leise und nachhaltig. Menschen sprechen freundlicher miteinander. Sie lachen schneller. Sie stehen häufiger auf. Sie erinnern sich daran, zwischendurch einmal durchzuatmen. Während wir Menschen oft perfekt darin sind, uns in Deadlines, Sorgen und To-do-Listen zu verlieren, lebt ein Hund kompromisslos im Augenblick. Genau das macht ihre Gegenwart so wertvoll.</p>
<p>Sie ist eine Meisterin der kleinen, großen Lebenskunst. Sie erinnert uns daran, den Moment zu genießen. Die tägliche Freude wahrzunehmen. Dankbarkeit nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern tatsächlich zu fühlen. Für sie ist das Gestern längst erledigt und das Morgen noch nicht relevant.</p>
<p><strong>Sorgenfrei. Gegenwärtig. Ehrlich.</strong></p>
<p>Genau darin liegt etwas, das uns Menschen verloren ging. Wir nutzen die Vergangenheit um sie auf die Zukunft zu projizieren, und leben in einer ständigen Angst, weil wir wissen es ist schon mal passiert und deshalb kann es wieder passieren. (frei nach Sören Kierkegaard) Vergessen wird darüber den Moment, die einzige Zeit, die es gibt.</p>
<p>Wir optimieren Kalender, Prozesse und Selbstmanagement. Wir lesen Bücher über Leadership, hören Podcasts über Achtsamkeit und besuchen Workshops zur mentalen Gesundheit. Und gleichzeitig zeigt uns ein Hund – und die Natur – mit erschreckender Einfachheit, worauf es manchmal wirklich ankommt: Nähe. Vertrauen. Ruhe. Bewegung. Aufmerksamkeit. Ein gemeinsamer Moment der Verbindung ohne Bildschirm dazwischen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671466549"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Tierischer Wandel</h3>
<p>Hunde im Büro sind längst keine schräge Idee mehr, die nur in hippen Kreativagenturen mit Sitzsäcken und Hafermilch (gibt es bei mir beides nicht) funktioniert. Viele Unternehmen in Europa und Asien haben ihre Unternehmenskultur bereits bewusst haustierfreundlicher gestaltet. Die Gründe dafür sind erstaunlich klar: weniger Stress, bessere Stimmung, stärkere soziale Bindung und eine positivere Arbeitsmoral. Menschen arbeiten entspannter, kommunizieren natürlicher und machen tatsächlich Pausen – nicht nur jene, in denen man auf dem Handy scrollt</p>
<p>Interessanterweise entstehen durch Hunde oft Gespräche zwischen Menschen, die sonst vermutlich wochenlang nur höflich aneinander vorbeigelaufen wären. Der Hund wird zum sozialen Bindeglied. Zum stillen Eisbrecher. Zum täglichen Reminder, dass Arbeit zwar wichtig ist, Menschlichkeit aber wichtiger – besser noch Natürlichkeit.</p>

		</div>
	</div>

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			<h4 data-start="4062" data-end="4591">Unsere Sicht auf Tiere.</h4>
<p>Und es verändert sich gerade noch etwas viel Grundsätzlicheres, nämlich unsere Sicht auf Tiere, auf alles Lebendige. Immer mehr Menschen betrachten Haustiere nicht mehr <em>nur</em> als Tiere, sondern als Familienmitglieder. Als Wesen mit Persönlichkeit, Gefühlen und einem ganz eigenen Platz in unserem Leben. Eine Entwicklung, die uns daran erinnert, dass die Unantastbarkeit von Würde nicht beim Menschen enden sollte, sondern auf alles Lebendige erweitert werden darf.</p>
<p><strong>Das neue Credo: Die Würde des Lebens ist unantastbar.</strong></p>
<p>Tiere wie auch die Natur begegnen uns ohne gesellschaftliche Rollen. Ohne Statusdenken. Ohne Karrierefragen. Ein Hund interessiert sich nicht für Titel, Kontostände oder perfekte Außenwirkung. Er bewertet keine Erfolge auf LinkedIn und hat erstaunlicherweise auch keinerlei Interesse an Selfies und Selbstdarstellung. Für einen Hund zählt etwas viel Einfacheres: ob man präsent ist. Echt ist. Zugewandt ist. Und wenn wir ehrlich sind, suchen wir genau diese Präsenz.</p>
<p><strong>Das ist, was berührt.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671461224"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Ja zum Tier – ja zum Lebendigen</h3>
<p>In einer Welt voller Geschwindigkeit, Dauererreichbarkeit und künstlicher Perfektion erinnern uns die lebendige Natur an etwas zutiefst Natürliches: An Verbundenheit. An Authentizität. An ein Leben, das nicht ständig optimiert werden muss, um wertvoll zu sein.<br />
Und das, ganz ohne Management-Ratgeber oder Motivationscoach. Es reicht ein Hund der einen anschaut, als wäre genau dieser Moment das allergrößte Geschenk. Oder ein Baum, ein Waldspaziergang, der Flug eines Seeadlers.</p>
