<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Freiheit &#8211; designkunst</title>
	<atom:link href="https://designkunst.com/tag/freiheit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://designkunst.com</link>
	<description>die Kunst, Erfolg zu gestalten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 04 Dec 2025 08:56:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://designkunst.com/wp-content/uploads/2018/10/designkunst_favicon-32x32.png</url>
	<title>Freiheit &#8211; designkunst</title>
	<link>https://designkunst.com</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>There is no creativity if there is a motive behind it</title>
		<link>https://designkunst.com/there-is-no-creativity-if-there-is-a-motive-behind-it/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 10:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[formatio naturalis]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Markengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Natürliche kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[strategische Kreativität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=10093</guid>

					<description><![CDATA[Oder: Warum der Sinn des Sinnlosen manchmal das Sinnvollste ist. Kreativität ist ein merkwürdiges Wesen, und doch steht sie auf den ersten drei Plätzen (je&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Oder: Warum der Sinn des Sinnlosen manchmal das Sinnvollste ist.</em></p>
<p>Kreativität ist ein merkwürdiges Wesen, und doch steht sie auf den ersten drei Plätzen (je nach Quelle) für die wichtigsten Skills der Zukunft. Letzteres wäre Grund genug, sich stärker mit ihr auseinanderzusetzen, statt einseitig in der Faszination von Künstlicher Intelligenz zu schwelgen.</p>
<p><span id="more-10093"></span></p>
<h2>Kreativität</h2>
<p>Was ist also Kreativität? Einige behaupten, sie kommt, wenn man sie nicht ruft und versteckt sich, wenn man sie braucht. Andere lesen sie von erbrachten Leistungen ab, also eher am Resultat und im Blick zurück. Ich sehe schon meine Designerkollegen stirnrunzelnd den Kopf schütteln, ist Design doch immer mit einem Ziel, also einem Motiv, verbunden. Allerdings wissen wir auch alle, dass Kreativität in einem zu eng geschnürten Korsett aus Gründen, Zielen oder KPIs, wie ein Teenager reagiert: mit Trotz oder plötzlicher Unsichtbarkeit. (Übrigens, eine tiefere Beschäftigung mit Kreativität und der Kreativität der Natur finden Sie in meinem Buch <a href="https://designkunst.com/training/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis</a>)</p>
<h3>There is no creativity if there is a motive behind it</h3>
<p>Auch wenn der Satz nach einem Zen-Koan sich anhört, über den man meditierend zum Verständnis kommen sollte, stellt man auf den dritten Blick fest: Dieser Satz enthält eine unangenehme, tiefere Wahrheit.</p>
<p>In ihm liegt die große Herausforderung im Design und in jeder zweckgebundenen Lösungssuche: die eigene Freiheit vom Briefing, also dem Motiv, dem Zweck, zu finden, um frei und ungebunden in den leeren Raum der Möglichkeiten treten zu können. Und selbst hier geht es noch immer um die Freiheit vor der Zweckfreiheit. Also, wenn ich mit dem Ziel, eine kreative Lösung zu finden, mich frei zu machen glaube, funktioniert es nicht. Logisch, hier ist wieder ein Motiv am Start. Man könnte auch einfach sagen, wenn man aufgibt, kreativ zu sein, gibt es eine Chance – aber kein Garant – für die Kreativität. Anders ausgedrückt, wenn die Kreativität merkt, dass du etwas von ihr willst, zieht sie sich zurück.</p>
<p>Das führt zu dem provokanten Satz: <strong>„There is no creativity if there is a motive behind it.“</strong></p>
<h3><strong>Der Kuss der Muse </strong></h3>
