Osterbild

Auferstehung oder Aufstehen?

Ostern

Nach der 40-tägigen Fastenzeit feiern wir das wichtigste Fest des Christentums: die Auferstehung. Auferstehung? Könnte es nicht auch Aufstehen heissen? Gibt es hier überhaupt einen Unterschied? Auferstehung gehört in die religiöse Sprache, das Aufstehen dagegen in unsere Alltagssprache. Mehr Unterschiede sollten nicht gesucht werden. Denn beide eröffnen eine Veränderung und sprechen von dem Kommenden. Beide sprechen von dem Ende des Lebensabschnittes vor dem Aufstehen, also der Vergangenheit. Biblisch wie im Alltag liegen in der Vergangenheit oft Sorgen, Ängste und Gewalt und werden leider viel zu oft auf die Zukunft projeziert. Und ebenfalls beide sprechen von dem Vertrauen auf die Lebenskraft und dem Ur-Vertrauen ohne Altlasten auf das Kommende, auf die Zukunft.

 

EOSTRAE

Schon in heidnischen Zeiten wurde zu Ehren der germanischen Lichtgöttin ‚Eostrae‘ ihr Sieg über die Dunkelheit des Winters zelebriert. Das Licht als Hoffnungsgeber, Ostern als Siegeszug über die Hoffnungslosigkeit, über den Hass und den Tod. Ostern trägt die Hoffnung zur Besserung in der Zukunft – das Ende für den neuen Anfang.
Auch die Natur erwacht mit dem Licht zum neuen Leben – und nichts hält sie auf. Sie gibt sich voll und schenkt sich sich selbst. Keine Blüte hält sich zurück, kein Wachstum bleibt stehen und kein Balztanz verschoben. Kein Baum stoppt vor lauter Angst vor der Zukunft seine jungen Triebe, die sich mit aller Kraft entfalten wollen.

 

Aufstehen

Einmal mehr Aufstehen – und endlich leben! Sich selbst in der eigenen strahlenden Blüte an die Welt verschenken, was gibt es Schöneres? Hierzu lädt  mein Buch formatio naturalis, Auf den Spuren der Gestaltungskunst der Natur und was wir von ihr lernen können Sie ein .

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In diesem Sinne wünsche ich alle Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest!
Ihre Dr. Sybs Bauer

 

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