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	<title>Allgemein &#8211; designkunst</title>
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		<title>Gefundenes: Velocipedia</title>
		<link>https://designkunst.com/gefundenes-velocipedia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 09:06:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[gefundenes]]></category>
		<category><![CDATA[grenzgänger]]></category>
		<category><![CDATA[Velocipedia IRL]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Forschung Fahrrad fährt und Kunst freihändig lenkt Was passiert, wenn man Menschen jeden Alters um eine Skizze eines Fahrrads bittet, mit der simplen Ansage:&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-start="178" data-end="250">Wenn Forschung Fahrrad fährt und Kunst freihändig lenkt</h2>
<p data-start="252" data-end="461">Was passiert, wenn man Menschen jeden Alters um eine Skizze eines Fahrrads bittet, mit der simplen Ansage: „Mach mal“?</p>
<p data-start="252" data-end="461">Richtig. Es entsteht <a href="https://www.gianlucagimini.it/portfolio-item/velocipedia/" target="_blank" rel="noopener">Velocipedia.</a></p>
<p data-start="463" data-end="848">Das Projekt des italienischen Designers <a href="https://www.gianlucagimini.it/about/" target="_blank" rel="noopener">Gianluca Gimini </a>ist eine Liebeserklärung an das Grenzgängertum – an jene wunderbare Zone, in der Forschung nicht trocken, Design nicht nur funktional und Kunst nicht nur an der Wand hängt. Velocipedia ist kein Fahrradprojekt im klassischen Sinne. Es ist eher eine archäologische Ausgrabung der menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit auf zwei Rädern.<span id="more-10410"></span></p>
<h3 data-start="850" data-end="881">Forschung: Ernsthaft absurd</h3>
<p data-start="883" data-end="1226">Ausgangspunkt von Velocipedia sind reale Skizzen von Menschen, keine Designer, keine Ingenieure, im Alter von 3 bis 88 Jahren. Manche dieser Skizzen wirken charmant naiv, andere schlicht lebensgefährlich. Fast alle haben eines gemeinsam: Sie wurden nie gebaut. Naja fast nie. Statt die Ideen im Archiv verstauben zu lassen, treibt der Kommunikationsdesigner die Forschung weiter – bis zur Konsequenz. Denn die besten und absurdesten Skizze wurden bei Velocipedia gerendert – und als Kunstprojekt sogar 5 davon real gebaut.</p>
<p data-start="1631" data-end="1696">Forschung darf hier ohne Ziel sein. Und genau darin liegt ihre Stärke.</p>
<p data-start="1964" data-end="2316">Die digitalen Renderings sind hochpräzise, elegant, fast schon verführerisch. Sie geben den verrückten Ideen eine Seriosität, die sie nie hatten – und plötzlich beginnt man zu suchen: <em data-start="2153" data-end="2178">Was fehlt, was ginge, wie sähe die eigene Skizze aus?<br />
</em>Mit dem Bau einiger der gerenderten Entwürfe, wird Design zum Medium zwischen Idee und Realität. Es urteilt nicht. Es steht einfach da. Und das gesamte Projekt wird zum Kunstwerk.</p>
<h3 data-start="2446" data-end="2481">Kunst: Freiheit auf zwei Rädern</h3>
<p data-start="2483" data-end="2848">Spätestens in der Kunstausstellung <a href="https://www.gianlucagimini.it/portfolio-item/velocipedia-irl/" target="_blank" rel="noopener">Velocipedia IRL</a> wird klar, das Projekt irritiert, unterhält und  regt zum Denken an. Die ausgestellten Objekte stehen da wie alternative Evolutionsstufen des Fahrrads. Als hätte die Geschichte an einer Kreuzung falsch abgebogen und wir wären in einem Paralleluniversum gelandet, in der Funktion optional ist.<br />
Die Besucher:innen schwanken zwischen Lachen, Staunen und leiser Bewunderung. Denn hinter all dem Humor steckt etwas sehr Menschliches: die ureigene Kreativität, durchaus frei von Funktionen und ein Abbild der menschlichen Wahrnehmung – mitunter unpraktisch, unbequem oder komplett verrückt.<br />
Hier darf Kunst genau das sein, was sie am besten kann: ein Raum für Möglichkeiten.</p>
<h3 data-start="3175" data-end="3218">Warum dieses Grenzgängertum wichtig ist</h3>
<p data-start="3220" data-end="3453">Velocipedia zeigt, warum wir Projekte brauchen, die sich nicht entscheiden wollen – oder müssen. Forschung, Design und Kunst sind keine klar getrennten Disziplinen, sondern interagieren: Erst im Werden – ohne Ziel – entsteht etwas Einzigartiges.</p>
<p data-start="3728" data-end="3870">Wir brauchen genau solche Grenzgänger:innen, denn ohne sie, wer weiss das schon, würden wir vielleicht heute noch auf dem Hochrad sitzen. Und das will nun wirklich niemand.</p>
<p data-start="3728" data-end="3870">Museum photos courtesy of curator Pippa Mott<br />
Photographer ©Jesse Hunniford</p>
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		<title>Frohe Weihnachten</title>
		<link>https://designkunst.com/frohe-weihnachten-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 11:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[erfolgreiches neues Jahr]]></category>
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		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1765883681736"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2 data-start="217" data-end="495">Das Ende ist der neue Anfang</h2>
<p data-start="217" data-end="495">Am Ende eines Jahres zeigt sich oft, wie eng Gegensätze miteinander verwoben sind: Wo ein Licht ist, schimmert auch ein leises Dunkle, wo Klarheit entsteht, bleibt Raum für Geheimnis, und wo ein Entwurf vollendet scheint, öffnet sich manchmal schon die Tür zu etwas völlig Neuem.<span id="more-10131"></span></p>
<p data-start="497" data-end="785">In unserem gemeinsamen Arbeiten durften wir auch in diesem Jahr erleben, wie aus Kontrasten Kraft entsteht — aus mutigen Entscheidungen ebenso wie aus vorsichtigen Zwischentönen; aus Details, die man erst auf den zweiten Blick erkennt, und aus großen Linien, die uns Orientierung geben.</p>
<h3 data-start="497" data-end="785">Danke!</h3>
<p data-start="787" data-end="1065">Ich danke Ihnen von Herzen für das Vertrauen, das Sie mir schenken, für die inspirierende Zusammenarbeit und dafür, dass ich Teil Ihrer Ideenwelt sein dürfe. Jede Begegnung, jedes Projekt, jeder Gedanke, den wir miteinander teilen, formt unsere Arbeit und lässt uns wachsen.</p>