<p>Und deshalb feiere ich heute 15-jährigen Jubiläum. Eine tiefe Verbundenheit mit einem Wesen, das seit 15 Jahren an meiner Seite ist und nicht nur mich zum Lächeln bringt, Trost spendet, Stress reduziert und Räume mit Wärme füllt.</p>
<p data-start="5019" data-end="5265"><strong>Die beste Mitarbeiterin, Freundin und Begleiterin.</strong><br />
<strong>Und danke, dass du mich jeden Tag daran erinnerst, wie leicht Lebensfreude ist.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1776671461224"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Es wird gefeiert</h3>
<p>Zusammenkommen zum Feiern, sich zu begegnen ist wichtig. Und Gründe gibt es gleich mehrere: das Jubiläum, <a href="https://designkunst.com/cigno-suess-wie-die-liebe/" target="_blank" rel="noopener">1986-2026</a> und die <a href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">Kunst</a>!<br />
Daher lade ich Sie herzlichst ein für einen Tag der Begegnung mit meinen <em>en plein air</em> Werken, mit denen ich der Natur ein Denkmal setze!</p>
<h4><span style="color: #0099af;"><a style="color: #0099af;" href="https://designkunst.com/nature-first-kunst/"><strong>Nature first</strong></a></span><br />
<span style="color: #ff00ff;">Vernissage | Finnisage | Begegngung </span><br />
<span style="color: #ff00ff;">am 25.09. ab 16:00 Uhr ein.</span><br />
<span style="color: #ff00ff;">designkunst</span></h4>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>cigno – süss wie die Liebe</title>
		<link>https://designkunst.com/cigno-suess-wie-die-liebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 09:04:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[done by designkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[1985]]></category>
		<category><![CDATA[Bayrischer Staatspreis für Nachwuchsdesigner]]></category>
		<category><![CDATA[cigno]]></category>
		<category><![CDATA[der Zeit voraus]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Espressomaschine]]></category>
		<category><![CDATA[gutes Design]]></category>
		<category><![CDATA[industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1785833572162"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h2 data-start="143" data-end="192">1985 – Eine Espressomaschine. eine Idee ihrer Zeit voraus.</h2>
<h3><em>Was man sieht, ist die Form.<br />
Was man nicht sieht, ist die Idee dahinter.</em></h3>
<p><span id="more-11636"></span></p>

		</div>
	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Nichts ist unmöglich – nicht nur bei Toyota, sondern offenbar auch auf LinkedIn.</p>
<p>Manchmal führt eine unerwartete Verbindung zu einer Geschichte, die Jahrzehnte zurückreicht. In meinem Fall begann sie mit der Liebe zum Espresso – den ich selbst inzwischen kaum noch trinke.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786356543337" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>So fand mich die Vernetzung mit <a href="https://www.linkedin.com/in/radu-ferendino-4ba3101bb/" target="_blank" rel="noopener">Radu Ferendino</a>, einem ausgewiesenen Kenner historischer Espressomaschinen für die Gastronomie. Der gemeinsame Bezug: meine Diplomarbeit „cigno“ von 1985 – oder genauer gesagt: sein tiefes Wissen über Espressomaschinen und ein Bild von meiner Website <a href="https://designkunst.com/produktistmarke">designkunst.com/produktistmarke</a>.</p>
<p>Was dann folgte, überraschte mich, freute – und tatsächlich machte es mich auch ein wenig stolz.</p>
<p>Manchmal braucht es den Blick von außen, um zu erkennen, welche Ideen ihrer Zeit voraus waren. Radu Ferendino hat mir erlaubt, sein ausführliches Feedback über &#8222;cigno&#8220; hier zu teilen:</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786351678159" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><em>»Vom Wasser zum Kaffee auf direktem Weg.</em></p>
<p><em>Sehr konsequentes Design, das rein der Funktion folgt und nur eine Leitung zulässt.</em><br />
<em>Relevanz erhält Ihr Design für mich im unmittelbaren Bezug zu den Gastro-Espressomaschinen der 1980er Jahre. Sie waren Ihrer Zeit aber so was von voraus! Chapeau! Das heute (in der Kaffeeszene) bekannte Modbar System kam erst zwei Jahrzehnte später! Die Idee der &#8222;modularen Kaffeebar&#8220; (Boiler, Pumpe und Steuerung sind unter dem Tresen montiert; sichtbar ist die Brühgruppe / der Siebträger) wird erst seit 2013 in Partnerschaft mit La Marzocco angeboten, das Konzept entstand 2007 (<a href="https://modbar.com/" target="_blank" rel="noopener">modbar.com</a>). Es gibt auch einen Wettbewerber, der 2015 nachgezogen hat (Mavam). Und es gibt auch einen TopBrewer von Scanomat, hier sieht man nur einen schlanken, gebogenen Zapfhahn (und ein Touchdisplay), erinnert optisch an ihre Cigno, ist aber eher Kaffeeautomat als Siebträgermaschine.</em></p>
