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	<title>interview &#8211; designkunst</title>
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	<description>die Kunst, Erfolg zu gestalten</description>
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		<title>Nachhaltigkeit und Beratung</title>
		<link>https://designkunst.com/nachhaltigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2023 07:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Design als Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachhaltigkeit. Was wird gefordert? Wie kann es lebendig werden? Und wieso ist Industrie-Design als Beratungskompetenz wichtig? Fragen an Dr. Sybs Bauer &#160; Dr. Sybs Bauer,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Nachhaltigkeit. Was wird gefordert? Wie kann es lebendig werden? Und wieso ist Industrie-Design als Beratungskompetenz wichtig?</h2>
<p>Fragen an Dr. Sybs Bauer</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Dr. Sybs Bauer, zunächst eine Frage zu Ihrer Vergangenheit: Haben Sie sich schon immer mit Nachhaltigkeits- und Kommunikationsthemen beschäftigt?</strong></em></p>
<p>Ich komme aus einer Ausbildung, in der es das Wort <em>Nachhaltigkeit</em> noch nicht gab, wohl aber das Denken dahinter: Gutes Design sollte langlebig und reparaturfreundlich sein, die Trennung der Materialien bei der Entsorgung war selbstverständlich. Gleichzeitig verlangte ästhetisches Design schon immer einen reduzierten Materialeinsatz und eine effektive Produktion. Diese Einstellung habe ich bis heute beibehalten. Hinzu kam, dass ich als Frau in einer Männerdomäne im Berufsalltag oft mit unüberwindbaren Vorurteilen zu kämpfen hatte, was mich schon früh zum Thema Kommunikation und Psychologie führte. Und der dritte Aspekt ist meine <a href="https://designkunst.com/es-ist-nie-zu-spaet/" target="_blank" rel="noopener">Dissertation</a>, die sich mit den natürlichen Prinzipien der Entwicklung beschäftigt. So verbinde ich drei verschiedene Bereiche, nämlich das Design, also die funktionale Ästhetik, die Psychologie, also den Menschen, und die Natur in ihrer Gesamtheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Wie sind Sie als Designerin zur Beratung gekommen?</strong></em><br />
Als Industriedesignerin, so viel Zeit muss sein. Warum ist das wichtig? Industrie Design ist Problemlösungskompetenz, ist die transformative Kraft, agiert als Brückenbauer und visualisiert Werte mit einem hohen Maß an Ästhetik! Gleichzeitig reduziert gutes Industriedesign den Materialeinsatz, vereinfacht Prozesse und ist Bindeglied zwischen Mensch, Technik und Natur. Also ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ich bin von Berufs wegen neugierig und entwerfe Visionen für die Zukunft. Aber zurück zur Frage. Der ganzheitliche Blick auf die Marke eines produzierenden Unternehmens ist intern meist nicht vorhanden. Und im Gegensatz zu klassischen Unternehmensberatungen oder Agenturen verstehe ich die Produktentwicklung. Vor allem aber verstehe ich die kreativen Prozesse für Innovationen. Für mich die wichtigste Komponente für die Herausforderungen der Zukunft. Gepaart mit einer großen Portion Kreativität und dem oben genannten Dreiklang kann ich Unternehmen schnell und flexibel beraten und begleiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Sie begleiten Transformationsprozesse, die die Ausrichtung von Unternehmen und Organisationen verändern. Wie gehen Sie dabei vor?<br />
</em></strong>In Ihrer Frage klingt das sehr groß. Das Wichtigste für mich ist, mich zu 100 % auf das Unternehmen einzulassen. Ich muss seine Herausforderungen verstehen, aber auch seine Chancen sehen! Und das muss in der Regel schnell gehen. Daraus ergibt sich die Vorgehensweise, die mit dem Management abgestimmt wird. Mein erster Ansatz ist, keine Standardmethode anzuwenden, denn jedes Unternehmen ist anders. Warum? Jede Methode, ob agil oder nicht, ist nur dann von Erfolg gekrönt, wenn die Teilnehmer*innen mitmachen!<br />
Deshalb ist es wichtig, die verschiedenen Bereiche, die oft im Clinch liegen, zu verbinden, <a href="https://designkunst.com/strategie/" target="_blank" rel="noopener">bridging gaps,</a> nenne ich das. Hier Blockaden aufzulösen und Komplexität zu vereinfachen, sehe ich als Teil meiner Aufgabe. Dann kann der Kern des Gemeinsamen freigelegt und gemeinsam definiert werden. Erst dann können wir uns alle in die gleiche Richtung bewegen &#8211; und ins Handeln kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Wie gestalten Sie den Prozess der Themen- und Ideenfindung in Unternehmen?</em></strong><br />