<p data-start="1067" data-end="1346">Möge die Weihnachtszeit Ihnen Momente jener Stille, in der Neues entstehen kann. Und möge das kommende Jahr voller Balance sein: zwischen Bewegung und Ankommen, zwischen Experiment und Klarheit, zwischen dem Mut zum Neudenken und der Freude am Gelungenen.</p>
<p data-start="1348" data-end="1532">Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen auch 2026 Gestaltung, Marke und Kreativität weiterzudenken — aufmerksam, wertschätzend und mit einem offenen Blick für die feinen Unterschiede, die alles ausmachen. Und zum Jahresende gibt es von meiner Seite ein ganz besonderes <strong><a href="https://designkunst.com/special-offer/" target="_blank" rel="noopener">Special Offer! </a></strong>Gerne können Sie es auch weiterreichen an Interessierte.</p>
<h4 data-start="1534" data-end="1604"><strong>Frohe Weihnachten – Merry Christmas – Feliz Navidad</strong><br data-start="1559" data-end="1562" /><strong>und ein erfolgreich-kreatives Jahr 2026!</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p data-start="1606" data-end="1642">Ihre Dr. Sybs Bauer<br />
<a href="https://designkunst.com/Ki-feiert-Weihnachten" target="_blank" rel="noopener">&#8230; und die KI – aber lesen Sie selbst!</a></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
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		<title>Jury Design und Kunsthandwerk</title>
		<link>https://designkunst.com/jury-design-und-kunsthandwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 14:04:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Designjury]]></category>
		<category><![CDATA[Förderpreis Kunsthandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Jurorin Sybs Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Koppel 66]]></category>
		<category><![CDATA[Laudatio]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1764857185495"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2 data-start="613" data-end="663"><strong data-start="616" data-end="663">Ein Ort, der gestaltet – und gestaltet wird</strong></h2>
<p data-start="665" data-end="990">Die historischen Räume der ehemaligen Maschinenfabrik in der <a href="https://koppel66.de/event/koppelmesse-advent-2025/" target="_blank" rel="noopener">Koppel 66</a> Hamburg verwandeln sich auch dieses Jahr in ein pulsierendes Refugium für handwerkliche Exzellenz. Insgesamt präsentieren rund 70 Ausstellende aus ganz Deutschland ihre Werke – zusätzlich zu den 14 Ateliers, die das Haus das ganze Jahr über prägen. <span id="more-10152"></span>Auffällig ist die frische Dynamik: Zahlreiche neue Kunsthandwerker:innen wagen in diesem Jahr den Sprung nach St. Georg, darunter viele junge Talente, die mit mutigen Ideen, nachhaltigen Materialien und zeitgemäßen Formen neue Wege zeigen.</p>
<p data-start="1235" data-end="1526">Damit das Erlebnis sich mit jedem Besuch wandelt, wechselt zur Halbzeit der Messe ein großer Teil der Ausstellenden – ein Konzept, das Neugier belohnt und Wiederkommen fast schon selbstverständlich macht. Wer wirklich <em data-start="1453" data-end="1459">alle</em> Schätze entdecken will, sollte also mehr als einmal vorbeischauen. Und zu entdecken gibt es reichlich: Ob für Freund:innen, Familie oder das eigene Zuhause – die Koppel 66 ist ein vibrierender Marktplatz der Inspiration, perfekt für alle, die nach einzigartigen Weihnachtsgeschenken suchen.</p>
<h2 data-start="1758" data-end="1821"><strong data-start="1761" data-end="1819">Höhepunkt: Die feierliche Verleihung des Förderpreises</strong></h2>
<p data-start="1822" data-end="1859"><strong data-start="1822" data-end="1859">Samstag, 29.11.2025, ab 15:30 Uhr</strong></p>
<p data-start="1861" data-end="2043">Ein besonderer Glanzpunkt der Adventsmesse ist die Verleihung des Förderpreises für besonderes Kunsthandwerk, der am 29. November 2025 feierlich überreicht wurde. Der mit 900 Euro dotierte Preis wird jährlich von einer unabhängigen Fachjury vergeben und würdigt herausragende gestalterische und handwerkliche Leistungen. Der Preisträger steht in diesem Jahr für Design und Nachhaltigkeit – zwei Leitmotive, die federführend für das zeitgenössische Kunsthandwerk sind. Dr. Sybs Bauer, eine der drei Jurorinnen, hielt die Laudatio auf den Preisträger <a href="https://berndgoertz.design/" target="_blank" rel="noopener">Bernd Görtz</a>. Preisträchtig sind nicht nur seine Ergebnisse (siehe Bild), sondern ganz besonders seine Experimentierfreudigkeit, seine Ausdauer und Suche nach nachhaltigen Materialien, deren Verarbeitung und Gestaltung.</p>
<p data-start="2382" data-end="2710">Dr. Sybs Bauer seit über 20 Jahren in St. Georg wohnend und arbeitend, engagiert sich sehr gerne in der Jury und im Stadtteil. Ob mit Kunstausstellungen der <a href="https://designkunst.com/st-georg-in-farbe-kunst-die-den-stadtteil-verzauberte/" target="_blank" rel="noopener">Bunten Galerie,</a> oder eben in der Jury für den Förderpreis in der Koppel 66. Mit ihrem geschulten Blick für Formensprache, Materialqualität und gesellschaftliche Relevanz trägt sie seit vielen Jahren maßgeblich zu der hohen Anerkennung bei, die der Preis über die Jahre erlangt hat.</p>
<h2 data-start="2994" data-end="3067"><strong data-start="2997" data-end="3067">Ein Erlebnis, das bleibt – und sich doch immer wieder neu erfindet</strong></h2>
<p data-start="3069" data-end="3277">Die Adventsmesse der Koppel 66 ist längst mehr als ein Ausstellungstermin. Sie ist ein Ritual, ein kreativer Treffpunkt, ein Ort der Begegnung – und Jahr für Jahr ein inspirierender Auftakt zur Adventszeit. Zwischen historischen Ziegeln, drei Etagen voller Ideen und den warmen Stimmen der Kunsthandwerker:innen wird deutlich: Hier entsteht nicht nur Kunst. Hier entsteht Atmosphäre – und Gemeinschaft.</p>
<p data-start="3476" data-end="3574"><strong data-start="3476" data-end="3574" data-is-last-node="">Kommen Sie vorbei, tauchen Sie ein und lassen Sie sich von den handwerklichen Fertigkeiten verzaubern.</strong></p>
<h6 data-start="3476" data-end="3574"><strong data-start="3476" data-end="3574" data-is-last-node=""><br />
</strong><br />
Produktfotos: © Bernd Görtz</h6>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>St. Georg in Farbe – Kunst, die den Stadtteil verzauberte</title>