<p><em>Sie sind diesen gestalterischen Schritt schon 1986 gegangen! Alles, was es &#8222;oben&#8220; nicht braucht, aus dem Weg geräumt, reduziert bis zum maximal möglichen; stimmige Proportionen; passende Farbe (n). Ein radikaler Gegenentwurf zum Markt, der damals nur wenig ansprechende klobige Kästen an die Rückwände der Bars stellte. Sie zeichneten dagegen weich, harmonisch und in der Bedienung face to the customer!</em></p>
<p><em>Sehr schön! Ein Bruch mit dem Herkömmlichen.«</em></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786353560435" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>cigno – süss wie die Liebe. Das Unsichtbare</h3>
<p>Kann ich dem noch etwas hinzufügen? Ja. Denn bei gutem Design ist längst nicht alles sichtbar. Ein Bild erzählt viel. Aber eben nicht die ganze Geschichte.<br />
Auf dem Foto sieht man den Siebträger in einer offenen Situation: Die Tassen werden gerade gefüllt. Man sieht die klare Form, die Proportionen, die Reduktion. Man sieht die Idee. Was man nicht sieht, ist das, was dieser Idee vorausging.</p>

		</div>
	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Recherche. Über Kaffee, Kaffeezubereitung, Maschinen. Trendanalyse. Gespräche. Beobachtung. Unzählige Skizzen. Verworfenes. Neu Gedachtes. Und vor allem: die Menschen, die später mit diesem Produkt arbeiten würden. Eine qualitative Befragung von Gastronomen und Mitarbeitern, die täglich mit Espressomaschinen arbeiteten, brachte eine klare Erkenntnis: Sie wollten verantwortlich für die Qualität sein, also selbst aufbrühen – und keinen automatisierten Knopf drücken. Das war ein wichtiger Ausgangspunkt für die Gestaltung.</p>
<p>Und dann gibt es noch etwas, das man bei einem Guten Design nicht sehen sollte: die Reparaturfähigkeit. Heute würden wir sagen: Nachhaltigkeit. Damals war es schlicht eine Frage guter Gestaltung und einer der Funktionen, die erfüllt werden mussten. Ein Handgriff – und die Maschine öffnet sich. Alles liegt sauber geordnet und zugänglich vor einem. Kein unnötiges Zerlegen, kein kompliziertes Suchen, kein Kampf gegen das eigene Produkt.</p>
<p>Übrigens, belohnt wurde meine Diplomarbeit, &#8222;cigno&#8220; – die Espressomaschine für die Gastronomie, mit dem Bayrischen Staatspreis für Nachwuchsdesigner (den es leider nicht mehr gibt). Es war bereits mein zweiter Designpreis – der erste erwarb mein Lesemöbel &#8222;Schnecke&#8220;.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786357244047" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-11648" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/08/cigno_skizze_1-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-11649" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/08/cigno_skizze_2-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-11650" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2026/08/cigno_skizze_3-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></p>

		</div>
	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Design &gt; Form</h3>
<p>Das ist eine der wichtigsten Lektionen damals wie heute: Gutes Design beginnt nicht bei der Form. Es beginnt dort, wo Menschen und Unternehmen gerade stehen. Bei ihren Bedürfnissen. Ihren Gewohnheiten. Ihren Widersprüchen. Ihren Möglichkeiten. Und eigentlich bei dem, was sie selbst noch gar nicht sehen können. Das gilt für ein Produkt genauso wie für eine Marke, eine Organisation oder einen Veränderungsprozess.</p>
<h4>Produkt ist Marke</h4>
<p>Meine Arbeit hat sich deshalb über die Jahre immer wieder erweitert: vom Produkt zur Marke, von der Gestaltung zur Strategie, von sichtbaren Lösungen zu den Systemen und Haltungen dahinter.</p>
<p><strong>Mich interessiert das Wesentliche.</strong></p>
<p>Was ist wirklich da?<br />
Was wird gebraucht?<br />
Was kann weg?<br />
Was darf entstehen?<br />
Und was wird möglich, wenn wir den Blickwinkel verändern?</p>