<p>Natürlich heißt das nicht, dass wir uns nicht mit dem Thema der Lösungssuche beschäftigen sollen oder gar müssen – ganz im Gegenteil. Ein tiefes Eintauchen in die Problematik ist notwendig, ebenso wie das Verständnis für die verschiedensten Aspekte und Beteiligungen. Das ist die Voraussetzung für den Kuss der Muse. Der trifft uns jedoch erst, wenn der Kopf woanders ist, wenn die Präsenz dich voller Genuss die Tasse Tee genießen lässt, dich nichts mehr belastet und du freudig einfach bist. Dann kann der Kuss dich erreichen und schenkt dir Ideen, die dich vor Begeisterung vom Stuhl aufspringen lassen.</p>
<h3><strong>»Wissen ist die Basis. Freiheit die Kunst.«*</strong></h3>
<p>Das dem so ist, beweisen die größten kreativen Durchbrüche der Menschheit: Penicillin wurde nicht erfunden, sondern vergessen – und zwar von einem Wissenschaftler, der sein Labor so ordentlich führte wie ein Rockmusiker seine Steuererklärung. Auch die Post-it-Notes entstanden nicht aus der Absicht, das Büro der Zukunft zu revolutionieren, sondern aus einem gescheiterten Versuch, einen superstarken Kleber zu entwickeln. Der Chemiker, der dafür verantwortlich war, machte also im Prinzip Karriere, weil sein Klebstoff <em>nicht</em> klebte.<br />
Viele Erfindungen begannen als Nebensache, angebliche Zufallsprodukt, beim Spazierengehen oder im Halbschlaf.</p>
<h3><strong>Paradoxon</strong></h3>
<p>Je absichtsloser wir handeln, also ohne Erwartungen an den nächsten Designpreis, desto tiefer wird die Quelle, aus der wir schöpfen können. Wer sucht, findet nichts. Wer loslässt, findet alles.</p>
<p>Wie also können wir die Kreativität finden und fördern? Ein weiteres Paradoxon: wir können nichts &#8222;tun&#8220;. Die gute Nachricht: Kreativität ist ein Teil von uns, sie ist unser natürliches Erbe. Kreativität ist unsere Natur. Was wir jedoch können, ist die Umstände und Umgebungen so zu gestalten, dass der kreative Fluss Raum finden kann – in uns und um uns. Dazu gehören Spaziergänge im Wald – alleine ohne Quasselstrippe neben dir – Naturerlebnisse, Stille, ein Gespräch über moralische Verantwortung mit deiner Computermaus oder einfach im eigenen Sein verweilen. Kurz, alles, was uns in die vollständige Präsenz bringt, hilft.</p>
<p><strong>Und, wenn die Kreativität dich küsst, lass es geschehen!</strong></p>
<p>Denn am Ende stimmt’s: <span style="color: #0099af;">There is no creativity if there is a motive behind it.</span><br />
Aber es gibt jede Menge Motive, die eigene Kreativität zu fördern – sobald du vergisst, dass du welche hast.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&gt; Interessiert an einer Zusammenarbeit? Dann schreiben Sie mir bitte eine <a href="mailto:info@designkunst.com">E-Mail</a>.<br />
&gt; Bekommen Sie schon regelmäßig unregelmäßig meinen Newsletter? Nein? Dann melden Sie sich doch bitte <a href="https://designkunst.com/newsletter-gestaltungzyklus-von-designkunst/">hier</a> an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>* Zitat © Dr. Sybs Bauer</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>#kreativität #beyond #Muse #formationaturalis #paradox</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kreativität und Wirtschaft</title>
		<link>https://designkunst.com/kreativitaet-und-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2024 12:22:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktor design]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[industriedesign]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[kreative Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Neugier]]></category>
		<category><![CDATA[Phantasie]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=8798</guid>