		<link>https://designkunst.com/st-georg-in-farbe-kunst-die-den-stadtteil-verzauberte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 19:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[Nature forever – Eine Farbenbühne geht zu Ende Die Bunte Galerie, ein wunderbarer Event ging gestern mit der Finissage zu Ende. Bunt, vielfältig, lebendig –&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-start="122" data-end="182"><strong>Nature forever – Eine Farbenbühne geht zu Ende</strong></h2>
<p data-start="184" data-end="508">Die Bunte Galerie, ein wunderbarer Event ging gestern mit der Finissage zu Ende. Bunt, vielfältig, lebendig – so kennt man St. Georg in Hamburg. Doch in diesem Spätsommer wurde das Viertel noch farbenfroher: 32 Künstler*innen aus der Nachbarschaft präsentieren ihre Werke an 34 besonderen Orten. Vom Arcotel am Steindamm mit einer Gemeinschaftsausstellung bis zu ausgesuchten Geschäften in der Lange Reihe und darüber hinaus verwandelten Künstler*innen den Stadtteil in eine begehbare Galerie.</p>
<p data-start="510" data-end="778">Los ging&#8217;s am <strong data-start="524" data-end="538">21. August</strong> mit einer festlichen Gemeinschaftsausstellung im Arcotel – ein Abend voller Begegnungen, Inspiration und natürlich: Kunst! Übrigens auch mit einer Überraschung, also es lohnte sich dabei zu sein! Danach hieß es vier Wochen lang flanieren, entdecken und staunen – <strong data-start="730" data-end="775">vom 23. August bis zum 22. September 2025</strong>.</p>
<h3 data-start="780" data-end="1140"><strong data-start="783" data-end="832">Nature forever – oder Natur zum Mitnehmen</strong></h3>
<p data-start="780" data-end="1140">Mit dabei: meine Werke, <a href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">gemaltes SoSein</a> und immer <em data-start="878" data-end="892">en plein air</em> – direkt in und mit der Natur. Diese freien Arbeiten sind für mich ein Training der Kunst in der Freiheit und eine tiefe Verbindung mit der Natur. Meine Werke sind eine Liebeserklärung an das Leben, an Blüten, Licht und der lebendigen Dynamik. Zu sehen gab es meine Arbeiten im schönsten Blumenladen in Hamburg, <a href="https://hortensia.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="1053" data-end="1066">Hortensia</strong></a>, im national bekannten <a href="https://kraeuterhaus.net/" target="_blank" rel="noopener"><strong data-start="1071" data-end="1086">Kräuterhaus</strong> </a>und in meinem eigenen Kreativstudio <strong data-start="1122" data-end="1137">designkunst</strong>.</p>
<p data-start="780" data-end="1140">Weiter Info mit Lageplan unter <a href="https://buntegalerie.com/" target="_blank" rel="noopener">bunte Galerie St. Georg</a></p>
<h3 data-start="1357" data-end="1597"><strong data-start="1360" data-end="1415">Ein Viertel, unzählige Blickwinkel, eine Einladung an die Kunst</strong></h3>
<p data-start="1357" data-end="1597">Die Vielfalt der Menschen und ihrer Kunst war überwältigend. Das Feedback ausschliesslich positiv, schon aufgrund einer hohen Qualität der künstlerischen Arbeiten. Auch die Presse nahm die Initiative großartig auf! In verschiedenen Tageszeitungen wurde darüber berichet und auch NDR wberichtete gleich mehrmals im über die Kunstaktion! Es war für alle eine Überraschung, wie kreativ St. Georg sein kann, und wie interessiert auch Geschäftsleute an der Kunst sind – und so manches Stück Inspiration fand ein neues Zuhause.</p>
<p><span style="color: #0099af;">Sie sind interessiert an einem Werk aus der Kollektion nature for everr? Mit einer Terminvereinbarung können Sie jederzeit vorbei kommen und die Vielfalt der gemalten Werke (<strong><a style="color: #0099af;" href="https://designkunst.com/artwork/" target="_blank" rel="noopener">&gt; hier ein kleiner Überblick</a></strong>) bewundern oder käuflich erwerben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein große Dankeschön an den Initiator Stefan Zinkgraf (li), an all die Sponsoren und Interessierten!</p>
<figure id="attachment_9956" aria-describedby="caption-attachment-9956" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9956 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2025/09/kraeuterhaus_3-240x300.png" alt="bunte galerie eindrücke" width="240" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-9956" class="wp-caption-text">im Kräuterhaus, Koppe, Artwork von Sybs Bauer</figcaption></figure>
<figure id="attachment_9954" aria-describedby="caption-attachment-9954" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9954 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2025/09/eroeffnung_3-240x300.png" alt="" width="240" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-9954" class="wp-caption-text">Bei der Eröffnung, Stefan, Sybs, Sven (mit Artwork von Sybs)</figcaption></figure>
<figure id="attachment_9955" aria-describedby="caption-attachment-9955" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9955 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2025/09/hortensia_3-240x300.png" alt="" width="240" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-9955" class="wp-caption-text">Hortensia, Lange Reihe, artwork von Sybs Bauer</figcaption></figure>
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<figure id="attachment_9973" aria-describedby="caption-attachment-9973" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9973 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2025/09/designkunst_2-240x300.png" alt="" width="240" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-9973" class="wp-caption-text">designkunst</figcaption></figure>
<figure id="attachment_9974" aria-describedby="caption-attachment-9974" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9974 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2025/09/designkunst_4-240x300.png" alt="" width="240" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-9974" class="wp-caption-text">designkunst</figcaption></figure>
<figure id="attachment_9975" aria-describedby="caption-attachment-9975" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9975 size-medium" src="https://designkunst.com/wp-content/uploads/2025/09/designkunst_3-240x300.png" alt="" width="240" height="300" /><figcaption id="caption-attachment-9975" class="wp-caption-text">designkunst</figcaption></figure>
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		<title>overloaded</title>