Das Wichtigste ist, einen Möglichkeitsraum zu schaffen. Das heißt Freiheit und Vertrauen. Erst dann können Ideen entstehen. Meine Beteiligung besteht vor allem darin, Fragen zu stellen. Fragen, die noch nie gestellt worden sind. Das Hinterfragen von alltäglichen Konditionierungen. Und mich ganz auf das Team und die Situation einzulassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Was fällt Ihnen zuerst zum Thema Nachhaltigkeit ein?<br />
</strong></em>Gleich mehrere Aspekte: Die Natur und ihre 100%ige Wiederverwertbarkeit. Selbstverantwortung, Entscheidungsfindung und Beziehungsmanagement. Und das Jetzt, in dem die freie, natürliche Kreativität zu Hause ist. Kurz: eine Transformation unseres Denkens, die wir so dringend brauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Lohnt es sich für Unternehmen, in Nachhaltigkeit zu investieren?</strong></em><strong><em><br />
</em></strong>Auf jeden Fall. Auch wenn es im Moment schwierig erscheint und finanzielle Mittel erfordert. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Unternehmen mit dem Thema Natur auseinandersetzen muss. Warum also nicht jetzt? Jetzt ist immer der richtige Zeitpunkt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Wo glauben Sie, sich als Beraterin in puncto Nachhaltigkeit profilieren zu können bzw. zu müssen?</strong></em><strong><em><br />
</em></strong>Nachhaltigkeit und die Förderung der Biodiversität sind und müssen immer mehr zur Normalität werden, wenn die Menschheit überleben will. Es geht nicht nur um Vermeidung, z.B. den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren, sondern auch um Schaffung. Mit anderen Worten: Abfall ist nicht mehr Abfall, sondern Material für Neues, wie es die Kreislaufwirtschaft fordert. Das alles geht aber nur, wenn wir verstehen, dass die wirklich große Transformation in uns selbst stattfindet, damit sie sich im Außen manifestieren kann. Das beginnt damit, dass wir uns als Teil der Natur erleben und verstehen, dass die Wunden der Natur unsere Wunden sind. Es ist an der Zeit, dass wir von unserem hohen Thron als Krönung der Schöpfung herabsteigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Inwieweit trifft Ihr Beratungsansatz ‚formatio naturalis‘ auf Ihr eigenes Leben zu?</strong></em><strong><em><br />
</em></strong>Äußerlich habe ich vieles davon immer als selbstverständlich erlebt. Meine Eltern waren noch Kriegskinder, das heißt, Überfluss und Wegwerfen gab es bei uns nicht. Zum Beispiel wurden Papier und Eisenteile akribisch gesammelt und wiederverwertet. Außerdem habe ich immer vegetarisch gegessen (damals ein Affront). Seit über 23 Jahren habe ich kein Auto mehr. Ich bin auch viel mit meinem Hund in Wald und Wiesen unterwegs. Aber wirklich wichtig ist, dass ich mich vor vielen Jahren auf die innere Transformation eingelassen habe &#8211; das ist ein ständiger Prozess, nicht immer einfach, aber sehr bereichernd! Wer einmal das Gefühl hatte, mit der Natur zu verschmelzen, erkennt die unglaubliche freudvolle Kraft und versteht, was es bedeutet, Teil eines Ganzen zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Hat sich in Ihrem Nachhaltigkeitsbestreben über die Jahre etwas geändert?<br />
</em></strong>Viele Jahre lang sind meine Vorschläge ins Leere gelaufen. So einfache Dinge wie die Produktion mit umweltfreundlichen Materialien wurden in den Unternehmen gar nicht diskutiert. Interne Strukturen verhinderten oft die Möglichkeiten. In der Werkstoffwelt hat sich viel geändert und es wird sich noch mehr ändern (müssen). Das stimmt mich sehr, sehr optimistisch! Die internen Strukturen und die Kultur zu verbessern, liegt mir sehr am Herzen, denn sie sind entscheidend für den so wichtigen kreativen Output &#8211; und für die Unternehmensmarke als Ganzes! Daher wünsche ich mir, dass mein Buch <a href="https://keaedition.com/" target="_blank" rel="noopener"> &#8218;formatio naturalis&#8216;</a> den einen oder anderen (vor allem Führungskräfte) anregt, tiefer in eine innere Transformation einzutauchen. Und das begleite ich sehr gerne. Denn es geht um &#8217;s Ganze!<br />