					<description><![CDATA[Erfindungen gibt es in Deutschland im Überfluss, Innovationen zu wenig. Lautet die Maxime Bestandsmaximierung statt Erneuerung? Laut DIHK-Innovationsreport 2023 ist die Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erfindungen gibt es in Deutschland im Überfluss, Innovationen zu wenig. Lautet die Maxime Bestandsmaximierung statt Erneuerung? Laut DIHK-Innovationsreport 2023 ist die Innovationsbereitschaft der deutschen Wirtschaft auf einem Tiefpunkt: Nur ein Drittel der Unternehmen will seine Innovationsaktivitäten in den kommenden Monaten ausweiten, 15 Prozent wollen sie reduzieren.</p>
<h3>Woran liegt das?</h3>
<p>Mit 71% wird der Mangel an Fachkräften als Grund für die Innovationszurückhaltung genannt, gefolgt vom bürokratischen Aufwand mit 68% (2020 noch 63%). An dritter Stelle steht mit 40 Prozent der hohe Aufwand für Schutzrechte. Letzteres überrascht. Immerhin liegen beispielsweise 82% der weltweit angemeldeten Patente zum autonomen Fahren bei deutschen Herstellern. Im Vergleich dazu müssten sich Tech-Giganten wie Apple, Google und Tesla eigentlich schämen, denn sie halten gerade einmal 7% der weltweiten Patente – zusammen!</p>
<h3>Fehlende Visionen?</h3>
<p>Für Deutschland als Industrieland (was es laut Wolf Lotter nicht mehr ist) sind nur zwei Unternehmen unter den 100 wertvollsten, Siemens nach einem Rekordjahr 2023 auf Platz 88 und SAP auf Platz 61 (Ernst&amp;Young, 2023). Selbst aus Europa kommen nur 19 der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt – 2007 waren es noch 46.<br />
Apple bleibt hier auf Platz 1.</p>
<h3>Neue Technologien</h3>
<p>Hier wird laut Bikom-Studie zwar eine hohe Bedeutung gemessen, nicht aber die Nutzung. Datenanalyse und Big Data halten 92% für wichtig, aber nur 36% setzen sie ein, ähnlich sieht es bei KI aus: 72% halten KI für wichtig, aber nur 15% setzen sie im eigenen Unternehmen ein. Natürlich ist es hier nicht verwunderlich, dass im Jahr 2021 nur 25 neue Unternehmen im Bereich KI in Deutschland gegründet wurden. Erstaunlich ist hingegen, dass Deutschland bei den Hidden Champions weit vor den USA auf Platz 1 liegt!</p>
<h3>Erfinden ja, umsetzen nein?</h3>
<p>Das populärste Beispiel ist nach wie vor der MP3-Player. Entwickelt wurde das Format ab 1982 unter der Leitung von Hans-Georg Musmann von einer Gruppe um Karlheinz Brandenburg am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit AT&amp;T Bell Labs und Thomson. Realisiert von Apple und durch Design zum Hit.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die Kreativen, also die Designer*innen, sollten idealerweise in die technologische Forschung integriert werden, damit die Technologie im Produkt als Innovation die Welt erblicken kann.<br />
Ohnehin ist Kreativität längst zu einem wichtigen Faktor geworden. Und steht je nach Studie auf Platz 1 oder 3 der wichtigsten Fähigkeiten, die die Arbeit der Zukunft &#8211; und schon heute &#8211; braucht. Kein Wunder, denn die Herausforderungen der Nachhaltigkeit und des Klimawandels lassen sich nur mit kreativen Ideen lösen. Zum Vergleich: in 2015 lag Kreativität noch auf Platz 10 (Future Jobs Report, World Economic Forum).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kennen Sie die Kreativität in Ihrem Unternehmen? </strong><br />
<strong>Wollen Sie Ihre Mitarbeiter*innen in Sachen Kreativität trainieren?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann sollten wir Kontakt miteinander aufnehmen!<br />
Gemeinsam stellen wir genau das richtige Paket für Ihr Unternehmen zusammen. Von Workshops, Kommunikation über die Freiheit der natürlichen Intelligenz Ihrer Mitarbeiter*innen bis hin zu Einzelcoachings – für den Offenen Raum der Möglichkeiten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>info(add)designkunst.com  oder +49(0)40 23690894</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="" href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=kreativit%C3%A4t&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="5" target="_blank" rel="noopener">#Kreativität</a> <a