		<link>https://designkunst.com/overloaded/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 10:01:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc-row-container container"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1764325560286"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Die Kunst, sich nicht zu verlieren</h2>
<p>Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber nach Wochen der unaufhörlichen Politikdominanz, die nicht aufhören will, sehne ich mich danach, alle sozialen Medien hinter mir zu lassen. Warum? Zu viel Input. Zu absurd das Gelesene. Und vor allem: zu schwierig, sich davon nicht beeinflussen zu lassen.Schlicht: overloaded.<span id="more-9540"></span></p>
<h3>Overloaded an Informationen</h3>
<p>Und leider auch ein <a href="https://designkunst.com/wenn-zu-viel-zum-problem-wird/" target="_blank" rel="noopener">Zuviel</a> an unnützem Wissen. Ein Beispiel gefällig? Was bringt es Ihnen wirklich zu wissen, dass jemand auf irgendeinem Kongress war? (Übrigens: Gibt es heute überhaupt noch ein Thema, das nicht zum „Summit“ erhoben wird?) Viel wertvoller wären weiterführende Links zu tiefgründigen Vorträgen oder Einblicke in inspirierende Diskussionen. Doch sind wir ehrlich – ist das nicht oft nur Ablenkung? Das Gefühl, dabei sein zu müssen, informiert zu sein, und vielleicht sogar mit einem Kommentar sichtbar zu werden? Aufmerksamkeit als Währung. Und täglich erreichen mich neue Angebote, wie ich mehr Likes sammeln kann – als ob Likes automatisch zu sinnvollen Aufträgen führten.</p>
<h3>Overloaded an Konsum</h3>
<p>Noch gravierender ist unser Konsumverhalten – eigentlich unser Hauptproblem. Denn wir konsumieren Informationen und Produkte unreflektiert, oft getrieben von äußeren Einflüssen, in der Hoffnung, damit innere Defizite auszugleichen. Der bekannte Designer <a href="https://designkunst.com/die-wiederentdeckung-des-industriedesigners-louis-l-lepoix/" target="_blank" rel="noopener">Louis L. Lepoix</a> sagte in den 70er Jahren treffend: „Die Welt ist in Unordnung geraten.“ Damals meinte er die äußere Welt – heute ist die Unordnung exponentiell gewachsen.</p>
<h3>Ordnung beginnt im Inneren</h3>
<p>Die Herausforderung liegt auf der Hand: Wir müssen unsere Welt wieder in Ordnung bringen. Doch, und hier liegt ein entscheidender Denkfehler, dies gelingt nur, wenn wir zuerst unsere innere Welt klären. Warum? Weil unser unstillbarer Hunger nach Konsum und Informationen darauf basiert, dass wir ihnen einen Wert zuschreiben – unseren eigenen Wert. Geld, Titel und Macht erscheinen als Mittel zur Anerkennung, doch in Wahrheit geht es um eine tiefere Sehnsucht: die nach Liebe und Zugehörigkeit. Werbung spielt virtuos mit dieser Illusion – und ein Teil von uns will sie nur allzu gerne glauben.</p>
<h3>Was ist unser wahrer Wert?</h3>
<p>Doch unser Wert liegt nicht in unserem Kontostand oder unserer Visitenkarte. Er liegt in unserer Lebendigkeit, in unserer Existenz selbst. Das wahre Wunder ist das Leben – Ihr Leben. Ihr Herz, das schlägt, Ihr Atem, der fließt. Der Wert liegt in der Tatsache, dass zwei Zellen sich vermehrten, Sie wachsen ließen – dass Sie dies hier lesen können.<br />
Könnten wir diesen Wert wirklich erkennen, würde sich vieles in unserem Leben anders fügen – nicht nur leichter, sondern auch sinnvoller.</p>
<h3>Die zwei Seelen in unserer Brust</h3>
<p>Wie Goethe es durch Faust ausdrückt: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“ Die eine strebt nach äußerer Anerkennung, nach Macht, nach Besitz. Die andere sucht nach innerem Gleichgewicht, nach Sinn und Authentizität – kurz, nach sich selbst.<br />
Hier braucht es ein neues Verständnis. Ein Wandel vom Haben zum Sein. Der Psychoanalytiker Erich Fromm hat dies bereits meisterhaft in seinem Buch <a href="https://www.amazon.de/Haben-oder-Sein-seelischen-Gesellschaft/dp/342334234X" target="_blank" rel="noopener">Haben oder Sein</a> beschrieben. Doch wie jeder Wandel erfordert auch dieser Training – so, wie unser Körper, wollten wir ihn für einen Marathon trainieren. Es braucht bewusste Praxis, Reflexion und einen offenen, ehrlichen Austausch. Hier liegt die wichtigste Grundlage für eine <a href="https://designkunst.com/strategie/" target="_blank" rel="noopener">kreative Unternehmensstrategie</a> und ein erfolgreiches <a href="https://designkunst.com/formbildung/#trainings" target="_blank" rel="noopener">Innovationsmanagement</a>.</p>
<h3>Gemeinsam eine neue Richtung einschlagen</h3>
<p>Wenn wir nachhaltige Veränderungen, echte Innovationen und eine Welt schaffen wollen, die nicht nur funktioniert, sondern floriert, dann ist es an der Zeit, unsere Gedanken bis zum Wesentlichen zu verdichten – um dann gemeinsam ins Handeln zu kommen. Wahre Veränderung braucht jedoch eine gemeinsame Vision, und die lässt sich am besten durch das <em>Utopisieren</em> entdecken . (Eine faszinierende Methode übrigens, die oft zu überraschenden Erkenntnissen führt, entwickelt von der PG Design.Ethik im <a href="https://www.vdid.de/" target="_blank" rel="noopener">VDID,</a> an der ich seit Jahren teilnehme.)<br />
Wenn wir dieses Denken mit den Gestaltungsprinzipien der Natur verweben (mehr dazu in meinem Buch <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis</a>), rückt die Wahrnehmung ihrer tiefen Schönheit in den Mittelpunkt. Und was wir als schön empfinden, wollen wir bewahren – fast wie von selbst führt uns dieser Prozess zurück zu unserem eigenen Natur-Sein.</p>
<p>Sie fragen, wie der Weg aussehen mag? Lassen Sie uns diesen Prozess nicht nur theoretisieren, sondern praktisch gestalten. Lassen Sie uns Erfahrungen austauschen, Ideen entwickeln und echte Veränderungen anstoßen.</p>
<h3><strong>Sind Sie dabei? Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen – ich freue mich auf den Austausch!<br />
Rufen Sie mich an 040 23690894 oder scheiben Sie mir eine Mail: info(add)designkunst.com</strong></h3>
<p>Newsletter</p>
<p>Kennen Sie unseren Newsletter? Nein?<br />
Regelmäßig unregelmäßig erscheint er mit Themen über Design, Markenbildung, Unternehmenskultur und aktuellen Gedanken.<br />
<strong><a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/">Anmeldung</a></strong></p>
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		<title>Neues Jahr 2025</title>