Denn in jedem von uns steckt so viel Potenzial, das entdeckt werden will.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie wollen mehr wissen? Treten Sie in Kontakt per mail <span style="color: #000000;"><strong>info(add)designkunst.com</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Lernen von der Natur &#8211; ein Interview mit Sybs Bauer</title>
		<link>https://designkunst.com/lernen-von-der-natur-ein-interview-mit-sybs-bauer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 10:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Buchneuheit]]></category>
		<category><![CDATA[Formbildung]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[sybs bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Von der Natur lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[Patrick Sommer von typoint bat um ein Interview mit mir und stellte spannende Fragen zu meinem Buch formatio naturalis. Auch bei typoint geht es um&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Patrick Sommer von typoint bat um ein <a href="https://www.typoint.com/entries/lernen-von-der-natur-interview-mit-dr-sybs-bauer" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> mit mir und stellte spannende Fragen zu meinem Buch<a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener"> formatio naturalis. </a>Auch bei typoint geht es um die Zukunft der Gestaltung, Typografie, Buchvorstellungen und vieles mehr. Das gesamte Interview können Sie <a href="https://www.linkedin.com/newsletters/typoint-newsletter-6988147854850547712/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> oder im Folgenden lesen:</p>
<p class="reader-text-block__paragraph">Das Buch »formatio naturalis« lädt auf eine Forschungsreise ein, um von der Natur zu lernen und ihre Weisheit in kreative Prozesse und Unternehmenskulturen zu integrieren, indem es das Kognitive mit dem Emotionalen verbindet. Im Gespräch mit der Autorin <a href="https://www.linkedin.com/in/sybs-bauer?miniProfileUrn=urn%3Ali%3Afs_miniProfile%3AACoAAAAZpGQBcgN8hd-EJZZXuTLL-Al3cEHeX0I" data-entity-type="MINI_PROFILE" target="_blank" rel="noopener">Dr. Sybs Bauer</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="reader-text-block__heading2"><em>Wie können wir von der Natur lernen und ihre Weisheit in unseren eigenen kreativen Prozess einbeziehen? </em></h3>
<p class="reader-text-block__paragraph">»Genau mit dieser Frage startete ich meine Forschungsreise. Naiv glaubte ich anfänglich, in der Evolutionsbiologie würde ich fündig, aber leider fand ich weit weniger als ich hoffte, durch ergänzende Fachgebiete jedoch unerwartet spannendes.</p>
<p class="reader-text-block__paragraph">Um von der Natur zu lernen, ist es unabdingbar, uns selbst als Teil der Natur anzunehmen und die Trennung Mensch-Natur aufzuheben. Das weitet die Fragestellung enorm aus, denn wenn wir die Natur verstehen wollen, müssen wir auch uns verstehen lernen. Das allerdings bedeutet, sich selbst zu begegnen und sich auch den eigenen Lebenslügen zu stellen. Das ist die schwierige Seite. Gleichzeitig liegt hier allerdings auch eine tiefe Erleichterung verborgen, denn in uns als Naturwesen liegt das gleiche unglaubliche Potenzial, die die Schönheiten, die wir so sehr bewundern, hervorbringt.</p>
<p class="reader-text-block__paragraph">Um das Wissen in unsere kreativen Prozesse zu integrieren, plädiere ich für ein <em>gefühltes Verständnis</em>. In unserem Kulturkreis sind wir stark vom Wissen, unserem Verstand und der Logik geprägt, deswegen ist für mich der Anfang sachlich-argumentatives Verständnis, um dann den Schritt des <em>beyond</em> zu wagen; sprich, die angeblichen Komplementaritäten hinter uns lassen. Das klingt surreal, birgt jedoch eine unglaubliche Schönheit in sich selbst.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="reader-text-block__heading2"><em>Wie können wir das Konzept der formatio naturalis auf die Probleme unserer Zeit anwenden, wie beispielsweise den Klimawandel oder die nachhaltige Entwicklung? </em></h3>
<p class="reader-text-block__paragraph">»Auf jeden Fall können wir die akuten Probleme nicht mit dem Denken lösen, mit dem wir die Probleme schufen! Das ist die allerwichtigste Erkenntnis! Wir sind also gezwungen, neu denken zu lernen. Was also liegt näher, als von der Natur zu lernen, die seit Millionen von Jahren der Inbegriff von Nachhaltigkeit und 100 % Recycling ist? Genau das fördert mein Buch – und mag den ein oder anderen auch fordern.</p>