<p>Deshalb ist „cigno“ – und damit meine Ausbildung – für mich heute noch genauso aktuell wie damals. Nicht, weil es seiner Zeit voraus war (obwohl, das auch), sondern weil gutes Design zeitlos zu sein hat. Es macht das Wesentliche sichtbar – und alles andere überflüssig.</p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1786351995952" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Das Wesentliche erkennen. Möglichkeiten gestalten. Zukunft bewegen.</strong><br />
<strong>Interesse an einem gemeinsamen Perspektivwechsel? Sprechen wir darüber.</strong></p>
<p><strong><a href="mailto:info@designkunst.com">Dr. Sybs Bauer</a>, <a href="https://designkunst.com">designkunst</a></strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DIA2026 – Design bewerten heißt Zukunft verstehen</title>
		<link>https://designkunst.com/dia2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 15:54:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Design Intelligence Award]]></category>
		<category><![CDATA[Designjury]]></category>
		<category><![CDATA[DIA]]></category>
		<category><![CDATA[Jurorin Sybs Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Nominierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=11603</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717017243"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h1>DIA2026 – Einblicke aus der Jury Design Intelligence Award</h1>
<p class="isselectedend">Es gibt Jurytätigkeiten, bei denen man erlebt, wie Zukunft entsteht.</p>
<p><span id="more-11603"></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717249980"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>In diesem Jahr hatte ich die besondere Ehre, als Design Jurorin in der Kategorie <strong>Industrial Equipment</strong> beim <a href="https://www.di-award.org/en" target="_blank" rel="noopener"><strong>Design Intelligence Award (DIA) 2026</strong></a> mitzuwirken – einem internationalen und stark wachsenden Design Award Chinas.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717260065"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Design Intelligence Award Jury</h3>
<p>Als Jurorin bringt frau natürlich die eigene Erfahrung, eine gestalterische Haltung und persönliche Präferenzen mit. Umso spannender war es zu erleben, wie viele der eingereichten Arbeiten auf hohem Niveau überzeugten. Andere Kulturen, Denkweisen und neue technologische Ansätze treffen aufeinander – und doch verbindet sie alle derselbe Anspruch: Herausforderungen intelligent, verantwortungsvoll und mit guter Gestaltung zu lösen.</p>
<p>Gerade im Bereich <strong>Industrial Equipment</strong> wurde deutlich, dass Design Innovation gestaltet, Technologie mit menschlichen Bedürfnissen verbindet,  Orientierung in komplexen Systemen schafft und Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft trägt. Die Juryarbeit war deshalb neben dem Auswählen von möglichen Gewinnern – auch ein intensiver Blick auf die Fragen, die Design in den kommenden Jahren bewegen könnte.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717260065"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>DIA</h3>
<p>Der <strong>Design Intelligence Award</strong>, 2014 gegründet und inzwischen in seiner elften Ausgabe, hat sich zu einer außergewöhnlichen internationalen Plattform entwickelt. Mehr als <strong>65.000 Einreichungen</strong> von über <strong>22.000 Designerinnen und Designern</strong> sowie <strong>4.500 Unternehmen</strong> aus <strong>87 Ländern und Regionen</strong> verdeutlichen seine weltweite Bedeutung. Unterstützt wird der Wettbewerb von internationalen Expertinnen und Experten und einem Netzwerk von Hochschulen, Designinstitutionen und Unternehmen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717260065"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Grand Award</h3>
<p>Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der DIA neben der Auszeichnung für Produkte gezielt Innovation fördert. Viele der prämierten Arbeiten feiern hier ihre internationale Premiere und werden von Anfang an als potenzielle Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft verstanden.</p>
<p>Während etablierte Designpreise in Europa und anderen Teilen der Welt auf Einreichungs-, Auszeichnungsgebühren und kostenpflichtigen Veröffentlichungen basieren, verfolgt der Design Intelligence Award einen anderen Ansatz. Hier steht die Förderung von Innovation im Vordergrund: Statt die Gewinner finanziell zu belasten, investiert der Award in sie. Allein der <strong>Grand Award</strong> ist mit <strong>1 Million RMB</strong> dotiert; hinzu kommen zahlreiche Gold-, Silber- und Bronze-Auszeichnungen sowie Programme, die den Transfer innovativer Ideen in die industrielle Anwendung unterstützen.</p>