		<link>https://designkunst.com/neues-jahr-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 13:52:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[keaedition]]></category>
		<category><![CDATA[loslassen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[natürliches kreieren]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahrsgruss 2025]]></category>
		<category><![CDATA[sustainability]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Von der Natur lernen]]></category>
		<category><![CDATA[zulassen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Jahresbeginn – Zeit für Reflexion und Neuanfang Der Beginn eines neuen Jahres lädt uns ein, innezuhalten, das Vergangene zu betrachten und den Blick nach&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Ein Jahresbeginn – Zeit für Reflexion und Neuanfang</strong></h2>
<p>Der Beginn eines neuen Jahres lädt uns ein, innezuhalten, das Vergangene zu betrachten und den Blick nach vorne zu richten. Welche Ziele setzen Sie sich? Welche Träume möchten Sie verwirklichen? Doch in diesen turbulenten Zeiten fühlen sich klassische Vorsätze wie „mehr Sport treiben“ oder „weniger Zeit auf Social Media verbringen“ oft unzureichend an. Was wir uns im Grunde wünschen, ist etwas Tiefergehendes: Frieden, weniger Chaos und einen echten, respektvollen Dialog – über die großen wie auch die kleinen Themen unseres Lebens.</p>
<p>Ist das eine zu große Aufgabe für die Einzelne, den Einzelnen? Ganz und gar nicht. Denn wahrer Frieden beginnt in uns selbst. Jeder von uns hat die Möglichkeit, einen Beitrag zu leisten. Es beginnt damit, die eigenen inneren Konflikte zu erkennen und zu lösen, Frieden mit sich selbst zu schließen. Mit dieser inneren Ausgeglichenheit fällt es leichter, in Dialog zu treten – auch bei schwierigen Themen. Eine friedvolle oder zumindest friedlichere Haltung kann Berge versetzen und Türen öffnen, die vorher verschlossen schienen.</p>
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<h3>Brücken bauen – Inspiration und Balance</h3>
<p>In meiner Arbeit, vor allem wenn es um ganzheitliche Markenbildung und eine nachhaltige Creative Culture geht, sehe ich mich als Brückenbauer. Ich verbinde unterschiedliche Abteilungen und Persönlichkeiten, um sie nicht nur in die strategische Ausrichtung einzubinden, sondern sie dafür zu begeistern. Das ist stets eine Herausforderung, denn jede und jeder bringt eigene Perspektiven und Ziele mit. Dennoch bleibt es ein vertrauter Prozess, der immer wieder aufs Neue inspiriert.</p>
<p>Was gibt mir dabei Kraft und Orientierung? Die Natur. Sie ist meine größte Lehrmeisterin, eine Quelle unerschöpflicher Weisheit. Eine ihrer wertvollsten Lektionen hat sich tief in mir verankert: die Verbundenheit mit allem, das Streben nach Balance und die Fähigkeit, im richtigen Moment loszulassen. Genau diese Essenz spiegelt sich in meinem Buch <em>formatio naturalis</em>, das mit einer Botschaft der Natur schließt, die mir besonders am Herzen liegt:</p>
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<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0099af;"><strong>»<em>Tritt zur Seite und gib der Leere Raum, damit die Fülle des natürlichen Kreierens entstehen kann.« </em></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Komplex? Vielleicht. Doch diese Botschaft fordert nicht Rückzug oder Untätigkeit. Sie lädt uns ein, Wissen zu sammeln, es loszulassen und dem natürlichen Fluss Raum zu geben. Die Natur führt uns diesen Kreislauf eindrucksvoll vor Augen: Ein Samen fällt zur Erde, ruht geduldig, bis er keimt und wächst. Ein Baum lässt seine Blätter fallen, die andere Lebewesen nähren, und erhält dafür neue Energie. Durch dieses Wechselspiel entsteht Balance – eine Dynamik, die aus Leere neue Fülle schafft.<br />
Dasselbe Prinzip gilt für Dialoge, strategische Ideen oder Designprozesse. Manchmal braucht es die Geduld, Gedanken ruhen zu lassen, um Klarheit zu gewinnen und die stimmige Richtung zu erkennen. So entsteht Raum für kreative Erneuerung und nachhaltiges Wachstum – in der Natur wie in der Arbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mach Platz und lass der Natur ihren Lauf</h3>
<p>Im kreativen Prozess wie im persönlichen Leben bedeutet das: Verstehen Sie die Fragestellung in ihrer Tiefe, und lassen Sie dann Ihre überkomplexen Gedankenmuster und Kontrollmechanismen los. Schaffen Sie Raum – inneren Freiraum, der sich oft wie von selbst öffnet, sobald wir unsere eigenen Barrieren beiseite räumen.</p>
<p>Versuchen Sie es: Tauchen Sie ein in eine natürliche Stille, in der intuitive und organische Lösungen ihren Ursprung haben. Es klingt simpel – und doch ist es eine Herausforderung. Denn dieser Ansatz widerspricht unserem gewohnten (und oft wirtschaftlich getriebenen) Denken. Gleichzeitig ist er verblüffend einfach, weil er unserer inneren Natur entspricht.</p>
<p>Alles in uns strebt nach Balance. Und genau deshalb funktioniert es.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In meinem Buch <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>formatio naturalis</em></a> teile ich zahlreiche Ansätze, die den Fokus auf das natürliche Werden und eine ungehinderte Ideenfindung für Innovationen legen. Ich bin überzeugt, dass ein gestalterischer Prozess, der sich an der Natur orientiert, neue Perspektiven eröffnet, kreative Lösungen hervorbringt – und dabei auch noch Freude bereitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ergo ist meine Vision für die Wirtschaft, für unser gesellschaftliches und persönliches Leben für das Jahr 2025 – und darüber hinaus: Mehr von der Natur zu lernen, uns mehr dem natürlichen Kreieren zu öffnen und freudvoll jeden Moment zu genießen. </strong><br />
<strong>In diesem Sinne wünsche ich euch ein kreatives, nachhaltiges und erfülltes Jahr 2025!</strong></p>
<p><strong>Ihre Dr. Sybs Bauer</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sosein im Dasein &#8211; ein Rückblick</title>
		<link>https://designkunst.com/sosein-im-dasein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 15:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artwork]]></category>
		<category><![CDATA[artwork von sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[designkunst]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Freilichtmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Naturwissen]]></category>