class="" href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=innovation&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="6" target="_blank" rel="noopener">#Innovation</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=leadership&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="8" target="_blank" rel="noopener">#designLeader</a> <a class="" href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=futureskills&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="9" target="_blank" rel="noopener">#FutureSkills</a> <a class="" href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=creativeminds&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="11" target="_blank" rel="noopener">#CreativeMinds #DeutscheWirtschaft</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kreativität im Fokus</title>
		<link>https://designkunst.com/kreativitaet-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 09:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[creativeminds]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[futureskills]]></category>
		<category><![CDATA[GCES]]></category>
		<category><![CDATA[GCEsummit2024]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[leadership]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=8784</guid>

					<description><![CDATA[German Creative Economy Summit Ein vielfältiger Event der Gedanken, Ideen und Fakten! Die Hamburger Kreativgesellschaft hat zum ersten zweitägigen German Creative Economy Summit ein. Es&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>German Creative Economy Summit</h2>
<p>Ein vielfältiger Event der Gedanken, Ideen und Fakten! Die Hamburger Kreativgesellschaft hat zum ersten zweitägigen <a href="https://kreativgesellschaft.org/presse/pressemitteilungen/recap-german-creative-economy-summit-2024/" target="_blank" rel="noopener">German Creative Economy Summit ein.</a> Es eingeladen und die Luft war erfüllt von kreativer Energie. Vom ersten Moment an war klar: Hier pulsiert das Herz der Kreativwirtschaft!</p>
<p>Spannende Vorträge, die uns inspirierten und die Gedanken in Bewegung setzten. Die Auswahl war so vielfältig, dass die Entscheidung schwerfiel, welchem Vortrag man beiwohnen sollte. Aber wer braucht schon Entscheidungen, wenn alle Optionen so inspirierend sind?</p>
<p>Die Organisation? Einwandfrei! Jeder Vortrag begann pünktlich, keine Zeit wurde verschwendet. Und während die Gedanken noch in den Vorträgen hingen, genossen wir die Mittagspause, umgeben von der herzlichen Frühlingssonne Hamburgs.</p>
<p>Von fesselnden Vorträgen bis hin zu tiefgründigen Diskussionen &#8211; die Vielfalt der Präsentationsformen machte die Veranstaltung zu einem wahren Erlebnis! Und die persönliche Note, die Live-Interviews u.a. mit Judith Rakers und Henning Besser von Deichkind einbrachten, machte das Ganze noch lebendiger.</p>
<h3>Einblicke</h3>
<p>Egbert Rühl, Geschäftsführer der <a href="https://kreativgesellschaft.org/" target="_blank" rel="noopener">Hamburger Kreativgesellschaft</a>, eröffnete die Veranstaltung, gefolgt von einem digitalen Grußwort von Michael Kellner, Ansprechpartner für die Kreativbranche der Bundesregierung, (die Designbranche erwähnte er nicht), und der <a href="https://www.hamburg.de/bkm/senator-carsten-brosda/18315772/eroeffnung-german-creative-economy-summit/" target="_blank" rel="noopener">Rede</a> des Hamburger Senators für Kultur und Medien, Dr. Brosda voller Power. Er forderte einen Perspektivenwechsel in der Politik, um das Selbstverständnis der Kreativwirtschaft zu stärken. Aus der Hamburger Historie bewies er, dass Kreativität und Kaufmannstum sich nicht ausschließen. Der Komponist Georg Philipp Telemann organisierte erstmalig öffentliche Konzerte und erfand dafür Eintrittskarten und das Abo-System. „Kreativität und Ökonomie müssen sich als Dinge verstehen, die sich intrinsisch miteinander verschränken.“</p>
<h3>noch mehr Einblicke</h3>