<p>Diese Haltung verändert den Charakter eines Designpreises grundlegend. Die Bühne für hervorragende Gestaltung wird gleichzeitig zum Instrument der Innovationsförderung – und zu einem Ort, an dem Gestaltung als wirtschaftliche und gesellschaftliche Kraft verstanden wird.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717273881"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 class="isselectedend">Produkt Nominierung</h3>
<p class="isselectedend">Für mich war diese Jurytätigkeit eine inspirierende Begegnung mit Menschen, Ideen und Projekten aus aller Welt – und eine Bestätigung dafür, dass gutes Design immer dort entsteht, wo Neugier, Verantwortung und der Mut zusammenkommen, neue Wege zu gehen.</p>
<p class="isselectedend">Sollten Sie an einem innovativen Produkt, einer zukunftsweisenden Lösung oder einem außergewöhnlichen Designprojekt arbeiten und glauben, dass es internationale Aufmerksamkeit verdient, freue ich mich über Ihre Nachricht. Gerne prüfe ich, ob eine Nominierung für den DIA sinnvoll und möglich ist.</p>
<p class="isselectedend">Vielleicht ist genau Ihr Projekt der nächste Impuls für die internationale Designgemeinschaft?</p>
<p><strong>Stay curious.</strong></p>

		</div>
	</div>
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			<p class="isselectedend">#Design #IndustrialDesign #Innovation #DesignIntelligenceAward #DIA2026 #Jury #ProductDesign #DesignLeadership #Creativity #InternationalDesign</p>

		</div>
	</div>
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</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Bunte Galerie mit Werken von Sybs Bauer</title>
		<link>https://designkunst.com/bunte-galerie-mit-werken-von-sybs-bauer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:55:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[online art gallery]]></category>
		<category><![CDATA[Artwork]]></category>
		<category><![CDATA[bunte galerie]]></category>
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		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstwerke von Sybs Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[nature forever]]></category>
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		<category><![CDATA[st.Georg]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1785833572162"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2 data-start="143" data-end="192">Hamburg St. Georg – wo die Kunst zu Hause ist</h2>
<p data-start="194" data-end="529">Wer Hamburg wirklich kennen will, kommt an St. Georg nicht vorbei. Dieser Stadtteil ist wie ein Überraschungsei: bunt, vielfältig – und immer für eine kreative Überraschung gut. Und mittendrin: <em data-start="388" data-end="401">designkunst</em> – schon seit Jahren fest verwurzelt in diesem lebendigen Viertel. Zum zweiten Mal bekommt das bunte Mosaik eine neue, kunstvolle Facette!</p>
<h3 data-start="531" data-end="787"><span style="color: #ff00ff;">27.08.26 &#8211; 27.09.26</span></h3>
<p><span id="more-9838"></span></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1785858707430" >
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			<p data-start="531" data-end="787">Ab Samstag, den 23. August, bis zum 21. September 2025 verwandelt sich St. Georg offiziell in eine offene Kunstgalerie. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Geschäften, Cafés, Restaurants und Läden wird Kunst sichtbar – mitten im Alltag. Und das Beste daran: Viele der ausgestellten Werke stammen von Künstlerinnen und Künstlern, die genau hier leben und arbeiten. Heimspiel mit Herz!<br />
St. Georg zeigt also, was es kann und wie es geht: Menschen verschiedenster Herkünfte, Religionen, Berufe, Generationen und Orientierungen leben hier ein echtes Miteinander. Und jetzt zeigen ansässige Künstler*innen ihre Arbeiten! Eine kreative Expedition durch den Stadtteil!</p>
<h3 style="padding-left: 40px;" data-start="1267" data-end="1362"><span style="color: #0099af;"><strong data-start="1267" data-end="1312">1 Stadtteil – 34 Orte – </strong></span><span style="color: #0099af;"><strong data-start="1267" data-end="1312">37 Künstler*innen</strong></span></h3>

		</div>