		<category><![CDATA[offenes Atelier]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Sosein]]></category>
		<category><![CDATA[Sosein im gemalten Dasein]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[Offenes Atelier Einige meiner Werke haben während des offenen Ateliers Sosein im gemalten Dasein neue Besitzer*innen gefunden! Es war ein durchschlagender Erfolg für die Freilichtmalerei.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Offenes Atelier</h2>
<p>Einige meiner Werke haben während des offenen Ateliers <a href="https://designkunst.com/sosein/" target="_blank" rel="noopener">Sosein im gemalten Dasein</a> neue Besitzer*innen gefunden! Es war ein durchschlagender Erfolg für die Freilichtmalerei. Ich durfte viele tiefgründige und bedeutungsvolle Gespräche führen und ebenso heitere Stunden mit Menschen verbringen, die den Weg zu mir fanden – und das aus unterschiedlichsten Ecken der Welt! Gäste aus Australien, Südafrika und Frankreich waren dabei, sowie einige, die extra aus Stuttgart, Berlin und Issum angereist sind – einfach wunderbar!</p>
<p>Natürlich durfte ich auch Hamburger*innen in meiner Bel Étage willkommen heißen. Ich bin zutiefst dankbar für diese kostbare Zeit und auch sehr glücklich, dass einige meiner Werke nun weiterziehen dürfen!</p>
<h3>Offen mit Anmeldung</h3>
<p>Da mich viele fragten, ob es nicht auch an anderen Tagen möglich wäre, das Atelier zu besuchen, öffne ich nun gern auf Anfrage meine Tür für weitere Interessierte. Ich freue mich darauf, mit Ihnen eine gute Tasse Tee zu genießen. Auch wenn das Atelier nicht mehr exakt so aussieht wie während der Ausstellung – das ist nun einmal das Schicksal der später Kommenden – gibt es noch wunderbare Highlights zu sehen.</p>
<p>Denken Sie auch an Weihnachten – ein Original voller natürlicher Lebendigkeit als Geschenk wird sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen und nachhaltig wirken!</p>
<p><span style="color: #0099af;">Schreiben Sie mir eine Mail unter info(add)designkunst.com oder rufen mich an 040 2369 0894!</span></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p><em>Some of my works found new owners during the open studio <a href="https://designkunst.com/sosein/" target="_blank" rel="noopener">S0sein im gemalten Dasein</a> ! It was a resounding success. I was able to have many deep and meaningful conversations and spend happy hours with people who found their way to me &#8211; from different corners of the world! There were guests from Australia, South Africa and France, as well as some who came especially from Stuttgart, Berlin and Issum &#8211; simply wonderful!</em></p>
<p><em>Of course I was also able to welcome people from Hamburg to my Bel Étage. I am deeply grateful for this precious time and also very happy that some of my works can now move on!</em></p>
<p><em>Since many have asked me whether it would be possible to visit the studio on other days, I am now happy to open my door to other interested parties upon request. I look forward to enjoying a good cup of tea with you. Even if the studio no longer looks exactly the same as it did during the exhibition &#8211; that is just the fate of those who come later.</em></p>
<p><em>Also think about Christmas &#8211; an original full of natural liveliness as a gift will certainly leave a lasting impression and have a lasting effect! Please give me a call 040 2369 0894 or write me an email info(add)designkunst.com</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>KI empowering ID?</title>
		<link>https://designkunst.com/ki-empowering-id/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2024 07:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AI]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlicher Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[NI]]></category>
		<category><![CDATA[Projektleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist die Künstliche Intelligenz wirklich intelligent? Als Designerin ist Neugierde ein wesentlicher Teil meines Berufs. Daher kann ich die Künstliche Intelligenz (KI) nicht einfach ignorieren,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="uk-container">
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<p><strong>Ist die Künstliche Intelligenz wirklich intelligent?</strong></p>
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<p>Als Designerin ist Neugierde ein wesentlicher Teil meines Berufs. Daher kann ich die Künstliche Intelligenz (KI) nicht einfach ignorieren, sondern möchte wissen, ob sie die Natürliche Intelligenz (NI) jemals wirklich ablösen kann. Um das herauszufinden, tauche ich in die verschiedenen KI-Systeme ein – was angesichts der immer zahlreicher werdenden Angebote nahezu unmöglich erscheint.</p>
<p>Mein Fokus liegt dabei auf der Gestaltung, und so engagiere ich mich seit einem Jahr als Projektleiterin im <a href="https://www.vdid.de/" target="_blank" rel="noopener">VDID</a> intensiv dafür, Wissen über KI zu bündeln. Neben den regelmäßigen Treffen organisiere ich Vorträge, etwa von Unternehmensberatungen wie Deloitte über den Einsatz von KI in Konzernen, aus juristischer Perspektive von Lausen Rechtsanwälte sowie analoge Workshops.</p>
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<p><strong>&#8222;Du musst mir erklären, was ich sehe&#8220;<br />
</strong>So oder so ähnlich würde dich eine KI fragen, wenn sie könnte. Denn der Prompt allein reicht oft nicht aus. Wie kreativ und zielgerichtet Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt werden kann, konnten wir in unserem KI-Workshop mit dem Fotografen und KI-Generierer der ersten Stunde <strong><a href="https://www.detkempke.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Det Kempke</a></strong> in Hamburg erleben. Es geht nicht immer schnell, aber wenn man weiß, was man erreichen will und in welchem Stil, ist das Tool – in diesem Fall Midjourney – perfekt, auch für das Produktdesign, einsetzbar. Doch man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass man fast die Sprache eines Kleinkindes verwenden muss, damit die KI versteht, was man will. Technische Angaben versteht die KI oft nicht. Und ganz ohne den zusätzlichen Einsatz von Photoshop geht es nicht. Und zum Genuss eines leckeren Essen brauchten wir auch keine KI.</p>