<p class="reader-text-block__paragraph">Unternehmen stehen gerade vor einem fast unlösbaren Dilemma. Eigentlich müssten sie sich selbst abschaffen, aber gleichzeitig auch weiter produzieren. Was tun? Analyse und Akzeptanz der aktuellen Situation sind die ersten Schritte, Verständnis in dem obigen Sinne der zweite und folgend, als Teil des <em>beyond</em>, im Sinne von Erich Fromm, das »So-sein« der Natur (wieder) wahrnehmen lernen – und begleitend die Anwendung! Ich könnte es auch emotionaler ausdrücken: Lasst uns die Liebe und Demut zum Lebendigen in unser Leben zurückzuholen! Denn, was wir lieben, schätzen wir und bewahren es.</p>
<p class="reader-text-block__paragraph">Hier ein Beispiel der Natürlichen Intelligenz: Die Natur ist neutral. Sie kennt keine Bewertungen oder Verurteilungen, also die Einteilung in Gut und Böse, in Gewinnen und verlieren oder in richtig und falsch! Wäre es nicht eine freudvolle Veränderung unserer Kultur, ja in unserem Leben, wenn wir unsere Energie nicht in die ständigen Beschwerden verschwendeten, sondern in eine zuversichtliche, freudig-suchende Haltung investierten? Damit meine ich nicht ein Positiv-Washing, ähnlich dem Green-Washing, sondern will auf die Veränderung hinweisen, die das Ende mit Ver- und Beurteilungen, also das Ende des Drangs, <em>von</em> etwas befreit werden zu müssen, mit sich bringt, zu einem Anfang der echten Freiheit, uns <em>für</em> etwas entscheiden zu können.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="reader-text-block__heading2"><strong>Welche Rolle spielt die Ästhetik in der Natur und wie können wir sie in unserem eigenen Leben und Arbeit anwenden? </strong></h3>
<p class="reader-text-block__paragraph">»Die Ästhetik der Natur basiert auf einer fraktalen Welt, dem Goldenen Schnitt, also einer klaren Geometrie – das ist eigentlich bekannt und kann jederzeit gelernt werden. Weniger offensichtlich ist die Haltung dahinter: Hier geht es um ein wachsendes Beziehungsgeflecht in einer absoluten Neutralität und fern unserer militärischen Hierarchie. Immer steht ein Teil zum anderen in Beziehung und das Große wird im nächsten Moment das Kleine. Das ist das Wichtigste am Goldenen Schnitt.</p>
<p class="reader-text-block__paragraph">Für Unternehmen hieße das, ein fraktales Wachstum, statt in 7-Meilen Stiefeln gewinnen zu wollen. Und die Führungsebene wäre sich ihrer Aufgabe bewusst, nämlich ein natürliches Beziehungsmanagement.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="reader-text-block__heading2">Was ist das Anliegen des Buchs und wie kann es dazu beitragen, unsere Entwicklungsprozesse und Unternehmenskulturen zu verbessern?</h3>
<p class="reader-text-block__paragraph">»Als Designerin bewundere ich die Schönheiten der Natur und meine persönliche Neugier verwandelte sich in einen Drang, den Weg dorthin verstehen zu wollen. Als mir sich die Möglichkeit einer Dissertation an der Technischen Universität München bot, und ich <a href="https://www.epfischer.com/" target="_blank" rel="noopener">Ernst Peter Fischer</a> als Zweitgutachter gewinnen konnte, wagte ich mich an das Thema.</p>
<p class="reader-text-block__paragraph">Für das daraus entstandene <em>gefühlte Sachbuch</em> wünsche ich mir, dass es viel gelesen wird, viele Menschen erreicht und gerne auch diskutiert wird. Ich wünsche mir, dass die Leserinnen und Leser die faszinierenden Prinzipien der Natur nutzen, gleichzeitig die Liebe zur Natur vertiefen und das unendliche Reich der Möglichkeiten in sich eröffnen. Das wäre grandios!</p>
<p class="reader-text-block__paragraph">Eine Warnung sei vorweggenommen: Das Buch beinhaltet keine Rezepte. Es ist wissenschaftlich, teilweise philosophisch und wirft den Leser und die Leserin auf sich selbst zurück. Und doch findet man <em>Pathways,</em> um das eigene Kreieren zu vertiefen. Ein Beispiel: Die räumliche Gestaltung für das kreative Arbeiten sollte ähnlich eines stillen Klosterraums sein, der die belebte Natur reichhaltig integriert. Warum? Weil Natur mit uns Naturwesen über unser Immunsystem kommuniziert.<br />
Für mich bringt das Wissen über die Natur in unsere Selbstverantwortung zurück und gleichzeitig eröffnet es eine wunderbare Zuversicht! «</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichen Dank an Patrick Sommer für die Fragen!</p>
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