	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 data-start="1267" data-end="1362">Das ist richtig gut!</h3>
<p data-start="1364" data-end="1598">Die Idee stammt von Stefan Zinkgraf, der als Initiator Kunst sichtbar macht und kreative Begegnungen ermöglicht. Sein Ziel: die Vielfalt St. Georgs feiern – mit Pinsel, Farbe, Vision und einem Augenzwinkern.</p>
<h4 data-start="1600" data-end="1638">Eine klassische Win-win-win-Situation:</h4>
<ul data-start="1639" data-end="1799">
<li data-start="1639" data-end="1704">
<p data-start="1641" data-end="1704">Die Geschäfte bekommen frische Impulse und neue Besucher*innen,</p>
</li>
<li data-start="1705" data-end="1748">
<p data-start="1707" data-end="1748">die Künstler*innen ein neues Publikum und</p>
</li>
<li data-start="1749" data-end="1799">
<p data-start="1751" data-end="1799">St. Georg selbst? Wird zur leuchtenden Leinwand.</p>
</li>
</ul>

		</div>
	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 data-start="1801" data-end="2048">Na klar, ich bin dabei!</h3>
<p data-start="1801" data-end="2048">Wie könnte es auch anders sein? Einige meiner Arbeiten sind im besten Blumengeschäft Hamburgs, bei <a href="https://hortensia.de/" target="_blank" rel="noopener">Hortensia</a> in der Langen Reihe, zu sehen und mein Büro <a href="https://designkunst.com/" target="_blank" rel="noopener"><em data-start="1872" data-end="1885">designkunst</em></a> wandelt sich erneut in eine Galerie – hier bitte ich Sie, sich vorab anzumelden, damit ich wirklich auch für Sie Zeit habe!</p>
<p>Meine <a href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">Werke</a> <em>en plein air</em> holen die Energie der Natur mitten in die Stadt und setzen der Lebensenergie, oftmals als Baum, ein gemaltes Denkmal. Versprochen: Wer reinkommt, geht mit frischem Wind im Kopf wieder raus.</p>
<p data-start="1801" data-end="2048">Neugierig? Hier gibt es eine <a href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">Vorschau einiger Arbeiten</a></p>

		</div>
	</div>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 data-start="1801" data-end="2048">27.08. bis 27.09.26</h3>
<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>Mehr zum Event und zu den teilnehmenden Künstler*innen finden Sie auf der Webpage <a href="https://buntegalerie.com/#ausstellungen" target="_blank" rel="noopener">Bunte Galerie.</a></p>
</div>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element vc_custom_1788418259905" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3 data-start="1801" data-end="2048"><span style="color: #0099af;">Einladung &#8222;<a style="color: #0099af;" href="https://designkunst.com/nature-first-kunst-die-die-natur-einfaengt/">Nature first&#8220;</a> am</span><span style="color: #0099af;"> 25.09.26 ab 16:00 </span></h3>
<h3 data-start="1801" data-end="2048"></h3>
<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p><span style="font-size: 21px; letter-spacing: 0.42px;">Als <a href="https://designkunst.com/nature-first-kunst-die-die-natur-einfaengt/" target="_blank" rel="noopener">Special Event</a> während der Bunten Galerie, lade ich alle Leserinnen und Leser am 25.09.26ab 16:00 herzlich ein!<br />
Als Vernissage, Finissage und Begegnung inmitten von Werken <em>en plein air</em>!<br />
Seien Sie dabei!</span></p>
</div>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Ende des Ganzen</title>
		<link>https://designkunst.com/das-ende-des-ganzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 08:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[das Ganze]]></category>
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		<category><![CDATA[design leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial design]]></category>
		<category><![CDATA[industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=11590</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717017243"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h1>Design ist tot.<br />
Es arbeitet jetzt in neun Abteilungen.</h1>
<p>Was einst ein lebendiger Organismus war, wird heute vielerorts wie ein Uhrwerk zerlegt. Man schraubt die Teile auseinander, verteilt sie auf Abteilungen, benennt sie um und erklärt jedes einzelne Zahnrad zur eigenen Disziplin. Das Ganze verschwindet aus dem Blick.<br />
<span id="more-11590"></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717238593"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-2"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-8"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Aus Form wird <em>Styling</em>.<br />