<p><strong>AI empowering ID</strong><br />
Mein Kollege Jichao [tzi:schau] Zhu (BSH) präsentierte uns zuerst die verschiedenen Generationen der KI und die damit verbundene wachsende Kontrolle der Nutzer:innen. Ähnlich wie in unserem Workshop gilt: Prompts allein sind fast schon überholt. In der 2. Generation der KI geht es bereits um die Nutzung von Referenzen und detaillierte Veränderungen. Die 3. Generation ermöglicht sogar, vom Sketch zum fertigen Bild zu gelangen und live zu arbeiten. Dafür nutzt Jichao Zhu das Plugin Krita-AI-Diffusion, das auf der Plattform Krita installiert werden muss.</p>
<p>In einem Live-Beispiel konnten die Teilnehmenden sich davon überzeugen, dass die KI nicht die Arbeit einer Designerin übernehmen wird, jedoch helfen kann, schneller ans Ziel zu kommen. Besonders erfreulich: Wer gut skizzieren kann, ist hier im Vorteil. Je besser die Skizze, desto weniger Nacharbeit ist mit der KI notwendig. Allerdings geht auch hier nichts mit nur ein paar Klicks – es bleibt, wie bisher, ein längerer Weg, bis das Ergebnis wirklich zufriedenstellend ist. Selbst die Basics der Geometrien lassen sich als Ansatz für eine weitere Entwicklung generieren – hier kommt Geometry Generation zum Einsatz.</p>
<p>Krita-AI-Diffusion will man am liebsten sofort installieren, doch Vorsicht: Die Hardware- und Grafikkartenanforderungen sind nicht zu unterschätzen und die Installation ist nicht ganz einfach – besonders für Mac-User kann es komplizierter werden. Unterstützung bietet Jichao gerne an, sowohl für die Installation als auch für Schulungen, die er inhouse oder digital durchführt.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> KI als Tool für uns nutzen &#8211; und nicht umgekehrt &#8211; dass wir zum Tool der KI werden.</p>
<h6>
Bildgenerierung durch Jichao Zhu</h6>
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			</item>
		<item>
		<title>über den Designer Lurelle Van Arsdale Guild</title>
		<link>https://designkunst.com/ueber-den-designer-lurelle-guild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2024 11:34:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[designgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Lurelle Guild]]></category>
		<category><![CDATA[Produktdesign]]></category>
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					<description><![CDATA[Dank Anthony Smith, einer meiner ehemaligen RCA-Kollegen, erfuhr ich von dem Designer Lurelle Guild. Und nachdem ich über Louis L. Lepoid vor kurzem einen Vortrag&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dank Anthony Smith, einer meiner ehemaligen RCA-Kollegen, erfuhr ich von dem Designer Lurelle Guild. Und nachdem ich über Louis L. Lepoid vor kurzem einen Vortrag hielt, der zur gleichen Zeit wie die Lurelle Guild als Designer in Deutschland Unmengen von Produkten entwarf, muss ich unbedingt dieses Video (link unten) eines offensichtlich vergessenen amerikanischen Designers verlinken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Designstudierende kennen wahrscheinlich aus ihrer Recherche und wenn sie Designgeschichte lernten, den Electrolux-Staubsauger, der 1937 von Lurelle Guild für Electrolux entworfen wurde – und nicht, wie viele glauben würden, von Raymond Loewy. Und was mir nicht bewusst war, sind die enormen verschiedenen Funktionsteile, die enthalten waren, hauptsächlich um einen Motor für viele Arten von Arbeiten zu nutzen.  Lurelle Guild war vermutlich der Erste, der das Modulsystem in die Industrie einführte. Neben dem All-In-One-Staubsauger gibt es u.a. als weiteres Nachfüllobjekt einen einfachen Lippenstift. Ein weiteres Beispiel, dass Nachhaltigkeit schon immer Aufgabe und Vorgehensweise von gutem Design war und immer noch ist.</p>
<p>Lurelle Guild war unglaublich in seinem Schaffen, von Illustrationen über Produkte bis hin zu Innenausstattungen von Zügen. Getoppt wird sein Werk durch den Wiederaufbau eines ganzen Dorfes aus dem 18. Jahrhundert unter Verwendung alter Häuser aus ganz Amerika.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lurelle Van Arsdale Guild wurde 1898 in Syracuse, NY, geboren. Er besuchte die Syracuse University, wo er Malerei und einige freiberufliche Designtätigkeiten studierte. Nach seinem Abschluss zogen er und seine Frau nach New York City. Er studierte Design- und Handwerksmethoden des 17. und 18. Jahrhunderts, sammelte Antiquitäten und nutzte sein Wissen, um Altes mit Neuem zu verbinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für alle Industriedesign-Enthusiasten ist dieses Video ein Teil der Designgeschichte und ein must-see.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5ilqxsy3Zxg" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/watch?v=5ilqxsy3Zxg</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Electrolux vacuum cleaner, model 30, designed 1937, here the model from ca 1950.<br />
Foto credits: Jennifer Komar Olivares and Enrique Olivares Jr., <a href="https://new.artsmia.org/" target="_blank" rel="noopener">Minneapolis Institute of Art</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Personal Branding: Widerspruch oder Chance?</title>
		<link>https://designkunst.com/personal-branding-widerspruch-oder-chance/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 07:46:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Markengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[brand design]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[designerin Sybs Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[die kunst des dienens]]></category>
		<category><![CDATA[ganzheitliches design]]></category>
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					<description><![CDATA[Als Designerin liegt mein Fokus darauf, Marken zu kreieren und Unternehmen ein unverwechselbares und ganzheitliches Erscheinungsbild zu verleihen, im Produkt, in der Kommunikation und in&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Designerin liegt mein Fokus darauf, Marken zu kreieren und Unternehmen ein unverwechselbares und ganzheitliches Erscheinungsbild zu verleihen, im Produkt, in der Kommunikation und in der Unternehmenskultur. Durch verschiedene Angebote, die immer wieder den Weg in meine Mailbox finden, stellt sich mir eine grundsätzliche Frage zum Thema <em>Personal Branding</em>: Kann ich selbst, ja darf ich überhaupt, eine <em>Marke</em> sein, wenn ich täglich daran arbeite, die Marken meiner Kunden zu stärken?<br />