<p>Veronica D&#8217;Souza präsentierte ihr spannendes Projekt in Afrika, Raphael Gielgen erläuterte seine Erkenntnisse als weltreisender Trendscout für Vitra und Tim Schumacher beweist mit<a href="https://www.ecosia.org/" target="_blank" rel="noopener"> Ecosia</a>, dassWirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erfolgreich vereinbar ist. Zum Thema Nachhaltigkeit träumte Karel Golta, wie wir in 100 Jahren leben werden. An dieser Stelle  verweise ich auf die VDID-Projektgruppe, die 222 Jahre in die Zukunft blickte, mit <a href="https://utopia4europe.vdid.de/" target="_blank" rel="noopener">Utopia4europe</a> am New European Bauhaus den VDID platzierte und die gleichnamige Veranstaltung in Berlin 2022.<br />
<a href="https://new-european-bauhaus.europa.eu/index_en" target="_blank" rel="noopener">New European Bauhaus</a> wurde natürlich auch vorgestellt, ebenso wie die <a href="https://www.wdc2026.org/de" target="_blank" rel="noopener">World Design City Frankfurt</a>.</p>
<h3>last but not least</h3>
<p>Die Veranstaltung endete wie sie begann, mit einem Highlight: Der freie Journalist und Autor <a href="https://www.wolflotter.com/" target="_blank" rel="noopener">Wolf Lotter</a>, bekannt aus <a href="https://www.brandeins.de/" target="_blank" rel="noopener">brand eins</a> und durch seine Bücher, bezeichnete die Kreativen als kreative Wissensarbeiter und erläuterte, dass Deutschland seit den 70er Jahren längst kein Industrieland mehr ist, da es mehr kreative Wissensarbeiter gibt als Industriearbeiter. Er erläuterte die Studie von Dr. Shelly Carson an der Harvard University, in der Kreative als die &#8218;Gestörten&#8216; im Gegensatz zu den &#8218;Gehemmten&#8216;, die nicht-kreativen bezeichnet werden (nachzulesen in seinem Buch „Die Gestörten“ oder tiefergehend in meinem Buch <a href="https://keaedition-verlag.com/" target="_blank" rel="noopener">formatio naturalis</a>). Er stellt die wichtige Frage, ob die Kreativen wissen, dass sie wissen? Unbekannt war sicherlich nicht nur mir, dass Manager ihren Ursprung als Gefängnisaufseher haben und von der aufkeimenden Industrie abgeworben wurden, im festen Glauben, dass militärische Prinzipien auch hier die richtigen seien. Daraus abgeleitet behauptet er, dass Manager das Problem eher aufrechterhalten wollen, statt es zu lösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #af0de0;">Sein Fazit: Kreative haben die Pflicht zu stören!</span><br />
<span style="color: #af0de0;">Sein Wunsch: Manager sollten ein Praktikum bei Kreativen machen.</span></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wunderbar! Allerdings würde ich die Manager nicht so billig davonkommen lassen. Ich coache sehr gerne die Manager, um die Schönheit der Kreativität zu entdecken und aber verlange dafür auch ein angemessenes Honorar! Denn, wie Dr. Brosda erwähnte, Kreativität und Kaufmannstum gehören zusammen.</p>
<p><strong>Denn, Kreativität ist nicht nur ein Luxus, sondern eine Notwendigkeit! Und das wurde in zwei Vorträgen mit Zahlen belegt &#8211; sie gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten zukünftiger Führungskräfte. (<a href="https://designkunst.com/kreativitaet-und-wirtschaft/" target="_blank" rel="noopener">siehe nächster Blogbeitrag</a>)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=kreativit%C3%A4t&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="5" target="_blank" rel="noopener">#Kreativität</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=innovation&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="6" target="_blank" rel="noopener">#Innovation</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=gcesummit2024&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="7" target="_blank" rel="noopener">#GCEsummit2024</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=leadership&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="8" target="_blank" rel="noopener">#Leadership</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=futureskills&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="9" target="_blank" rel="noopener">#FutureSkills</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=staytuned&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="10" target="_blank" rel="noopener">#StayTuned</a> <a