Aus Orientierung wird <em>User Experience</em>.<br />
Aus Sprache wird <em>Content</em>.<br />
Aus Identität wird <em>Branding</em>.<br />
Aus Beziehung wird <em>Customer Journey</em>.<br />
Aus Innovation wird <em>Business Transformation</em>.<br />
Aus Materialverständnis wird <em>Engineering</em>.<br />
Aus Ästhetik wird <em>Marketing</em>.<br />
Aus Kreativität wird <em>Innovation Management</em>.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-2"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper"></div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717249980"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="isSelectedEnd">Jeder Bereich beansprucht ein Stück dessen, was ursprünglich Teil eines ganzheitlichen Gestaltungsverständnisses war. Dabei sind all diese Felder keine voneinander getrennten Welten. Sie sind Ausdruck derselben Disziplin – sie betrachten lediglich unterschiedliche Ebenen eines gemeinsamen Ganzen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717260065"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Das verlorene Ganze</h3>
<p class="isSelectedEnd">Ein Produkt entsteht nicht mehr aus einer gemeinsamen Idee, sondern aus Übergaben. Erst entwickeln Ingenieurinnen und Ingenieure die Technik, anschließend optimiert das Marketing die Botschaft, dann gestaltet eine Agentur die Oberfläche, eine UX-Abteilung den digitalen Kontakt, eine Strategieberatung das Geschäftsmodell und schließlich soll eine Markenagentur allem einen einheitlichen Ausdruck verleihen. Das Ergebnis funktioniert oft – und wirkt dennoch wie ein Puzzle, dessen Teile zwar passen, aber nie gemeinsam gewachsen sind.</p>
<p>Diese Zersplitterung ist kein Zufall. Sie folgt einer Denkweise, die Komplexität in messbare Einheiten zerlegt. Strategieberatungen wie McKinsey haben diesen Blick über Jahrzehnte geprägt: Unternehmen werden in Funktionen, Prozesse, KPIs und Optimierungsfelder aufgeteilt. Für nahezu jedes Themenfeld entsteht eine eigene Methodik, ein eigenes Framework und ein eigenes Beratungsangebot.</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="974" data-end="1580">Gleichzeitig lässt sich eine gegenläufige Entwicklung beobachten. Während Gestaltung in Unternehmen immer weiter in Spezialdisziplinen zerfällt, übernehmen Strategieberatungen zunehmend genau jene Arbeitsweisen, die ursprünglich aus der Gestaltung stammen: menschenzentrierte Entwicklung (UX), iterative Prozesse (<a href="https://designkunst.com/design-thinking-2/" target="_blank" rel="noopener">design thinking</a>), Visualisierung komplexer Zusammenhänge (sketching), Prototyping, <a href="https://designkunst.com/there-is-no-creativity-if-there-is-a-motive-behind-it/" target="_blank" rel="noopener">Kreativität</a>, Co-Creation oder systemisches Denken – kurz, <a href="https://designkunst.com/design-ist-keine-kunst-doch/" target="_blank" rel="noopener">angewandte Kunst</a>. Doch sie erscheinen unter neuen Begriffen wie <em data-start="1420" data-end="1445">Business Transformation</em>, <em data-start="1447" data-end="1459">Experience</em>, <em data-start="1461" data-end="1473">Innovation</em>, <em data-start="1475" data-end="1493">Venture Building</em> oder <em data-start="1499" data-end="1520">Strategic Foresight</em>.</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="974" data-end="1580"><strong>Das Wort Design verschwindet – seine Methoden bleiben.</strong></p>
<p data-start="1585" data-end="1928">Das ist kein sprachliches Detail. Wer die Begriffe prägt, prägt auch die Wahrnehmung. Aus einer integrativen Disziplin wird ein Werkzeugkasten für Managementprozesse. Gestaltung wird zur Methode, obwohl sie weit mehr ist: eine Haltung, die Produkt, Marke, Kommunikation, Technologie, Kultur und Wirtschaft zu einem sinnvollen Ganzen verbindet.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717260065"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Was Design wirklich bedeutet</h3>
<p class="isSelectedEnd">Marken entstehen nicht durch das Nebeneinander von Spezialdisziplinen. Sie entstehen aus Kohärenz. Aus einer Haltung, die – wie oben erwähnt – sich in Produkten, Kommunikation, Services, Räumen, digitalen Erlebnissen und Unternehmenskultur gleichermaßen (visuell) ausdrückt. Wird diese Verbindung aufgegeben, verliert ein Unternehmen mit der Zeit seine innere Identität – und damit seine Orientierungskraft.</p>