Es scheint ein Widerspruch zu sein. Wie kann ich mich als Marke positioniere, ohne dass dies meine Arbeit für die Marken meiner Kunden beeinflusst? Oder anders gefragt: Sollte ich mich als Designerin überhaupt als Marke begreifen, oder läuft das dem eigentlichen Ziel meiner Arbeit entgegen? Oder wird &#8222;meine Marke&#8220; doch eher durch den Erfolg meiner Kunden und deren Feedback mit Inhalt gefüllt? Werde ich nicht ebenso wie die Werbung – die erst nach einer Markenbildung ansteht – zur Verführerin meiner selbst?</p>
<h3>Was ist Personal Branding?</h3>
<p>Aber was ist eigentlich der Super-Trend Personal Branding? Einfach das Gesicht zu allem mehrfach hinzufügen? Und auf linkedin mit namedropping aufzeigen, auf welcher Veranstaltung man wen traf? Zumindest steht bei der Personenmarke die Person im Zentrum mit dem Ziel der eigenen Karriere. Aber Selfies reichen hier nicht aus, ebensowenig wie ein Logo ein Unternehmen in ein Markenunternehmen verwandelt. Es müsste weit vielfältiger und umfassender sein – wenn es denn wirklich sinnvoll sein sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Was ist wichtiger – meine persönliche Marke, oder die Qualität und Wirkung meiner Projekte?<br />
Wie viel Personal Branding ist notwendig und wann wird es zum Stolperstein?<br />
Die Frage stellte ich mir und anderen.</strong></em></p>
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<p>Das Argument einer Kollegin pro Personal Branding, lautet, dass für Kund*innen und Partner*innen die Designwelt total unübersichtlich sei, da die Zahl der Designer*innen massiv gestiegen sei ebenso wie die Spezialisierungen im Design. Wer sollte da den Überblicke bewahren, wenn nicht durch ein jeweiliges Personal Branding, also &#8222;eine gut aufgestellte Visitenkarte zu den Kompetenzen und Profil&#8220;? Allerdings weisst sie auch auf den schmalen Grad zwischen eitler Selbstinszenierung hin, einer übergriffigen Attitüde, und der sachlichen als auch empathischen Selbstvorstellung. Eine Herausforderung, die leicht aus dem Gleichgewicht geraten kann. Ein weiteres Argument, der Markt bestimme. Aber, ist es richtig dem Markt zu folgen, oder wäre es eher sinnvoller – gerade im Design – und vielleicht auch menschlicher, neue Wege zu finden?</p>
<h3>Wirkung wird zur Ursache</h3>
<p><a id="ember750" class="ember-view" href="https://www.linkedin.com/in/ines-katrin-hinz-97b22817/" target="_blank" rel="noopener"></a>Spontan kann man den Argumenten nicht widersprechen. Werte und Können müssen transportiert werden, um Vertrauen zu schaffen. Für die eher leisen Kreativen unter uns, ist das eine schwierige Aufgabe. Wer wie ich sich als <a href="https://designkunst.com/die-kunst-des-dienens-eine-philosophische-betrachtung/" target="_blank" rel="noopener">Dienstleisterin</a> begreift, stellt den Fokus auf den Erfolg des Kunden. Weniger spontan und ein paar Gedanken mehr, fällt mir auf, dass gerade die vielen neue Spezialisierungen im Design die Ursache für den fehlenden Überblick und dadurch als Argumente für die Notwendigkeit eines Personal Brandings dienen. Diese Aufsplitterung, die nicht einmal unter dem Überbegriff Design stattfinden, führten ins Chaos – für Kunden, Partner und für Designer*innen selbst. Und das Chaos wird zur Ursache für das Personal Branding. Ergo, die Wirkungen werden zur neuen Ursache, statt die Ursache zu ändern für neue Wirkungen.<br />
Dabei stellt sich mir auch gleich die nächste Frage, wird hier nicht die eigene Bedeutsamkeit ins Außen verlagert, statt sie im Inneren zu finden? Und ist es nicht ein weiterer Informationsüberschuss für unsere überflutete Welt? Aus der Natur können wir lernen (siehe <a href="https://keaedition.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis</a>), dass Information ein wichtiger Teil des Lebens selbst ist, aber im Übermaß zu Chaos führt.</p>
<h3>Wer bin ich?</h3>
<p>Anders ausgedrückt: Wer Personal Branding wirklich umsetzen wollte, müsste die drei wichtigsten (Lebens-)Fragen, die das Leben uns stellt, für sich beantworten können: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Fragen, die es wert sich gestellt zu werden, zu diskutieren und zu philosophieren, aber wirklich beantworten gelingt wohl niemanden so recht.</p>
<h3>Ordnung</h3>
<p>Es würde uns in der Designbranche mehr als nur gut tun, zu reduzieren, einheitlich aufzutreten und User-Centered zu agieren – also den so wichtigen Überblick für unsere Kunden zu ermöglichen. Eigentlich ist genau das unsere Aufgabe: Ordnung in die Unordnung zu bringen &#8211; hier fällt mir ein Zitat des Designers <a href="https://designkunst.com/der-zukunft-voraus/" target="_blank" rel="noopener">Louis Lepoid</a> ein: &#8222;Die Dinge sind in Unordnung geraten&#8220;. In der Markenbildung heisst es, eine Grundordnung zu schaffen. (Kaum schreibe ich es, erinnere ich mich an ein hörenswerter <a href="https://open.spotify.com/episode/4kYIxes7aZMGdjKrjFQfFS?si=iLHkvwu0THe-PNHg1RQ4mQ&amp;nd=1&amp;dlsi=0db24dabc9c44d21" target="_blank" rel="noopener">Podcast</a> mit Rafael Gielgen, Trendscout bei Vitra mit Dr. Nicole Haaf. Gielgen benutzte &#8222;Grundordnung&#8220;, um sich von alten Denkmustern zu befreien.) Im Produkt, Ordnung durch Reduktion. In der Kommunikation werden Worte, Werte und Handeln spannend in Einklang gebracht – und in einer Ordnung kommuniziert.</p>
<p>Mit dieser Einstellung wird jedes Personal Branding im Design zur einer weiteren Zersplitterung in der Branche, und unser wunderbar Beruf unsere die Kreativität, die Unternehmen Erfolg ermöglicht, findet sich im Chaos wieder. Ergo, jedes Personal Branding im Design differenziert statt vereint.</p>
<p><strong>Natürlich bin ich eine Marke – rein umgangssprachlich ganz sicher!</strong></p>
<p>Wenn Sie einen kreativen Kopf suchen, eine vielseitige und achtsame Designerin, die Ihre Produkte in Szene setzt, Ihre Marke zum Strahlen bringt und Sie begleitet, um Ihre Unternehmenskultur in eine kreativ-nachhaltige zu transformieren, sollten wir uns kennenlernen!<br />
Rufen Sie mich an unter 040 2369 0894 oder schreiben Sie mir eine mail info(add)designkunst.com</p>
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