href="https://www.linkedin.com/feed/hashtag/?keywords=creativeminds&amp;highlightedUpdateUrns=urn%3Ali%3Aactivity%3A7171789827095408640" data-attribute-index="11" target="_blank" rel="noopener">#CreativeMinds</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Design segeln Sie auch im Nebulösen auf Kurs</title>
		<link>https://designkunst.com/mit-design-segeln-sie-auch-im-nebuloesen-auf-kurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designkunst]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 09:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[design]]></category>
		<category><![CDATA[einlassen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nebulös]]></category>
		<category><![CDATA[Neugier]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://designkunst.com/?p=7902</guid>

					<description><![CDATA[Einlassen und Zulassen Es gibt vieles, was für Design und die Zusammenarbeit mit Designer*innen spricht. Effizienz, höhere Erträge oder Markenstärkung, wären nur einige. Doch das&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Einlassen und Zulassen</h2>
<p>Es gibt vieles, was für Design und die Zusammenarbeit mit Designer*innen spricht. Effizienz, höhere Erträge oder Markenstärkung, wären nur einige. Doch das Wichtigste in der derzeitigen Komplexität der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, erscheint mir unsere Fähigkeit, uns nicht von Unbekannten aufhalten zu lassen. Wir stochern nicht im Nebel, sondern halten Kurs. Als Designerin ist das fast Alltag, denn jede neue Aufgabe ist wie ein Nebelfeld, wie ein Ahnen, was sichtbar werden könnte. Ein schöpferischer Prozess wie aus dem Nichts. Als Seglerin ist für mich der Nebel das Medium, welches Steuerfrau, Schiff, Welle und Wind verschmelzen lässt. Gesegelt wird nach Gefühl mit einem vollständigen Einlassen auf die Naturgewalten. Eine wunderbare Erfahrung!</p>
<p>Natürlich setzen beide Bereiche Wissen, Kompetenz und Erfahrung voraus, aber auch Mut und Vertrauen sind wichtig, sich dem Unbekannten und dem Unsichtbaren zu stellen. Gleichzeitig ist das Zulassen notwendig, ein Zulassen, dass es Unwissen gibt, Unbekanntes und Unerfahrenes. Eine Angstfreiheit vor dem Unbekannten und vor dem Neuen. Oder einfach, eine grenzenlose Neugier. Mit dieser Design-Haltung werden Fakten mit Emotionen vereint. Und genau das ist es, was wir brauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Rezept oder Freiheit?</h3>
<p>Rezepte oder Methoden sind in dieser Situation nicht hilfreich. Neues kann nicht mit alten Rezepten und Methoden entstehen. Auch das muss akzeptiert werden. Einlassen auf Neues, heißt auch, sich auf neue Wege einlassen, experimentieren und verwerfen. Auf das Unbekannte einlassen und das Nichtwissen zulassen. Obwohl das bereits schon eine hohe Kunst ist, möchte ich noch einen Schritt tiefer gehen: Erinnern Sie sich und stellen Sie sich Ihren eigenen Wünschen. Wohin treibt uns unsere tiefste Sehnsucht?<br />
Unternehmensführungen und Führungskräfte, gerade im Innovationsbereich, sind gut beraten, hier einen Fokus zu legen. Wie? Heuern Sie Designer*innen an und nehmen Sie uns Kreative mit an Bord nehmen! Ich stehe Ihnen sehr gerne zur Verfügung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neugierig geworden?<br />
Sprechen Sie mich an 040 23 69 0894, vereinbaren Sie einen Termin, info(add)designkunst.com und wir finden Ihre Möglichkeiten!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