<p>All diese Bereiche gehören im Kern zu einer Disziplin: Gestaltung. Design. Design als die kreative Fähigkeit, sicher in der Unsicherheit zu sein, mit kreativen Gedanken zu überraschen und komplexe Zusammenhänge in eine sinnvolle, verständliche und erlebbare Form zu bringen. Design, ganz besonders Industriedesign, verbindet Wirtschaft mit Kultur, Technologie mit Menschlichkeit und Innovation mit Verantwortung.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717260065"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Die Aufgabe von Design Leadership</h3>
<p class="isSelectedEnd">Genau deshalb braucht es eine <a href="https://designkunst.com/cbo-cdo-oder-beides/" target="_blank" rel="noopener">Gestaltungsführung</a>, die nicht die beste Oberfläche, die effizienteste Kampagne oder den schönsten Touchpoint sucht, sondern das Ganze im Blick behält. Eine Design Leaderin oder ein Design Leader verbindet Strategie mit Produktentwicklung, Kommunikation mit Unternehmenskultur, Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung. Nicht, um jede Einzeldisziplin zu ersetzen, sondern um ihre gemeinsame Richtung zu sichern.</p>
<p>Denn wirtschaftlicher Erfolg entsteht selten durch die Optimierung einzelner Bereiche. Er entsteht, wenn alles auf dieselbe Idee einzahlt. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, ob eine Marke nur aus einzelnen Maßnahmen besteht oder ob sie von einer tragfähigen inneren Logik zusammengehalten wird. Unternehmen, die Krisen überstehen, besitzen meist genau diese Kohärenz: Sie wissen, wer sie sind, wofür sie stehen und wie sich dies in jedem Kontakt mit der Welt widerspiegelt.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717260065"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Die Natur kennt keine Abteilungen</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Natur kennt keine Abteilung für Form, keine für Funktion und keine für Kommunikation. Ein Blatt verhandelt nicht mit seiner Farbe. Eine Blüte stimmt ihre Geometrie nicht mit einer externen Markenberatung ab. Alles entsteht gleichzeitig – aus derselben inneren Logik. Schönheit, Funktion, Stabilität, Anpassungsfähigkeit und Kommunikation wachsen als Einheit.</p>
<p class="isSelectedEnd"><a href="https://designkunst.com/form-follows-nature/" target="_blank" rel="noopener"><strong>form follows nature</strong></a></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717260065"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Zeit für ein Comeback</h3>
<p class="isSelectedEnd">Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Herausforderung unserer Zeit: Nicht immer neue Disziplinen zu erfinden, sondern den Mut zu entwickeln, das Verbindende wieder zu sehen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Design ist nicht tot.</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Tot ist lediglich die Vorstellung, dass Gestaltung nur eine Disziplin unter vielen sei.</p>
<p>Sie war schon immer die Kunst, das Ganze zu erkennen.<br />
Und genau das brauchen Unternehmen heute mehr denn je.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1782717273881"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element" >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h3>Gemeinsam das Ganze gestalten</h3>
<p class="isSelectedEnd">Wenn Ihr Unternehmen vor der Herausforderung steht, Komplexität zu ordnen, Veränderung zu gestalten oder seine Identität für die Zukunft zu schärfen, begleiten wir Sie dabei, die verbindenden Kräfte wieder sichtbar zu machen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Mit über 30 Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Produkt, Marke, Strategie und Innovation verbinde ich gestalterisches Denken mit wissenschaftlicher Neugier und einem ganzheitlichen Blick auf Systeme. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die langfristig tragen.</p>
<p>Denn Zukunft entsteht dort, wo Menschen, Wissen und Perspektiven zusammenkommen.<br />
Lassen Sie uns wieder das Ganze gestalten.</p>
<p><strong>Rufen Sie uns an unter 040 2369 0894 oder schicken Sie uns eine <a href="mailto:info@designkunst.com">E-Mail</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Image: Peggy Choucair</h6>

		</div>
	</div>
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